10. Oktober 2013

Food – Amaranth-Bällchen

Nie wieder Süßigkeiten!
So ein Unsinn. Das denken aber wohl viele, die an eine gesunde Ernährugnsweise denken. Dabei gibt es so viele tolle Möglichkeiten jenseits von Industriezucker, Weißmehl und künstlichen Aromen.
Nach wie vor bin ich streng laktose- und glutenfrei unterwegs. Aber ich liebe Schokolade und alles, was süß und knusprig ist. Das lasse ich mir doch nicht nehmen!
Eine der größeren Offenbarungen der letzten Monate war neben Mandelmus (aber verflucht, ist das teuer!) gepuffter Amaranth. Die ungepuffte Version überzeugt mich nicht so, die Körnchen sind so klein, dass sie eine komische Konsistenz geben.
Aber diese aufgepoppten Dinger sind klasse.

Hier eines meiner aktuellen „Lieblingsrezepte“. Anführungsstriche, weil ich keine konkreten Mengenangaben machen kann. Aber ihr kriegt das schon hin, es ist super einfach.

Amaranth-Bällchen
vegetarisch / vegan / paleo / glutenfrei / laktosefrei
und vor allem saulecker!

Zutaten:
gepuffter Amaranth
Mandelmus
Backkakao
Honig oder Agavendicksaft

Das war’s schon. Mandekmus und gepoppten Amaranth gibt es auch bei dm, also braucht ihr noch nicht mal einen Bio-Laden.

Gebt so viel Amaranth in eine Rührschüssel, wie ihr später haben wollt. Ich nehme meist eine halbe Tüte. An Gewicht ist das nicht viel.
Dann ein paar Teelöffel Kakao dazu, je nachdem, wie schokoladig ihr es mögt. Schmeckt auch ohne sehr gut.
Zu gleichen Teilen Mandelmus und Agavendicksaft bzw. Honig hinzu geben. Durchkneten. Ich mache das mit den Händen und zwar mit Einmalhandschuhen. An den blanken Hädenn klebt es sonst sehr und das ist hinderlich beim Formen der Bällchen.
Gebt so viel Mandelmus und Süße hinzu, bis sich die Amaranthmasse ähnlich verhält wie Knetteig. Solange es noch bröckelt, habt ihr nicht genügend Klebezutaten hinzugefügt.

Dann kleine Portionen abteilen und zu Bällchen kneten. Kneten, nicht rollen! Wenn ihr sie rollt, bröseln sie auseinander. Schön zusammen quetschen.
Fertig.

Guten Appetit.  🙂

Amaranth gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse, ist somit kein Getreide und damit glutenfrei. Fuchsschwanz klingt immer noch sehr nach Gras, aber googlet mal kurz, das ist alles mögliche, aber kein Gras.
Bezüglich der Nährstoffe kopiere ich einen kleinen Teil aus wikipedia:

„Amarant hat einen höheren Eiweiß- und Mineralstoffgehalt als die meisten weltweit traditionell angebauten Getreidesorten. Die Proteine bestehen zu einem hohen Anteil aus essentiellen Aminosäuren. Der Gehalt an Calcium, Magnesium,  Eisen und Zink ist sehr hoch. Ein relativ hoher Anteil derKohlenhydrate sind Ballaststoffe Amarant enthält viele ungesättigt Fettsäuren. Die Inhaltsstoffe sind in einem für die menschliche Ernährung günstigen Verhältnis kombiniert.
Allerdings enthält Amarant bestimmte Gerbstoffe, die die Aufnahme und Verdauung von Vitaminen, Proteinen sowie Spurenelementen hemmen können.“

Na, mit Eisen und Zink sind wir doch wieder voll im Haarthema. 🙂 Was die Gerbstoffe angeht, dazu weiß ich löeider nicht mehr. Auf jeden Fall vertrage ich Amaranth enorm gut und es hat einen sehr angenehm milden Geschmack, der es mit Weizen aufnehmen kann.

Today I have a new recipe for you!
Eating as healthy as possible (or at least trying to), does not mean, theat there are no more treats. 
I really love chocolate and everything crunchy. So why not make your own treats?
This recipe is very simple and you need only three or four ingredients. Four, if you like cocoa, but even without the chocolate taste, these little balls are really delicious.

