31. März 2014

create your own diamond ficcare

*please read the italic version for translation*

Mädels, ist sie nicht schön geworden?
Klar, keine Swarovksi-Kristalle wie beim Original, aber mein Rohling ist eine Gold Matte aus der Classical Kollektion, da kann man sowieso diese Steinchen nicht hinein versenken – außerdem sind die Swarovskis elend teuer. Ich habe mich für diese kleinen Steinchen hier entschieden, die es in der Papeterieabteilung meines Basttelladens (idee) in verschiedenen Farben gibt (Rico Design, Paper Poetry, Sticker). 3 oder 4 Euro kostet ein Blättchen mit 150 Steinchen darauf, wenn ich mich nicht verzählt habe. Ungefähr 150 habe ich für meine M-Ficcare auch gebraucht. Die Steinchen sind selbstklebend, haften sehr gut, lassen sich aber auch rückstandslos wieder abnehmen (falls es beim ersten Versuch nicht so klappt, wie ihr euch das vorstellt). Was ihr sonst noch braucht ist eine Pinzette und ein Skalpell. Letzteres, um die Steinchen vor dem Aufkleben von überstehenden Kleberresten zu trennen, sonst wird es unsauber. Seid an dem Punkt nicht faul, das sieht sonst nicht schön aus. Und nach etwa zweieinhalb Stunden Arbeit kann das dann so aussehen – voilá!
Hey ladies! Didn’t it turn out beautyfully? 
My new handmade – okay, handpimped! – diamond ficcare. No original Swarovski crystals, but as theses crystals are really really expensive and my blank workpiece was a gold matte ficcare from the classical collection without the tiny holes in it for the original crystals, well therefore I decided to work with these tiny stickers I found at my crafting shop in the stationery section. These crystals are meant to decorate paperwork, but they really well work for metal ficcares as well. And they are much cheaper with only 3 or 4 Euro for a sheet with 150 little stickers. And I needed around 150 pieces to decorate me M-sized  ficcare here. Besides the crystals I only needed a pair of tweezers and a scalpel. The scalpel is neccessary to remove glue around the crystals before placing them on the ficcare. Don’t be lazy at that point, otherwise your product will look a bit, well, gluey and not neat. And you need around two and a half hour of concentrated work. Don’t be afraid, the glue is strong enough to keep the crystals save in place, but you can remove them without causing damage to your precious ficcare, if your first attempt won“t satisfy you. Have a try! Et voilá!

Ich bin sehr glücklich, habe ich doch jetzt endlich eine Ficcare in meiner Lieblingsfarbe. 🙂
I am really happy with how the ficcare turned out, because now I finally have a ficcare in my favourite colour: teal.

28. März 2014

Rezension: Darm mit Charme

*please scroll down for translation*

Gerade erst erschienen, und schon verschlungen!
Der Darm mit Charme kam mir wirklich gerade recht. Scheint aber sowieso im Moment ein Trendthema zu sein…
Die Autorin Giulia Enders hat auf jeden Fall direkt einen Platz-1-Bestseller gelandet. Sie selbst ist Jahrgang 1990, Medizinstudentin und bekannt geworden durch diesen Science Slam.

Um mich endgültig zu ködern, hat das Fräulein das Buch zusammen mit ihrer Schwester mit Inhalten gefüllt: Giulia mit Text, Jill als Grafikdesignerin mit wunderbar niedlichen und dabei sehr anschaulichen Illustrationen – genau das, was man braucht, bei einem ansonsten zu oft mit Ekel und Scham behafteten Thema.
Bei so einem jungen Mädel wie Giulia bin ich geneigt sie zu dutzen, auch ohne sie zu kennen. Ich glaube, sie verzeiht es mir.

Giulia nimmt ihre Leser mit auf eine Reise durch das „dritte Rohr“ (die anderen beiden wären Kreislauf- und Nervensystem), durch den Darm mit all seinen vorgelagerten Ausstülpungen wie Mund, Magen und, hört, hört! auch die Lunge. Sie macht nebenbei verständlich, weshalb gesunde Haut an einem gesunden Darm hängt und zwar wörtlich zu nehmend! Es ist ein System, alles ist Oberfläche für Stoffaustausch.
Und wer hätte gedacht, dass wir auf der Reise durch den Darm auf Ballerinas mit Schläppchen, einen Hausmeister und Bakterien mit Hut stoßen werden?
Unmöglich euch alles wiederzugeben, auch wenn es wirklich leicht fällt sich die neuen Informationen dank solch bunter Bilder zu merken.
Thematisch passend zum Blog hier wäre die Exkursion hin zu den drei Enterotypen mit ihren unterschiedlichen Bakterienbesiedelungen, die es für Person A unabhängig von Alter, Geschlecht oder Ethnie deutlich leichter machen kann eine optimale Vitamin H (Biotin) Versorgung zu haben, als für Person B. Biotin kennen wir als eines der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel für Haut und Haar. Man muss aber gar nicht so kleinteilig werden: auch was die Makronährstoffe angeht, sagt der Darm und seine Flora einiges aus. Zum Beispiel könnte (die Forschung auf diesem Gebiet ist noch sehr jung) unser Bakterienmilieu Grund dafür sein, weshalb manche Menschen so einfach Vegetarier oder Veganer werden und bleiben können (und teilweise ja wirklich unter dieser Diät unglaublich aufblühen!) und andere nicht. Ihr ahnt es schon, ich hab mich (leider) sehr bei den Fleischverwertern wiedergefunden. Auch liefert Giulia ganz nebenbei ein weiteres Argument bezüglich der Nahrungsauswahl für die ewige Diskussion, ob der Mensch nun ein Pflanzenverwerter ist oder doch besser mir Fleisch fährt. Die Darmlänge spricht ja mehr für Pflanzenkost, die Besiedelung allerdings deutlich für Fleisch. Die großen, massigen Pflanzenfresser sind a) entweder fast den ganzen Tag nur mit Fressen beschäftigt, weil ihre Nahurng eine so geringe Energiedichte hat oder b) haben als Wiederkäuer ein gigantisches Heer an Mikrosymbionten, die in mehr als einem Magen Vorarbeit leisten. Das schließt die Pflanzen besser auf und macht sie verwertbarer für sagen wir mal die Kuh, aber, und das finde ich wirklich interessant, die Pflanzen werden quasi auch zu „Ersatzfleisch“ umgewandelt. Beim Wiederkäuen und letztlichem Abschlucken gehen viele der pflanzenverarbeitenden Bakterien mit in der Kuhverdauung weiter hinunter und werden im Darm nun selber verdaut. Die Mikroben liefern der Kuh hochwertiges Bakterienprotein, das sie selbst vorher aus dem Kuhfutter gebildet haben. Nun, ihr Leben war dann nur kurz, aber so ist das eben, wenn man in Kuhmägen wohnt.
Es geht aber noch weiter, denn hier liegt auch ein Grund, weshalb Nager ihren eigenen Kot fressen. Bei ihnen ist es ähnlich wie bei Menschen: Die dichtestes Baketerienbesiedlung ist nahe des Ausgangs, wir und auch die Nager verdauen unsere Kot-Bakterien nicht selbst, sondern scheiden sie aus. Ein Nager frisst deshalb gern den Kot, um sich zum Einen sein eigenes Probiotika-Amuse-Gueule zu gönnen, zum Anderen aber auch, weil das, was da ausgeköttelt wurde, einfach noch viel zu energie- und nährstoffreich ist, um es einfach so als Luxusdünger liegen zu lassen. Hunde essen auch ganz gern Kaninchenköttel, wenn man sie lässt.
Wie wir wissen, essen Menschen nicht ihren Kot – und das ist evolutionär und physiologisch wohl auch nicht so vorgesehen, tolerieren wir unsere Darmkulturen doch zwar wunderbar am Ausgang, in Eingangsnähe machen sie aber ordentlich Rabazz. Menschen essen für schnell verfügbares, hochwertiges Protein, na was? Fleisch. Genau.
Wieviel man davon braucht, hängt von enorm vielen Faktoren ab: der Ernährung drum herum, der Fitness und der eben erwähnten eigenen Darmbesiedelung.

