30. Mai 2014

Haarschneidemarathon

Wenn ich die Fotos nicht hätte, ich hätte glaube ich an dem Abend vergessen, wie vielen von meinen „Vereinskolleginnen“ ich die Haare geschnitten habe – oder im Fall von Wuscheline auch nicht. 🙂
If I hadn’t the photos I am shure I could not remeber how many ladies came to me that evening to get their hair cut – or in the case of Wuscheline, to get no haircut. 🙂

Aber seht selbst, das war mein Freitagabend beim Treffen im Allgäu: messen, drapieren, schneiden.
But have a look and see what my first evening on our meeting at Nessa’s looked like: measuring, draping, trimming.

Hier seht ihr Mensch/nrsss. Mitteldickes Haar auf recht genau Hosenbundlänge. Sie lässt noch alte Haarfarbe herauswachsen – aber man sieht es kaum noch. Sie aber schon, deswegen sollte was ab. Die Kante an sich hätte es nicht nötig gehabt.
Ihre Haare sind wirklich spiegelglatt. Sehr, sehr rutschig. „Schwierig“ mag manch einer dazu sagen. Ich finde diese Haare großartig und wirklich außergewöhnlich.
Bei ihr habe ich nur einen kleinen Trimm mit einem ganz flachen U-Schnitt vorgenommen.
Here you see Mensch/nrsss. She has got hair of medium thickness, hipöength or trousers‘ waistband if you like. She is growing out old dye – but you can hardly seeit anymore. But she knows it is there, so have a go and cut. Her hemline was close to perfekt before, thoug.
Her hair is really, really glossy and slippery. Difficult you might also say. I am a big fan of her mane. I think it look wonderful and extraordinary.

MissMut hatte schon fast klassische Länge, aber die Spitzen waren vom langen Wachsenlassen deutlich ausgedünnt. Ich habe bei ihr gut 4cm geschnitten, und dabei die natürliche Wuchsform ihres Haares berücksichtigt, um bei minimalem Längenverlust ein bestmögliches Ergebnis in der optischen Dichte zu erzielen.
MissMut was very close to classic length before we cut. But her ends have thinned during that long period of growing.We decided to go for a 4cm-cut following her natural line of thickness in a deep U-shape. That was minimal loss of length with a well visible effect on the thickness.

Lenja, die süße Waldfelfe, hatte ebenfalls eine stark ausgedünnte „Kante“. Wobei sie per se keine hat und auch keine will. Sie trägt ihre Haare als Fairytaleends und das ist auch gut so, schmeichelt es ihrem zarten Haartyp doch am meisten. Eine blockige, harte Kante ist bei feinem Haar wie ihrem praktisch unmöglich und sehr langes Haar tut für sie optisch wesentlich mehr, als es ein stumpf geschnittener relativer Kurzhaarschnitt tun würde. Nichts desto Trotz haben wir uns auch hier auf einen relativ großzügigen Schnitt geeinigt. 4-5cm sind gefallen, um die Vorreiterhaare an den Rest anzupassen und ihr eine natürliche U-Form zu geben.
Lenja, the cute little „fairy of the forrest“ had too a very thinned „hemline“. She is not aiming for a blunt cut and prefers fairytaleends, so that is no big deal here. Nevertheless we evened up the shape of her ends, so that they are now more U-shaped, which suits her much better. Maybe you don’t see it. but we made a relatively big cut of 4-5cm on the longest hairs.

Nickikes Haare schneide ich schon seit über einem Jahr regelmäßig. So haben wir ihre Blondierreste eliminiert und jetzt trimmen wir zum Klassiker. Was da ab muss? Nichts, aber wenn man sie fragt muss da immer was ab. Nickike ist absoluter Kantenfan, außerdem hat sie sehr schnell wachsendes Haar, sodass man bei ihr relativ viel schneiden kann und sie trotzdem an Länge gewinnt. Wir trimmen immer auf ein relativ flaches U. Die Wellen auf dem Bild sind Flechtwellen bzw. Rosebunwellen, die die Kante etwas weniger rund aushängen lassen, als sie dann war. Optimal zum Schneiden sind immer Haare in ihrer Ursprungsstruktur oder gegebenfalls glatte Haare. Künstliche Wellen und Knicke erschweren das Ganze.
Nickike’s hair knows my scissors for over a year now. Together we trimmed out her bleached blonde ends and now she is aiming for classic length but please with a THICK hemline. That is my part again.  As Nickike’s hair grows really fast, we can trimm quite a lot and she is still gaining length. As always we went for a slight U-Shape. What you see on the pics are rosebunwaves. That is not optimal for cutting. I prefer straight her to cut or the natural structure. But no artificial waves please. That is why the hemline looks a bit asymmetric.

