29. Juni 2014

Meine Hochzeitsfrisur: Galadriel!

Ah, das ist er endlich! Der Post zum Thema Hochzeitsfrisur.
Jetzt zeig doch mal im Detail:! Aber gerne doch. 🙂

Die meisten von euch kennen vermutlich meine Suche nach der perfekten Brautfrisur.
Denn gerade bei dünnem Haar ist man doch recht eingeschränkt. Oder nicht? Man muss eben wissen, wie man frisieren muss und wo es Fallstricke gibt.

Bitte unterscheidet hier:
Feines Haar bezieht sich auf die Dicke des Einzelhaares. Auch mit feinem Haar kann man sehr großes Gesamtvolumen haben und keinerlei Frisier- oder Dichtenprobleme.
Dünnes Haar bezieht sich auf das Gesamtvolumen, nämlich eher wenig. Das geht sowohl mit feinem Einzelhaar als auch mit dickem Einzelhaar. Je weniger Volumen und je weniger Einzelhaare man hat, desto schwieriger wird es, denn desto dünner werden Zöpfe und desto weniger Volumen hat man sowohl am Oberkopf als auch in den Längen.

Eine große Übersicht darüber, was es bei dünnem langen Haar und einer Brautfrisur zu beachten gibt, findet ihr auf Zankyou.de. Dort habe ich einen Gastbeitrag verfasst.

 

 

Aber hier geht es jetzt noch mal ganz egoistisch nur um meinen Elfentraum einer Galadrielfrisur zur Hochzeit. 

Wie ihr hier an verschiedenen Stellen nachschauen könnt, wollte ich von vornherein offenes, gewelltes Haar. Dazu habe ich verschiedene Versuche mit Küchenkreppwicklern (ohne Hitze, nur über Nacht trocknen lassen) und Lockenstab unternommen.
Die Küchenkreppmethode (alternativ hätte man auch Papilloten nehmen können) war schnell raus, wegen zu langer Vorbereitungszeit, außerdem zu fehleranfällig, falls eine Strähne nicht durchtrocknen sollte.
Beim Lockenstab musste die richtige Temperatur und der richtige Durchmesser (die oben verlinkten Locken fand ich schön, ich wollte aber aber lieber große, schwere Wellen) gefunden werden. Außerdem stand ich mit schwindender Haarmenge durch den anhaltenenden Haarausfall alsbald vor dem Problem, dass ich nicht nur zwingend auf Clip-in Extensions angewiesen war, wollte ich meine Frsiur weiterhin so stylen wie geplant, nein, es musste auch eine andere Technik her, da die Clips bei dem wenigen Restvolumen am Kopf in Kombination mit dem Gewicht der Tressen bei einer Länge von fast einem Meter Haar (reale Länge, nicht SSS) einfach rausrutschten und dabei enorm ziepten.
Nach etlichen zuppeligen Fehlversuchen hatte ich auch nur noch wenig Lust, die Frisur am großen Tag selbst zu machen, auch wenn ich dann natürlich noch mal stolzer drauf gewesen wäre.

Meine Lösungen:
Laaange Clip-ins. 😀 Ich wollte Rapunzel sein, Galadriel, wie auch immer, auf jeden Fall eine Braut mit wirklich langen, langen Haaren.
Für meine derzeit sehr dünnen Haare, habe ich noch Zusatzkämmchen angenäht (okay, Mama hat sie angenäht, noch am Tag der Hochzeit… manchmal verfliegt die Zeit doch wirklich…), damit es besser hält und das Gewicht besser verteilt wird, außerdem habe ich eine andere Einclip-Technik gewählt:
Wie üblich die Haare etagenweise abteilen und jede Lage für sich dann zu einem oder mehreren kleinen Zöpfchen bündeln und fixieren. Oberhalb der Zopfbasis dann die Clips einschieben. Dadurch kann nichts abrutschen, weil die Kämmchen zwingend an der Zopfbasis stoppen.
Dazu mache ich euch alsbald noch mal ein Tutorial. Das sprengt hier sonst den Beitrag.