Das wären wie gesagt nur die vielleicht für euch und mich hier spannendsten Aspekte, aber allein der ich nenne ihn jetzt mal „Kleine Kot-Führer“ im ersten Drittel des Buches ist Gold wert! Absolut sinnvoll, sehr witzig und ich vermute, für einige Leser auch erschreckend aufschlussreich, dass das, was man da so macht, nicht unbedingt immer gut ist, nur weil es „schon immer so aussah“.

Liebe Gulia, liebe Jill, ich bin ein bisschen neidisch! So jung und so ein tolles Buch! Meine Glückwünsche! Da ihr so schön gezeigt habt, dass der Mensch aus drei Rohren besteht, beackert die anderen beiden doch auch noch! Ich wünsche mir das Neuralrohr in Band 2, sollte es mal einen geben.
Oder, „das Außenrohr“, die Haut. Wäre ja vielleicht gar nicht so abwegig. 🙂

Mehr zum Thema Darm:
Neues aus dem Reich der Mitte, Doku in der 3sat-Mediathek
Stern spezial Gesundes Leben zum Thema Bauch und Darm. Hier könnt ihr online die Artikel lesen. Bleibt aber alles eher oberflächlich.

Hello my dearest readers!
Do you know what is the latest trend on the book market? Books about the colon. No joke. And I am happy about that as you could tell. This one here is my favourite at the moment (Sorry, again only in German).  With this book the freaky, ugly colon, the shameful, disgusting colon, becomes interesting, funny, friendly and absolutely extraordinary and stunning. The book is more about how this underestimated organ works  than about the best healthcare and diet for it – but when you understand the How you can easily make better dicisions to take care of your belly. That’s nice for everybody as we all like to be healthier, fitter or at least have better skin and be slimmer (or less skinny, if you are a person like me). 
Well again I am Sorry, that I have no English version for you . But if you want to learn more, inform yourself about „enterotypes“ (there are three) and the correltaion between your colon and your mood and intuition.
Understanding the colon helps to understand why we are neither the perfect carnivore, nor the perfect vegan – but something in between. And it depends on your inner friends (and enymies) what is better for you on a microscale for mutrients as well as on the larger scale, when you decide to eliminate a certain group of foods like grains or legumes or animal protein. As you might have guessed: I am one oy the more carnivorous guys. Unfortunately but undeniably.

At last: taking care of your colon is one of the best ways to maintain or improve a healthy skin (and therfore healthy hair). If that is no motivation for you as you are here for the hair, well, than… just wait for the next hairstyle update. 🙂
Best whishes, Mai

24. März 2014

Das Schöne am Frühling…

… ist unter anderem, dass die Wintermäntel reduziert werden! Harch!
„Das ist eigentlich ganz clever so antizyklisch einzukaufen!“ sagte meine Kollegin. Jap, ich finde auch.
Fast 70% reduziert, was will man mehr? Und dann noch diese Stickereien, da stand ja praktisch mein Name drauf.
The nicest part of spring? Well, of course also that there are wintercoats for sale now! Gaaaah! Mine! 70% off and look at this intricate embroidery! I am so happy with it.

Auf diesem Bild ist ein Tarnwolf versteckt. 🙂
Find the littel wolf on the pic! 😉

Der Mantel ist von st-martins, via Zalando. Gibt es auch in rosa. Wen es interessiert.

22. März 2014

Liegen lernen

*please read the ialic version for translation*

Eigentlich ist das der Titel eines deutschen Filmes, den ich bislang noch nicht gesehen habe – aber was soll’s? Immer, wenn ich meine Mittagspause mache, mich aufs Bett lege und wahlweise lese, schlafe oder nichts tue (letzteres ist die eigentliche Königsdisziplin, denn, wie schwer ist es das Tun und Denken mal abzustellen und dabei wach zu bleiben?), immer dann denke ich an diesen komischen Titel: „Liegen lernen“. Mal nicht sofort das nächste auf der To-Do-Liste angehen. Und, wenn es richtig gut klappt, noch nicht mal an diese nächste Aufgabe denken.
Everytime I lie down for my afternoon nap, I have to think of „liegen lernen“ which is the title of a German Movie, which could be translated as „learning to lie down“. I don’t always sleep, when I make a „nap“, it is simply a time for me to try to do nothing and doing nothing is much more difficult to practise, when you stay awake. But I vary this „exercise“: sometimes I daydream, sometimes I fall asleep and that is all fine too and sometimes, when my mind is too busy, I read  book. 
It is not easy to find the mute-button for your thoughts, but If you manage it, it is really relaxing. For a nice period of time you just be where you are and don’t hurry to the next point on your to-do-list. Neither really physically, nor mentally.