Nymeria wollte eigentlich auf den Ostermeter züchten. Uneigentlich wollte sie dann doch (Vorsicht Kalauer!) die Gelegenheit beim Schopf  ergreifen und ihre Spitzen trimmen lassen. Bei Locken bzw. starken Wellen wie ihren ist diese Notwendigkeit immer erst seeeeeh viel später gegeben verglichen mit glatten Haaren – wenn überhaupt. Locken und starke Wellen profitieren sehr oft von Fairytaleends. Nymeria möchte aber lieber ein Kante. Hatte sie auch vorher schon, trotzdem hat man langgezogen gesehen, dass auch sie seit schon sehr langer Zeit ohne größere Schnitte wachsen lässt und wir haben die untersten Enden angeglichen. Wie bei MissMut habe ich die schon verhandene Wuchs- bzw. Schnittform nur nachgeschnitten.
Nymeria actually was longing for the Easter-meter. But less actually she decided to take the chance of getting a trim by a fellow longhair and so the Easter-meter became now the autumn-meter. Hair like Nymeria’s or even curlier structures don’t need a trim as often as straight hair does. Curls and waves often look better with slight fairytalends than with a blocky hemline. But Nymeria likes her her cut blunt and there we were. I didn’t take off much, only the first faster growing hairs, following her U-shape, she already had.

Wuscheline wollte dann auch einen Trimm. Nix da. Wo denn? Ihr Haar ist sehr voll, sehr dicht und lockig. Einstimmig wurde entschieden, dass sie zum indest noch mal eine Nacht darüber schlafen sollte. Denn eine noch dickere Kante? Das gäbe ja einen Block. Nun, am nächsten Morgen war sie dann doch froh, dass alles dran geblieben ist.
Wuscheline also wantd a trimm. But everybody yelled NOOOO! Because: why? Her hair ist thick and healthy, no thinned hemline or so. So we decided that she shoul sleep a night over the decision. And the next morning she was happy, that every single centimeter was still there. 

Und Nessa schließlich. Unsere Gastgeberin mit den mit Abstand längesten und dicksten Haaren wollte auch einen Schnitt. Wir hatten vorher schon drüber gesprochen, dass grob 10cm fallen sollten. Es wurden dann 8,5cm. Zunächst in nur einem sehr flachen U bzw. fast schon einer geraden Kante, dann habe ich am nächsten Tag noch mal auf ihren Wunsch korrigiert zu einem weicheren, tieferen U, das einfach harmonischer aussah. Nicht täuschen lassen: am nächsten Morgen ist keine weitere Länge gefallen, nur die Seiten habe ich nach oben angeglichen. Die Perspektive spielt uns hier einen Streich und lässt die Haare kürzer aussehen.
Warum da was absollte? Noch ein paar Restschäden aus Zeiten als Nessa ihre Haare noch nicht so wichtig waren, will heißen der letzte Abschnitt ist ausgeblichen und splissiger im Vergleich zum Rest. Was die Dicke der Kante angeht, hätte da nichts abgemusst. Nessa will bei Längen zwischen Knie und Mitte Oberschenkel bleiben, somit war der relativ große Schnitt für sie völlig im Rahmen. Bei Längen wie ihrer fällt es tatsächlich auch einfach nicht mehr so auf, prozentual zur Gesamtlänge ist der Schnitt immer noch eher klein. Der Effekt auf die Kante und Zopfquaste war aber enorm.
And finally there was Nessa. Our host had the longest and thickest hair of us all and she too wanted a cut. We talked about that earlier and discussed about 10cm.  We went for 8,5cm then. At first I cut a very shallow U-shape, but the next day we corrected the shape to a deeper U which was more flattering. Don’t be mistaken: the next day I cut no more length, I only worked on the sides. the perspective makes the hair look shorter.
Why she wanted to cut? Because her ends are remnants of a time, when hair was not that important to Nessa and the care therfore not that perfect already. The last decimeters are drier, a bit bleached from ageing and more prone to split ends. That is why she wants to eliminate this old hair sooner or later. She wants to maintain between kneelength and midthigh, so that big chop was not that big at all – compared to her overall length. And her goal is already reached. The length seems only a bit shorter now than before, but the hemline and the tassle are now absolutely perfect.

28. Mai 2014

Avocado-Pudding

Jetzt so kurz nacheinander dann zwei Rezepte?
Ja, aber dieses hier ist einfach sowas von überfällig (im LHN hatte ich es auch schon gepostet), und außerdem möchte Lenja euch auch noch mehr zum Thema Avocados in der Ernährung erzählen… ALSO! Haben wir uns abgesprochen und so könnt ihr nun sowohl bei mir, als auch bei ihr das Rezept zum Avocado-Pudding finden – und ein paar Zusatzinformationen.
Again a recipe!
Well I planned it for so long (and already postet it on the LHN as some asked for it) and now Lenja and I decided to post together on our blogs, to give you the recipe for the pudding and some extra information about the benefits of avocados.

Dieser Pudding ist natürlich wieder:
paleo, glutenfrei, laktosefrei, frei von raffiniertem Zucker und einfach vegan umzuwandeln

Warum ich den nicht grundsätzlich vegan mache, wenn das doch so einfach geht?
Weil ich Honig sehr gut und sogar besser vertrage als die Pflanzensirupsorten. Ob das nur am Fruktosegehalt liegt? Weiß ich nicht. Vielleicht ist es auch etwas ganz anderes, bienengemachtes, was meiner Verdauung gefällt.
This pudding again is of course: paleo, glutenfree, dairyfree, without refined sugar and easy to adapt as a vegan version.
Why I don’t make it vegan in general? Because honey is better for my individual digestive system. The other vegan sirups are okay, but not that good as honey for me. Don’t ask me, if that is because of the fructose. Possibly. But I don’t know and maybe it is just something the bees made, that my intestines like.

