17. November 2013

Kimberly Snyder: The Beauty Detox Solution

*please read the italic version for translation*

*** EDIT 2017: Das Buch gibt es mittlerweile auch auf deutsch! „Der Beauty Detox Plan“ ***

Tada! Da ist meine Rezension! Ich hatte sie euch von langer Hand angekündigt – brauchte aber auch wirklich die Zeit, um das Buch durchzuarbeiten. Ich weiß jetzt schon, dass ich wieder mein Kurzfassungsproblem bekomme, wenn ich den Anspruch behalte, die wichtigsten Infos für euch aufzubereiten und nicht nur einen Abriss abzuliefern. Und dann auch noch übersetzen…
Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich hier.
Tada! Here it is, my review. I announced it long ago, but it took me quite a lot of time to realy study the book and than write my new knowledge down for you – and translate it…

Fangen wir an!
Wer ist Kim?
Kim ist „Clinical Nutritionist“, also Ernährungsberaterin. Sie berät sowohl in Krankenhäusern, auf Veranstaltungen, als auch im persönlichen Rahmen. In den USA ist sie in ihrem Bereich sehr bekannt und war schon öfter Gast bei den einschlägigen Talk Shows. Zu ihren Klienten gehören etliche Hollywood A-Prominente. Sie berät aber genauso auch Erika und Max Mustermann beziehungsweise John und Jane Doe. 🙂
Da sie von ihrer Beratung lebt, sind ihre Konzepte kostenpflichtig. Es gibt Bücher, aber auch Onlineangebote. Auf YouTube findet ihr etliche Videos von ihr, in denen sie hilfreiche Tipps gibt. Weiterführend muss man sich aber ihrem Programm anschließen. Finde ich legitim. Ich habe mir bei der Lektüre öfter gedacht: Ach, wenn ich sie dazu jetzt direkt fragen könnte, dann würde mir das viel Zeit sparen, die ich sonst in Eigenrecherche oder Trial and Error stecken müsste. Nun, ich habe mich bei keinem ihrer Progrmme angemeldet – obwohl ich schon ein paar Mal drüber nachgedacht habe.
So let’s get started!
Who is Kim?
Kimberly Snyder is clinical nutrtionist, which means: her work is to give others advice how they should eat for better health. She makes presentations in hospitals and on certain eventsy but also in a private at home teaching. In the USA she is known as the nutrionist of severel of Hollywood’s A-level celebrities but she also works with „normal“ persons like Jane and John Doe. 🙂
As she earns a living from her advice you have to pay her for her knowledge. That can be through this book or online when you want to be part of her community. That’s fair I think. Because you can’t pay your bills from being a good person.  
While I read her book I often thought: Oh if I could ask her know, that would save me so much time from research and own trial and error! 
Well, I didn’t sign up for anything, but I often thought about it.

Da das Buch so voller Informationen steckt, werde ich ab jetzt kapitelweise vorgehen.
As the book is so full of information I will go through it with you chapterwise.

1. Our Diet, Dictated by Nature
Kim argumentiert auf der selben Ebene wie Kris Carr oder auch Attila Hildmann. Sie erklärt, weshalb wir Pflanzenesser sind, indem sie unser Verdauungssytem  mit dem von Pflanzenfressern und Raubtieren vergleicht. Magensäurekonzentration und Darmlänge sind dabei entscheidend und weisen uns den Pflanzenfressern zu. Was nicht heißt, dass wir kein Fleisch essen können, aber es ist wesentlich schwerer, als pflanzliche Kost. Die stärksten Tiere der Welt ernähren sich rohvegan. Und Milch, Milch frisst kein erwachsenes Tier schon gar nicht von einer anderen Spezies, nur der Mensch tut das. Haben wir schon ein paar Mal mittlerweile gehört, oder? Nun, weil es stimmt. Grundlage ist also auch hier eine rohvegan orinitierte Diät, die aber angenehmen Spielraum für Kochkost und Tierpörodukte lässt. Nur nicht für Milch.
Mein Standpunkt: Soweit schlüssig. Nur sehr kleine Abzüge hier und da, für etwas unglückliche Vergleiche (Tiger und Gorilla) und dafür, dass auf das Gebiss nicht gut eingegangen wird. Gerade dabei gibt es nämlich auch andere Standpunkte, die die „plants only“ Theorie dann nicht mehr unterstützen.
Kim discusses this topic on the same level and with the same arguments as Kris Carr and Attila Hildmann do it in their books. She explains why we are naturally build to eat plants, by comparing our digestive system with that of other herbivores and carnivores. The acidiy in our stomach and the length of intestines counts for her. Which doesn’t mean, that we cannot eat meat, but it ismuch harder to digest for us. She says, that the strongest animals on earth are in fact herbivores. And milk, no adult animal consumes milk especially not from another species. We know that already, I guess. 🙂
My point: Dacord. Only tiny critism for her comparison a humans, gorillas and tiger.s Maybe that’s too far away… And when it comes to the teeth there should also be said a bit more. It is not that easy  to argument for plants only.

2. Beauty Energy
More Energy = More Beauty.
Das ist Kims Gleichung. Je mehr Nährstoffe, Energie und Hilfsstoffe (Enzyme etc.) wir dem Körper zuführen, desto mehr Energie kann er für Schönheit aufwenden. Verdauung kostet immer erst mal Energie, bevor sie welche bereitsstellen kann. Erleichtern wir also den Verdauungsprozess, sind wir wacher und fitter und unser Körper kann sich um anderes kümmern als darum unsere Nahrung mühsam zu verwerten. Das heißt: bessere Verdauung = mehr Energie für andere Körperfunktionen, wie Bewegung, Reparatur, Wachstum… = mehr Energie für die Dinge am Ende der Prioritätenliste: Schönheit. Man könnte so auch für Schönheitsschlaf argumentieren, mit einer erleichterten Verdauung ist die Schlussfolgerung aber dieselbe.
Kim erwähnt das Säure-Base-Gleichgewicht und die Wichtigkeit von Verdauungsenzymen, die die Hauptarbeit leisten müssen, weswegen wir sie pflegen sollten.
Mein Standpunkt: Korrekt. Deckt sich mit dem, was ich letztens versuchte mit Homöostase, Redundanz und Synergie zusammen zu fassen. Verdauung ist die Basis. Und somit ist automatisch unsere Ernährung eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Stellschraube, um uns so gesund und auch so schön wie möglich zu machen oder zu erhalten.
More Energy = More Beauty
That’s Kim’s calculation. The more engery we fill in our bodys my minerals, enzymes and other good stuff, the more energy it has to work on our beauty. Digestion first costs energy before it supports us with it. Therefore, if we make it easier for our body to digest there is more energy freed for other things: moving, healing, thinking, repair and growth – and beauty. As Beauty is the last thing on our body’s to do list it is neccessary that there is enough energy for everything else and than still something left for a youthful glow. That’s why you can also talk about a beauty nap. 
Kim mentions the balance of alcaline and acidic food and talks about the importance of digestive enzymes, whixh do the mainjob when we work on our food. That is why we should care about enzymes.
My point: Right. I have heard and read that several times before. That is what I tried to describe last times, as I talked about redundancy, homoeostasis and synergy. Digestion is the basis. And therefore automatically our diet is the foundation and the most important aspect when it comes to naturally tune up our bodies.

