12. Januar 2014

Elektrolyt-Limo

*please read the italic version for translation*

Mal wieder ein Rezept nach langer Zeit. Diesmal für ein Getränk.
Some time has passed since my last recipe. This time we come to a drink.

Was das bringen soll? Das hält mich fit, wenn mein Bauch Ärger macht. Das Getränk gibt Flüssigkeit, Elektrolyte, Vitamine und – in diesem Fall erwünscht – Zucker. Das Natron schwächt die Säure und macht den Saft bekömmlicher. Dadurch bleibt der Kreislauf und die Laune oben, auch wenn der flotte Otto sich auf dem Wohnklo eingerichtet hat.
What is it supposed to bo good for? Well, it keeps me up when I am weakend due to belly problems. The drink gives liquid, electrolytes, vitamins and – in this case we want that! – sugar. The sodium bicarbonate neutralizes some of the juice’s acid and so you stay fitter even though you feel like it should be neccessarry to rearrange your bathroom to a livingrooom…

Das Basisrezept
(habe ich irgendwann mal aus den Tiefen des Internets gefischt)

0,5 Liter Orangensaft / orangejuice
0,5 Liter stilles Wasser / table water (not sparkling!)
Messerspitze Salz / pinch of salt
1/2 bis 1 TL Natron / 1/2 to 1 teaspoon of baking soda (sodium bicarbonate)
3 EL Zucker / 3 tablespoons of sugar

Tut schon, was es soll, aber das geht noch besser:
That does already the job, but I have improved the recipe a bit:

Hier die Limo à lá Mai

0,3 Liter Orangensaft, am besten frisch gepresst oder eine milde Sorte (3-5 Orangen braucht ihr dafür) / orangejuice of fresh oranges (you need 3 to 5 of them) or a mild, less acidic brand
0,3 Liter Karottensaft / carrotjuice
0,4 Liter stilles Wasser / table water
1 großer Messlöffel Basenpulver (meins ist von dm) / 1 measuring scoop of „basic powder“ / „alcaline powder“. Have a look in your drugstore, alcaline supplements are really „in“ at the moment and I am shure you will find something. It’s a powder mixed of severeal minerals like calcium, magnesium, calium and so on.
1/2 TL Natron / teaspoon of baking soda
Prise Salz / pinch of salt
1-2 EL Honig (optional) / 1-2 tablespoons of honey (optional)

Trinke ich aber auch so ab und an, das ist der pure Energydrink für mich und einfach auch echt lecker. Ich habe das auch schon Gästen angeboten und die fanden die Limo auch ziemlich lecker.
Wenn ihr auf Kohlensäure steht… ist das nicht so optimal für ein Bauchpflegegetränk, aber vielleicht für den Geschmack. Wenn es wirklich rumort, lasst den Honig/Zucker erst mal weg. An sich hat der Saft genügend Zucker für euch, um den Kreislauf stabil zu halten.
I really like that drink. I actually even drink it when my belly is all friendly, because I simply like the taste. You can even give it to guest, it’s a nice lemonade, believe me. 
If you prefer sparkling lemonade, well that is not that nice for a belly caring drink, but maybe for the taste. If your stomach is really upset, skip the honey/suger at first. The juice itself has enough sugar  to keep you up and  about.

Viel Spaß, guten Appetit und/oder gute Besserung, je nach dem, wofür ihr die Limo nehmen mögt.
So cheers or get well soon, as you like! 🙂

Und damit ihr was zu lachen habt:
Brawndo – The Thirst Mutilator!
(Wer es nicht gleich versteht, das ist ein Trailer für einen Film, der meinen Humor trifft – vermutlich aber nicht den von allen anderen. 😉 ) (Idiocracy)
And if you want to laugh a bit, click the link above. 
If you don’t immediately understand what that is: it is a movie trailer for a film I really liked. But maybe that humor is not yours. 😉 (Idiocracy)

8 Kommentare

  1. Muss ich mal probieren!

    Und: hey! ich sehe da eine Kanne von Pip Studio 😉
    ich liebe das Geschirr von der Marke udn hab auch ein paar Sachen davon. Supersüß 🙂

  2. *reinschleich*

    Sei gegrüßt, liebe haselnussblonde Dame!