Dieser Pudding ist außerdem:
super cremig, mega schokoladig 
und einfach ein perfektes Dessert

Ich vergleiche den gern mit dem Landliebe-Pudding, was die Konsistenz angeht, denn der war früher immer mein Liebling.
In addition to that the pudding is also: super creamy, mega choco and simply a perfect dessert! I like to comapre the consistency to that of Landliebe-puddings, which were my favourite puddings when I still ate dairy.

Jetzt aber! Rezept! (aber steht ja auch schon auf dem Foto)
für eine Person
1 Avocado (sehr reif!)
1/2 Dose Kokosmilch (ich bevorzuge nach wie vor Satori)
6 gut gehäufte TL Backkakao (bei dm gibt es welchen von Alnatura)
1-6 gehäufte TL Honig oder Sirup (ich bevorzuge knappe 2 TL, idealerweise vom freundlichen Imker am Ort, in meinem Fall nur so halb in Ordnung aus der Bio-Ecke vom Discounter… Muss nächstes Mal auf dem Markt neuen Honig kaufen…)
But now, finally! The Recipe!
for one  person
1 avocado (very ripe!)
1/2 can of coconutmilk (I prefer the Satori brand)
6 big teaspoons of baking cocoa (I buy organic from Alnatura at the dm drugstore)
1-6 teaspoons of honey ( I prefer 2 teaspoons – ideally you buy from your friendly local beekeeper. My honey here is not that okay even though it is labled organic. It is from the discounter… Have to buy new honey when I am on the market next time…)

1-6 TL Süße? Das schwankt aber ganz schön! Ja. Süße ist Gewöhnung. Ich habe mit 6 TL angefangen und da war ich schon „entwöhnt“ von raffiniertem Zucker. Ich habe mich dann aber langsam auf 1 TL runtertrainiert und finde das mittlerweile so vollkommen süß genug. Am leckersten finde ich aber wie gesagt so etwa 2 TL.
1-6 teaspoon of sweetener? That’s quite a big range! Yes, it is. Sweetness is something that can be trained. I started with 6 teaspoons and that was already after I weaned myself from refined sugar. Than I slowly came down to 1 teaspoon and my tongue considers this now to be sweet enough. Nevertheless 2 teaspoons are the most delicious for me here. 🙂

Das Ganze pürieren (Pürierstab, im Mixer geht das auch, aber so zähe fettige Sachen kann man da immer so schlecht rausreinigen), bis es wirklich homogen ist. Wenn die Avocado noch kleine Griesstückchen bildet, war sie noch nicht reif genug. Die muss wirklich weich sein. Dann ist sie auch schön mild-süß. Unreife Avocados behalten auch im Pudding eine leicht muffige Note.
Wenn ihr mögt, könnt ihr den Pudding dann so essen (Konsistenz Landliebe-Pudding) oder ihr stellt ihn einige Stunden, am besten über Nacht, kalt, dann härtet er aus und bekommt eine stichfeste Konsistenz wie Mousse au Chocolat.
Mit dieser Mousse könnt ihr auch Torten garnieren, statt mit Buttercreme. Aber die muss dann kalt stehen, sonst fließt sie weg. Hatte ich schon. War sehr schade drum.
Take an immersion blender (easier to clean than a big blender, when you work with fatty and sticky ingredients) and mix until it is all smooth and homogenous. If you still have tiny bits of avocado in your pudding which you can’t shred into pudding, then the avocado was not ripe enough. It has to be really soft and creamy for the pudding.
If you like you can enjoy eating now (consistency: Landliebe-pudding) or you can put it in the fridge for some hours or over night. Than the consistency turns into something like mousse au chocolat. You can even use this mouusse for big cakes and tarts instead of butter cream. But please notice: if you do so, you have to keep the cake chilled! Otherwise the mousse will turn into pudding again and that’s not so pretty for your cake. That happend once to me. Delicious but somehow a pretty ugly mess.