3. Eating for Beauty
Das war für mich das wichtigste Kapitel. Ich umreiße kurz die Grundprinzipien:
Iss basisch. Und zwar das meiste deines Essens. Etwa 80% sollten es sein.
Achte auf die richtige Kombination deines Essens (Food Pairing). Iss das zusammen, was einen ähnlichen Stoffwechselprozess erfordert, damit es möglichst leicht verdaulich ist und nicht wohl möglich gegenläufige Prozesse erfordert, die sich gegenseitig ausbremsen.
Beispiel: Kohlenhydrate und Protein sollten nicht gemischt werden. Kohlenhydrate brauchen eine eher alkalische Umgebung zur Verdauung, Protein eine sehr saure. Beides zusammen führt zu Neutralisierungsprozessen (denkt jetzt bitte nicht an riesigen Krawall wie im Chemiunterricht!). Letztlich wird somit jedes Nahrungsmittel schlechter verdaut, weniger Nährstoffe können gelöst und absoprbiert werden und der Körper ermüdet. Typisches Schweregefühl nach dem Essen.
Eat light to heavy. Zuerst sollte das gegessen werden, was am schnellsten den Verdauungsapparat passiert: Früchte. Es folgen Gemüse, Kohlenhydrate und dann erst Protein. Je konzentrierter (z.B. getrocknet oder gebacken) ein Nahrunsmittel ist, desto langsamer ist es außerdem. Bei falscher Reihenfolge gibt es einen „Stau“. Typisch dafür sind Blähungen und Bauchweh. Und auch hier wieder Müdigkeit. eigentlich klar. Schwerstarbeit wird ja grad intern geleistet und dann stockt es auch noch.
Mein Standpunkt: Foodpairing und das light-to-heavy-Prinzip waren echte Aha-Effekte für mich. Ganz nebenbei erklärt das die Funktion von Trennkost, aber das ist mir ja eher wurst… Auf jeden Fall habe ich jetzt endlich die Antwort auf die Frage „Warum zur Hölle, hab ich wieder solches Bauchrumoren? Warum bin ich SO müde? Ich hab doch eben nur gute Dinge gegessen!“ Ja. Aber schlecht kombiniert. Das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht für mich. Aber ich schaffe es nicht immer die richtige Reihenfolge einzuhalten bzw. genügend zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Nahrungsmitteln einzuhalten. Einfach nur hintereinander weggegessen ist ja dann doch wieder ein Nahrungsbrei. Mit großen Pausen sprenge ich erstens meine Mittagspause und zweitens kollidiert das dann mit einer anderen von Kims Regeln: vermeide Zwischenmahlzeiten. Mit ständigen Zwischenmahlzeiten kommt die Verdauung nicht zur Ruhe, ständig werden neue Enzyme angefordert und der Bauch kann sich gar nicht bereit machen für etwas Neues. Das ist sehr kontrovers, andere Diäten raten ja durchaus zu vielen kleinen Mahlzeiten. Wie gesagt bei mir kollidiert das schon aus logistischen Gründen, vor allem weil ich wirklich auch sehr viel esse, was einfach dauert.
This was the most important chapter to me. I summarize in brief the main principles.
Around 80% of your food should be alcaline.
Avoid poor food pairing. That means: combine so that it is as easy as possible for your body to digest. Normally that means combine foods that have a similar way to digest. Most important: don’t combine starches with protein. Protein needs an acidic environment to digest, starches a stlightly alcaline. They neutralize each other. Of course not in the same way as you have learned it in chemistry at school, so now explosions here. 😉 But You need much more enzymes and the food needs a lot more time to pass through. That is what causes this typicall heavy, tired feeling after a poorly combined meal. 
Eat light to heavy. That means, eat those things first who pass through at the highes speed. Fruits and than greens. Protein and other dense food like dried nuts or dried fruit as well as highly processed food need a long time. If you eat them first and than add a fast salad, that causes a „traffic jam“. Not so nice. Makes you bloated and tired.
My point: Food pairing and the light to heavy rule are a big deal for me. They explain why I often felt so tired: „But I have eaten only good stuff! Why?!“ Because. I still have to experiment with the optimal time between the different foods and in fact very often it is not possible for me eat in the right order (respectivly to make breaks between the different foods), because I am at work and I cannot make a lunch break of over an hour.  If I try to combine right and eat in the right order, this rule collides with another: avoid snacking. If you snack around your stomach has no time to prepare for the next meal, there is no pause to recreat.
That’s controvers. Other diets tell you to eat severeal smaller meals a day. Kim says no. As I already said: there is hardly a choice for me, espacially because I really eat A LOT.


4. Beauty Minerals and Enzymes
Ein bisschen Propaganda für Nahrungsergänzungsmittel insbesondere die, die die Verdauung unterstützen. Theorie: wenn ich Enyzme einwerfe, dann muss mein Körper selbst nicht so viele synthetisieren, die Verdauung ist leichter, es gibt schneller mehr Energie, folglich passt das ins Beauty Konzept.
Mein Standpunkt: Klingt logisch. Genauso logisch wäre aber auch zu sagen, dass man das nicht tun sollte, weil man den Körper sonst „abtrainiert“, ihn also nicht fitter macht in der Verdauung. Er bekommt ja immer Hilfe. Wehe dann, wenn die mal wegfällt. Ich halte das für einen Ansantz, den man verfolgen kann, wenn die Verdauung schon/noch sehr schwach ist und erst mal gepäppelt werden muss. z.B. wenn man krank ist.
Aber das ist wie gesagt mein Ansatz. Was ich absolut okay finde, sind Enzyme aus ganzer Nahrung, nicht aus Pillen. Fermente können da helfen, dazu später mehr.
A bit of propaganda for supplements especially for those which support your digestion. Theory: if I eat enzymes, my body does not have to synthesize so many enzymes on its own, therefore it is easier for for it to digest, it needs less engergy and therefore has more enerry for – you know, beauty. 
My point: Sounds logically. But it would also sound logically in my ears, if she wrote that you should not supplement, because it is unnatural and your body should be trained to digest on its own. I guess supplements can be helpful for those whose digestion is very unfit and needs help to (re)start. Or for those who are ill. So I would regard suppelemts more like medication than as a daily benefit.
Kim writes also about enzym rich salads which use fermentation, that’s something I really took into consideration, but read on, we will come to that again.