Für die armen Brautnerven war meine liebe Freundin und Flechtwerkkollegin Nessa von Haartraumfrisuren.de zur Stelle und hat das Flechten der Zöpfchen, das Einarbeiten der Clip-ins und das Locken der Haare übernommen.
Beim Lockenstab habe ich einen mit großen Durchmesser für sogenannte „Hollywood Waves“ gewält, Turmalinoberfläche (kein Metall bitte!) ohne Halterungsclip (für lange Haare ist das ungeeigent, man bleibt daran sonst hängen). Vorher Hitzeschutzspray drauf (ich hab einfach ein paar Bewertungen gegooglet und dann nach Schönheit entschieden) und dann bei 180 Grad die Haare für etwa 3-5 Sekunden locken. Es  sollte ganz leicht Dampf aufsteigen, nicht viel, aber eben ein bisschen. 130 und 150 Grad waren zu wenig, das hatten wir getestet.
Ja und dann Krönchen auf, lächeln und winken, gell?
Ich fand mich wunderschön. Und an einem Hochzeitstag darf Braut das auch von sich auch ganz unarrogant sagen. Sie sollte sogar, finde ich!

Besten Dank noch mal an Nessa, die mit mir vorher noch zig andere Varianten (eine seht ihr unter anderem hier) durchgespielt hat, was wir machen, auch wenn durch den Haarausfall doch gar nichts mehr mit den Clip-ins machbar gewesen wäre.
Durch die neue Einclip-Technik hat aber alles geklappt und ich habe die Frisur bekommen, die ich von Anfang an wollte:
offen und laaaaang!

Und eines Tages – vielleicht – habe ich diese Länge dann auch mit meinem eigenen Haar.
Aber – pff! – selbst wenn nicht: meine Clip-ins sind ja wiederverwendbar. 😀

 

Here we are, finally: the post about my wedding-hairstyle. Yor have already seen it on other wedding photos of course, but nevertheless I want to talk a bit about how I came to that style.
Right from the start I wanted super long hair, worn down and with big waves. How to get there was much more difficult than expected. 
Why?
Because my hair has neither the length nor the thickness neccessary for the style I wanted. So very quickly I bought some clip-in extensions in that super size. But… my hair thinned so much over the last 1,5 years that I had to invent a new way of clipping in the tresses (tutorial is scheduled!): basically  you have to make tiny, short braids at the head to clip the tresses above the braid base so that they can not slip down the hair. 
I looked for a curling iron of high quality (turmalin, not metal, no clip, with variable temperature and different sizes) and found my elven tiara on Dawanda. Than, after some trials with errors, I asked Nessa for help, my fellow from Flechtwerk, who you might know from haartraumfrisuren.de. We curled at 180°C, used heat protection spray beforehand and a little ton of hairspray afterwards.
Like this the hairstyle was safe and turned out like I wanted it. No big braiding, no updo, only impressive with that super length.

 

 

One day maybe I will reach that length with my own hair.

And if not: clip-ins are reusable! 😀

Eine andere wirklich tolle Lösung für sehr langes, dabei aber auch sehr dünnes Haar könnt ihr bei Lenja von waldelfentraum.blogspot.de sehen. Sie hat eine Woche nach mir geheiratet. Bei ihr wurde mehr gesteckt und es gibt zarte Akzentzöpfchen und einen Blumenkranz.

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27. Juni 2014

side swept – schräger Holländer

Aktuell mag ich besonders gern schräge Zöpfe. Ich lebe mich immer noch sehr aus, nach dem Schnitt. Vorher ja fast nur noch Dutts, die von vorne (machen wir uns nichts vor) meisten doch alle ziemlich gleich platt und streng aussehen. Jetzt trage ich viele offene und halboffen Frisuren oder eben solche Zöpfe, die ich nach vorn legen kann. Auch wenn ich davon jetzt kein Foto von vorn habe. 😉
Voilà!
At the Moment I really like side swept hairstyles as I am really tired of all the buns I wore all the time before the big cut. Because – I gues you know it too – most buns look all the same from the front: flat and hard. So most times I wear my hair down or with a half-up or with braids like these, which I can put over my shoulder to be seen from the front too.