Bonusinformationen zu Avocados
Haut
Lenja wird es bestätigen: irgendwas in der Frucht (wenn nicht die Frucht als Ganzes) ist wirklich toll für die Haut. Bei mir beudetet das konkret: weniger Pickel. Leider nicht „keine Pickel“, aber der Effekt ist ausgeprägt genug, dass ich ihn bemerke.
Gewicht
Ja, mäh, das ist für die meisten eher uninterssant vielleicht sogar irgendwie störend, aber für mich eben nicht. Ich bin ein absoluter Hardgainer. Klingt ein bisschen sportlicher, als wenn ich bloß faul behaupte alle Mengen essen zu können ohne zuzulegen, aber das ist so das Prinzip. Ich nehme sehr schelcht zu und habe einen sehr niedrigen Setpoint, über den ich nur mit größten Anstrengungen hinaus komme – und auch das nicht weit und nicht von Dauer – bisher! Klingt nach keinem Problem? Ist es aber. Wenn man mit niedrigem Ausgangsgewicht krank wird und keine Reserven hat, um ein bisschen davon zehren zu können, macht das noch viel weniger Spaß als sowieso schon.
Wer wie ich dann keine Milchprodukte, keine Hülsenfrüchte und nur sehr wenige (Pseudo-) Getreide isst. der muss sowieso gucken, wo die Energie herkommt. Avocados und Kokosmilch sind (zusammen mit Olivenöl) meine Hauptfett- und damit -energiequellen.
Ich halte nicht (mehr) so viel davon in die genauen Nährstoffdetails der unterschiedlichen Lebensmittel einzutauchen, aber wen es interessiert: mit den drei Fettquellen bekomme ich auch eine nette Mischung aus gesättigten und ungesättigten rohen Fetten, außerdem die begehrten Omega-3-Fettsäuren. Ich tendiere aber dazu zu sagen: mit diesen dreien bekomme ich Kokosfett, Avocado und Olivenöl, wenn ihr versteht, was ich meine. Lebensmittel sind immer mehr als die Summe ihrer Bestandteile. Drum tut euch den Gefallen und esst die Avocado statt ein Ölpillchen zu schlucken.
Aus letzterem könt ihr auch keinen Pudding machen. 🙂
Bonus information about avocados:
Skin: As you can also read on Lenja’s blog, there is something in the avocado (as not to say it is the avocado as a whole fruit), that is really nice for my (and Lenja’s) skin. In my case: less pimples. Unfortunately not „no pimples“ but still a visible improvement.
Weight: „Oh please, stop that moarning about your first world problems, skinny girl!“ No, I won’t. I know, for most of you weightloss is a bigger topic than weight gaining, but for me it is the other way round. I am a real hardgainer. Sounds sporty, doesn’t it? Better than the lazy phrase that I can eat what ever amount I want (or can) and won’t gain weight. But basically that it is – or was! I have a very low setpoint which is super hard for me to hit. Doesn’t sound like a problem? Well it is, when you get ill and there is no reserve. Let me tell you, that doesn’t feel good.
As you are like me who does not eat dairy, legumes and only few (pseudo-) grains then it becomes quite difficult to find good sources of energy. Avocados and coconutmilk (together with oliveoil) are my best allies here as they provide the most dense energy: fat. Both saturated and unsturated and for more details also the Omega-3-questions is answered like this. But I am a bit off that nutritionist way of talking about food ingredientes. I guess more important is, that those three provide me with, well oliveoil, coconut and avocado. Whole foods are always more than the summ of there nutrients. 🙂
So please, just eat the avocado and don’t go for a pill with „the right fats“ inside.
Believe me, this pill won’t make a good pudding. 🙂

25. Mai 2014

The first cut is the…

… deepest? Shortest? Hardest?
Da das ja nicht mein erster Schnitt war, kann ich das gar nicht so beantworten. 🙂
Aber ich kann sagen, dass der Schnitt nötig war und ich mich danach SEHR befreit gefühlt habe.
Mein Haar ist nun so kurz wie vor 4 Jahren und es ist dünner als jemals zuvor – was der ausschlaggebende Grund für den Schnitt war. Die Längen waren so durchsichtig und tot, das war einfach kein Haar mehr, das ich am Tag meiner Hochzeit noch an meinem Kopf angewachsen haben wollte.
Also ist es nun ab.

Schaut euch mal diesen winzig kleinen Zopf an. Das bisschen Haar macht keinen Dutt größer, keinen Flechtzopf eindrucksvoller durch mehr Länge und erst recht reicht das nicht mehr für eine volle Optik geschweigendenn schöne Kante bei offenem Haar.
ZU nun von 5,5cm bei 79cm Länge, knapp über Taille. Das kann ich eine Weile halten, auch wenn es weiter ausfallen sollte. Ist jetzt also erst mal Ruhe.

96cm vs. 79cm -> 17cm cut

Ich habe extra so geschnitten, dass der große Dickenverlust nun auf Höhe des Zopfgummis bei einem Flechtzopf sitzt. Die Quaste puschelt sich bei mir immer etwas auf und sieht nach mehr Haar aus, als sie ist, aber der geflochtene Teil, der sollte endlich wieder vernünftig aussehen. Die restliche Stufe, die nun noch geblieben ist, die möchte ich gern nach und nach raustrimmen. Wenn das Grundvolumen dann an der Kante angekommen sein sollte, dann lasse ich vielleicht auch wieder etwas Lägne dazu kommen.

 

Ich mag Flechtzöpfe. Und meiner sieht nun endlich wieder nach mehr aus als nach einem Rasta.
Die Frisur ganz links habe ich in den letzten Wochen auch so getragen.

 

Einfach einen Flechtzopf abschneiden macht eine tolle Quaste. Und ich wollte ja das Endschwänzchen aufheben. Wie ihr seht, muss man dann aber deutlich nachkorrigieren. Für eine vollst mögliche Flechtzopfquaste braucht es also eigentlich einen starken umgekehrten U-Cut. Offen finde ich das aber unmöglich.
Den Korrekturschnitt habe ich nach der Methode von Feye vorgenommen, nur ohne Schritt 2, der Zopf war ja schon gekürzt.