5. Beauty Foods
Hier gibt es Tabellen und Listen mit den „besten“ Lebensmitteln aus den unterschiedlichen Kategorien. Pflanzliches Protein, gute Kohlenhydratquellen, gute (und schlechtere) Fette, warum Obst so gut ist – aber nicht für jeden in jeder Situation! – , weshalb Milch schlecht ist und ein bisschen Hintergrundinfos für all die, die schon wieder Angst haben, dass sie ohne Milch und Tier nicht genug Calcium und Protein bekommen könnten.
Mein Standpunkt: Die Tabellen fand ich ganz nützlich, einfach um mal zu gucken, was ich mal wieder kaufen könnte. Auch die Erklärung, warum Obst eigentlich super ist – uneigentlich aber problematisch für viele ist, zumindest temporär. Runtergebrochen geht es darum, dass keine Lebensmittelgruppe so stark entgiftet, wie Obst. In Kombination mit der Fruktose ist das für viele „Anfänger“ zu viel des Gutes.
Here you find lists and charts with the „best“ foods of the different foodgroups: plant protein, good carbs, good (and bad) fats, why fruitsis a wonderful food – but not for all of us or at least not in every situation! – , why milk is a no-no and some backgroundinformation for all those who are afraid to go protein and calcium deficiant when they cut out animal products.
My point: The charts are very useful, when you just want to check what could be nice to have on your plate again. Also the discussion about fruit, why it is super but also problematic helped me understand a lot more. For you in brief: fruits are the strongest cleansers for detox. If your body is not used to detoxification fruits clean out to much sludge on your body gets flooded with old debris. On top many of us have problems with fructose in high amounts.

6. Detoxing for Beauty
Hier geht es um konkrete Hilfestellung, wie man es dem Körper leichter machen kann, zu entgiften. Kim rät zu Probiotika, pflanzenbasierten Enzymen, ihrem „Probiotic & Enzyme Salad“ (unsereins würde „rohes Sauerkraut“ dazu sagen), einem Magnesium-Oxid Ergänzungsmittel und zu Darmreinigungen mittels Einläufen oder Spülungen, quasi Großreinemachen von Innen.
Mein Standpunkt: Hmpf. Von dem Kapitel hatte ich mir mehr erwartet. Für extra geschluckte Probiotika und Enzyme gilt für mich das, was ich gerade eben schon erwähnte: mag sein, dass das funktioniert, aber so richtig super finde ich das nicht, wenn es doch eigentlich um eine natürliche Einstellung der Verdauung geht. Magnesium kannte ich im Zusammenhang mit Verdauung noch nicht, eher immer nur, wenn es um Muskelkrämpfe ging. Habe ich auch nicht vor zu nehmen. Kim selbst betont ja auch immer wieder, dass man sich um Nährstoffe bei ihrer Diät keine Sorgen machen muss, weil man einfach tonnenweise Gemüse und Obst in allen Variationen isst. Kann ich bestätigen. Unsere Küche ist am Rande ihrer Kapazitäten, was das Einlagern von Frischfutter angeht.
Zu der Darmreinigung: schon oft gelesen, oft drüber nachgedacht und mich immer gefragt: wie kommuniziere ich das unpeinlich auf meinem Blog? Also: entscheidet für euch selbst, ob ihr sowas gut findet oder nicht. Ich wage zu behaupten: es geht auch ohne. Aber dass es was bringen könnte, finde ich nicht unlogisch. Wenn der alte Dreck raus ist, können neue Nährstoffe besser resorbiert werden. Wie Kris Carr so schön sagte: „You are what you eat and what you don’t poop!“ Oder wie Kim sagt: „Wir sind zu sehr darauf konzentriert darauf zu achten, was wir in uns hineinfüllen. Wir sollten viel mehr Wert darauf legen, was wir alles rausschaffen.“ Ich meine, ich wasche mich ja auch und putze mir die Zähne und das hat schon Vorteile… auch wenn das andere Primaten nicht tun. Kann also sein, dass so eine künstliche Unterbodenwäsche was bringt. Kann aber auch Quatsch sein, denn welches andere Lebewesen tut sowas? Genau.
Was ich auf jeden Fall adaptiert habe ist das Sauerkrat. Fällt unter die Kategorie: schadet ja nicht.
Here you can get help at hand how to help your body to detox. As I already mentioned above, if you losen the sludge to fast your body gets big trouble to get rid of it. So it is important to really clean the debris out, not only to break it loose.
Kim’s advices are: probitics, plant based enzymes, her „probiotic & enzyme salad“ (you could also call it raw sauerkraut, it’s the same) magenesium oxid supplements and to clean from within: enemas and colonics.
My point: Hmpf. I really hoped for more than „just“ supplements, especially as I am still a sceptic when it comes to these pills. Magnesium oxid is something I haven’t heard of before in that context. I only knew it as a helper against cramps. The sauerkraut is something natural so I decided to give it a try. At least it is tasty, so why no?. 
Cleaning the colon: oh, how can I write about that on a public blog without blushing?  I have read often about that. Almost always when it comes to detoxing, changeing a diet, fasting and curing a poor digestion. It is like Kris Carr wrote so wonderful: „You are, what you eat and what you don’t poop.“ Absolutely right. It is really necessary to get rid of the remnants of our food fast, otherwise they rot. In us. A healthy colon should work on that on it’s own, because that is what it is made for: absorbing water und than out and away with the sludge! So please decide for yourself if this is something you want to try or not. Kim says: We are much to focussed on what we put in pur bodys than on what we get out of it.“ I mean I also brush my teeth what other primates definitely don’t do, and it has certainly its advantages. No other anaimal makes such a form of deep cleansing, so if you want it natural… hm. No good argument for colkonics. But: all natural is not always best. Hygiene as something that prolongs our life. BVut how much of it is good, and how much is too much? A little help can – yes help. But colonics a defintiely something for the pros. 😉

