28. Dezember 2013

Christmas Crown-Bun

*please read the italic version for translation*

Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir bei uns zu Hause Gastgeber für meine Eltern. Und ich habe mich fast an meinen Plan gehalten: es gab einen Parandidutt. Allerdings habe ich das goldene Band weggelassen und mich stattdessen an meiner Eisköniginfrisur orientiert, die mir so gut gefallen hatte. Für ein bisschen mehr Glitzer habe ich dafür ein zusätzliches Haarband aufgesetzt.
Hach, und es ist so schön, dass man an den Feiertagen mal ein paar Kleider aus dem Schrank holen kann, für die sonst praktisch keine Gelegenheit besteht. Das goldene Kleid hier hatte ich zuletzt vor eineinhalb Jahren auf der Hochzeit von Freunden an. Wie die Zeit verfliegt…

headband: claire’s / parandi: diy / hairstick: Senza Limiti

On December 25th we celebratetd Chrsitmas at our home with my parents. And I alomst clinged to my plan: I made a oparandi-bun. But I skipped the golden band and added two headbands similar to the recent Frozen-bun but with some extra glitter.
Oh well, and I really like the holidays as I can wear some clothes then, I have no occasion for during the normal year. I wore the golden dress the first and until yesterday the only time at the wedding of our friends summer 2012. Time is running, as always. 

hairstyle: look above / dress: tkmaxx, 2 years old / flats: Deichmann, summer 2013
longsleeve and tights: ooptional, but I don’t like freezing

Und habt ihr gesehen? Ich habe meine Blog-Kategorien, also die Labels, für euch neu sortiert. Alles auf Englisch nun, aber ich glaube, das bekommt ihr hin. 😉
And have you noticed? I have restructured my blog labels for you. Now everything is in English. I guess it is easier for my German followers to work with vocabulary like „haircare“ or hairstyle“ than it was for you with „Pflege“ and „Frisuren“.

27. Dezember 2013

Heilig Abend

*please read the italc version for translation*

Lang geplant – dann doch wieder verworfen. Es war so stürmisch und bevor es zum rumsiteznden Teil des Abends kam, musste noch eine Hunderunde absolviert werden, dass klar war, dass ich entweder eine Frisur brauche, die ich schnell neu stylen oder die ich nach dem Wind und Regen wieder zurecht kämmen kann. Alles Geflochtene war damit raus genauso wie komplizierte Dutts.

Ich habe mich für einen hohen Pferdeschwanz entschieden, ganz simpel. Meine drei Tressen von ursis-haare habe ich darin verbaut, um mehr Volumen zu bekommen und dann auch noch eine breite STrähne übrig  zu haben, um sie um die Basis zu wickeln. Die Strähne habe ich unter dem Zopf mit einem Minikrebs befestigt, die Tressen im Zopf habe ich nach diesen System von Lilith Moon eingearbeitet.
Und seht mal, meine eigenen Haare sind nun schon wieder stabile 5cm länger als die Tressem. Es wächst so vor sich hin.
Da ich ein so auffällige Oberteil getragen habe, fand ich das auch gar nicht „schlimm“ mich mit der Frisiererei eher zurückgehalten zu haben.

Well I thought I already knew which hairstyle to wear on December 24th, but then the weather became to stopry for anything I could not redo quick and easy after a walk with the dog outside. So noe braiding, no complicated buns. Instead I wore a simple highj ponytail, pimped witn three clip-ins for extra volume and a bigger strand to wrap around the base. I fixed that strand mit a tiny claw clip under the ponytail base and added the tresses like Lilith Moons shows in her tutorials.
And hey, can you see? My hair is already again around 5cm longer than my clip-ins. Happens, when you let it grow, without a cut…
Because I wore a rather eye-catching top, I didn’t think that a ponytail was too simple for that Christmas evening.

Ich hoffe, ihr hattet alle eine wunderbare Zeit zusammen mit euren Lieben – und vielleicht gab es ja auch ein paar schöne Geschenke? Ich verspreche euch schon mal eins meiner größeren Geschenke hier bald zu zeigen, denn es ist, hm, „haarig“. Kein Haarschmuck, aber etwas, worüber ich mich wirklich sehr freue und was bestimmt sehr viel Spaß machen wird. Ihr dürft gespannt sein! 🙂

I hope you all had a wonderful time with the ones you love – and maybe there were some special gifts you really liked? I promise I will show you one of my bigger presents soon, as it is, hm, „hairrelated“. No jewellery, but something I really, really love to have, something fun. Stay alert! 🙂

24. Dezember 2013

Merry Christmas!

Frohe Weihnachten, meine Lieben!
Festtagsfrisurenbilder gibt es, wenn die Frisuren bereits getragen wurden. Aber heute reiche ich nach, was ich schon lange versprochen hatte: ein Geschenk, das ich vor knapp einem Monat bekommen habe.
Herr G. hat etwas nachgeholt, womit ich schon gar nicht mehr gerechnet hatte.
Ich bin nun im Besitz eines Verlobungsringes.
Silber, facettierter Onyx, Markasiten. Schön zart, genau so, wie ich es mag. 🙂 Guter Mann. Sowieso.


Merry Christmas my lovelies!
Festive hairstyles will be shown after they  were starring. 🙂 But today I want to show you something I promised to some time ago. Almost a month ago Mr. G. caught up on something I did no longer expect after a year of planning our wedding. Well, now I wear an engagement ring. 🙂 Silver with an onyx and marcasite, all intrivcate and fragile as I like it. Good man, in any case. 🙂

22. Dezember 2013

So trage ICH Pelz!