Könnte es ein besseres Wochenendthema geben als echte Entspannung? Denn mal ehrlich: irgendwann zwischen Schulzeit und dem Abschnitt nach der Ausbildung (je nach Verplantheit der eigenen Kindheit vielleicht auch schon früher), irgendwann dann kam der Punkt, an dem man aufhörte Sonntage langweilig zu finden, gefolgt davon, dass man sich nicht mehr aufs Wochenende freute, wegen der Freizeit, sondern weil das das Zeitfenster war, in dem man Dinge erledigen konnte, für die unter der Woche keine Zeit geblieben war. Vom Langweilen, zum Erleben zum Erledigen. Jemand, der erledigt ist, ist tot, so auch die Aufgaben, die wir abhaken. Wie so oft findet sich Weisheit im Wortsinne und man begreift, was es heißt, sich selbst für etwas aufzugeben, was man tut, indem man eine „Aufgabe erledigt“ dass Langeweile überhaupt nichts Schlechtes ist sondern eine Dehnung der Zeit. Zeit, in der die Gedanken frei sind, das zu finden, was sie erleben möchten. Langeweile ist ein Geburtsort der Kreativität – und Identität.
Could there be a better topic to start a weekend?  Because, be honest: someime between being a student and starting to work for your own money (if your childhood was superbusy and fully planned by your parents, that could have been even earlier) weekends changed: remember the lazy sundays full of boredom, not knowing what to do? Than, later, weekends became the time to party, meet friends and have fun. And then, well then weekends became that small frame of time in which you press all the things, for which you had no time during your normal week of working. My English is not good enough to translate in adequate words here, maybe English has no adequate words like German has, but the German language in fact has some very wise and mighty vocabulary for these habbits. When we do things, we kill them („erledigen“ is the word). When we experience things we live them („Erlebnis“) and when we are bored, time stretches („Langeweile“ -> „long while“, if you like). A thing to do is something you lose yourself in („Aufgabe“). You see, what a packed to-do-list does with your time and life? First you lack your time, than you stop living things but kill them – and that is exactly the feeling which follows us through our day. If you understand the true meaning of these words, you understand that boredom („long while“…) is in fact nothing bad, but the whole contrary: it is time for you to get creative. For you to find out, what you want to live – and not what has to be killed („erledigt“) next. So bordem gives you the time to develope ideas – and identity.

„Ich hab da keine Zeit für!“ gilt nicht oder nur in Ausnahmefällen.Wir haben immer Zeit, wir müssen uns nur entscheiden für was. Und ich erwähnte es schon in meiner 30-Tage-Challenge: wer sich Zeit nimmt, bekommt sie. Paradox, aber wahr.
„I don’t have the time for that!“, well that is only an excuse which you should use really sparingly. Because we always have time – we only have to decide: time for what? As I have already mentioned in my 30-day-challenge: who takes his time, gets his time. Paradox, I know, but true.

So Mädels, und wem das mit dem Nichtstun und Nichtsdenken zu schwierig ist, der nehme sich eben ein Buch oder lasse die Gedanken treiben. Wenn ihr am Ende der Seite feststellt, dass ihr nicht mehr wisst, um was es oben ging, dann seid ihr auf dem richtigen Weg. Oder man stelle sich vor, wie die Haare wachsen: laaangsam und dicht. Was dann schon wieder autosuggestiv wäre. Und ein anderes Thema.
Well, ladies, if doing nothing or even thinlking nothing is too hard for you to start with: just take a book and drift away. If you realize that at the end of the page you can hardly remeber what was going on in the topline, you are doing fine. Or, just lkie down and think of your hair growing thick and sloooooowly. But this would be autosuggestion. And therefore another topic.

In diesem Sinne: ich gehe mich jetzt hinlegen 🙂
So viel Philosophie an einem windigen Samstag.

Und vielleicht gucke ich mir nachher mal „Liegen lernen“ an.

Along these lines: I will find my way to lie down now. 🙂
Enough philosophy for a windy Saturday. – And maybe I will watch „Liegen lernen“ this afternoon.

20. März 2014

Rezension – Das Glücksprojekt

Wie war das mit meinen Vorsätzen?
2014, das Jahr der Entspannung? Na, dann wollen wir dem mal gerecht werden und nicht immer nur Bücher übers Essen vorstellen. Fangen wir mit einer Empfehlung für „Entspannungsanfänger“ an, was somit letztes Jahr für mich sehr passend war.

Der Schlüssel zu echter Entspannung ist, sich dabei wohl zu fühlen. Wer nur rumliegt und dabei grübelt oder sich in Melancholie wälzt, hat nicht wirklich etwas gewonnen. Also, erst mal braucht es Zufriedenheit.


Alexandra Reinwarth
Das Glücksprojekt
Wie ich (fast) alles versucht habe, der glücklichste Mensch der Welt zu werden.

Dieses Buch habe ich – wie könnte es anderes sein? – auf einem anderen Blog gefunden. Und zwar auf waseigenes.com, bei der lieben Bine. Ihr Beitrag hat mich so angesprochen, dass ich mir das nette kleine Taschenbuch selbst für den Nachttisch zugelegt habe.