7. Becoming Beautyful
Ganz zu Anfang kommt: The Importance of Transitioning, zu Deutsch: Wie wichtig es ist, einen sanften Übergang zu wählen. Ha, erwischt! Da liegt bei mir nicht nur ein Hase im Pfeffer, was so gewisse Probleme mit der Ernährungsumstellung angehen. Also, hübsch langsam. Verdauung braucht Zeit, um sich anzupassen, und wenn ihr zu viel Dreck auf einmal lostretet, dann macht der mehr Ärger, als er noch machte, als er gut verstaut war. Kim spricht vom Dreck, der das Rad verklebt und am Rollen hindert. Wenn noch mehr dazu kommt, bleibt es stecken. Ich denke immer eher an eine Wohnung, die man aufräumt. Und wer zu schnell zu viel will, der erlebt das, was früher in Trickfilmen immer so schön passierte, wenn Muttern den Schrank des kindlichen Helden öffnete: alles fiel auf einmal heraus und alle standen bis zum Hals in Basektbällen und Klamotten (es war immer ein Basektball dabei). Vorher war es ordentlicher – nicht. Aber es wirkte so.
Dann spricht Kim von den Beauty Phasen. Nun, die sind definitiv ihrem Verkaufskonzept geschuldet, wage ich zu behaupten. Es gibt drei Phasen: Blossoming Beauty, Radiant Beauty und True Beauty. Von Phase eins bis drei wird die Verdauung wieder aufgebaut und gewisse Ernährungsregeln addiert oder auch (z.B. was Obst betrifft) wieder revidiert im Sinne von: jetzt, da du so fit bist, jetzt darfst du das auch wieder. Logischer Aufbau, passt soweit, aber dennoch ein bisschen starr. Sagt Kim aber auch selbst. Das ist eher eine Hilfestellung. Ich vermute, dass sie damit auch einfach vielen ihrer Klienten gerecht wird, wenn sie ihnen sagen kann: du bist jetzt in Phase 1, tu dieses und jenes. Wer nicht gar so viel Ahnung von Ernährung hat, der freut sich ja in der Regel über helfende Richtlinien, weil es das einfacher macht.
Mein Standpunkt: Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich laut Kims Definiton in einer Mischphase zwischen Blossoming und Radiant Beauty stecke. Darin sehe ich auch kein Problem, macht es meinen Übergang (Transitioning) doch leichter. Und ich denke, ich habe auch mittlerweile genug Kenntnisse, um es mir damit nicht zu verbocken.
Kim selbst sagt, was man bitte nicht denken soll, ist, dass man unbedingt die Phase 3, True Beauty, erreichen mus. Das ist kein Wettbewerb, es ist nur eine Möglichkeit.
Hm. Ich selbst bin ja sojemand der dann denkt: „Doch, wohl! Ich will das auch! Wenn, dann richtig!“ Dann besinne ich mich wieder auf das Transitioning und seufze einmal. Also, nicht zu viel Ehrgeiz an dieser Stelle. Gut Ding will Weile haben. Und „Weile“ braucht mindestens Monate, eher Jahre. SO langsam nervt michd as Ding mit der guten Weile aber… ich hab’s oft nicht so mit der Geduld. Dagegen hoilft dann Yoga… 🙂
Somit: Blossoming Beauty auf dem Weg zur Radiant Beauty. Buff! Stempel drauf! Schublade auf, Schublade zu. 😉  Ich brauche die Kapitel kaum, ich bin sicher genug in der Küche, um mir selbst Rezepte auszudenken, die zu den neuen Erkenntnissen passen.
Right at the start Kim talks about „The importance of transitioning“. That means don’t want too much too fast, take your time. That’s really important for me. If you proceed too fast your body gets flooded with old sludge… I already talked about that here.
Than she introduces the three beauty phases: Blossoming Beuaty, Radiant Beauty and True Beauty. I guess she inveted it to sell her programm… and to make it easier for her clients to follow her instructions. If I look at me I am somewhere in between Blossoming and Radiant Beauty. No problem as transitioning is so important. Kim says: Don’t think that you have to reach True Beauty! That’s no competition here!
Well, people like me think: „Oh yes it is! I want to reach True Beauty too!“ Silly, I know, but if I know that there is something higher to reach I want to get there. Takes a good portion of patience to calm down again. But I guess you know that feeling too. Better do my yoga. 🙂

8. 9. 10. Die Verschiedenen Beauty Phasen
Hier gibt es noch mal eine Übersicht der jeweiligen Regeln, eine Auflistung der Benefits und auch wie lange man in einer Phase bleiben sollte, wenn man vorhat zur nächst höheren zu gelangen. Rezepte und Musterwochen gibt es auch. Ich muss gestehen, ich habe diese Kapitel auf der Suche nach Sofortanleitungen zuerst gelesen. Bringt nicht wirklich was. Ich bin da wohl auch recht typisch, denn ich fühlte mich schon  ertappt, als Kim schrieb: „Nachdem ihr die Informationen aus Teil eins gelesen habt (habt ihr doch, oder?!)…“ Ups. Wie gesagt. Erst das Wissen, dann die Umsetzung.
The different Beuaty Phases.
Here you find recipes, weekly schedules and some general advies for the three phases. I have to admit that I read there first, because I looked for immediate help, but Kim caught me in the act: I read: „After you have read all the information in part one (and you did, didn’t you?)…“ I really felt like Homer Simpson: D-oh!
But Kim is right. You need the information, otherwise her instructions in these chapters are not very helpful.

11. Beauty recipes
Wie schon erwähnt, habe ich es nicht so mit Rezepten, ich koche eher intuitiv. Aber so ein zwei Rezepte fand ich dann doch gut. Das hübsch umschriebene Sauerkraut (Probiotic & Enzyme Salad) zum Beispiel. Das kostet zwar Überwindung 5 Tage im Schrank vor sich hin vergorenes Weißkohlgeschnipsel zu essen – aber es schmeckt gut. Sauerkraut eben. Einzig der Gedanke ist eklig. Aber auch nicht ekliger als wenn man daran denkt, wie Käse gemacht wird. Definitiv nicht.
I don’t really need theses recipes. I am a quite skilled cook now and can invent my own recipes. Only for some extras I like to check for new inspiration. Like the probiotic sauerkraut.

Joah. Das war’s.
Nein, natürlich nicht, denn das war ja nur die Zusammenfassung. Aber so grob. Empfehlenswert auf jeden Fall. Ich bleibe aber dabei: gerade für den Anfang ist Kris Carr besser, da sie ganzheitlicher argumentiert. Kim spricht zwar auch von Yoga und Ganzheitlichkeit, aber bei ihr sind das eher Randnotizen. Beide Autorinnen haben dasselbe Ziel, verfolgen aber unterschiedliche Strategien, um ihre Leser dorthin zu geleiten.
Wie hier jemand so schön kommentierte, bei Kim Snyder klingt es im Vergleich zu Kris Carr so: „Ich kann noch strenger!“
Vielleicht. Ich finde eher, dass Kim mehr ins Detail geht, an sich sind sowohl die Beauty Detox Solution als auch die Crazy Sexy Diet fast Zwillinge.
That’s it!
Well – no. It was just a summary. But I think yiou got the point.
In my eyes the book is really worth reading, but I still prefer Kris Carr with her Crazy Sexy Diet. It gives a bigger overview, the body is more treated as a whole system. Kim also aims at this being whole, but she clings to the details of nutrtion. Acutally both author have same same goal and quiote similar strategies, but they stress on other aspects. I like them both a lot.

An den Dingen, die ich esse, ändert sich praktisch nichts. Die Richtung bleibt auch gleich. Einzig ich habe ein paar Infos an die Hand bekommen, um meinen Weg ebener zu gestalten. Ob das klappt, wird sich zeigen. Gut Ding will Weile haben und so. Aber zumindest haben meine Haare in der Zwischenzeit ja ihren Glanz wiedergefunden, wie ich schon gezeigt habe. Könnte schon mit dran liegen.Gleichzeitig bockt meine Haut aber wieder rum, das würde ich gern wieder abstellen, das war schon mal besser.
Schauen wir mal.
When I look at what I eat now, the „what“ has not changed. But the „how“ and especially the „when“ made a big difference for me. Kims strategies help me to free up evben more energy and to avoid some mishaps when it comes to food pairing and order. 
Well my hair already started to shine again, you have ssen my pics. But also my skin erupts… a problem I have to face (haha…) for abaout three month now, rather anoying. I hope, that a proper cleasing will help me out. I will let you know.