Ich bleibe also erst mal positiv und warte auf Neuwuchs, aber ich habe mich auf der anderen Seite auch bereits damit arrangiert, dass es möglich ist, dass ich nun am Ende meiner „Langhaarkarriere“ angekommen bin. Warum? Darum. Weil es auch für viele Jungs Mitte Zwanzig einfach Realität ist, dass sie eine Glatze bekommen. Als Frau ist dieses Schicksal in gewisser Weise härter, auch wenn wir in der Regel nicht komplett kahl werden. In der Gesellschaft ist Alopezie bei Frauen so kein Thema, aber vertut euch nicht, nur weil man sich über etwas ausschweigt, heißt das nicht, dass es nicht wesentlich häufiger vorkäme, als man meint.
Also Mädels: da bin ich. Zwar definitiv nicht mit einem Kurzhaarschnitt, aber nun auch doch recht weit entfernt von diesen überdurchschnittlichen Längen, die ich ja so sehr liebe. Ich hoffe also einfach auf Haarneuwuchs, aber wenn der nicht kommen sollte, werde ich mir von meinen ausfallenenden Haaren nicht auch noch das Lächeln wegnehmen lassen.
Machen wir das Beste draus!
Was sonst?!

Von hinten sind meine Haare ja recht fotogen. Da glaubt man auf freundlichen Farben oft gar nicht, dass sie so dünn sind. So von der Seite sieht man aber gut das Neuwuchsgewuschel, gefolgt von einem stark ausgedünnten Bereich, der nicht mehr hängt, sondern immer eher schwebt. Nach dem Schnitt sieht man endlich wieder wo die Haare aufhören. 🙂

 

Superrasta vs. süßer Babybraid.
Mit dem korrigierten U-Cut ist die Quaste wieder etwas dünner, aber dafür habe ich eben auch offen eine Frisur, die nicht nach Unfall aussieht. :).

 

Kein Mensch läuft so rum. Aber man sieht so den Neuwuchsblobb am besten. Links müsst ihr meine Haarspitzen echt suchen (unterer Bildrand), rechts ist es auch noch nicht optimal, aber alles, was da jetzt transparent ist, ist im Flechtzopf die Quaste, damit kann ich leben.

 

Ich habe Plusterhaare, also eine sehr hohe Friktion, das heißt, meine Haare gehen von sich aus gern auf Abstand.
Das lässt den Zopf und die offenen Haare dann nach Mehr aussehen. Auch trockener, als sie sind, aber das Mehr ist ja erst mal gut. 🙂 Von der Seite seht ihr die tatsächliche Dicke des Zöpfchens.

… deepest? Shortest? Hardest?
Well, as it is not my first cut, I can’t answer that. 🙂
But I can say, that it was neccessary and I felt relieved afterwards.
My hair is now shorter than it was over the last 4 years and it is thinner than ever – which is the reason for the cut. The lengths were to see-through and dead, I did not feel like keeping them on my head on my wedding day.
So now, they are gone. 
Look at this tiny, tiny braid. Nothing to make a bun bigger, nothing to make a braid look more impressive beacuase of the extra length and especially nothing that could make a hemline. From BSL downwards my hair was invisible on any coulour lighter than dark blue or purple. Even on teal it looked like a mess.
And now?
My ponytailcircumference is down  to a minimum of only around 5,5cm and I am still shedding like hell, so now good prospect.
As you see, there is no way to grow my hair long again at the moment. No growing while shedding. Hopefully the shedding will come to an end sometime in the near future… If not, I will look for other ways to wear my hairr in a pretty way.
I try to stay hopeful, that it will regrow again. But I also face the possibility that my career of a real longhair is over now. Why? Because. Because for so many guys it is normal deal with a bald head in their mid twenties. As a woman that fate is somehow harder and women usually don’t get totally bold, but even though society doesn’t talk about female alopecia it is much more common as you might think.
So ladies: here I am, not yet a shorty but no longer a „real longhair“ too. Hoping for my hair to regrow, but if it won’t I won’t let my shedding hair take my smile with it!
Let’s make the best of it.
What else?!

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24. Mai 2014

Spargelsalat mit Cocktailtomaten und Himbeeren

Das letzte Rezept ist schon wieder ganz schön lange her!
Drum hier ein Neues, bevor die Spargelzeit vorrüber ist.
Meine Freundin Kathleen hatte zu meinem Junggesellinnenabschied Spargelsalat mit Cocktailtomaten und Käse dabei. So lecker (auch ohne den Käse)!
Drum habe ich direkt grünen Spargel und Cocktailtomaten gekauft, beides nur eben kleingeschnitten, in Olivenöl kurz angebraten, mit einem ganz simplen Balsamico-Olivenöl-Dressing mit Salz, Pfeffer und Honig abgerundet und noch ein Schälchen frische Himbeeren darüber gestreut.
Köstlich!
Süß, sauer, nussig, frisch und sommerlich.
Wenn ihr Himbeeressig habt, probiert den dazu, das ist ja naheliegend. Esst ihr vegan, wisst ihr ja sowieso, dass Honig auch leicht durch einen Sirup ersetzt werden kann.
Salate entsprechen ja eigentlich immer (okay, fast immer) sämntlichen Diäten, somit erspare ich mir die Auflistung von laktosefrei bis paleo heute mal. 🙂 Bei den wenigen Zutaten seht ihr das auch sofort selbst.
Das war auch schon das ganze Rezept.
Long time no recipe again!
So here we are with an asparagus-cherrytomato-raspberry-salad.
You simply need the ingredients mentioned above, put  the tomatoes and the green asparagus  in a pan with olive oil (only for a short time!), then add oliveoil, vinegar, salt pepper and honey as a dressing, on top the raspberries and that’s it.
Delicious! Sweet, sour, a taste of nuts, frish and all like some should taste.
If you are a vegan, you can easily replace the honey of course.
Thanks to my friend Kathleen who brought a similar salad  to my „Junggesellinnenabschied“.