Wer im LHN mitgelesen hat, der weiß jetzt, was ich mit der Gardinenstange gemacht habe. 🙂 Ne Gardine aufgehängt an einem Haarfrusttag! – Der Holli ist breit gezogen
I gently pulled a t the sides of the dutch braid  to make it bigger.

26. Juni 2014

haselnussblond finally goes facebook!

Na, vielleicht machen wir heute noch die 100 voll? 🙂
Maybe we will hit the 100 likes today?

Na, das wurde aber auch echt mal Zeit, oder?
Ich entschuldige mich damit, dass ich erst andere prokrastinierte Dinge erledigen musste, bevor ich mich darum kümmern konnte…! Heiraten und solche Nebensächtlichkeiten. 😉
Also, folgt mir doch bei facebook, if you like. 🙂 Vielleicht für manche von euch etwas komfortabler als ein Lesezeichen zu kontrollieren oder sich bei einem Feedreader einzuloggen? Bei facebook ist man ja sowieso. Irgendwie. Meistens.Oder auch nicht. 😉
Oh my dear, THAT took its time, for real! 
I apologize as I say that there were other procrastinated things I had to check first. But now, here we are. So feel free to follow haselnussblodn on facebook, if you like. 😉
I guess for many of that is more comfortable than looking through the bookmarks or logging in at a feedreader. Most people are once daily on facebook anyways. So. If you like… as I said.

Und einen Social-Media-Button für meine Sidebar bastel ich dann am Wochenende. So viel zum Thema prokrastinieren .
And a new social media button will be installed around the weelkend. As I mentioned procrastination…

23. Juni 2014

wedding – flowers

 Natürlich wollte ich Maiglöckchen. Aber der Frühling war so zeitig dieses Jahr, dass es Maiglöckchen zwar schon im April gab, aber Anfang Juni schon längst nicht mehr. Ach ja…
Aber ich hatte mir letztens welche für zu Hause gekauft, na wenigstens!
Beachtete also, welche Blumen gerade Saison haben. Das macht es nicht nur günstiger, sondern auch umweltschonender und natürlicher. 
Wir haben unsere Blumen von unserer Floristin des Vertrauens bekommen, vom selben Marktstand, an dem ich auch unser Gemüse kaufe: regional, unbehandelt, selbst gezogen und wunderschön.

 Die Gemüsemanufaktur Wegener’s entstand eigentlich aus der Rosenzüchterei. Dort bekommt ihr auch ungewöhnlichere alte Sorten. Ich schätze besonders die verschiedenen eigenen Tomaten und Zucchinis, die Rosen und die Eier vom den eigenen freilaufenden Hühnern.
Aber zurück zu den Blumen: wichtig ist natürlich ein Florist, der sein Handwerk versteht (Danke Frau Heming! Vor allem für ihr Engagement!), aber auch vorher eine gute Recherche, damit man weiß, was man möchte.

 Was Blumen angeht, bin ich absolut blutiger Laie, ich weiß ja noch nicht mal wie die heißen und hatte etwa solche Anweisungen gegeben: „Bitte etwas lockeres, wo auch mal was raussteht, Wiesenblumen, so welche mit Puscheln oder so. Nur keine Gerbera!“
Gerbera kenne ich also. Und die mag ich nicht. Rosen kenne ich auch. Aber was Wicken und sind, musste ich googlen, als ich gefragt wurde, ob ich die auch nehmen würde. Und dass bei der Tischdeko Löwenmäulchen dabei waren, hat mir auch jemand anders gesagt, später. Ich hab dazu gesagt. „Diese hohen rosa Dinger, wie so eine Kerze, die fand ich toll!“
Das einzige, was partout nicht klappen wollte, waren die Sträußchen für den Bräutigam und den Stiefvater der Braut fürs Rervs. Die hielten nicht. Zumindest nicht so, wie sie sollten. Aber was soll’s. :)Ich hab mir sagen lassen, dass das wohl bei den meisten Hochzeiten eine der blödestens Friemeleien ist, diese Sträußen anzubringen…