Eine wirklich schöne Facebook-Aktion!
Und ich fand sie für einen Haarblog noch dazu einen mit einem kleinen moralischen Anspruch ganz passend.
Somit gibt es heute Flausch-Content.
A really nice facebook-action!
And I considered it to be very matching to a longhairblog which  covers sustainable and moral aspects too.
So here we are with a littel bit of fluffy-content. 🙂

Ich muss niemandem mehr erklären, weshalb Pelz GAR NICHT geht, oder? Die Tiere werden oft bei lebendigem Leibe gehäutet. Es gibt Videos online, die zeigen wie die armen Kreaturen „danach“ noch leben. Ich werde das nicht verlinken, das findet ihr auch selbst. Und nein, Fell ist kein Abfallprodukt der Fleischindustrie.

I guess I don’t have to explain why fur is an absolut NO GO, right? Animals get ripped off their skin while they are still alive. There are videos on the internet on which you can see those poor creatures still alive „afterwards“. I won’t link them, you will finde them if you want. And sorry, but no, fur is no sideeffect of the meat industry.

Geht los und kuschelt eure pelzigen Lieblinge, macht mit auf facebook, um ein Zeichen zu setzen!
Go and hug your furry friend and join on facebook to make a statement!

Entgiftung – Detox

*please scroll down for translation*

Ihr erinnert euch an die Beauty Detox Solution? Heute mag ich ein bisschen Licht auf diese sehr schwammigen Begriff von Entgiftung, Detox und Entschlackung werfen.

Seid schon mal getröstet: auf diese Textwüste folgt gleich ein neuer Post mit Haarfotos. 🙂

Eine Frage der Kommunikation

Ich habe hier wie bei etlichen andern alternativmedizinischen Themen mal wieder den Eindruck, dass Schulmediziner und Heilpraktiker eigentlich von demselben Phänomen sprechen, nur anderes Vokabular verwenden und „aus Prinzip“ die jeweils andere medizinische Strömung ablehnen. Wie schade. Da könnte so viel gewonnen werden durch Zusammenarbeit und Kommunikation. Die Begründungen beider Seiten sind logisch und schließen sich überhaupt nicht aus.

Was ist also mit Entgiftung/Entschlackung/Detox gemeint?

Diese drei Begriffe sind typisches Heilpraktiker- und Esoterikervokabular. Zu Unrecht. Schulmediziner sprechen ebenfalls von Entgiftung, allerdings wird das Wort selbst dabei eher vermieden. Schulmedizinisch geht es dann um die Entgiftungsorgane. Zumeist sind damit die Leber und die Nieren gemeint, auch wenn der Körper noch über viel mehr Organe entgiftet (siehe unten). Es geht darum Schadstoffe/Umweltgifte/Stoffwechselendprodukte/Bakterien… was auch immer für den Körper nicht förderlich ist, aus dem Körper rauszuschaffen. Dieses Vorgehen ist essentiell und nennt sich auch „Stoffaustausch“. Kurz: Essen rein, Kaka, raus, Sauerstoff rein, Kohledioxid raus, das sind die bekanntesten Austauschprozesse, von denen niemand auf die Idee käme, das esoterischen Humbug zu nennen.
Das, was abtransportiert wird „Schlacken“ zu nennen, ist zugegebenermaßen wirklich eher verwirrend. Schlacken sind Rückstände aus einem Hochofenprozess. Was auf körperlicher Ebene gemeint ist, sind aber schlicht Stoffwechselendprodukte oder Ansammlungen von besagten Umweltgiften, Schadstoffen, Bakterien… Schlacken sind dabei im speziellen die Rückstände, die der Körper nicht sofort fachgerecht entsorgen konnte, sondern die zwischengelagert wurden (bei etlichen wird daraus dann ein Endlager…) und die durch eine entsprechende Entgiftung wieder gelöst werden, um abtransportiert zu werden. Klassische Schlackendepots sind Fettzellen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man bei einer Diät, die mit Gewichtsverlust einhergeht, klassisches Entgiftungskrisensymptome bekommt, denn die Zellen lassen dann nicht nur das Fett frei, sondern auch die darin gebundenen Rückstände. Umgekehrt führt eine auf Entgiftung ausgereichtete Diät oft zu Gewichtsverlust. Das macht sie so beliebt für Frauenzeitschriften. Das so Hauruck-Entgiftung völliger Blödsinn ist, dazu unten mehr.

Das Problem mit dem Gift in Ent-gift-ung

Bei Gift denken die meisten eigentlich sofort an Rattengift, Arsen, Pestizide, Dioxin…
Die Kritiker sagen: „Na, sowas isst man doch nicht, wozu soll man die dann entgiften, die sind doch gar nicht da!“ Entgiftung mache nur Sinn bei „wirklichen“ Vergiftungen. Kind trinkt Spülmittel. Sowas.
Falsch. Gespritztes Gemüse, Amalgamfüllungen, wie wär’s mit ein schwermetallbelastetem Fisch, Bisphenol A und seine ekligen Freunde aus Kunststoffen, sie alle umgeben uns täglich und dringen in uns ein. Und wer sagt, das ich Spüli trinken muss, damit es in mich eindringt? Haut ist durchlässig.
Wir haben also tatsächlich genügend Umweltgifte, die wir mehr oder weniger gezwungermaßen oder schlicht weil sie so alltäglich sind und wir sie als selbstverständlich anwesend angenommen haben, in uns aufnehmen. Weil wir atmen, essen, trinken und in Berührung kommen.

