13. Oktober 2013

More volume! – The Sockbun / Ballerina Bun

*please scroll down for translation*

Ein Klassiker unter den Frisuren für langes, dünnes Haar ist der Sockendutt. Er ist schnell, einfach und zaubert enorm viel Volumen.

Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten diesen Dutt zu frisieren und außerdem ein paar nette Variationen.

Was ihr braucht

Auf jeden Fall ein Duttkissen, ich kenne diese Kringel auch unter dem Begriff „Donut.“
Bei dünnerem Haar lieber ein kleineres Duttkissen wählen, sonst bekommt ihr unter Umständen Probleme, das Kissen abzudecken.
Nehmt auf jeden Fall ein richtiges Duttkissen: die sind rau und halten die Haare an Ort und Stelle. Eine aufgerollte Socke, wie der Duttname vermute ließe und wie sie in Foren manchmal empfohlen wird, wenn man kein Duttkissen hat, ist für die dünne Schicht an Haar mit geringem Zopfumfang zu glatt. Das verrutscht. Und wer möchte dann schon eine sichtbare Socke am Hinterkopf haben? Diese Donuts gibt es mittlerweile praktisch überall: in der Drogerie, in Accessoireläden wie claire’s, natürlich beim Frisuerbedarf und vermutlich derzeit am günstigsten in Ketten wie H&M und Primark. Duttkissen gibt es meistens ein hellblond-beige und schokobraun. Im Zweifel nehmt den dunkleren Ton. Je nach Laden könnt ihr aber auch Glück haben mit dunkelblond, rotbraun oder schwarz.
Dann braucht ihr noch mindestens ein normales Haargummi, je nach Variation auch noch ein zweites und  vielleicht auch ein kleines Silikongummi.
Mindestens 2 Haarnadeln sind gut, besser 3 bis 4 oder mehr.

Anleitung 1: Der „alternative“ Sockendutt
Ältere Version aus 2012, tiefer im Nacken mit Kupferhaarnadel.
Older version of 2012, lower and with copper hairpin.

Diesen Dutt habt ihr oben schon auf dem ersten Foto gesehen. Ich nenne ihn zuerst, weil er einfacher und für dünnes Haar auch viel besser geeignet ist.
Bindet einen hohen Pferdeschwanz. Bei den meisten Kopfformen sieht der Sockendutt besser aus, wenn er mindestens auf einer Höhe mit den Augen ist oder höher. Tief im Nacken oder auch weit oben auf dem Kopf („Bloggerdutt“), ist sehr typabhängig, ob das gut aussieht. Ich finde den Bloggerdutt ja an vielen, ja, Bloggern eben, ^^ ganz hübsch. An mir nicht. Genausowenig kann ich ihn mir an den meisten Frauen vorstellen zu denen man auch sonst „Frauen“ und nicht mehr „Mädchen“ sagt, aber das ist wie gesagt abhängig von Geschmack, Typ und natürlich dem Kopf unterm Haar. Ein Dutt im Nacken dagegen geht bei mir noch ganz gut.
Zieht das Duttkissen übr den Zopf, aber nur soweit, dass ihr die Spitzen einmal ordentlich um den Duttring legen könnt.
Jetzt krempelt ihr das Duttkissen nach oben hoch. Dabei rollt sich der Zopf um den Ring. Am Anfang müsst ihr vermutlich ein bisschen fummeln, damit die Spitzen nicht wieder rausflutschen, aber das habt ihr schnell raus. Dabei hilft dann auf jeden Fall ein echtes, schön raues Duttkissen.
Während ihr aufkrempelt, verteilt ihr das Haar auf dem Kissen immer mal wieder. Vielleicht müsst ihr den Zopf auch immer wieder ein bisschen drehen, damit er sich nicht verdrillt.
Ihr krempelt und verteilt so lange, bis der ganze Zopf aufgerollt ist und ihr einen schön fetten, fluffigen Dutt direkt am Kopf sitzen habt.
Noch mal ein bisschen die Haare auf dem Kissen verteilen und das Ganze mit ein paar Haarnadeln festpinnen. Das war’s schon.
Ich mag diesen Dutt sehr gern, er wird riesig, das liebe ich!

Anleitung 2: Der „normale“ Sockendutt
Ebenfalls eine ältere Version, wie ihr am alten Logo erkennen könnt.
An older version too as you can tell from the old logo.

Auch hier bildet ein hoher bis mittelhoher Pferdeschwanz die Basis. Zieht das Duttkissen über den Zopf, sodass es eng am Kopf sitzt.
Beugt euch nach vorn, neigt den Kopf, sodass euch die Schwerkraft beim Verteilen der Haare über das Kissen behilflich ist. Der Dutt sollte möglichst an der höchsten Stelle eures Körpers sein, wenn ihr drapiert, dann geht es am besten.
Fächert den Zopf wie eine Asipalme über dem Duttkissen auf, sodass es komplett mit Haar bedeckt wird.
Nehmt das zweite Haargummi, das gern etwas strammer sein darf, und stülpt es vorsichtig über den mit Haar bedeckten Dutt, sodass das Gummi die Haare an der Duttbasis zusammenzieht und etwas fixiert.
Jetzt evtl. die Haare wieder ein bisschen verteilen, denn durch das Haargummiüberziehen könnten die etwas verrutscht sein. Nehmt einen Handspiegel und kontrolliert rückspiegelnd, ob alles sitzt.
Je nach Länge des eigenen Haaren werden die restlichen Längen nun einfach um die Duttbasis gelegt und angepinnt, oder ihr kordelt oder flechtet sie, bevor ihr sie aufwickelt. Wenn ihr letzters tut, achtet darauf, dass ihr beim Beginn des Zopfes die Haare nicht vom Duttkissen zieht. Gaaaanz locker undvorsichtig flechten bzw. kordeln, bitte. 🙂
Den Zopf um die Duttbasis legen, festpinnen, fertig.