Auf jeden Fall sah alles toll aus! Sogar die Besitzer von Schloss Steinhausen, wo wir gefeiert haben, haben gefragt, wer denn die Idee für das Arrangement gehabt hätte. „Pinterest und meine Floristin!“ habe ich gesagt.

Wenn euch der Stil gefällt und ihr auch eine Hochzeit oder Gartenparty plant: die Vasen habe ich derzeit bei ebay eingestellt. Die Spitzentöpfe haben schon einen Abnehmer gefunden, die sind schon vergeben, tut mir Leid. 🙂

Und wer aus Dortmund kommt:
Wegerns sind immer auf dem Wochenmarkt am Hansaplatz, irgendwo in dem Dreieck zwischen Karstadt und Hermès.

Of course I wanted lilys of the valley for my wedding. But as spring was really early this year: no way. At least I had some duriong the wedding preparations at home…
Nevertheless the bridal bouquet and all the flower decoration turned out wonderful! I was lucky to get my flowers from a local rosebreeder (? right vocabulary???) who also grows organic vegetables and especially old sorts. I usually buy my vegetables from their market stall , and every week also one bouquet of roses.
So again: local and green! 😀
I was really lucky with this decision as I am a big amateur concerning flowers. I can easily tell you which I like, and which I don’t, but I can#t tell you their names. So the briefing for the florist turned out like this: „Please something natural, like a summer garden , maybe something soft lruking pout, like gras or so. No gerberas please!“ I know gerberas because I really dislike them…
Well as you see these silly words and some screenshots from Pinterest worked well.
Even the hosts from Schloss Steinhausen where we married asked where we got the ideas for the flowers from. „Pinterest and a good florist!“ was my answer. 
And that it is.
Have a look around on the internet and especially on Pinterest, it could not have been easier.

21. Juni 2014

Veganz: Eis für alle!

Das wichtigste Wort bei einer Hochzeit ist das Ja.
Das wichtigste Wort vor eienr Hochzeit ist: Wetter!!!
Welches Brautpaar schielt nicht in der Woche vor dem großen Tag ständig auf die Prognosen?
Bei unserer Hochzeit zeichnete sich das schwere Unwetter, das zwei Tage später folgen sollte, bereits ab – schwüle Hitze bei über 30 Grad. Ein absolutes Luxusproblem für eine deutsche Hochzeit!
Aber um so glücklicher waren wir, dass wir uns bereits letztes Jahr um ein besonderes Highlight für unsere Gäste gekümmert hatten: einen Eisstand!

Und nicht irgendeinen, nein, den der mich bereits auf dem Vegan Street Day in Dortmund so begeistert hatte.
Eis, das ich vertrage! Danach habe ich, seit ich auch Kuhmilch meide, bisher vergeblich gesucht – nur Sorbet ist nicht so meins. Ich wollte etwas cremiges, ohne meine Feinde Xanthan und Carrageen, ohne Kuhmilch und ohne Süßstoffe (bei Zucker habe ich eine Ausnahme gemachtz, ebenso wie bei der Hochzeitstorte).
Cremig weiches Softeis ohne diese chemischen Spielereien und natürlich eben auch ohne Tierprodukte. Ich war im Himmel!
Und so haben wir den Eisstand (EiZstand) für die Hochzeit gemietet.