Ich stolpere ja selbst sehr über den Begriff „Gift“. Das klingt auch in meinen Ohren immer etwas nach Attentat. In englischer Literatur wird stattdessen oft „debris“ verwendet, nicht „poison“. Debris ist Unrat, Schmutz, Dreck. Das trifft es in vielerlei Hinsicht besser. Kim Snyder spricht von „sludge“, also Schmodder.
„Man kann alles überdosieren! Die Dosis macht das Gift!“
Korrekt. Diese Formulierung ist aber kein Freischein, denn ob ich aber Schaden nehme, wenn ich etwas im Milligramm- oder Grammbereich konsumiere oder sogar Kilos davon brauche, gibt schon mal einen guten Hinweis darauf, wer hier wirklich übel ist. Dann noch: hat mein Körper die Möglichkeit das „Gift“ selbstständig auszuschleusen, wenn ja, wie leicht fällt das?
„Echte“ Vergiftungen sind kein Fall für eine Diät, sondern gehören unter ärztliche Aufsicht! Ich meine damit z.B. Schwermetallvergiftungen oder klassische Fälle von Kind trinkt Putzmittel. Eine entgiftenede Diät ist nur für die weicheren „Gifte“ geeigent, weswegen auch ich dazu neige, hier lieber von „Schmodder“ oder „Dreck“ zu sprechen. Hier geht es um Reinigung, nicht ums Überleben.

Über welche Gifte/ welchen Dreck sprechen wir denn dann im Sinne einer Entgiftung?
Um die täglichen kleinen Dosen voller Mist. Eingeatmet, gegessen, über die Haut aufgenommen.
Hier kommen wir zu meinen speziellen Freunden, den Lebensmittelzusatzstoffen. Wenn ihr Mühe habt eine Zutatenliste zu verstehen, Finger weg. Einmal nachgedacht: hat die Natur, Gott, die Evolution, das Leben, wer auch immer, uns dafür vorgesehen Sachen zu verdauen, die in einem Labor entwickelt wurden? Was im Labor erschaffen wurde, braucht meist auch ein Labor, um es wieder zu zerlegen. Also nein. Auch wichtig: Zusatzstoffe, die für die Produktion benötigt wurden (z.B. damit die Fleischpampe gut vom Wurstrührer abgeht und der damit leicht zu reinigen ist genauso wie das Reinigungsmitel des Wurstrührers) müssen nicht deklariert werden, weil sie in dieser Logik nicht relevant für das Endprodukt sind (in meiner Logik ist das sehr wohl relevant, ich esse es doch trotzdem!). Ich sage nur „Säurebäder“, wer mal googlen mag. Und das Antibiotikum, das Emma die Kuh gefressen hat, ähm nee, Kuh Nummer 12345, also was die bekommen hat, das muss natürlich auch nicht ausgewiesen werden. Und fraglich, was sie sonst noch bekommen hat. Schon mal an Kunstdünger gedacht und wo der hingeht? Oder Pestizide?
Jenseits von Nahrungsmitteln geht es um Luftverschmutzung, Haushaltschemikalien, Kosmetika und das, was wir auf der Haut tragen: unsere Kleidung.
Die Dosis machtd as Gift, korrekt. Und die logische Kosequenz dieser Aussage ist: die Summe vieler kleinen Dosen kann eine große Dosis ergeben. Panikmache bringt hier niemanden weiter, ein bisschen hinterfragen aber schon.

Dass wir voller Gifte sind, ist auch etwas, was durchaus anerkannt ist, auch wenn das jetzt etwas makaber wird: Menschliche Leichen sind Sondermüll, so schadstoffbelastet sind unsere Körper. Friedhöfe müssen dem Rechnung tragen, ebenso wie Crematorien. Wir sind so schwer belastet, weil wir das letzte Glied der Nahrungskette sind und nach dazu das Glied, das sich am wenigstens naturbelassen ernährt.

Nicht direkt giftig, aber auch lange noch nicht gut
 Meine Freunde der Zucker, die Salze und die schlechten Fette treten auf. In ihrem Gefolge: Alkohol, Ultrahocherhitztes und somit denaturiertes Essen, thermisch verändertes Essen allgemein (aka. Kochen, Backen, Frittieren…) und noch so ein paar Späßchen. Spätestens jetzt schreien die Kritiker der Entgiftungstheorie: „Das ist doch natürlich, was ist denn daran Gift?!“
Und ich sage: spätestens jetzt möchte ich von Dreck und nicht mehr von Gift sprechen. Dreck ist nicht schön, Dreck macht Arbeit und nervt, aber Dreck bringt dich nicht um. Er macht dein Leben aber auch wohl nicht besser, geschweigedenn länger oder schöner.

Was macht der Körper mit den „Giften“?
Loswerden lautet hier die Devise! Solange das klappt, und wir in gleichem Maße entsorgen, wie wir zuführen, schafft unser Körper es ein Gleichgewicht zu erhalten. Dass dafür Energie drauf geht, die wir besser an anderer Stelle verwenden könnten, zum Beispiel um eine Wunde zu heilen oder Bakterien abzuwehren oder lange Haare wachsen zu lassen oder einfach nur diesen blöden Brief an die Versicherung zu verfassen, das ist klar. Also sollte man nicht darauf warten, dass man die maximale Auslastung erreicht, sondern es unserem Körper vorher schon so leicht wie möglich machen. Das ist der Punkt an dem Entgiftung anknüpft.
Wie und wo werden Gifte abgegeben?
Im Prinzip überall dort, wo der Körper etwas nach außen abgibt: der Königsweg führt hier über das stille Örtchen, das bei Entgiftung oft gar nicht mehr so still ist.
Leber und Nieren filtern Schadstoffe aus, über den Stuhl und den Urin verlassen diese den Körper.
Dann wäre da noch die Lunge, eine riesige Oberfläche, die mehr tut als nur Sauerstoff gegen Kohlendioxid zu tauschen. Kohlensäure wird beispielsweise mit abgeatmet. Die Alki-Fackel ist hier ein guter Beweis dafür, dass wir über die Lunge entgiften.
Schleimhäute geben nicht nur Schleim ab, um geschmeidig zu bleiben, sondern auch, um damit bei Bedarf Unerwünschtes nach draußen zu schaffen.
Dann natürlich die Haut: sie gibt Schweiß, Talg und viel Masse in Form toten Hautschüppchen ab. Sie baut sich nicht permanent neu auf, weil ihr so langweilig ist. Sie tut das, um funktionsfähifg zu bleiben. Und unser Körper nimmt diese Möglichkeit zur Dreckentsorgung natürlich an.