    Das Rezept klingt sehr gut und deine Bilder sind wirklich schön fotografiert. Ich hab dich über den Blog von Prusse gefunden, les schon länger mit und traue mich endlich mal zu kommentieren. Mach weiter so 🙂 Was genau bewirkt das Basenpulver denn?

    Schnurrende Grüße,
    deine Katzenwölfin

    PS: Schau doch mal bei mir rein 😉

  3. Hallo und willkommen! 🙂
    Das Basenpulver ersetzt verloren gegangene Mineralien (bei Durchfall). Die typische Bauchschonkost ersetzt fast nur Natriumchlrorid, also Kochsalz, dabei sind Calcium, Magnesium, Zink, Kalium… viel wichtiger. Deswegen rühre ich es mit in die Limo.

  4. Hallihallo…das Rezept klingt sehr interessant!
    Du hattest mal in einer Rezension geschrieben, dass Fruktose schädlicher als Glucose sei…mir macht die Vorstellung ein bisschen Schwierigkeiten, das Agavendicksaft weniger empfehlenswert als Zucker sein soll?
    Ich bin offen für Aufklärung 🙂

    LG, Kim

  5. Aaalso. 🙂 Haushaltszucker ist nicht nur Glucose, sondern Saccharose, ein Disaccharid, das aus Glucose und Fructose besteht. Reine Glucose ist Traubenzucker. Glucose ist der Brennstoff den der Körper für Gehirnleistung und Blut braucht (und für anderes natürlich auch). Fructose wird über die Leber ähnlich verstoffwechselt wie Alkohol, nur ohne die neurologischen Ausfälle. Wenn du dich informieren magst, empfehle ich bei YouTube das Video "Sugar, the bitter truth" oder "The Skinny on Obesity". Agavendicksaft enthält sehr viel Fructose, deswegen ist das unter diesem Aspekt nicht optimal. Aber Agavendicksaft ist natürlicher als raffinierter Haushaltszucker, so ein paar Spuren anderer Nährstoiffe findest du darin auch, wohingegen Kristallzucker einfach leer ist.
    Wenn du keine Fruktoseintoleranz hast oder andere Verdauungsprobleme, dann ist Fruktose, so, wie sie aus Obst kommt kein Problem. Aufbereitet als High Fructose Corn Sirup (Glucose-Fruktose-Sirup) ist sie aber eins der lästigstens Lebensmittelzusatzstoffe (denn ein Lebensmittel selbst ist das nicht mehr), die wir so finden, noch dazu sehr verbreitet. Manche Ernährungsgurus empfehlen auch Obst zu reduzieren wegen der Fruktose. So weit würde ich nicht gehen, sondern sagen: das merkt man, ob es einem bekommt oder nicht.
    Ob du also Agavendicksaft oder Kristallzucker verwendest: ist beides nicht so super. 😉 Nimm also das, was dir besser bekommt oder besser schmeckt. In beiden Fällen ist weniger mehr.

  6. Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort! 🙂
    Vieles davon war mir klar, auch wenn ich kurz ausgeblendet habe, dass Haushaltszucker aus Saccharose besteht. Deine Angaben zu Fructose werde ich mir auch mal zu Gemüte führen, Danke 🙂
    Im Endeffekt ist es wohl eine emotionale Sache, weil ich Agavendicksaft eher als natürliches Produkt wahrnehme und er auch nicht vollkommen leer ist, wie du ja schreibst.
    Zucker, und damit natürlich eigentlich auch Fructose, ist mir so unheimlich wegen des hohen Suchtpotentials, das ich zum Beispiel mit Entzugskopfschmerzen selbst bemerke (nach Weihnachten Oo). Das ist so wenigen wirklich bewusst…und Glucose-Fructose-Sirup ist wirklich lästig. Und wird verantwortungslos eingesetzt, meiner Meinung nach. Hallo Diabetes.
    Obst würde ich auch nicht reduzieren, aber ich versuche bei Zwischenmahlzeiten mehr frisches Gemüse zu essen, wenn ich sonst Obst gegessen hätte, das kommt nämlich eher zu kurz. Und dafür gibts dann auch Grüne Smoothies 🙂
    Ich finde die Posts zum Belohnungssystem auf Rohe Lust ziemlich interessant…ich würde wohl nicht soweit gehen wie sie, aber es ist interessant zu sehen, dass viele von uns Nahrungsmittelsüchtige (v.a. Zucker und Fett) sind, ohne es überhaupt zu merken.

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