 Man kennt das ja: das Brautpaar will schöne Fotos haben und ist dann erst mal für ein paar Stunden weg. Und im schlimmsten Fall langweilen sich die Gäste und haben Hunger.
Deswegen haben wir vor dem Fotografieren die Torte angeschnitten, das Kuchenbufet eröffnet und natürlich auch den Eisstand angepriesen. Aber mussten wir gar nicht mehr, der war ja offensichtlich und es hatte sich schon eine lange Schlange gebildet.
So konnte jeder Gast sich sein Eis zusammenstellen aus verschiedenen Frucht- und Nusssorten, mit Cookies, mit Kokosstreuseln…

Mein Lieblingseis: Heidelbeere-Pecannuss.

Insgesamt habe ich dreimal zugeschlagen. Von wegen beid er eigenen Hochzeit würde man nichts essen!
Und ich freue mich jetzt schon sehr darauf, dass Veganz bald auch in Essen eröffnen wird. Dann kriege ich wieder ein Eis.
Oder doch zumindest spätestens wieder auf dem Vegan Street Day.

Und ja, es gab mehrfach den Kommentar: „Vegan? Schmeckt man gar nicht.“ Ihr wisst, dass das ein Kompliment ist. 😉

The magic word in the week before the wedding: weather!
I guess most couples check the prophecies several times daily, when their wedding day approaches…
On our wedding day we were lucky doubled! On the one hand we had a super hot day with over 30 degrees (Celsius, of coruse… 😉 ), and the other hand we were lucky, that the big thunderstorm which raged over Nordrhein Westfalen missed our celebration only by two days.
Well, it was HOT!
And we were lucky – again! – as we had a special surprise for our guests: icecream! And not any sort of ice: it was the vegan version you might already know from my post about the Vegan Street Day in Dortmund last year.
So we had softice for everbody: withgout dairy, and without nasty additives like carrageen or alike. 
Everbody could choose his or her favourite sort made of fruits and nuts which were mixed into the basic icecream. I guess the base is similar to stracciatella, only without the chocolate). May favourite: blueberries with pecannuts.
And I am super happy, that Veganz will open soon in Essen too.- At least for the ice I will go for a visit!

16. Juni 2014

Weltmeisterhaare! – Die Frisur zur Fußball-WM

Stilechtes Rudelgucken als Langhaar, so kann das aussehen:

Okay, das ist eher die stilechte Halbzeitpause mit Hunderunde, aber ein akltuelles Bild im Getümmel war grad nicht drin. Ich vermute, das könnt ihr verschmerzen. 😉

Schminke im Gesicht, Trikot, bescheuerte Haarreifen? Das kann doch jeder. So ein Deutschlandzopf dagegen, das ist mal was anderes.

Kleiner Größenwahn zwischendurch: DAS ist so die Länge und die Dicke, bei der sich mein Flechtzopf für mich „richtig“ anfühlt. One day, maybe… 🙂

Die liebe Mensch/nrsss hat sich (und mir, wie ihr seht) ein schwarz-rot-goldenes Parandi gebastelt.
Ich liebe meine Parandis ja sowieso, also war ich von der Idee sofort begeistert.
Funktioniert natürlich auch mit jeder anderen Nationalität. 🙂
Schön stelle ich mir zum Beispiel ein Stars-n-Stripes-Parandi vor, wenn man dann noch zwei, drei Glitzersternchen ins Haar pinnt.
Wenn ihr wissen wollt, wie ihr euch ein Parandi selber basteln könnt: ich habe für euch schon mal eine Anleitung gemacht. 🙂

Kick it like a real longhair!
Or eat least: look fancy and longhaired when you meet your friends for public (or living room) viewing. 
Flag-make-up, shirts and silly hairbows – pah, that’s for everybody. 😉 Try something new with a parandibraid pr parandi bun in the colopurs of your national flag. Of course mine is black, red and gold. But if you are American I guess a stars-n-stripes-parandi would look perfect with some glittery stars pinned to the hairstyle.
Have fun!