Was haben wir noch? Ohren mit ihrem Schmalz, Augen mit ihrem Sektret (nicht nur Tränen, sondern das, was man gemeinhin als Schlafdreck bezeichnet), die Geschlechtsorgane mit ihren Schleimhäuten und – unsere Haare und Nägel. Wann immer wir Zellen nach außen schieben, werden sie vorher schön beladen mit internem Dreck. Quasi so:
Keiner verlässt das Haus ohne den Müll mitzunehmen!
(logisch, oder?)

An sich haben wir also eine ganze Armada an Zellen und Systemen, die Tag und Nacht bereit sind den Dreck, der uns umgibt und der in uns eindringt schön wieder nach draußen zu befördern. Nichts desto Trotz wird das bei einer typisch westlichen Ernährung und Lebensweise schnell zu viel. Was nicht rausgeschafft werden kann, lagert sich ein. Im Fett. In Steinen, in Verkapselungen. Nichts, was man haben möchte, oder? Um bei den geliebten Haaren zu bleiben: die fallen dann gern mal aus, wenn an der Haarwurzel schon so viel Mist angekommen ist, dass die Kapazitäten asugereizt sind. Nicht umsonst kann man an Haaren Drogenkosnum nachweisen. Haare sind eine der Müllhalden des Körpers, denn wie praktisch, das Gewebe ist tot und alles, was dort ausgelagert wurde, macht im lebendigen Inneren keinen Ärgern mehr.
„Ich esse jeden Tag Pizza und Pommes Schranke und ich habe tolle Haare!“
Mag sein. Du Glückliche. Erstens sind wir aber alle unterschiedlich mit unterschiedlichen Toleranzen (ich kann z.B. wunderbar bei Tageslicht schlafen, das können auch nicht alle) und zweitens wäre so ein bisschen die Frage: Und wie lange geht das noch gut? Und: wo geht der Dreck stattdessen hin? Das ist ein bisschen wie die Argumentation der Raucher, die immer sagen: „Aber meine Tante Martha, die ist 90 geworden und war Kettenraucherin!“ Klar, es gibt Menschen die tolerieren einiges. An die erinnert man sich dann auch. Das Gros dagegen hat leider ein stark erhöhtes Lungenkrebsrisiko. Ich würde mich nicht auf Tante Martha verlassen, genauso wenig wie auf Person XY, mit den tollen Haaren und der Currywurst, auch wenn beide natürlich einen beneidenswert fitten Körper in der Hinsicht haben.
 

Machen wir also eine Entgiftungskur – nicht!

Kimberly Snyder verwendet in ihrem Buch die Metapher des Rades, das durch zu viel Schmodder verklebt ist und das gereinigt werden muss, um wieder rund zu laufen. Ich mag den Vergleich mit einer Wohnung lieber, Entgiftung wird hier zur Aufräumaktion. Es ist ganz einfach: je mehr Unrat sich angesammelt hat, desto länger dauert es den rauszuschaffen. Je voller die Wohnung bereits ist, desto schwieriger kann die Entsorgung werden. Denn vielleicht läuft ja alles noch ganz gut: die Laufstraßen in der Wohnung sind frei, nur links und rechts stapelt sich das Zeug, die Schränke sollte man besser nicht aufmachen. Schreite ich nun hochmotiviert zur Tat (sehr plötzliches, schnelles Entgiften), reiße ich also alle Schränke auf, fange an allen Ecken an gleichzeitg zu räumen und umzuschichten, dann wird es erst mal schlimmer. Das ist das, was viele als „Entgiftungskrise“ erleben: Durchfall, Verstopfung, Pickel, Infekte… da vergeht es einem dann aber wieder ganz schnell und man stopft lieber wieder alles so schnell wie möglich zurück in die Schränke (dass das nicht die Lösung des Problems ist, wird klar, wenn so viel neuer Unrat dazu gekommen ist, dass man einfach keine Staumöglichkeiten mehr hat). Deswegen ist eine Entgiftungskur nichts für Anfänger – oder Sensibelchen. Ich würde soweit gehen generell davon abzuraten. Ein, zwei Mal im Jahr noch mal extra drauf zu achten und einen Großputz zu machen, bei dem man auch mal richtig in die Ecken und hinter die Schränke guckt, ist prima – wenn man sowieso schon eine aufgeräumte Wohnung hat also sowieso schon eine Diät und Lebensweise hat, die den Körper sauber hält. Wenn dem nicht so ist, macht es so ein Vorhaben einfach nur noch schlimmer. Also auch hier wie beim Aufräumen: am besten man räumt es sofort weg und putzt sofort hinterher. Dann bleibt es ordentlich und man braucht viel weniger Energie, denn es krustet erst gar nichts an. Wer sich also ernsthaft mit Entgiftung auseinandersetzt, sollte sich von der Idee einer Fastenkur, nach der man dann strahlend schön und gesund in ein neues, siffiges Jahr startet, verabschieden. Das ist nicht nur sinnlos, sondern kann den Körper auch überfordern. Also möglichst keinen neuen Dreck ranschaffen und hübsch langsam damit die Laufstraßen frei bleiben. Das kann Jahre dauern. Nicht verwunderlich, hat ja schließlich auch Jahre gebraucht den jetzigen Zustand zu erreichen. Wem das zu lange dauert, der soll es versuchen und hinterher nicht sagen, ich hätte nicht gewarnt. Vielleicht klappt es ja. das ist wie gesagt individuell sehr unterschiedlich, mir persönlich wäre das Risiko einer Entgiftungskrise allein deshalb schon zu hoch, weil ich eitler Pfau keine Lust auf Pickel habe. Dann dauert es eben länger, aber ich hab meine Ruhe.