22. Mai 2014

wedding – typo decoration

Ich habe in den letzten Tagen ein bisschen gebastelt.
Große Locations erfordern meist recht große Dekorationen und große Deko kostet meistens auch eher großes Geld… Wir hatten früh beschlossen, dass es viel Deko aus Papier geben würde, einfach weil das ein vergleichsweise günstiger Rohstoff ist, den wir meistens noch nicht mal kaufen, sondern nur recyclen bzw. upcyclen mussten.
Heute zeige ich euch Buchstaben- bzw. Schriftdekorationen.
I have been crafting the last days. Big locations ask for big decoration – and that often means: big costs. pretty early in our wedding planning, we decided to go for paperwork, as paper is a relatively cheap material or at least easy to recycle as not to say upcycle. 
Today I show you a bit of our typo decoration. 

die Buchstaben könnt ihr p mit der Hand zeichnen – oder euch eine Vorlage ausdrucken
Don’t feel like drawing the letters withput help? Print a pattern!

Was ihr dafür braucht: 
zwei IKEA-Regal-Kartons (große unbeschriftete, stabile Pappflächen), Bleistift, Teppichmesser, Zeitungen zum Unterlegen und 2 Dosen goldenen Sprühlack.
Idealweise auch eine Atemmaske.
Ich habe die Lettern nach dem „Taucherprinzip“ besprüht: mehrmals tief Luft holen, sprühen, sprühen, sprühen! Weglaufen, Tür zu machen und wieder atmen, warten, bis man wieder einen ruhigen Puls hat, wieder Luft holen und zurück in den „Sprühraum“ abtauchen. Ist nicht zu empfehlen. Dauert recht lange und macht duselig. Aber immer noch besser als den Lack einzuatmen!
You need:
Two big cardboardboxes (former IKEA shelf wrappers) with big nonprinted surfaces and a stable and thick volume, a pencil, a cutter, old newspapers to cover the floor and two cans of gold spray.
Ideally you shoul own and use a facemask too.
I had none and sprayed the letters with the „diving system“: inhale deeply several times, than go to spray, spray spray!, run away, slam the door behind you and breath out an in again. Wait till your heartbeat is back to normal and repeat untill you  have finished your work. Nothing that I can recommand. It needed a lot of time and made my head drousy. Still better than  inhaling the spray!

Je nach Wetter werden die Buchstaben dann drinnen oder draußen ihren Platz finden.
Depending on the weather the letters will find their place indoors or outdoors.

20. Mai 2014

the sun in her hair

Es ist mal wieder Zeit für ein Artwork!
Ihr mögt euch erinnern? Mensch und ich hatten einen kleinen Deal unter Freunden. Zeitlich bin ich nun etwas über’s Ziel hinausgeschossen, aber es hat sich so gelohnt!
Ist sie nicht wunderschön?
Und ich bekomme Fernweh nach dem Allgäu.
It’s artwork-time! Maybe you remember that Mensch and I had a little deal among friends concerning a portrait and a hairfork. Well, I spent  abit more time with the drawing, but the result was worth it.  Isn’t she beautyful?

klick to enlarge
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Immer gleicher zeitlicher Abstand (außer bei den letzten beiden Bildern, da war er etwas größer, ich habe aber vergessen zwischendurch zu speichern, weil ich so im Flow war).
Always same time interval between the pics (always betwenn the last and the previous, there I spend more time drawing but forgot to take a screeny as I was in such a workflow.

Vorlage – Farbflächen – Lichter und Schatten für Haut und Shirt – erste Haardetails – Licht und Schatten für die Haare, mehr Details – Blumenkranz – mehr Lichter und Tiefen, Farben anpassen – Feinschliff, Hintergrund und Lichtstimmung
photo pattern – colourshapes – light und depth for skin and shirt – first hair details – light and depth for hair, more details – flower crown – more light and depth, basic colour adjustment – background, mood and finishing

Wenn dir meine Zeichnungen gefallen, schau doch mal bei meinem anderen Blog vorbei und/oder fühl dich frei mich zu kontaktieren. 🙂
If you like my artworks, check out my other blog and/or feel free to contact me. 🙂
15. Mai 2014

Flechtwerk: Hairstyles with Ribbons

Diesen Monat haben wir also Bänder im Haar.
Wir, das sind Nessa, Zoey, Wuscheline, Lenja, die Bobbly-Nixe und ich, Flechtwerk eben. Schaut mal bei den Mädels vorbei, sie haben bestimmt noch ganz andere Möglichkeiten für Frisuren mit Bändern gefunden.
This month you can see us – Nessa, Bobbly, Wuscheline, Lenja, Zoey and me aka Flechtwerk –  with ribbons in our hair. Have a look at what the girls did!