15. Juni 2014

Flechtwerk – Leave-ins

Eine kleine Unterbrechung im aktuellen Hochzeitstaumel – es ist Flechtwerk-Zeit!
Nessa, Zoey, Lenja, Wuscheline, die Nixe und ich haben diesen Monat Posts zum Thema Leave-ins vorbereitet.

Ich muss sagen, ich hab mich auf den Post aus purem Eigennutz sehr gefreut, denn…

…meine Erfahrungen mit Leave-ins sind sehr einfach:
fail

Sorry für das fette Wasserzeichen, aber meine Bilder sind in letzter Zeit zu oft an „anderer Stelle“ aufgetaucht. Mit Rückverlinkung sehe ich darüber (meistens) hinweg, es sei denn es geht um kommerziellen Nutzen, da verstehe ich keinen Spaß. Insbesondere nicht bei meinen Illus. Also: weiterverlinken: gern. Downloaden und unverlinkt irgendwo anders hochladen: NEIN! Geld mit meinen Fotos, Bildern oder Texten machen: OBERNEIN!

Wieso? Na, ihr seht es ja. 😉
Mein Haar ist dünn und die Spitzen sind dünner. Ich muss täglich waschen und habe derzeit eine Länge, bei der ich Scalp-wash nicht mehr wirklich hinkriege (Haare zu kurz). Tägliches Waschen trocknet das Haar aus, die Längen natürlich besonders. Ich verwende allabendlich brav eine Menge Öl (verschiedene) als „Over-night-leave-in“ bzw. schon eher als Ölkur und wasche am nächsten Tag nur mit Conditioner aus, aber meine Haare sind nach dem Trocknen sehr plüschig und frizzig. Das legt sich im Laufe des Tages, wenn ich sie kurz dutte, aber dann habe ich eben Knicke statt Frizz. Auch nicht das, was ich will, weil ich eigentlich gern offen tragen würde mit einem glatten, glänzenden Look.
Egal welches Öl ich verwende, meine Haare sind danach IMMER strähnig und damit noch viel weniger offen tragbar als vorher. Also verwende ich Leave-ins nur, wenn ich flechte und/oder dutte.
Ich habe mich schon tropfenweise herangetastet, aber es ist sofort zu viel und dann eben fettig, strähnig. Und ja, ich habe mit EINEM Tropfen angefangen.
Wenn ich morgens ein Leave-in verwende, dann den Tag über geduttet oder geflochten trage, dann noch eine Nacht drüber schlafe, DANN ist das Leave-in am nächsten Morgen weggezogen. Aber das nützt wenig, da ich wie gesagt täglich waschen muss.

Also Flechtwerk-Kolleginnen, wie macht ihr das?

Na dann, ich klicke mal rum und hoffe auf einen Tipp, wie ich meinen Frizz von jetzt auf gleich und nicht erst über Nacht gebändigt bekomme.

P.S.: Wenn die Haare mal gut aussehen „müssen“, dann verwende ich Morrocan-Oil, das ist Arganöl mit Silikonöl. Das geht, aber auch nur sehr, sehr vorsichtig dosiert. Ich verwende es nur, wenn es auch okay ist, wenn der Versuch daneben geht und ich dann doch dutten muss. Wenn ich auf jeden Fall offenes Haar tragen will, dann verzichte ich komplett auf Leave-ins.

Im Juli wird wieder geflochten, oh das wird toll:
Multibraids 
ist unser nächstes Thema. 🙂 Wie immer am 15. des Monats, wie immer um 18:00.