Anwendung

Um den Körper zu unterstützen, hilft es neben der passenden Ernährung und Wasserzufuhr die entsprechenden Entgiftungszonen auch sonst zu unterstützen: trockenes Bürsten für die Haut löst Schüppchen und Talg, stimuliert Blutfluss und Lymphe bei ihrem Stofftransport. Bäder (Totes Meer Salz z.B. keine neue Chemiekeule von außen!) helfen die Haut zu beruhigen und Ballast an das Wasser abzugeben. Schwitzen befördert weitere Gifte nach außen. Nasenspülungen und Dampfbäder halten die Lunge und die Atemschleimhäute frei. Und wer mag, der darf gern mal nach Darmspülungen zur Entgiftung googlen. Viel Schlaf ist essentiell, denn wie schon erwähnt: so ein Großputz macht müde, kostet erst mal Energie, bevor es soweit ist, dass neue Energien mobilisiert werden.

Was mich sehr interessiert hat, war: wie lange dauert eine Entgiftung bzw. eine Entgiftungskrise? Denn ich hatte zwischendurch ein paar Schübe, als ich etwas übermotiviert Richjtung Rohkost gegangen bin – obwohl ich schon vorsichtig war. Meine Haut blühte auf, als wäre ich in die Brennesseln gefallen! Nun, je nach Quelle dauert so eine Krise unterschiedlich lange an aber eher „lange“. Entgiftungskrisen können Monate bis Jahre dauern und sind davon abhängig, wie alt die Person ist, wie sie vorher gelebt hat, wie sie mit der Entgiftung und danach lebt und natürlich von ihrer Grundkonstitution. Das Mädel mit den schönen Haaren und der Currywurst hat vielleicht sowieso eine starke Aufräumtruppe. Die dürfte bei ihr zwar viel zu tun haben, aber bisher scheint es ja immer gut geklappt zu haben. Ich bin eher die Kategorie „zartes Pflänzchen“, deswegen ist es für mich wichtiger als für andere, ein bisschen genauer hinzuschauen und mehr zu hinterfragen, denn „Passt schon, wird schon irgendwie gehen“ ist für mich wenig empfehlenswert. Außerdem ist es jetzt auch nix Neues für euch, wenn ich euch sage, dass es mich auch einfach interessiert, wie sowas funktioniert.
Entgiftungsdauer und – intensität, da waren wir. Die Krise kann also Monate bis Jahre dauern, wenn man sie nicht ausbremst. Entgiftung an sich lässt sich nicht terminieren. Sie findet permanent statt mit spezieller Diät und ohne.
Bei all meinen Recherchen habe ich immer wieder gefunden, dass die beste Diät, um die Entgiftung richtig anzuschubsen und alten Dreck zu lösen, eine rohvegane Kost ist. ABER! Das ist gleichzeitig die Ernährung mit der heftigsten Entgiftungskrise. Das kann bedeuten, dass die Haut locker für ein halbes Jahr oder länger böseste Furunkel treibt. Der Schweiß stinkt, die Toilette wird zum Wohnklo. Irgendwie hatte ich da nicht wirklich Lust drauf.
Was tun?
Augen zu und durch, viele Rohköstler nehmen das hin und beißen sich durch. Durchaus auch mit Erfolg.
Oder
Bei einem vergleichsweise milden Entgiftungsschub den Körper unterstützen mit den obene genannten Reinigungsmethoden: Bürsten. Spülen… bla. Ob das dann reicht, muss man sehen.
Oder und dafür habe ich mich entschieden, ihr ahnt es vermutlich schon:
Lasst es langsam angehen. „The importance of transitioning“ nennt Kim Snyder das. Eins nach dem anderen. Verabschiede dich erst vom schlimmen Dreck (chemische Zusatzstoffe, Alkohol, Nikotin…), dann schreite nach und nach weiter voran. Nimm dir Zeit. Monate. Jahre. Du wirst Erfolge spüren, kleine, nicht so riesige Sätze, wie bei einer heftigen Umstellung, aber dir bleiben auch die heftigen „Nebenwirkungen“ erspart.

Also dann. Zwischen der SAD (Standard American Diet – könnte auch SGD heißen…) und einer rohveganen Ernährung liegen viele Graustufen und ich sage auch nicht, das rohvegan das non plus ultra ist, nur eben eine Ernährungsform, die bekanntermaßen stark entgiftet. Mit all ihren Vor- und Nachteilen.

Niemand erwartet, dass ihr euren Job aufgebt und einen eigenen Bio-Hof gründet. Aber über ein paar Dinge sollte man mal nachdenken, bevor man kaut und schluckt bzw. cremt und badet.

progress, not perfection
Links

Alles keine hochseriösen Quellen, aber ich fand die Bücher und websites dennoch hilfreich, einge kennt ihr schon, wenn ihr hier öfter mitlest:
The Beauty Detox Solution, hier geht’s zu meiner Rezension. Das Buch kann ich so aber natürlich nicht ersetzen.
Crazy Sexy Diet, geht nicht explizit um Detox, ist dafür aber ganzheitlicher als die Beauty Detox Solution. Rezension ersetzt auch hier nicht das Buch, das kann ich mit einem Blogartikel auch gar nicht leisten.
Going Raw, ebenfalls eine Rezension. Das Buch ist aber mehr ein Kochbuch. Das Entgiftungsthema wird aber mit angeschnitten.
Das Rohkostwiki zum Thema Entgiftung.
Der Blog Wurzelweber ist mir bei meinen Recherchen immer wieder begegnet. Miriam hat eine ziemlich beeindruckende Vorher-Nachher-Gegenüberstellung gemacht, die auch recht gut zeigt, wie die Haut bei einer Entgiftungskrise durchdrehen kann. Ihr Ergebnis kann sich aber sehr gut sehen lassen, sie hat das also – anders als ich – durchgezogen. Und schöne Haare hat sie auch, das so nebenbei. 🙂