Zum Inhalt:
Die gute Frau Reinwarth  müsste eigentlich schon längst die glücklichste, organisierteste, gesündestes Sexbombe der Welt sein, ginge es nach ihrer Schrankwand voller Ratgeber. Irgendwie hat das Bücherlesen und -besitzen aber allein irgendwie nicht so gefruchtet, wie sie sichd as gewünscht hätte. SOmit beschloss sie für ihr Glücksprojekt einfach die gängigsten Glückstipps zusammen zu fassen und vor allem auch endlich mal auszuprobieren.
A.R. tut das ohne den Anspruch auf Erleuchtung und ewigen Poposonnenschein – aber mit viel Humor. Etliche Tipps funktionieren für sie – manche aber auch gar nicht.
Und so steht man mit ihr früh auf, entrümpelt den Kleiderschrank, verschenkt Dinge und erfreut sich an ihren Visionen davon wie denn nun Glück auszusehen hat – laut Ratgeber – und wie es dann tatsächlich zu ihr kommt, oder auch eben nicht.

Mich hat das Buch doppelt glücklich gemacht.
Zum Einen beim Lesen, denn ich teile A.R.’s Humor. Allein für ihre ersten zwei Seiten, auf denen sie ihre Leser daran teilhaben lässt, welches Kopfkino sie sich immer gemacht hat, wie denn DIE Liebe zu sein hat – und welche Diskrepanz das dann zur Realität aufwies, in der nicht nur die Beleuchtung eine gänzlich andere war….
Zum Anderen konnte ich auch ein paar Tipps für mich mitnehmen ohne mir selbst ein ganzes Billy voller „Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum“ und Co. anschaffen zu müssen. Man mag ja effizient sein, ne? Und ja, das sind wirklich Tipps, die zufriedener machen. Man muss ja nicht gleich bis zum Superlativ des glücklichsten Menschen der Welt streben, aber einfach ein bisschen positiver hier und da und schon geht alles etwas leichter und man hat mehr vom Leben, egal in welchem Bereich.

Wenn euch also noch ein Rest Winterdepression anhaftet, ihr nach einem netten Tritt in den Hintern sucht, um ein paar Dinge mal anders zu betrachten oder auch endlich mal anzupacken, wenn ihr Ironie und Wortwitz mögt und mit dabei sein wollt, wie A.R. sich verkleidet, weil sie sonst ihre Garage nicht aufgeräumt bekommt, dann ist das Buch genau richtig für euch. Wenn ihr typischen freche-Frauen-Humor nicht mögt und weichgespülte Weisheiten à lá „Mit einem Lächeln wird alles leichter!“ nicht mögt, dann… geht es euch wie mir, also gebt diesem Buch noch eine Chance.
Schön kurze Kapitel, perfekte Bettlektüre. Wobei ich selten nur ein Kapitel gelesen habe.

Ich verkleide mich übrigens nicht zum Aufräumen. Aber ich kenne ein paar Leute, die das tun, scheint also tatsächlich ein wirksamer Tipp zu sein.

Hello my dear readers! Today I have a review of a book only available in German , I am Sorry. It is a funny little collection of what to do, to become the happiest person on earth. 
But be ashured: the next review will be a book again also available in in English.

18. März 2014

wedding – earrings

Nach kaum etwas für mein Hochzeitsoutfit habe ich so lange suchen müssen wie nach den Ohrringen. Ich wollte Echtschmuck, ich mag es antik und nachdem ich etliche Male auf ebay versucht hatte Schmuck zu bekommen, der mir gefiel, musste ich mir eingestehen, dass ich auch mal wieder zielstrebig die teur(st)en Sachen anvisiert hatte. *seufz* Kenne ich ja schon vom Kleid.
Somit brauchte ich etliche Versuche und letztlich auch Glück und eine miese Artikelbezeichnung (sodass wohl nicht so viele auf das Geschmeide aufmerksam geworden waren), um mir zu meinen Ohrringen zu verhelfen.
Vergoldetes Silber mit hellen, facettierten Amethysten. Zart floral mit der Prise Vintage, die mir immer so gut gefällt. Und guckt mal, wozu das dann einfach hervorragend auch nach der Hochzeit passen wird: zu meiner Ficcare Diamond 2 Tone Amethyst.
There is rarely anything for what I was looking for for such a long time than my earring matching my wedding outfit. I wanted real jewellery no cheap fashion accessoires. Well, as I went on the hunt on ebay I had to realize soon that „not cheap“ means – again – expensive in my case. So I missed severeal auctions and needed a big portion of luck to finally win the battle after almost a year! You see here galvanized antique earring with pale purple amethysts. The subtle touch of vintage for my outfit! And after wedding they will perfectely match my ficcare diamond 2 tone amethyst.

Da auch mein Ring bicolor ist, stört mich das gar nicht, dass mein Haarschmuck kupfern und meine Ohrringe golden sind.
My wedding ring is becolor tooo, so no big deal for me, that my tiara is of copper and my earrings are golden. 

15. März 2014

Flechtwerk – The daily longhair

Oder so.

*please read the italic version for translation*

Diesen Monat gibt es mit Flechtwerk (Lenja, Nessa, Bobbly, Zoey, Wuscheline und ich) Alltägliches aus unserem Leben mit den langen Haaren. Denn oft ist das dann gar nicht mehr so alltäglich.
This month the girls around Flechtwerk (Nessa, Lenja, Zoey, Bobbly, Wuscheline and I) talk about our daily life with our long hair – because it is not that common as life with a „normal“ hairlength.

 Ich bin sicher, etliche von euch kennen auch die  

Top-Liste der „beliebtstesten“ Langhaarkommentare

„Hängen die nicht ins Klo?“
„Sind das alles deine Haare?“
„Willst du die nicht mal abschneiden?“
„Hast du das selber geflochten?“
„Ist das nicht total aufwändig?“
„Ich finde so lange Haare ja eklig.“

Und ab einer gewissen Länge, lernt man defintiv ein paar Gefahren auszuweichen, von denen man vorher gar nicht wusste, dass sie bestehen:
Knöpfe, an denen man hängenbleibt
gefährliche Kerzen
rotierende Maschinen jeglicher Art
Gasherde
und mein persönlicher Favorit: Flexileinen.
I am shure many of  you already know the top-list of the most „popular“ comments long haired people receive:
„Don’t they hang into the toilet?“ / „Is that all your hair?“ / „Don’t you want to cut it soon?“ / „Isn’t it a big effort?“ / „I think long hair is disgusting!“
And beyond a certain length you definitely learn to avoid some risks and dangers: buttons  to get caught on / candles / any rotating machine / gas stoves / and my personal favourit: the flecible dog lead.