P.S.: Kims Beauty Detox Solution richtet sich auch mal wieder an die, die Gewicht verlieren wollen. Klar, wer zu 80% rohes Obst und Geüse isst (idealisierter Weise), der nimmt ab, wenn er vorher naders gegessen hat, keine Frage. Dennoch gibt sie noch Ratschläge bei den Mengen von Hülsenfrüchten, Nüssen, Ölen und Kohlenhydraten, um auch da gut Gewicht zu verlieren. Sie erwähnt das immer nur in kurzen Randnotizen, dass diese Mengenbeschränkungen natürlich nicht für Menschen gelten, die gern zunehmen wollen.
Ich esse deshalb also auch weiterhin deutlich mehr Nüsse, Süßkartoffeln, Kürbisse, Samen, Fett (oh ja, das besonders), Süße in Form von Honig und Co. und Kohlenhdrate in Form von glutenfreienm Getreide und Pseudogetreide als Kim generell den Abnehmwilligen empfiehlt.
Ich halte damit auch tatsächlich mein Gewicht.
Ich hoffe, noch etwas zulegen zu können, aber mal sehen. Bisher baue ich Fett ab und Muskeln auf, was gleiches Gewicht aber kleinere Hosengröße bedeutet. Auch erst mal okay, auch wenn mich viele fragen, ob ich NOCH dünner geworden bin, was jetzt in meinem, Fall nicht als Kompliment zu werten ist. Aber nein, nicht abgenommen. Mal sehen, was noch so geht. 🙂
P.S.: Kim’s instructions concerning the amounts for certain food groups are made for people who want to loose weight. There are only small notes for people like me who want to gain weight. She says that the restrictions concerning nuts and seeds, oils and starches are of course not that hard for people who want to gain weight. So you see, I don’t undergo a weightloss diet. In fact I eat a lot more fats, starches from grains and pseudo-grains, potatoes and sweet potatoes or pumpkins, I feast on nuts and seeds and on sweet bakery with honey and so.
So I can maintain my weight. But it looks as if I loose it, because I loose fat and build muscles. That means: same number on the scale, but smaller size in jeans. I hope that in a few months the number on the scale will go up too, as I build even more muscles. 🙂
We will see what is possible.

Uff. WAS für ein ARTIKEL!
What the hell of an article…!

Good fight, good night! 🙂

Wenn euch das Buch interessiert, habe ich hier den Amazon-Link für euch:
Der Beauty Detox Plan: Iss dich schön, schlank und glücklich und gib deinem Körper alles, was er braucht

Merken

22 Kommentare

  1. Interessanter Beitrag. Das Buch scheint endlich mal etwas umfangreicher und ausführlicher in das Thema zu gehen – ich muss mal gucken wann es die deutsche Version zu kaufen gibt. Des englischen bin ich nicht so mächtig um bei so nem wichtigen Thema drüber zu lesen. 😉

  2. Klingt grundsätzlich spannend. Irritierend bei der Diskussion um Zwischenmahlzeiten finde ich allerdings generell, dass zwar bei der Nahrungszusammensetzung meist mit unserer Affen-Abstammung für Rohkost etc. plädiert wird, bei der Mahlzeitengröße und -häufigkeit dagegen kaum. Primaten essen dauernd (bzw. immer wenn sie etwas finden und gerade Hunger haben), nicht dreimal am Tag zu immer gleichen Zeiten, weshalb sollten wir das also nicht ebenso machen? Mir geht es jedenfalls damit deutlich besser als mit den großen Portionen und langen Pausen. Naja, das muss wohl jeder selbst ausprobieren…

  3. ich finde es immer etwas schwierig, unsere Verdauung/Essverhalten mit dem von Tieren zu vergleichen. Ich meine, ja es stimmt, wenn man länge etc. vergleicht…trotzdem hat sich der Mensch ja weiter entwickelt. Das liegt auch VOR ALLEM mit daran, dass Steinzeitmenschen angefangen haben zu jagen und Fleisch zu essen. Hätten sie dies nicht gemacht, hätte sich das Gehirn zu beträchtlichen Teilen nicht so entwickelt wie es es eben getan hat. Ich denke Ursprünglich, eben aus intuitivem Verhalten und nicht weil man etwas kognitiv angeht, ist der Mensch sehr wohl auch ein Fleischfresser. Da frage ich mich wie gut es wirklich ist, darauf zu verzichten.
    Daher wie gesagt, finde ich es schwer zu sagen dass man eigentlich aus biologischen Gründen kein Fleisch essen sollte (ethisch ist natürlich wieder was anderes)…was denkst du dazu? Ich möchte dich auch auf keinen Fall kritisieren, nur auch mal diese Seite beleuchten 🙂

  4. Mir geht es da wie dir: wir sind ja schon etwas von den Tieren weg. Gesundheitlich spricht pro vegan: Säure-Base-Gleichgewicht, Länge des Verdauungtrakts, Magensäurekonzentration, China Study, Null Probleme mehr mit Cholesterin. Pro Fleisch spricht die Theory, die du auch nennst: größeres Gehirn korreliert mit Veränderung des Gebisses hin zu besserer Fleischverwertung, hohe Energiedichte von Fleisch soll angeblich auch Gehirnwachstum und generell Körperwachstum ermöglicht haben. Es gibt Menschen (Inuit), die sich fast ausschließlich von Fleisch ernähren und das sehr gut. Ich glaube gerade wenn man sich eben ansieht, wie unterschiedlich Naturvölker der verschiedenen Regionen leben, kann man gut sehen, das es sowohl Spielraum für gesunde vegane/vegetarsiche Kost als auch für fleischlastige Kost gibt. Und das ist dann ein Mensch-Mensch-Vergleich, kein Tier-Mensch-Vergleich mehr. Wir sind also wieder bei der Individualdiät. Die andere Seite mag ich demnächst aber sowieso noch mal genauer beleuchten. Ich komme ja ursprünglich von Paleo, hab mich da aber hauptsächlich online informiert. Ich hab mir jetzt "It starts with Food" gekauft, um das mal zu vertiefen.
    Ich für mich vermute, dass ich körperlich von einer nicht-veganen Diät mehr profitiere. Dafür hatte Paleo zu deutliche Erfolge bei mir. Tatsächlich ist es für mich am schwersten Fleisch wegzulassen. Milch und Eier sind kein Problem, aber bei Fleisch entwickle ich richtigen Heißhunger. Und ich kann nicht leugnen, dass es mir mit Fleisch einfach sehr gut geht. Was ich bedauerlich finde, weil mir die vegane Idee nach wie vor sehr am Herzen liegt und ich gern näher dran kommen würde. Wird Zeit brauchen "meinen" Weg zu finden. Aber ich habe keine Eile. Ich bin auf dem Weg, das ist schon mal gut. 🙂

  5. Ein großes Dankeschön dafür dass du dir die Arbeit machst und für deine Leser das Ernährungsthema so umfangreich besprichst!! Ich bin sicher dass viele davon profitieren und neue Impulse für eine bessere Ernährung erhalten.
    Für mich ist die Idee mit der Reihenfolge bzw. Kombination der einzelnen Komponenten neu – ich nehm diese Info mal für mich als Denkanstoß mit; und das Sauerkraut!!