Ich für meinen Teil wollte irgendwie „was anderes“. Und beim Stöbern auf Pinterest, bin ich auf diese Frisur gestoßen. Okay, das ist jetzt mehr Garn als wirklich ein Band, aber das war einfach zu genial, um es fallen zu lassen. Und so habe ich mir mit meinen Tressen und diversen Baumwollfäden einen buntren Fischgrätzopf gemacht, der nicht nur aussieht, als hätte ich lauter bunter Strähnchen, ähnlich wie Dip-Dye, sondern der durch die Tressen auch herrlich dick und schwer ist.
(leider ziept es dadurch aber auch ein bisschen, manchmal auch ein bisschen mehr)
Da das mit den Fäden eine ganz schöne Fummelei war, habe ich die Frisur dreimal ausgeführt, auch um zu testen, wie komfortabel die Tressen aktuell sind. Danach musste ich die Bänder rausnehmen, da sie zu weit runtergerutscht waren. Eine stabile Verbindung mit dem Tressenhaar wollte ich nicht, schließlich will ich die Tressen auch weiterhin so wie sie sind verbauen können.
I felt for „something different“. And so I went for inspiration to Pinterst – and there I found „something different“. Yes, you are right, these are no real ribbons, it is yarn, but nevertheless, it appeared, as I searched for hairstyles with ribbons. And it looked too good in my eyes, I simply had to copy that.
And here we are: several cotton yarns knotted to my clip-ins and then braided to a fish tail. Like this, it looks not only as if I have all thick hair, it also looks as if I dyed some strands, similar to dip-dye.
I was really in love with that hairstyle and wore it three times. After that I had to take out the yarns, but I really felt pretty with this rainbow fish by my side. 🙂

auf diesem Foto fehlt ein „o“
this pic is missing an „o“

Nächsten  Monat  wenden wir uns mal wieder der Haarpflege zu. 
Das Juni-Thema wird: 
Leave-ins
Next month we will talk again about haircare as we will tell you something about the leave-ins we use.
14. Mai 2014

Ich mag keine Flexis. Außer…

…diese hier zum Beispiel.
In der Tat bin ich bei Flexis extrem wählerisch. Nur die allerwenigsten Modelle gefallen mir. Was ungewöhnlich ist, denn ansonsten habe ich nur Haarschmuckmarken, die mir fast durch die Bank gut gefallen – oder ich mag von einem Hersteller praktisch gar nichts. Zumindest nicht an mir.
Bei Flexi8 ist das wie gesagt also sehr gemischt. Viele Modelle sind in meinen Augen zu verkitscht, zu kindlich, irgendwie unstimmig oder sehen einfach nicht hochwertig aus. Andere dagegen liebe ich sehr.

size S

Diese Copper Rose-Flexi stand schon lange auf meiner Wunschliste, aber ich war irgendwie dann doch nicht bereit sie zu kaufen. Ficcare und Senza Limiti waren mir da grad wichtiger. Aber vor einem Monat etwa konnte ich tauschen. Wunderbar!
Normally I am not such a fan of flexi8s. Most models look tot childish in my eyes, too playful and some even cheap. But there are some styles I really like and I was lucky on the swapboard. Here it is: the copper rose.

12. Mai 2014

wedding – keep me warm – cover-ups & Co

Leider, leider werden wir unsere Hochzeit ja nicht in warmen Gefilden mit Sonnengarantie feiern, sondern, eben dort, wo wir sind: zu Hause. Oder doch zumindest im Umkreis. Das heißt was?
Natürlich: die kluge Braut sorgt vor. Für den Fall, dass der Sommer nur daran erkennbar sein sollte, dass die Bäume grün sind.
Zum Einen haben wir dem Rechnung getragen, indem wir eine Location ausgwählt haben, die auch drinnen überzeugt (aber es wäre so toll, wenn wir draußen sein könnten!), zum anderen hat die kluge Braut vorgesorgt und sich was wärmendes für um die Schultern besorgt.
Mein Kleid ist recht schwer und mit Corsage, sodass ich eher bei Hotze wohl gucken muss, dass ich nicht wegfließe, von daher habe ich nur ein zartes Jäckchen asugewählt und wenn es dann immer noch kalt sein soltle, dann bleibe ich eben drinnen. Punkt.
You know I live in Germany. And you also know that Germany is not the place to be, when you book your sun-guarentee-vacations, right? So that means for a German wedding: be prepared! Therefore we chose a location which is also very nice on the inside. And the smart bride always has a plan B for her outfit for rainy or cold days. So did I. My dress is rather heavy with a corsage, so that a heatwave is more threatening than a cool brise, but nevertheless I hate freezing and so I looked for something to wrap my shoulders.