Nichts, was schöne Bilder brächte. Und auf die hatte ich Lust. Und vermutlich… ihr auch. Behaupte ich mal. Ich hab den Post den ganzen Monat vor mir hergeschoben (muhahahah, wenn ich das während der 30 Tage Challenge gesagt hätte! 😉 ), weil mir einfach nichts dazu einfallen wollte. Und nun hab ich über den Tag einfach mal versucht „alltägliche“ Bilder zu machen.
„Einfach mal“ ist ein Witz! Das ist so wie der Nude-Look beim Schminken: soll das gut aussehen ist das mehr Inszenierung als jeder Poserbär.
Es wird um so schwerer, wenn man nur den Selbstauslöser oder den langen Arm hat und das Licht sich nicht entscheiden kann, ob es nun sonnig oder wolkig sein möchte. Aber da wären wir nun. 🙂
Well looking at this list, there is nothing for nice pics. But that is what I like! And I am shure you too. I procrastinated this post the whole month (muhahaha, if I told you that during my 30-day-challenge! 😉 ) because I had no idea for photos. So now I tried the whole day to make some „daily“ photos which look casual. Well, that is like nude make-up! The biggest deal ever! To make it look as if you haven’t done anything for it… let me tell you, it’s the same with photos. Especially when you have to work with the selftimer and light changes every other minute from sun to clouds and sun to clouds… But here we are now. 🙂

Verschwommen und irgendwie melancholisch (was gar nicht die Absicht war), aber ich mag die Bilder.
Und es sieht aus, als hätten wir sooo ein riesiges Fenster.
Blurry and melancholic (which was not my intention) but I like these pics. It looks as if we have a superlarge window!

Im Übrigen:
Nein, die hängen nicht ins Klo, genauso wenig wie lange Strickjacken. Der kluge Mensch nimmt alls, was potentiell besudelt werden könnte vorher mit einer Handbewegung aus dem Weg. So einfach ist das. Aber *hust* ja, sie hängen rein, wenn man die Schüssel putzt und keinen Dutt hat, das ist schon dumm…
Besides that:
No, they donät hang in the toilet. Normal people get their hair out of the way as they do it also with their clothes. But be carful when you clean the toilet and bend foreward with hair down…

Man fragt mich tatsächlich trotz meiner nicht so dicken Haare, die auch jetzt keine SO rasend seltene Länge haben, ob die alle echt wären. Das wird sowohl gefragt, wenn ich sie offen habe, als auch – und das finde ich eigentlich viel merkwürdiger – wenn ich einen Parandidutt trage und man sobald man nah genug an mir dran ist, um mich zu fragen ohne zu schreien, sehen kann, dass das lila Baumwollgarn ist. Mit einem normalen Dutt fragt niemand. Dazu gehört eher der Kommentar: „So lange Haare in so einem kleinen Dutt?!“ Da auch Nessa sowas zu hören kriegt, perlt das ziemlich an mir ab.
I am fascinated: people really ask me if my hair is all mine. I mean, my hair is not that thick and my length not that super special, long yes, but… you know. But what is even more astounding, is, that most times I get asked this question is, when I wear my parandibun. And it is pretty obvious (when you are close enough to me to ask my the question in a normal tone, no jelling neccessary for the distance), that there is purple yarn in the bun. Yarn, no hair, but okay. 
Nobody asks me, if my hair is real, when I wear a bun. But it can happen then, that people comment: „So long hair in such a tiny bun!“ As even Nessa receives such commets, that is really nothing to worry about. 🙂

Ob ich die abschneiden will? Wollen wollte ich lange nicht. Und ich hätter nach wie vor gern mehr Länge. Aber ich will Haare, die schön sind, von daher weiß ich nicht, ob ich das Abschneiden wollen will. 😉 Der Witz ist, dass auch die gesündesten, dichtesten Schöpfe mit dieser Frage konfrontiert werden. Als würde man nur wachsen lassen, um sich dann endlich, endlich von dieser Last an langem, wunderschönen Haar zu befreien. Ich frag doch auch niemanden: „Willst du dich nicht mal abschminken?“
If I want to cut it? Well, to want or not to want, that is the question. Of course I want more length but I also want thicker healthier hair, less transparent length. So I can’t answer this at the moment. But in general: even girls with perfect silky, supershiny all neat trimmed thick hair are asked this question. I mean: Why?! Because she will finally be happy to get rid of that beautyful burden of a mane? That is like asking someone: „Don’t you want to remove your make-up now?“ No, it is worse.

Ja, selber geflochten. Immer. Ich habe keine Zofe.
Yes I ddo my hairstyles on my own. Always. I have no abigail.

Aufwändig? Ich kenne nicht einen Haarschnitt, der so unkompliziert ist wie langes Haar. Wirklich (Millimeterschnitt und Glatze zählt nicht). Ich kann innerhalb von Sekunden fertig sein, um das Haus zu verlassen (LWB to go, quasi) und auch eigentlich überall ohne Spiegel nachfrisieren.
Die Flechtereien? Das ist sehr unterschiedlich. Manches ist sehr zeitaufwändig und sieht dabei realtiv simpel aus (Fischgräte), manches macht super was her, ist aber recht einfach (Rosebun). Je länger der Zopf und je dünner dabei das Haar, desto länger dauert das Flechten. Je mehr lange dünne Zöpfe man also für eine Frisur braucht, desto länger dauert sie. Wobei das eher was mit Geduld als mit Aufwand zu tun hat.
An effort? Well, that depends. I really don’t know any other haircut which is less complicated than long hair (bold head or millimeter cut do not count). I can be ready within seconds to leave home (LWB to go) and I am able to adjust my hairstyle almost everywhere without a mirror. 
The braiding? Okay, some take a lot of time, some don’t. Take the Rosebun: it looks intricate, but is really quick and easy. Or the fishtailbraid: quite similar to a normal braid but that really takes time! In most cases it is more a question of patience and neat braiding than of real effort. Always have in mind: the longer and thinenr the braids the more time they need. So hairstyles with severeal accentsbraids can look really, really difficullt but are in fact only time eaters.