  6. Wirklich ein sehr spannendes Thema! Ich esse seit ich Kind war kein Fleisch mehr, und gucke dass ich mich auch so gesund wie möglich ernähre. Toller Artikel , weiter so 🙂

  7. Hallo!

    Vieles von dem, was du hier schreibst, kann man auch auf den Seiten vom "Zentrum der Gesundheit" lesen. Darmreinigung, Säure-Base-Ernährung, Sauerkraut, Reihenfolge des Essens,…..
    Ich habe mich da mal eingelesen, auch wenn mir manches sehr suspekt erscheint und sie wissenschaftliche Artikel gerne mal positiv für sich auslegen. Es gibt dort tatsächlich auch Dinge, die Sinn machen. Ich finde es super, dass du das Thema so ausschweifend beleuchtest. Objektivität hat noch nie geschadet und da ist es gut viele Quellen zu prüfen. Und meiner Meinung nach hat jede der Theorien ihr Fünkchen Wahrheit, ob nun Rohvegan, Paleo, LOGI, Säure-Base oder Ernährungstyp. Im Endeffekt sollten wir selbst herausfinden, was uns gut tut, was wir wirklich brauchen und was wir vermeiden sollten. Und in wie weit wir unser ökologisches Gewissen belasten möchten.

    Mach weiter so. Ich geiere schon immer auf neue Posts in deinem Blog, egal ob Haare oder Ernährung. 😉

    Liebe Grüße,
    Thari

  8. Hm? Nein. Ich werbe doch hier mehr für sie als alles andere und das unbezahlt. Anders rum wird meist ein Schuh draus: normalerweise bezahlen die Verlage Menschen dafür, dass sie die Bücher rezensieren und vorstellen. Je länger, desto besser in der Regel. Ich mache mir hier nichts zu eigen, alles ist eindeutig gekennzeichnet als Kims Gedankengut. Und was meine Meinung ist, ist ebenfalls klar abgegrenzt. Ich schreibe sehr ausführlich und ehrlich, das Fazit ist sehr positiv, da gibt es keinerlei Grund das zu verbieten. Klar, wenn Kim wollte, könnte sie mich bitten, den Beitrag zu entfernen. Aber warum, sollte sie? Ich selbst bin nach so einem Megapost (Links ganz oben im Artikel) erst auf das Buch aufmerksam geworden, somit hat es seinen Werbezweck erfüllt.

  9. Hallo Thari,
    ja die Seite kenne ich. Hab da auch schon viel gelesen. Da die Seite direkt mit einem Shop verknüpft ist, bin ich da aber immer zweimal skeptisch und recherchiere dann lieber nach. Ist schwer, fast an jeder Information/Diät/Nahrungsergänzung/Pflege verdient ja irgendwer etwas.
    Freut mich auf jeden Fall sehr zu lesen, dass du so viel Freude an meinen Beiträgen hast. 🙂 Ich tue mein Bestes weiterhin interessante Artikel zu schreiben.

    Liebe Grüße

  10. Danke für Deine Besprechung und auch deine persönlichen Einschätzungen. Ich habe vor einigen Monaten selbst zu den Empfehlungen bzw. dem Konzept von Kimberly Snyder recherchiert. Ich habe mir keines ihrer Bücher gekauft, aber die online verfügbaren Sachen durchgesehen.

    Dabei ist mir aufgefallen, dass einige Tipps dem aktuellen wissenschaftlichen Stand doch deutlich zuwiderlaufen. Das fängt generell mit dem Detox-Konzept an (unser Körper ist so raffiniert gebaut, dass er sich ganz gut selbst "entgiftet"), geht konkret mit Sachen wie Darmreinigung (es gibt zig seriöse Studien, die belegen, dass Entschlacken, Heilfasten etc. Unsinn ist) weiter und reicht bis… naja, ist ja auch egal.

    Kurz: Kimberly Snyder ist sicherlich eine talentierte Geschäftsfrau und "verkauft" sich und ihr Detox-Konzept bestens. Es gibt aber zig andere Ansätze, die genauso plausibel sind und weniger gegen gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse verstossen. (Nebenbei bemerkt: ich hatte keinen Erfolg bei meiner Recherche wo und wi Kimberly Snyder studiert hat, welche "handfesten" Abschlüsse sie vorzuweisen hat).

    @Heike: Insofern "beruhigt" mich, dass Du ja offenbar die Thesen von K. Snyder durchaus kritisch betrachtest. Bleib bei deinem "Konzept" und handhabe es so, wie es Dir passt und gut tut. 🙂

  11. Super, danke für deine Antwort!! Ich finde es toll wie du auch die andere Seite beleuchtest 🙂 Mir gehts es da leider ähnlich, ich habe ein Jahr vegetarisch gelebt aber habe leider auch sehr stark Haarausfall bekommen. Dann habe ich wieder mit dem Fleisch-essen angefangen und schwupp war es weg. Obwohl ich davor schon sehr geschaut habe mich auch ausgewogen zu ernähren. Jetzt esse ich allerdings auch keine Massen an Fleisch, aber einmal die Woche oder mal Wurst oder so "muss" ich für mein Wohlbefinden anscheinend.

  12. Klar, Skepsis ist da angebracht. Deswegen habe ich mir auch ihre zitierte Literatur mal angschaut. Manchmal stimmt was sie beschreiben und dann kann man echt nur den Kopf schütteln, wie gute Studien von den allgemeinen Medien usw. unterdrückt werden. Ich habe aber auch schon gelesen, das sie die Ergebnisse von Studien sehr stark in bestimmt Richtungen ausgelegt haben, die dann schon wieder nicht glaubwürdig waren. Ich bin ein Fan von Originalliteratur. Jeder der Studien zitiert, sucht sich das passende Ergebnis raus, was die Glaubwürdigkeit nicht gerade steigert….

    Immerhin scheinen sich ja manche Dinge zu bestätigen. 🙂

  13. Hmmmm… jetzt bin ich wiederum etwas skeptisch. Kim streitet ja überhaupt nicht ab, dass unser Körper sich sehr gut selbst reinigen kann, das ist ja die Basis ihres Konzepts. Sie weist nur darauf hin, dass gerade bei einer konventionellen Ernährung die Kapazitäten dieses natürlichen Reinigungsprozesses schnell überstiegen werden und man deshalb gut daran tut nicht mehr so viel Dreck nachzuschieben und beim Abtransport von Altlasten zu unterstützen. Dass Darm, Urogenitaltrakt, Haut und Lunge, eigentlich alle Oberflächen zum Stoffaustausch verwendet werden und der Körper dabei nicht nur fleißig reinholt, sondern auch immer schön rausschafft, ist an sich hinlänglich belegt, auch wenn das unter Schulmedizinern dann idR nicht "Entgiftung" heißt und schon gar nicht "Detox" sonern dann tatsächlich eher "Stoffaustausch", "aktiver Transport", "Osmose" oer auch ganz simpel: "schwitzen" und Co..
    Was Studien angeht, die belegen dass Entgiftung und Fastenkuren nichts bringen: da bin ich ganz bei dir. Kim aber auch. Als blanke Kur für ein paar Wochen oder sogar nur Tage ist das absolut witzlos und macht unter Umständen mehr Ärger als Freude. Ihre so schön plakativ betitelte Beauty Detox Solution ist ein Lifestylekonzept, das nicht darauf angelegt ist mal kurweise ausgetestet zu werden. So gesehen finde ich sie da in dem Punkt noch konsequenter als Kris Carr, weil Kim nicht am Ende einen 21 Day Cleanse anbietet. Oder die aktuell so beliebte 30 Tage Challenge. Es geht von vornherein darum etwas am Lebenswandel zu ändern, was beibehalten werden kann.
    Da du aber auch recherchiert hast, wirklich, ich würde mich freuen, wenn du hier ein paar Links oder zumindest Suchbegriffe nennen könntest, aus denen dann ersichtlich wird, in welchen Punkten Kim irrt. Sowohl ich für mich würde gern nachlesen, aber ich glaube andere, die hier lesen auch. Hättest du da was? Das wäre super. Vor allem auch die anderen Ansätze, die weniger gegen gesicherte Erkenntnisse verstoßen, würden mich interessieren.