Just a littlte interlude her between all the wedding stuff. 🙂
Flechtwerk is here again and Nessa, Zoey, Lenja, Wuscheline, Nixe and I want to talk about leave-ins. 
I was really looking forward to this post as my personal experiences with leave-ins can be resumed with one word: fail.
My hair is thin and frizzy as it is hairloss-layered and has to be wahsed daily. It would really profit from a working leave-in which mnakes my hair shiny and frizzless. But the fact is: I have none. Everytime I use a SINGLE drop of oil after washing I end up with oily spaghetti. No point. I tried various oils, I tried to use as little as possible – no way. The only thing that works occasionally is morroccan oil, a combination of argan oil and silicones. But only every now and then. I only use it, when I know, that a bun or braid are fine too for the day. If I „have to“ wear my hair down, no leave-in at all, please.
So I only use leave-ins when I bun or braid my hair. Overnight the oil gets soaked, but as I mentioned, I have to wash daily and therefore that’s not working: shiny length but a greasy corwn is not what I like to wear outside…

So ladies, I hope you have some advice!

In July Flechtwerk is in again with a braiding topic: multibraids! I am really looking forward to that.

13. Juni 2014

Cake and More! – Unsere Hochzeitstorte

Ohne Zucker, ohne Gluten, ohne Milchprodukte, ohne Getreide – ohne Geschnmack???
Das weill doch keiner!
Aber auch Suppenkasper-Mai Glöckchen wollte eine Hochzeitstorte. Und die musste drei Ansprüchen gerecht werden:

Sie sollte lecker sein, schön aussehen und sie musste ohne Gluten und Chemie auskommen. 

Bei Milchprodukten und Zucker war ich bereit für die Feierlichkeit eine Ausnahme zu machen. Bei Gluten nicht. Einfach weil Zucker und Milchprodukte in Maßen für mich in Ordnung sind (mein „in Maßen“ unterscheidet sich aber sehr von dem, was Erika Mustermann darunter versteht), Gluten macht mir aber selbst in kleinen Mengen Ärger.

Da ich ja außerdem zu keinen Kompromissen bei den chemischen Zusatzstoffen bereit war, war es von übergeordneter Wichtigkeit einen Zuckerbäcker zu finden, der weiß, worauf zu achten ist, wenn ich sage: 
keine Farbstoffe, keine Süßstoffe, kein Carrageen und auch sonst nichts, was aus einem Labor kommt!

Na, wessen Hand ist oben?

Eine liebe Freundin, die ebenfalls sehr auf das achten muss, was sie isst und vor allem was nicht, hat mir daher

empfohlen. Ein Blick auf die Homepage und wir waren schnell überzeugt, dass das passen würde.
Wir fuhren zum Probieren, brachten ein kleines Moodboard mit, wie wir uns unserer Torte vorstellten und konnten unser Glück kaum fassen, dass all unsere Wünsche erfüllbar waren. Ich bin es ja eher gewohnt, dass man mir solche Sätze um die Ohren haut wie „EIGENTLICH verwenden wir sowas nicht“. Uneigentlich stellt sich dann meist heraus, dass der Koch respektive die Servicekraft einfach keine Ahnung hat – was für mich immer ein großes Risiko darstellt. Frau Kosmell war aber voll im Bilde. Wir hätten sogar einen glutenfreien Kuchen haben können, der noch nicht mal Spuren davon enthalten hätte, weil er an anderem Ort gebacken worden wäre, als die „normalen“ Kuchen.
Was wir letztlich bekommen haben, ist eine kunstvolle Torte  ohne Künstlichkeit.
Die oberste Etage war eine Mango-Maracuja-Creme-Torte (glutenfrei, schmeckte so frisch wie Split-Eis), die mittlere Etage ein veganer Super-Schoko-Kuchen (unser Wunsch: „Bitte so viel dunkle Schokolade drin wie nur geht!“) und das untereste Stockwerk war ein Himbeerkäsekuchen, ebenfalls glutenfrei.
Sowohl vegan als auch glutenfrei in einer Sorte ging nicht zu kombinieren, das war die einzige Einschränkung: zu wenig Halt. Da wir selbst ja nicht vegan leben, wir aber etliche Freunde haben, die diesen Weg gewählt haben, war das so aber genügend. Außerdem wisst ihr ja, dass ich die vegane Idee einfach gut und unterstützenswert finde.
Sogar die Zuckerschicht außen herum war super lecker (natürlich sehr süß, vor allem für mich, die ich seit bald zwei Jahren praktisch keinen raffinierten Zucker mehr esse), was man von den meisten Torten dieser Art ja nicht behaupten kann.
Wie ihr seht, haben wir ein klassisches Design gewählt, verziert mit ein paar Zuckerrosen und: Maiglöckchen!
Als Freund von Details habe ich mich besonders über das Silbertablett gefreut, das als Leihgabe mitgelifert wurde und was auf jeden Fall mehr her machte als eine schlichte farblich angepasste Platftform.