Bezüglich des Ekels vor langen Haaren: das sollte man wissen, wenn man selbst welche hat. Nicht bei allen stößt das auf Gegenliebe. Und auch wenn ich selbst diesen Ekel als sehr irrational empfinde, so kenne ich genug Menschen, die genau das bei sehr langem Haar empfinden. Wo da so die Schallgrenze liegt, ab wann es als eklig empfunden wird, ist unterschiedlich, aber der Po scheint so eine Art magische Grenze zu sein.
Leben und leben lassen. Wenn andere sich ekeln, ist das eben so. Wenn man selbst lange Haar toll findet, ist das auch einfach so. Man muss sich ja dann nicht ausgrechnet bei XY auf der Couch bürsten.
When it comes to very long hair, we have to face the fact, that are some people who find the hair disgusting. Me personally, I consider this to be irrational, but nevertheless I know people who not only donÄt like the length, they really reagrd it as disgusting. Which length is still okay and which is a no-no for them, depends on both: the viewer and the one with the long hair. But somehowbutlength seems to be a magic border. If there are people who find our hair disgusting that is just so. Live and let live. But maybe it is the easiest and best for both sides to wear a braid or bun rather than combing out our hair on the person’s couch.

Nächsten Monat erwartet euch Flechtwerk am 15. April mit einem sehr fröhlichen und ich hoffe doch auch sehr bunten Thema, denn der Frühling ist da:
Flower Power! 
Auf den Post freue ich mich jetzt schon ganz sehr.
Bis dahin, wie immer beste Grüße, Mai

Next month we will welcome you with a very happy and I hope colourful topic: spring is coming and Flechtwerk is going to post on April 15th about
Flower Power!
I am really looking foreward to that post!
Best wishes as always, Mai

EDIT:
Nachdem ich die Beiträge meiner Mädels hier gelesen habe möchte ich noch zwei kleine persönliche Haarmomente beisteuern, die sehr gut zeigen, wie sehr Schönheit im Auge des Betrachters liegt:
Kommentarsorte 1: „Du hast ja aber auch wirklich extrem dünne Haare!“ (in der Regel kommt der Spruch von Menschen mit dickeren und vor allem sehr viel kürzeren Haaren).
Kommentarsorte 2: „Haare wie Rapunzel!“
In der Regel von Kindern (auch von Jungs!) oder auch ein paar anderen lieben Menschen.
Ich finde den Rapunzelkommentar echt erstaunlich bei meiner Länge. Aber er erfreut mich wirklich ungemein. 🙂
After reading the stories of my fellows here I want to add some personal hairmoments which show best that beauty is in the eye of the beholder.
Comment 1: „Your hair is really extremely thin!“  (mostly this comes from people with thicker and much shorter hair than mine)
Comment 2: „Hair like Rapunzel!“ (usually children say that and not only girls – and some other nice fellows say that too).
I am really astonished, that I receive this Rapunzel-commie, even with ym length. But it really makes me happy. 🙂

14. März 2014

Braided Friday

Meine liebe Flechtwerk-Kollegin Lenja hat den Braided Friday initiiert, um ihre langen Haare auch mal öfter als das zu zeigen, was sie eben sind: lang. 🙂 Offen ist da ja immer relativ gleich, aber geflochten lässt sich gut variieren.
Nächsten Freitag mag ich auch mal mitmachen. Heute gab es einen Sockendutt, aber ich habe noch ein paar schöne Zopffotos, die ich euch sowieso zeigen wollte. Mit einem meinet geliebten Parandis mal wieder. 🙂
My Flechtwerk-mate Lenja introduced the Braided Friday to her readers some time ago. She invetend this weekly occasion to wear her hair more often in a way which shows length – without simply wearing it down. 
Next Friday I want to participate too. Today I wore my hair in a sock bun but I have some photos on my computer which I wanted to share: my beloved parandibraid. I thought that would be nice too.

Kunstlicht * indirektes Tageslich * Sonnenlicht
artificial light * indirect daylight * sunlight
13. März 2014

Sonne! Mehr Sonne!

So oder so ähnlich hab ich schon ein paar Mal getitelt. Aber Sonnenlicht ist und bleibt einfach das tollste, wenn es um Haarfotos geht. Da ich in letzter Zeit oft genug Tage hatte, an denen der Frust durchkam, beim Anblick der dünnen Längen, nehme ich jedes schöne Foto dankbar mit. Wenn das Wetter so bleibt, kommt da also vielleicht noch mehr. 🙂
Sunlight! The best light of all, when it comes to hairphotos. And as I have been frustrated over the last weeks because of what the hairloss made of my length I am grateful for every nice picture on which I consider my hair to be beautyful. If the weather stays as nice as it is, there will be more photos to post, maybe. 🙂

Poserkram… Na, ist ja nicht so, als hättet ihr bei mir nix zu lesen, ne? 😉
The poser… But it is not as if there is nothing for your brains on my blog here, isn’t it?

12. März 2014

30 Tage Challenge – Fazit

*please read the italic version for translation*

Ich schulde euch noch das Resümée meiner 30-Tage-Challenge. Hab ich den Post hier jetzt auch prokrastiniert? Nein, ich habe nur priorisiert, aber dazu unten mehr. 🙂
Sorry for the delay with this 30–day-challenge-summary. Did I procrastinate this post? No, I just had to make priorities, but read below. 🙂

Bauch vorher-nachher. Nur Schwellung, kein Gewichtsverlust!
Belly before and after. No weightloss!