Zum Abschluss ein kleienr Disclaimer, den ich bei gesundheitlichen Themen für wichtig halte:
Ich bin natürlich keine medizinische Instanz! Was ich euch hier zusammen geschrieben habe, ist wieder nur das, was ich für mich nach allem Lesen und Recherchieren herausgefiltert habe. Wenn ihr über das ein oder andere stolpert: gut so, immer schön kritisch bleiben. Ich bin kein Arzt, kein Wissenschaftler, kein Heilpraktiker. Ich bin einfach nur jemand, der in diesem Bereich sehr interessiert ist. Da ich mittlerweile sehr oft zu solchen Themen gefragt werde, habe ich einmal meinen aktuellen Wissenstand für euch zusammengefasst. Wie immer gilt: ohne Gewähr, bleibt bitte kritisch und glaubt nicht alles, was ihr im Internet lest. Weder von mir noch von anderen.

Einen schönen 4. Advent noch! 🙂

Und gleich gibt es einen Foto-Post! 🙂

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Maybe you remember The Beauty Detox Solution?
Today I want to talk about the phenomenon of detoxing, because many people still think, that this is – woohoo! – somethiong esoteric.
As you see, my article is HUGE again and a translation of a scientific topic is always a real big deal for me… but as always I will do my best to summarize in English.
Detox or „cleansing“ is an ongoing process in our bodies, which is necessary to keep us healthy, full of energy and beautyful. 
In brief: our bodies need only good stuff in and all the bad stuff out and than we can reach our highest potential. Detoxing is about the part of  pushing bad things out by helping with special input.
A cleanse is nothing you do once to become clean and radiant, it is something you must add to your lifestyle. You can make something like a 30-days-cleanse but I would not recommand that, because the changes in your diet and lifestyle might be too big for a body filled with the sludge of years or even decades. 
Detoxing is like cleaning your house: the dirtier and untidier it is before, the harder it is to clean it in just one step – hard to impossible. Take your time and make shure, that you can still walk through your rooms while you get successively rid of old debris. That means: be carful not to clog the pipe with too much of loosened sludge at one time. If you want too much too fast, your body might react with a crises. And it does not have to become worse before it becomes better just be patient and don’t want too much too fast.

Many organs are involved in the cleansing process: the liver, the kidneys, the colon, the lungs, the skin… Ask your dovctor, there is no shamanism about that. Or ask yourself: why do you think is the sewat and the breath after drinking alcohol or taking medication so smelly? Because our body works hard on getting poison out. The daily toilet is nothing more than cleaning away the remnants of our food, because of course they would make trouble, if they stayed inside.
You can support one organ, if you support all the others, if neccessary. Always keep in mind, that we are one big system. Or you can help your skin by brushing it, help your lungs by catching fresh air and breath deeply and so on. The diet is the more complicated part of detoxing. But, basically: don’t add more sludge, eat fresh and naturally, then the cleanse will have a go on it’s own. Detoxing is simply the name for the support you can give your body to free yourself faster. The onkly thing you really should have a look at are the sideeffects. Sideeffects? Yes, that can happen when you are overmotivatetd. Old sludge made trouble once when it came in. As the body had not the capacity to deal with it accordingly, the sludge was stored e.g. in fat cells. When your body gets the opportunity to get rid of old debris that can make trouble again and that causes sideeffects like skin eruptions, smelly sweat, belly trouble or headaches. And these sideeffects can last long! For months! Taht does not have to happen, it depends a lot on you individual constitution, but it es well known among  those, who changed their diet to a healthier way, especially when we talk about raw foodists. So I highly recommand to proceed slowly. Start avoiding the harder „poisons“ like alkocol, nicotin, chemical additives and than have a go eating more natural, step be step. You don’t have to become a raw veganist, but going in that direction will definitely help. It is up to you how fast you can or want to proceed.
If you want to read more about that, the Beauty Detow Solution or The Crazy Sexy Diet will help. As Kim Snyder says: we are too much focussed on what we add to our body than on what we get out of it. But both works together. And there is much more to think of than only true posions like arsenic, rat poison, chemicals or heavy metals. As always it starts with our food. 

So maybe just another aspect which can motivate you to have a start or to question what you are already doing. 🙂 

As always when it comes to a topic concerning our health, here a little disclaimer
I am no doctor or something like that. I am just a girl who is interestetd in health and nutrition. Because I often get asked questions concerning these topics I wrote down, what I know right now. Please always stay critical and don’t believe everything you read on the internet. Not from me, not from others. Questioning „facts“ is the best thing you can do to come to an own opinion.

Best wishes and nice 4th advent!

21. Dezember 2013

Frozen – Die Eiskönigign

*please read the italic version for translation*

Eigentlich wollte ich gestern im Kino gewesen sein. Aber meine Begleitung musste mir leider absagen. Wir planen das aber nachzuholen.
Wie dem auch sei, ich hatte eine Frisur, die ich irgendwie passend zu einer der Protagonistinnen fand, zu Anna. Sie trägt ebenfalls Geflochtenes, Zöpfe, Dutts, sogar eine Zopfkrone, soviel verraten die Trailer ja schon. Auch lila ist eine ihrer Farben.
Actually I wanted to be in the cinema yesterday. But, unfortunately my company had to cancel our date. But we plan to make good for it soon.
Nevertheless I had a hairstyle I considered to be somehow matching to one of main characters, Anna. She also wears braids, buns und crownbraids – and purple is one of her colours. 