    Beste Grüße,
    Heike

  14. Ernährungsmodelle, die auf unserer evolutionären Entwicklung basieren, finde ich immer sehr schwierig. Zum einen, weil sie sich oft nur einige Punkte für ihre Argumente herauspicken und andere außer acht lassen oder sich manches sogar so zurecht biegen, wie sie es grade brauchen. Zum anderen, weil ich der Meinung bin, dass der Mensch kein reiner Sklave seiner Evolution ist. Klar haben tierische Eiweiße dafür gesorgt, dass sich unser Gehirn weiterentwickelt hat. Aber zum einen gibt es mittlerweile Hinweise, dass unsere Vorfahren nur selten gejagd haben, stattdessen sehr viel mehr "gesammelt", also pflanzliche Nahrung, Eier usw. zu sich genommen haben. Und das Fleisch, was sie bekommen konnten, war meist Aas. (Und die Meute ging gemeinsam los, Frauen wie Männer, bei den Kindern und Kranken blieben auch gemischtgeschlechtliche Gruppen.) Die Ernährung war also wahrscheinlich längst nicht so fleischlastig wie es den allgemeinen Vorstellungen entspricht.

    Außerdem haben Volksgruppen buddistischen Glaubens jahrhundertelang vegan gelebt, ohne dass die Gehirne der Menschen wieder geschrumpft sind. Mit einer sehr erfolgreichen Fortpflanzungsrate, was laut Darwin (mit dem ja nun mal argumentiert wird) ja das eindeitige Zeichen des evolutionären Erfolgs ist. Es ist also nicht so, dass der Mensch grundsätzlich nicht ohne tierische Ernährung leben kann. Gegen Paleo spricht meines Erachtens außerdem auch die Ernährung in traditionell vegan lebenden Kulturen, die zu einem sehr hohen Anteil aus Hülsenfrüchten besteht. Und dass auch die Entstehung der Landwirtschaft einen großen Entwicklungsschritt für die Menschheit bedeutet hat. Wenn auch mehr einen kulturellen. Aber eine Bevölkerungsexplosion wäre vorher, also ohne Getreide, nicht möglich gewesen. Und Milchprodukte? In Mittel- und Nordeuropa hat sich ja die Mutation, im Darm Lactase herstellen zu können, als großer evolutionärer Vorteil erwiesen. Und sich in dieser Region sehr weit verbreitet bzw. überhaupt erst maßgeblich zur Besiedelung der Region beigetragen. Wenn man Milch verdauen kann, warum sollte man sie dann nicht trinken? Warum sollte sie dann schaden? "Das macht kein anderes erwachsenes Tier" ist für mich kein Argument, denn es kann auch kein anderes erwachsenes Tier Lactose verdauen. Und Käse ist doch so gesehen "verdaute Milch". Wo sollte da das Problem sein? Und Mäuse essen zwar lieber Speck, Käse lehnen sie aber auch nicht ab. Gesund ist für sie beides nicht, aber vor allem, weil beides zu stark gewürzt ist. Paleo pocht darauf, dass tierische Eiweiße wahnsinnig wichtig seien – aber was rechtfertigt eine Unterscheidung nach Milchprodukten, Eiern und Fleisch? Das verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht. Wird das irgendwo plausibel erklärt außer mit nicht haltbaren "Der Körper hat sich seit der Steinzeit nicht verändert"-Behauptungen?

    Sauerkraut als Entgiftungsnahrungmittel klingt mir nach einer ganz klassischen Entschlackungsmethode: Mineralien zuführen und Abführmittel nehmen. Das stell ich mir zum einen alles andere als langsam und schonend vor. Zum anderen dürfte der Körper damit wohl hauptsächlich entwässern.

  15. Ja, Mittel- und Nordeuropa hat eine hohe Rate an Laktosepersistenz. Das lässt sich evolutionär auf zwei Wegen begründen: 1. wie du sagst: es sscheint einen Vorteil zu bringen, wenn man Milch verdauen kann. Sie ist fettreich und liefert in unseren kalten Gefilden deshalb schnell viel Energie. Dadurch erhöht sich die Überlebenschance und dadurch der Fortpflanzungserfolg. 2. Wenn um dich rum Milch zu einem Kulturgut wird, du sie selbst auch isst, sie aber nicht verträgst, dann schadest du dir. Das vermindert deine Gesundheit und somit deinen Fortpflanzungserfolg. Wäre also die Frage, hat Lakotsepersistenz sich durchgesetzt, wegen dem Guten in der Milch oder hat sie sich durchgesetzt, weil die, die sie nicht vertrugen zu sehr darunter gelitten haben?
    Mir erscheint Möglichkeit A plausibler, allerdings würde ich da Einschränkungen machen und wirklich hauptsächlich über die Energiedichte und nicht über die Nährstoffe argumentieren. Dafür fehlt mir aber wirklich die Kenntnis, will heißen die Primärquellen. Ich glaube im Wort "Toleranz" aus Laktoseintoleranz steckt viel Wahres. Viele Menschen tolerieren Laktose. Will heißen, sie kommen damit zurecht. Wirklich weiter bringt sie das aber nicht, außer auf der Waage nach vorn.
    Milch ist sehr streitbar, zumal es nicht nur die Laktose, sondern auch das Casein ist, was vielen Probleme bereitet, weswegen Butter und fetter Käse oft unproblematisch sind. Ohne die Moralargumentation kollidieren bei Milch zwei sehr unterschiedliche Standpunkte. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich keine Laktoseintoleranz habe, genauso wie ich keine Zöliakie habe, nichts desto trotz der Verzicht aufGluten und Kuhmilch für mich einen großen, positiven Unterschied macht.