Essen
Das war mit Abstand der einfachste Bereich. Aber darin war und bin ich auch einfach am geübtesten. Nichts desto trotz, war es gut diesen Monat besonders streng anzugehen, denn: ich habe mein Cortison abgesetzt. Das geschafft zu haben UND dabei die Symptome sogar noch weiter zurückzudrängen ist für mich ein voller Erfolg. Gewicht wurde gehalten. Also:
Medikationsfrei und außerdem am Bauch 7cm (Taille) bzw. 4cm (Blobb-Stelle unterm Nabel) an Schwellung verloren. Von der Seite betrachtet bin ich um die Mitte rum wieder am schmalsten und nicht mehr am dicksten. Immer noch mit Restschwellung, wie ihr seht (eigentlich ist stehen meine Beckeknochen weiter vor als mein Bauch), aber es wird. 🙂 Das Absetzen ist der Grund, weswegen dieser Post später dran ist: Entspannung und gutes Essen war dann einfach wichtiger als Blog-Pflege.
Food // The easiest part for me. But of course the part I am the most routined. Nevertheless it wasgood and neccessary to be very strict this month: like this I managed to ween my cortsion pills. This AND my symptoms declined. 🙂 So now I am off medication and I lost 7cm of waistcircumference without losing weight. That was all swollen before. There is still a way to go for me (normally my stomach is flatter than my hipbones), but for now I can see a huge success. 😀
That is also why this post has delay: relaxing and eating well was of much higher importance than blogging. 

Sport
Mit Abstand der am stiefmütterlichsten behandelte Teil, was aber auch einfach viel der Schwäche durch das Medikamentenabsetzen geschuldet war. 
Mein Hund war auf jeden Fall Gold wert (sowieso): durch ihn war ich dann doch trotzdem sehr viel mehr an der Luft und habe mich mehr bewegt, wenn auch dabei nicht geschwitzt. Insgesamt habe ich diesen Monat gut 20km mehr Strecke gemacht, als üblich. Trotz eher niedrigem Energielevel. Und ich habe etwa 10x Yoga gemacht. Immerhin. 🙂
Sports // Oh, can we call it really sports? I guess not. But at least I managed to be active and move outside as I was not as fit I I would have liked to be due to my medication. My dog was perfect (he always is) because with him I walked about 20 extra kilometers this month. Together with 10 time yoga I think my performance is okay for a weakend body. And I am improving, which is the most important aspect. 🙂

Was man draußen so zu sehen bekommt, wenn man sich dort aufhält. Sogar in der Stadt!
What you see, when you spend time outside – even when you life in the city!

Entspannung
Hier bin ich wirklich stolz auf mich: ich habe das geschafft, was ich seit Monaten vorher schon erfolglos versucht habe: Entspannung als festen Bestandteil meiner Tagesroutine zu integrieren. Ich muss mich nicht mehr daran erinnern, ich mache es von selbst. 1-2 Auszeiten am Tag sind für jemanden, der von 1-3 Auszeiten pro Woche kommt, richtig gut. Wird definitiv beibehalten. Vor allem, weil es ach irgendwie gar keine Extrazeit gekostet hat, was ich ja sonst immer befürchtet hatte. Ich dachte imemr: „Ich muss aber erst noch das und das erledigen, danach kann ich mich ausruhen.“ Ich habe in diesem Monat mehr geruht und dennoch mehr geschafft als in den Monaten davor. Für mich hat das nur eine logische Konsequernz: wer zwischendurch entspannt, schafft in der restlichen Zeit deutlich mehr. Und nicht nur mehr, nein, auch besser!
Relax // Here I am really proud of me! I managed to create a certain routine for pausing. Normally I work till the limit and than have a pause. Now I refill my energy before it is empty – much better way of living, believe me! I make 1 to 2 brakes a day – quite a lot as I used to make 1 to 3 a week. 
The best part: I always thought that I don’t have the time to relax. But no! I have! I have even more time, when I realx for a while. Because I am much more productive, when I am refreshed. Not to mention, that I feel so much better.

Nutze das Licht! – Sonnenbaden war eine meiner Lieblingsentspannungen. Und ist es noch.
Seize the sun! – Sunbathing was one of my favopurite relaxing times – and it still is.

Ordnung
Ihr habt es längst gemerkt, das war und ist mein Lieblingsthema.
Den großen Brocken habe ich direkt am Anfang erledigt: das Zimmer der Schande wurde wieder zum Arbeitszimmer. Insgesamt haben in diesem Monat etwa 20 Extramüllbeutel die Wohnung verlassen. Die Beutel voller Kleider- und Bücherspenden nicht mitgerechnet. Die Dinge, die nun nicht mehr hier sind, hätten zusammen etwas den Raum eingenommen, den unser Bett benötigt. Sowohl in Breite, Länge als auch Höhe. Das dürften ungefähr 3 Kubikmeter gewesen sein. Also 1m mal 1m mal 2m. Stellt euch solche Kuben mal vor: Raum, der vorher mit Kremepl okkupiert war.
Neben dem „Zimmer der Schande“ gab es noch einen Begriff im Hause G.: „Das Freitagssyndrom“. Das bezeichnet den Zustand der Wohnung nach einer Arbeitswoche. Überall liegt was rum, man braucht Stunden, um aufzuräumen und zu putzen. Das Freitagssyndrom gibt es nicht mehr. Es wäre gelogen zu behaupten, die Bude wäre immer gleich aufgeräumt und sauber, aber diese Unordnungskonglomerate, die sich sonst unter der Woche auf Kommoden, Tischen, auf Stühlen oder in Eclen gebildet haben, die gibt es einfach nicht mehr. Die Dinge finden ihren Platz.
Allein in diesem Monat haben wir nur über ebay-Kleinquatsch fast 300€ zusätzlich in der Haushaltskasse. Geld, das in Sachen feststeckte, die uns entweder nicht mehr passten, die uns nicht mehr gefielen (oder noch nie gefallen haben), die wir nie benutzten oder von denen wir teilweise noch nicht mal mehr wirklich wussten, dass wir sie hatten.
Alle Türen und Schubladen gehen wieder zu. Es ist Platz für Neues da.
Tidy up! //You already noticed, that was my favurite part! Circa 20 extra bags of waste left our flat over the last month – not to mention the bags full of clothes and books for donation. And all that stuff, which found its way to ebay! Only last month, we sold clutter worth over 300 €! Alltogether we have now about three cubicmeters more space in our flat. That is approximately the space our bed needs. Besides the fact, that our „Chamber of horrors“ became an office again, another vocabulary left our daily talk: the Friday syndrome. That is the state in which our flat usually was on Fridays after a week of work: untidy and in an urgent need of cleaning. Not that our flat is always neat and shiny now, but you can’t compare that to the Friday syndrome we were used to.