Brautjacken sind ganz schön schwierig. Manche wärmen tatsächlich, andere sind nur für einen (pseudo)züchtigen Auftritt mit bedeckten Schultern in der Kirche gedacht. Dann sollen sie natürlich zum Kleid passen und dann war da noch die Sache mit dem Preis…Ich hatte also die Wahl zwischen diesen Grundformen.
 Bridal jackets are really difficult. Some are really meant to kepp you warm, others are only thin fabric supposed to cover the shoulders in church. Of course it must match the dress and then there was this nasty questions aboput the price… Basically you can chose betwenn some common (or less common) styles:

Die Spitzenjacke – erhältlich im teuer Brautsalon oder aber online, wobei  man dort oft etwas Sorge haben muss, dass die Qualität nicht stimmt oder die Farbe abweicht.
War für mich raus, die Farbe der Spitze meines Kleides macht es praktisch unmöglich ein passendes Stück zu einem für mich noch akzeptablen Preis zu erstehen. Und warm sind die eigentlich auch nicht.
The lace jacket. You can buy it matching to your dress for a lot of money in your bridal shop or online, bearing the risk, that the colour or lace does not match your dress or the quality is low, the farbic itchy. 
No, not for me. The lace of my dress akes it close to impossible to find a jacket matching my dress for an exceptable price. And they are nothing to keep me warm.

Dann wäre dan noch für kalte Tage das Pelzjäckchen (auch aus Kunstpelz zu haben), welches sich augenscheinlich großer Beliebtheit erfreut, mich aber so gar nicht überzeugen kann. Auch wenn das definitiv dann kuschlig warm wäre.
The (fake) fur jacket. This style is very popular and I have to admit that at least this style keeps you really warm. But… simply… I don’t like it. Not for me.

Als vergleichsweise günstige Variante winkt eine schlichte Stola in Farbe des Kleides. Auch das ist nicht das, was ich mir vorstelle, zumal so ein langes Stück Stoff einen ungünstigen Gegenpol zu meinem Schleier bilden würde. Also raus.
Relatively cheap is a matching shawl. But… again nothing I see me wearing at my wedding. Such a long piece of cloth would be an unpleasent counterpart to my veil. Okay, off the list.

Was mir immer sehr gut gefallen hat, sind Capes oder Pellerinen. Ich habe sogar eins hier, welches ich aber als Fehlkauf verbuchen muss. Es passt vorne und hinten nicht und der Stil ist ein einziger Bruch, wenn man das Kleid dazu sieht. Eine Weile hatte ich die etwas mittelalterlich angehauchten Capes im Visier: lang, elfenhaft und warm. Letztlich habe ich mich dagegen entschieden, da mir die Kosten zu hoch waren für das erneute Risiko eines Onlinefehlkaufes. Zumal mir das Material bei den meisten Capes einfach gar nicht zusagte. Mit einem anderen Kleid wäre es vermutlich aber auf so ein Cape hinausgelaufen.
What I alwayy liked were capes, cover-ups and cloaks. In fact I have one here, but it turned out to bea mispurchase. It doesn’t fit neither my frame nor my dress. For a while I was looking for medieval cloaks, elvenlike, long and warm. They also got dismissed, as I was unshure about the qualitiy of the fabric as I had to buy it online and after one mispurchase I became careful. A cloak is rather expensive, so, no, there must be something else.

Cover-up von BHLDN. Eine der besten Hochzeitsseiten, die ich im letzten Jahr gefunden habe. Leider nicht aus Deutschland und auch recht würzige Preise. – Dieses Cover-up, wäre es beinahe geworden. Aber das wärmt ja auch wieder nicht.
Cover-up from BHLDN. Super beautyful – but again: nothign to keep me warm.

Einen richtigen Brautmantel fand ich für eine Sommerhochzeit dann doch ein bisschen viel Dickes – mal ganz davon ab, dass die schönen, zum Kleid passenden Mäntel auch wieder elend teuer sind. Und ich bin schon nicht grad knauserig, was mein Outfitbudget angeht.
A real bridal coat was something I considered to be to heavy for a summer wedding. And again: big cloth, big price. If I wanted it matching my dress – of course even more expensive. I would have liked to have such a cloak, and let me tell you I am not Scrooge-like, when it comes to my outfit’s budget – but that was simply far above the limit.

Was blieb und worauf es letztlich auch hinaus lief, war der klassische Bolero. Der Preis ist günstig, die Auswahl groß, derzeit gut auch außerhalb des Internets in „normalen“ Geschäften (also in Nicht-Brautsalons) erhältlich und ich habe beschlossen eine eher schlichte Variante zu nehmen, die ich auch nach der Hochzeit noch über ein Trägertop tragen kann. Farblich hatte ich Glück und somit habe ich hier nun ein kleines feines puderfarbenes Jäckchen aus Feinstrick mit ein bisschen Glitzerklimbim an der Schließe. Der Farbton ist ein bisschen zu rosa im Vergleich zur Spitze, aber der Farbbereich an sich ist passend.
Knapp 40€ für ein Kleidungsstück, dass auch später noch Verwendung finden wird, war mir dann lieber als im dreistelligen bereich etwas anfertigen zu lassen, was ich danach nie wieder tragen werde.
Not much left, right? So what I finally bought was a shrug. Compared to all the other bridal cover-ups a bolero is mostly a cheap purchase. They are easy to find, now, in wedding and prom night mainseason even in „normal“ stores (no briadl shop neccessary here) and they are available in almost every colour. I went for a simple version: powder rose colour fine knitting and some blin-bling at the clasp. maybe the colozr is a bit more pinky than my dress‘ lace, but the basic shade is right. And I have something I can wear after wedding too, memorizing my great day. Around 40€. Good deal for me, even though this is no classic bridal wear.