 
Ab 0:38 sieht man was von der Frisur. Eigentlich ist es wohl eher eine Krone mit einem geflippten Cinnamon, aber dafür reicht meine Haarmasse nicht. Die Heidizöpfchen, die Anna auf dem Vorschaubild hier trägt, sind nichts für mich, das gibt bei wenig Volumen zwei dünne Nudeln.
Watch at 0:38 and following. I think it is rather a crownbraid with a flipped cinnamon bun, but for a hairstyle like that, withoput parandi, my haircolume is not enpugh. Butr I still think that I am quite close. The pigtails you see an the preview image here is nothing it would wear myself.

Ich muss auf jeden Fall noch in diesen Film! Ward ihr schon drin? Muss ich meine Freundin extra doll beknien, dass wir einen neuen Termin finden? 🙂
I really have to see this film in the cinema! Have you already seen this film? Do I have to beg on my knees that my friend and I will find a new movie date? 🙂

 

17. Dezember 2013

still glittering

Wenn in meiner Mittagspausenzeit die Sonne scheint, gehe ich für ein paar Minuten nach draußen und genieße das Licht. Auch wenn es nur kurz ist, hilft es doch enorm meine Energiespeicher zu reaktivieren und nach dem Essen frisch motiviert an den Schreibtisch zurück zu kehren.
Noch knapp eine Woche, dann ist die längste Nacht im Jahr ereicht – und dann, dann kehrt dasLicht zurück!
When the sun is shining in my lunch break time, I go outside and enjoy the light. If only or a few minutes it refills my energy immediately and I can go back working (after having lunch) much more motivated.
One week left till the longest night of the year. And than, the light will return!

*click to enlarge*
Ficcare Diamond 2Tone Olivine size M, braided centerheld

16. Dezember 2013

Throw your hair up in the air!

Gah! 😀
Das guck ich mir jetzt immer an, wenn meine Zotteln mal wieder doof und unkooperativ sind. Sie können auch anders. 🙂 Ich liebe solche Motivationsfotos. Auf die Freistellerarbeit meiner Haare vor der auberginefarbenen Wand hatte ich im Übrigen keine Lust mehr. Ich hab schon eine Bank, einen Nachttisch, ein Buch, eine Lampe, einen Karton, zwei Bilderrahmen und eine Schminktischecke vom Hintergrund gephotoshoppt, außdem noch meine Barocktapete geweißt. Auf die violetten Zwischenräume links oben bei den Haarsträhnen hatte ich nach der ganzen Stemepelei dann keinen Nerv mehr.
Ich kann damit leben und so müsst ihr es auch. 😉

Gah, I love those phtos! I need them as motivation whenever myspiderwebthreads are unpleasent and nasty. Than I have a look at pics like these and know again why I love my hair long.
Well and the dark wallcolour, nope, I didn’t feel like photoshopping to make it white. I already deleted  several furnitures, picture frames and „stuff“ from the background and afterwards I said to myself, that I can live with a purple left side. And so you will have to live with it too. 🙂 You can do it, I know it. 😉

By the Way: Ich verkaufe auf ebay meinen Ficcare Innovation Clip.

Die Auktion läuft nur 3 Tage, sodass die Spange vor Weihnachten beim Käufer ankommen sollte. Falls ihr also Interesse habt, hier ist der Link.

15. Dezember 2013

Flechtwerk: Gold & Glitter

*please read the italic version for translation*

Zack, Advent! So schnell kann’s gehen. Damit ihr eure Haare auch über die Feiertage passend aufhübschen könnt, haben wir von Flechtwerk – das sind Nessa, Zoey, Wuscheline, Lenja, Bobbly und ich – uns für diesen Monat einem passenden Thema verschrieben:
Whoosh, and it is almost Christmas! Tempus fugit… But Nessa, Zoey, Wuscheline, Bobbly, Lenja and I did our best with this month Flechtwerktopic to be a helping hand so that you don’t have to spend Christmas and New Year’s Eve with (unvoluntarily) messy hair. So here we are with:

Die meisten Menschen tragen ja nur goldenen oder nur silbernen Schmuck. Ich gehöre zu denen, die sowohl warme, als auch kalte Farben und somit beide Metallemögen und dankenswerter Weise auch gut tragen können. Und Glitzerkram mag ich auch – nicht zu viel, aber grundsätzlich schon. Also habe ich für euch einfach mal meine zum Thema passenden Accessoires abgelichtet, vielleicht ist da ja schon etwas bei, was euch inspiriert.
Most people only wear silver or golden jewellery. I am one of the lucky girls who can wear both. And glitter is something I really like too when it comes to accessoires. Not too much, but here and there a bit… So I decided to make a collage of my hairtoys and matching accessoires I posses. Maybe you spot something that inspires you.  

Ich bin Ficcare-Liebhaber. Und ich muss gestehen, dass ich ziemlich froh bin meine Sammlung komplettiert zu haben, bevor die Firma beschlossen hat fast nur noch diese in meinen Augen unansehnlichen Acetat-Spangen zu fertigen und die „guten alten“ Emaille-Spangen (oder Lack oder was auch immer…) einfach nicht mehr nachzuproduzieren. Es gibt zwei drei Modelle, die ich noch gern hätte, aber sonst bin ich mit meiner Sammlung sehr glücklich. Und ja, ich trage die alle. Und ich habe noch eine einige bunte Spangen mehr  als auf diesen Gold& Glitter-Fotos abgelichtet sind.
As you see I am a real ficcare-lover. And I have toadmit that I am very happy, that I have completed my collection before ficcare decided  to stop reproducing the old louts, calssic and so on models. At the time, there are only the acetats available which – sorry – are in my eyes really cheap looking. And I guess thats the point: they are cheaper to produce than the older collections with polish (or emaille?). There are two or three models that would be nice to have, but, well, I can live without them. And yes, I wear them all. And I have some more than those you see on these Gold&Glitter pics.