Ich habe vor dem Foto nicht vorher aufgeräumt. Das sieht jetzt immer so aus. Mein Lieblingszimmer. Man sieht direkt, wie klar die Energie geworden ist auch wenn ich weit entfernt bin von professionellen Interior-Aufnahmen.
I did not tody up before taking this photo. It always looks like this now. My favouroite room. You can really see how bright the energy became even though I am far away from professional interior photography.

Prokrastination
Mein Ziel war es mich „freizuschwimmen“. Tatsächlich ist immer noch einiges übrig und ich schwimme noch, aber ich sehe Land. 🙂 Wenn lang aufgeschobenes erledigt ist, sieht man wieder, was man wirklich gern tun möchte. Und das ist „der große Brocken“, an den ich mich einfach nicht dranwagen konnte bisher: meine Graohic Novel, mein Roman. Vor anderthalb Jahren habe ich meinen Abschluss gemacht, und Hölle! Jakob, Anna, Tom und Ellen fehlen mir echt. Und sie sind zu schade, um auf meiner Festplatte zu verschimmeln.
Der erste Schritt ist getan: ich habe angefangen mich schlau zu machen, wie ich auf Verlage zugehen kann. Und natürlich will wieder gezeichnet werden. Auch dafür hatte ich irgendwie keine Zeit, es war ja immer so viel zu tun.
Jetzt wird es! Ich bin mir sicher.
Procrastination // My goal was to „swim free“. Actually I am still swimming but I can already see land. 🙂 If you manage to do long planned things, your view becomes clear for thing you really WANT to do. In my case this is „the big thing“ which still is a big deal for me: my graphic novel, my novel. One and a half year ago I finished my studies and made my exames with that graphic work. And hell! I miss Jakob, Anna, Tom and Ellen! They are much to worthy to become mouldy on my hard drive. The first step is now made: I started to look for information how to contatc publishers. And of course I want so revive my artworks. 🙂 It felt as if I had no time for them because there was always so many other stuff to do. 
But now I will get it! For shure!

Neue Bücherregale für das frühere „Zimmer der Schande“ Also für das Arbeitszimmer.
New bookshelves for the former chamber of horrors. The office, I mean.

Persönliches Best-of:
Natürlich meine Genesung. Heute ist Tag 5 ohne Medikamente. Ich habe bisher noch nie ein Jahr ohne geschafft. Aber ich binr sicher, dass ich in 360 Tagen einen ein Jahr alten heilen Darm werde feiern können.
My personal best-of: of course my healing! Today is day 5 off medication. I never managed to stay healthy forjust a year or longer. But I am shure that in 360 days I will celebrate a one year old peacecul colon.

Erkenntnisse der Challenge
Gehe nicht an deine Grenzen.
Ans Limit gehen ist etwas für Menschen, die wissen wollen, wo diese Grenzen sind. Ich weiß, wo meine sind und ich weiß auch, dass mir mein Körper den Stinkefinger zeigt, wenn ich mehr von ihm verlange, als er leisten kann. 
Diese Weisheit habe ich übrigens von einer lieben Freundin aus dem LHN. Ich sagte: „Ich merke einfach, wie schlecht es mir bekommt, wenn ich über meine Grenzen gehe.“ Sie war vollkommen ruhig und lächelte Weise: „Ich gehe einfach nicht an meine Grenzen.“
Wie wahr. Man kommt sich geradezu doumm vor, dass man sowas einfaches nichts chon vorher gesehen hat.
Liebe Grüße, Liebe S.! Deine Weisheit hat wesentlich dazu beigetragen auf meinen Bauch zu hören.

Wenn Veränderung von innen nach außen schwer fällt, versuche es umgekehrt.
Die Zufriedenheit und Ruhe zu finden und das dann nach außen zu tragen, ist eine tolle Sache. Sich aber vorzunehmen ab jetzt „ruhig, gelassen und strukturiert“ zu sein, ist das eine, das umzusetzen, so aus dem blanken Vorsatz heraus, aber das andere. 
Mir fällt es umgekehrt bedeutend leichter. Ich habe meine Wohnung entrümpelt, gereinigt und strukturiert und ich merke, wie das nach innen abfärbt. Selbes gilt für Kleidung und Umgang mit dem Körper. Das alles kommt im Bewussten und Unterbewussten an. Einmal angestoßen wird der Prozess zum sich endlos spiegelnden Selbstläufer, wenn das neu sortierte Innere wieder nach außen strahlt. 

Ansonsten hatte ich euch ja schon an ein paar Erkenntnissen teilhaben lassen. Das waren so die wichtigstens.
Insight of the challenge:
Don’t go at your limits! 
Sometimes insights can be that easy. Best wishes to S. who shared her wisdom with me.
If it is hard for you to change from inside out, do it the other way round.
The best intention don’t help, if you are unable to life them. For me, it is much easier to change my outside world (flat, clothing, look, food, habits to reach a change in mind (and heart). 

Und nun?
Ich habe ein paar Gewohnheiten etabliert, die ich beibehalten möchte. Ein paar Freischwimmübungen sind noch geblieben, genauso, wie ich immer noch erstaunt bin, das unsere Wohnung einfach nicht aufhört KRAM zu Tage zu fördern, es ist wie Auswurf. Und die Bude hustet und hustet. Aber eher so, wie ein Goldesel hustet siehe ebay und so.
And now? I managed to create some more routines, which I want to maintain. There are still some things to „swim free“ and I am still astounded that our flat simply does not stop to bring up more and more clutter. It is as if our rooms are cughing. But more like a cash cow as we see what happens on ebay.

Und nun!
Machen wir hier weiter wie üblich: hübsch frisiert, gut gefüttert und gern gelesen. Aber aufgeräumter, entspannter und sehr viel gesünder im Allgemeinen!
And now! Now I will proceed as usual: nicely braided, well fed and with good books at hand. But more structured, more relaxed and much healthier at all!