    Was das Sauerkraut angeht: Ob ich etwas esse, was die Verdauung beschleuningt, oder ob ich Glaubersalz o.ä. nehme macht schon einen deutlichen Unterschied in meinen Augen. Mineralien zuführen, Flüssigkeit hoch halten und die Verdauung insgesamt eher schnell halten, erachte ich als sinnvoll. Nicht als Kur, sondern grundsätzlich. Eine Entschlackungskur mit Salzen o.ä. halte ich dagegen für Unsinn. Einmal kurz durchspülen, um dann so weiter zu machen wie vorher? Zweifelhaft.

    Die Argumentation von wegen "Der Körper hat sich seit der Steinzeit nicht verändert" erachte ich für einen der größten Schwachstellen von Paleo. Dafür gibt es wie du selbst auch schön beschreibst zu viele verscheidene Bevölkerungsgruppen, die sich ganz unterschiedlich ernähren und damit gut leben. Manche extrem fleischlastig, manche vegetarisch, manche vegan, etliche roh, einige sehr getreidelastig.
    Womit wir wieder bei der Individualidiät wären. 🙂

  16. Achso, ich wollte noch zur Milch dazusenfen:

    Milch war ein großer evolutionärer Vorteil in einer Zeit, in der man im Winter wenig zu futtern gehabt hat. Milch war früher vermutlich nicht ungesund, oder zumindest gesünder als im Winter an Hunger einzugehen. Die Wahrheit liegt vermutlich dazwischen.
    Heute hingegen ist ganzjährig Essen da, deswegen brauchen wir eigentlich keine Milch mehr. Außerdem ist sie teilweise von der Produktion her bedenklich.
    Ich wehre mich aber vehement gegen Pauschalisierungen. Milch ist nicht allgemein ungesund. Es gibt auch Völker wie die Massai, die sich zu einem großen Teil von Milch und Blut ernähren, das seit Generationen, also muss es wohl funktionieren 😉

    Außerdem findet Evolution ja auch im Kleinen statt (vgl. Antibiotikaresistenz), unsere Verdauung wird ja auch von fleißigen kleinen Bakterien, Pilzen und Enzymen mitgestaltet, die sich brav weiterentwickeln.

    Das mit den Hülsenfrüchten sehe ich als Vegetarierin übrigens voll nicht ein. Ich bekomme auch niemals Blähungen von Leguminosen, jedes Böhnchen ein Tönchen gibts bei mir nicht. Hab den Satz als Kind daher auch nicht verstanden.

    Es ist einfach individuell, wie du ja auch sagst, aber auch kulturell(! – schon mal Insekten gegessen?) und letzten Endes ein First World problem, das sich vielleicht in ein paar Jahren gegessen hat (haha, gegessen, der war gut oder?) – wer weiß, was noch auf uns zukommt.

  17. Nicht nur der Körper hat sich seit der Steinzeit verändert, vor allem auch unser Essen! Man kann mit unserem heutigen Obst und Gemüse nicht mehr Steinzeitmensch spielen. Wildes Steinzeitobst war kaum süß, hart, winzig, hauptsächlich Kerne…

    Ich würde eher sagen, in der heutigen Form sind bestimmte Lebensmittel eigentlich nicht essbar oder zumindest muss man daran zweifeln, ob sie uns wirklich gut tun. Überzüchtung, Gentechnik und Petrochemie – die Technikfolgenabschätzung hinkt noch Jahre hinterher.
    Und natürlich die Mengenverhältnisse.

    Langsam halte ich persönlich dieses ganze Herumüberlegen über unsere Ernährung für ein überflüssiges First-World-Problem. Der Mensch hat sich deswegen so erfolgreich durchgesetzt, weil er im Grunde von allem gut überleben kann (von fast 100% tierisch bis fast vegan ist alles dabei) – und nicht nur überleben, bitte, sondern gut leben.
    Ich rede hier nicht von Menschen wie Mai Glöckchen, die das und jenes nicht vertragen, also eine kranke Verdauung haben. Ich rede von uns Normalos.
    Immer dieser Optimierungsimperativ, immer dieser Zwang zum Perfektionismus, sei es die Ernährung, die Kindererziehung, die Freizeit oder sonst was. Und alle behaupten sie (vermeintlich) stichhaltig was anderes, teilweise widersprüchliches. Wenn man sich anschaut, was in der Welt so abgeht, bekommt man doch fast das Gefühl von "Brot und Spiele"
    Da entspann ich mich doch lieber, trink einen Tee und lies ein gutes Buch 😛

    (Und trotzdem red ich nach wie vor gern übers Essen :D)

  18. 🙂 Ich mag deine Beiträge. 🙂 Gut zusammengefast. Ich glaube unsere Nahrung ist gleichzeitig der am meisten über- und auch utnerschätzte Fakrot für unsere Gesundheit.

    Danke dir, materialfehler. Bist hier immer gern gesehen.

  19. Danke schön!
    Ich bin bei meinem Posting übrigens von meiner 94jährigen Oma beeinflusst worden, um die ich mich kümmere. Sie hat mir heute davon erzählt, dass sie in der Besatzungszeit von den Russen Erbsen und Bohnen bekommen haben, die sie zuerst zwischen den Doppelfenstern ausgebreitet haben, damit die Würmer rauskriechen. Oder was sie für Müll gegessen hat, nur damit ihre Kinder durchkommen.
    Da bekommt das ganze Herumüberlege über Rohkost und Detox irgendwie so einen lächerlichen Beigeschmack…

    Ich krieg von rohem Gemüse übrigens Sodbrennen. Rohes Obst kein Problem. Was meinst du, kann das heißen?

  20. Mmmmh, ja… aber das ist so ein bisschen die ARgumentation wie "Aber in AFrika sterben Kinder!" Natürlich stimmt das und natürlich ist das hier ein ganz schön hohes Meckerniceau, wenn man an der Ernährung rumschraubt. Aber schlimmer geht#s immer. Bessser aber meist auch. 😉 Aber ich verstehe was du meinst. 🙂
    Was dein Sodbrennen angeht, da bin ich überfragt. Da könnte ich nur ganz wild rummutmaßen. Obst ist kohlenhydratreicher und braucht eine schwächere Magensäurekonzentration. Gemüse enthält mehr Protein und braucht mehr Säure. Was aber heißen müsste, dass du von Hülsenfrüchten, Nüssen oder tierischem Eiweß noch stärkeres Sodbrennen bekommen müsstest. Spekulation. Wirklich. Damit sind wir dann auf jeden Fall in dem Bereich angekommen, der zu individuell wird.

  21. Ich glaube, mir geht's wie materialfehler: Ich habe einfach ein Problem mit so kategorischen Aussagen wie: "Alle tierischen Produkte/Milchprodukte/Getreide/Hülsenfrüchte/[beliebige Lebensmittelgruppe einsetzen] sind grundsätzlich ungesund/unverträglich/unverdaulich". Eben wegen dem, was ihr beide schon geschrieben habt: Es gibt eine riesige Varianz in den Ernährungsgewohnheiten verschiedener Kulturen, das deutet deutlich darauf hin, dass der (gesunde) Mensch "dafür gemacht" ist, verschiedenste Lebensmittelgruppen zu vertragen. Ich würde mich, glaub ich, permanent maßlos aufregen, wenn ich solche Ernährungsratgeber lesen würde. : D

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.