Die Torte war ein echter Hingucker und wäre vermutlich restlos aufgegessen worden, hätte sie wegen der Hitze nicht wieder relativ rasch abgeräumt werden müssen. Die oberen beiden Etagen wurden aber sehr schnell verspeist. Über die Reste der unteren Etage hat sich das Kollegium diese Woche hergemacht. 
Es blieb nichts übrig. Kein Stückchen, kein Fondant, kein Zuckerkrümel. Alles ratzeputze weg. Nur mein Hund isst gründlicher. 😉

Frau Kosmell bekommt von mir eine Eins mit Sternchen: bedingungslos empfehlenswert.
* handwerklich perfekt (keine Macken, Risse oder Falten im Fondant), stabiler und trotzdem schön saftiger Kuchen, dabei köstlich
* gestalterisch sowohl selbst mit gutem Auge und Geschick gesegnet als auch sehr offen für alle möglichen Extrawünsche (guck euch bitte mal die Alice-im-Wunderland-Torte auf der Homepage an! Genial, oder?)
* perfekt geeignet auch für alle, die gewisse Zutaten meiden müssen oder wollen
* immer freundlicher, zuvorkommender Service mit Probeverkostung, fairen Angeboten und Lieferservice
* und das Wichtigste: ich habe die Torte super vertragen!

Es kann sehr gut sein, dass wir hier zu Wiederholungstätern werden: zwar wohl nicht für eine neue Hochzeitstorte, aber Geburtstage gibt es ja auch noch. 🙂

Liebe Frau Kosmell, es war ein Genuss!

Nicht vom Gesichtsausdruck täuschen lassen: der Mann multitaskt grad nicht aufs Brautkleid zu kleckern, nicht die Braut zu pieksen und sich selbst nicht pieksen zu lassen. Mein Gesicht sagt etwas ähnliches. 😉

 What you see here is our wedding cake!
As you can imagine that part was a bit difficult for us as I don’t eat gluten and avoid any chemical substances in my food. As well as I avoid dairy and refined sugar. In addition to that some of our friends are vegan. 
Well, for the dairy and the sugar I came to the decision to make an exception from the rule for the celebration. A cake  is something extraordinary and  nothing for every day for me, even not for everey month. But hey, it was our wedding, so just eat and enjoy!
For the other aspects – gluten and chemical additives – there is no point to discuss this: I won’t ever eat this voluntarily.
A friend of mine who has to be carefull with her food too recommanded Cake and More and that is exactly where we got our cake from.
Mrs. Kosmell did her very best and we were absolutely pleased with her work: we could choose our favourite recipes, we got two cakes  glutenfree (raspberry cheese cake and mango maracuja cream) and one vegan (choclate truffle cake) and the design we favourated was actually a simpler one for her as we stayed rather classic here.
It was all delicious and beautyful, the fondant was perfect without creases or anything and the sugary little lillys of the valley were so cute!
So you can have both: a conventional look and taste (if you like) AND the benefits of a recipe lacking substances one should not eat ever. 
The cake was a real layer cake: sweet, juicy, colourful. For me it was super extraordinary as I didn’t eat refined sugar for about 2 years now. I really felt why they say that sugar is a drug. It is! So consume it as a such: if at all only  sparingly and knowing that it pushes you a lot. Than, it is real joy without any feeling of guilt.
It is a wonderful goody to celebrate special occasions. And what could be more special than a wedding? 🙂