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich habe über die Feiertage 4 Feierlichkeiten zu bestücken:

Schwiegerfamilienweihnachten, eigene Familie Weihnachten, Opa Geburtstag und Silvester.
I don’t know how you are celebrating the holidays, but I have to cover 4 events with festive hairstyles: family-in-law-christmas, own-family-christmas, Grandpa’s birthday and New Year’s Eve.

Dieses Mal gibt’s mich nur ohne Gesicht, da ich seit ein paar Wochen vor mich hin kränkel und meine Augenringe nicht prominent im Internet verbreiten mag…
No face this time, as I am a bit ill for the last weeks and don’t like to show my under eye circles prominent on the internet…

Also, einen Weihnachtsfeiertag verbringen wir hier, da sind wir Gastgeber. Da müssen die Haare hoch und aus dem Weg. Unsere Wohnung ist eher voll, obwohl wir schon SOOOO viel entrümpelt haben und das letzte was ich will, ist ein Kerzenunfall.
Ich habe mich entschlossen eine Zopfkrone zu tragen und diese mit einem goldenen Garn etwas festlicher zu machen. Diese Frisur hatte ich schon zur Firmenweihnachtsfeier quasi einmal probegetragen. Sie ist stabil und sah auch nach einem Arbeitstag noch gut aus.
One of the christmas celebrations will take place at our home. Therfore my hair must be out of the way. Even though we cleaned out and tidied up our flat Thaaaat much during the last month, we still have a bit too many furnitures for the size of our flat, so… I want to say it will be a sitting party, no dancing here. 😉 And the last I want is a candle accident with hair down or in a braid only because there are four people and a dog moving around between decoration and food.
I decided to wear a crown braid with parandi and pimp it a bit with golden yarn. I wore that hairstyle before on our publisher’s christmas celebration. The style has a very firm hold and endures a whole working day easily and still looks good in the evening.

Ein weiterer Weihnachtstag wird bei der Schwiegerfamilie verbracht. Hierfür brauche ich eine Frisur, die ich im Sitzen nicht im Rücken hängen habe. Denn ich werdie meiste Zeit sitzen. Im Auto,dann am Tisch, dann auf der Couch. Hierfür habe ich mich für einen seitlichen flachen Viererzopf entschieden.
Another christams day will be spent at my family-in-law’s. Therefore I need a hairstyle which won’t be annoying when I sit. Because that will be my task for the day: sitting. Sitting in the car, sitting on the sofa, sitting at the table and then again sitting on the sofa, than in the car…
I decided to wear a sideswept four starnded braid that day. 

Dann der Opa-Geburtstag. Traditionell gehen wir an diesem Tag essen. Also wieder sitzen, wenig rumlaufen. Dafür habe ich einen volumigen Messydutt geplant. Den gibt es dann zu sehen, wenn es soweit ist. Wie erwähnt sehe ich derzeit nicht ganz so vorzeigbar aus und mag meinem teint und meinem Schopf noch ein bisschen zeit geben, um wieder zu strahlen.
Than there is Grandpa’s birthday. Traditionally we go out to eat on this day. So again: more sitting less walking. A big, messy, hippielike bun is what I want to go for. I will show it, when it comes to the event, because, as already mentioned, I löook not that good at the moemnt and want to give my hair and my teint a bit lore time to glow again.

Und Silvester! Mit Freunden. Sitzend, stehend, rumlaufend, Feuerzangenbowle, Bleigießen. Zumindest vielleicht. Das Geböllere überlasse ich anderen, aber auch ohne gibt es genügend gefahrenquellen an dem Tag für sehr langes offenes Haar, von daher werden sie auch dann hochgesteckt. Da ich offenes Haar aber einfacxh schön finde, wird es wohl mein Standard LWB werden, den kann ich schnell öffnen und wieder neu frisieren, wenn ich mich doch mit „imemr nur Dutt“ zu langweilig finden sollte. Genug aufwertenden Haarschmuck habe ich ja auf jeden Fall.
And New Year’s Eve! We will party at friends‘ (I think so, by the time I write this we don’t know where we will celebrate the new year). We will sit and walk, and talk, a stand and maybe play twister as last year.  Fireworks are nothing to please me, others can do that, if they like, I don’t. But even without fireworks there is still a hiogher risk for fire accidents, so I will wear my hair up in a bun. Hm. But  I like mny hair down. So I will wear a normal LWB, a hairstyle ease to do and undone, so that I can wear my hair down if I feel to boring with „always the same bun“ that day. Nice hairaccessoires are at hand, so nor problem. 🙂

Und ich hoffe doch, ihr schaut auch im neuen Jahr wieder bei uns vorbei.

Am 15. Januar erwartet euch Flechtwerk wie immer um 18:00 mit einem gemeinsamen Post passend zum Jahreswechsel:
2014: Aussicht und Vorsätze

And I hope we will read you soon, especially when we post on January 15th when it comes to
2014: preview and intentions

Bis dahin: habt eine schöne Weihnachtszeit, hoffentlich ein paar freie Tage und feiert schön!
Until then: have a nice Christmas time and hopefully some days off work to relax and celebrate!

11. Dezember 2013

Glücksgriff

Dieser Dutt ist mir vor einiger Zeit mal so „nebenbei“ gelungen. Leider weiß ich nicht mehr, wie ich ihn gemacht habe. Kleiner Trost: er hielt für etwa fünf Minuten. Aber in den fünf Minuten war er außergewöhnlich schön. 🙂 Nur meine Haare, keine Tressen. Hach, ich war ganz verliebt.
This bun was a lucky strike some time ago – but unfortunately I cannot tell you how I made it. But, let me tell you, this bun was nice for five miunutes, before it fell into messy loops and strands. But that five minutes were really nice. 🙂