Gerade bei dünnem Haar finde ich diese Variante nur begrenzt empfehlenswert: es passiert schnell, dass das Haar nicht ganz reicht, um das Duttkissen zu bedecken und außerdem mag ich persönlich einen optischen Effekt nicht so gern, der besonders bei diesem Dutt schnell auftritt:
„Dutt am Stiel“
Das Duttkissen ist sehr groß im Vergleich zur dünnen Basis, die kaum dicker ist als der eigenen Zopfumfang. Sind die Haare noch recht kurz, kann man das fast gar nicht durch lockeres Wickeln der Längen um den „Stiel“ kaschieren. Gekordelt oder geflochten ist es auch problematisch, da eine Seite deutlich voluminöser wird, als die andere.
Außerdem lese ich immer wieder, dass viele diese Art Dutt mit dem Hintereingang assoziieren. Wenn man das einmal so gelesen hat, dann muss man immer daran denken, auch wenn die Ähnlichkeiot jetzt wirklich nichtg erade erschlagend ist… Sorry Mädels, jetzt seht ihr es auch, oder?

Also: Sockendutts sind prima um DEUTLICH mehr Volumen zu erzielen. Ist das eigene dünne Haar aber noch recht „kurz“ (APL oder BSL), muss man ein bisschen fummeln. Für sehr langes, dünnes Haar ist der alternative Sockendutt ein absoluter Kracher. Er benötigt aber wie gesagt deutlich mehr Länge, damit das Aufrollen gut klappt.

Kleiner Gag zum Schluss: wenn dünnes Haar nicht das Thema ist, ihr aber einfach mal Bock habt auf den gigantomanischen Über-Monster-Dutt, dann schaut mal bei claire’s vorbei. Die haben Duttkissen, die kann man schon bald mit einem Hämoring verwechseln.
Ich habe sehr gelacht.
Aber warum nicht? 🙂

claire’s, Nickike, Senza Limiti

So here we are with one of the most common ways to make thin and long hair look much bigger:
The Sockbun aka Ballerina Bun

As you see, you need a hairdonut to make this bun, so it actually is a little fake, but who cares? 🙂
There are two ways to make a sockbun:

The one I prefer for thin hair is the „alternative“ version. 
You make a ponytail and than put your tips through the hole and wrapp them around the donut. The start is a bit tricky, because you have to make shure, your tipps don’t flip back. Than you roll up the donut, so that your ponytail wrapps itself around the ring. Similar to rolling up a stocking. Make a stop every now and than and spread the hair evenly over the donut. When you have reached the back of your head and the whole ponytail is wrapped up, adjust the bun and fix it with some hairpins. Thats it. That’s how you make the big, pouffy version you see on the first photos.
The longer your hair is, the better.

The other version is the so called normal version, which I cannot recommand to all thin haired ladies. 
If your hair is really thin, better take a smaller donut because otherwise it can be really difficult if not impossible to cover that bagle.
You start with a ponytail too. Than you pull it through the ring, so that the donut is at the back of your head, the ponytail is hanign free. Tilt your head, so that your bun is the highest point of your head and spread the ponytail evenly over the donut. Take a second scrunchie and gently pull it over the donut. That fixes the hair on it. Wrapp the remaining length around the base or make a braid or rope auf it, before you wrap it. But be careful, when you start braiding! The hait an the donut is supposed to stay in place. Don’t forget to pin it. 🙂

Littel fun at the end: if thin hair does not matter to your head and you go for the real BIG hair, maybe claire’s has something for you: a mega-donut which can also be used to sit on as a haemoring, maybe… 😉

Best whishes,
Mai

7 Kommentare

  1. Mir gefällt die erste Variante besser, da sie eben mehr Volumen macht, leider bekomme es es nicht zustande, die Haare ordentlich aufzurollen. -.-
    Die zweite Variante klappt dafür wenigstens und mit geflochtenen Enden ist sie besonders hübsch, finde ich. 🙂

    Liebe Grüße 🙂

  2. Wow, sehr hübsch! 🙂
    Ich hab auch so ein Riesenduttkissen 😉
    DArf ich fragen, was für einen Dutt Nickike auf dem Photo trägt? Ich will den unbeindgt nachbauen, weiss aber nicht, welcher das ist…

  3. Hallo Lenken,

    das müsste ein Lazy Wrap Bun sein. Bei mir siehtd er anders aus, weil ich den Haarstab/die Forke anders einsteche, deswegen gibt es nicht so eine Trennung zwischen Mittelschlaufe und Außenschlaufe.

  4. Oha! Auf nen LWB wäre ich jetzt nicht gekommen… Bei mir sieht der auch wie bei dir aus ^^
    Naja, ich experimentiere mal etwas herum 😉
    Danke für die schnelle ANtwort! 🙂

    Leneken (aka retrotussi im LHN ^^)

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