What you need:

popped amaranth
almondpureé
honey or agavenectar
cocoa (the sort which is used for baking, no nesquik)

So this is paleo, glutenfree, dairyfree and even vegan, if you take the agave.
Fill a bowl with the amaranth and add cocoa as much as as you like (but I give you a hint: we talk about teaspoon portions here). Than add almondpureé and agave in equal parts until you can knead a nice big ball of dough. As long as the mass crumbles, there is no way to form the little balls. When the texture is right, knead the balls. Knead them, don’t roll them. If you roll them, they will crumble to pieces. You need a bit of pressure.
And that’s it. Kneading becomes easier when you use disposable gloves, because the dough tends to stick to your skin.
Pretty easy. And super tasty. Something you can serve to your friend and they will aks how you made them (not only because it tastes different to what they are used to, but because they luike it too).

Amaranth is no real grain, it belongs to the plants called foxtails. Look at pictures of it, that is really no gras. So no grain, no gluten. And it is full of iron, magnesium, calcium and zinc. And other healthy stuff like essential aminos.

So, bon appetit! 🙂

14 Kommentare

  1. Toll, das probiere ich auch aus 🙂 Ich freue mich immer, wenn es Rezepte von dir gibt. Mehr davon! Die Pfannkuchen waren auch schon total gut 🙂
    Liebe Grüße,
    Ayula

  2. Ich finde, dass es nicht marzipanig schmeckt, da die Rosenwassernote fehlt und es nicht gesüßt ist. Mandelmus ist mild und cremig, gesalzen geht es gut als Art Käseersatz, gesüßt wird es schnell ähnlich wie Keklsteig.

  3. Unsere DMs in Ö sind leider nicht so gut befüllt und muss mir Mandelmus wo anders besorgen. Aber eine Verständnisfrage: werden die Bällchen dann irgendwie hart oder bleiden die matschig oder wie muss ich mir die Konsistenz vorstellen?

  4. Vielleicht bekommst du im Bioladen oder im Reformhaus das Mandelmus von "Rapunzel", das ist gut und preislich okay (die sind alle elend teuer). Ansonsten: Online bekommt man Rapunzel auch rehct gut oder auch Granovita. Hast du einen Amazon-Prime-Account? Dann kannst du versandkostenfrei bestellen. Ich kaufe ja lieber vor Ort,. aber wenn es was nicht gibt, dann suche ich mir auch Alternativen.
    Die Konsistenz ist so fest, dass sie nicht zerbröseln beim Anfassen und Abelgen. In einer Dose schütteln sollte man die Bällchen aber nicht. Sie sind nicht mehr klebrig an den Fingern. Wenn man sie zerbeißt, geht das leicht und ist etwas bröselig. Also eher "mit einem Haps sind sie im Mund". 😉 Wesentlich leichter und weicher und weniger klebrig als man bei den Zutaten und dem Foto meinen könnte. Alle, die sie bisher probiert haben, meinte, sie hatten was von Giotto.

  5. Lecker lecker, danke!
    Eine Frage: Die Amaranth Pops werden mit dem Durchziehen weich. Verspeist du die Bällchen immer frisch damit sie "knusprig" sind?

    @Lenja: ich hab das Rapunzel-Mus in einem Bioladen kaufen können!

  6. So, bin jetzt auch mal in die Stadt gekommen und habe gleich Zutaten besorgt und Bällchen geknetet 🙂 Im Alnatura gab es keinen gepufften Amaranth, aber bei DM wurde ich fündig. War ob des Preises für das Mandelmus erst skeptisch, bin aber froh, es mitgenommen zu haben. Ich habe die Variante mit Honig gemacht. Bin total begeistert: Suuuuuuuuuper lecker. Alle meine “Opfer“ waren auch der Meinung und somit war alles schnell aufgegessen. Fazit: Morgen mehr!!!!!!! 🙂
    LG Ayula

  7. Meinst du mit Mandelmuß jenes, das zu 100% aus (gemahlenen) Mandeln besteht oder eine Mandelcreme mit Zucker, also quasi ein Nutella mit Mandeln, das gibt es ja auch.

    Liebe Grüße

  8. Yummi, gerade ausprobiert und für lecker befunden 🙂

    Das Mandelmus dafür hab ich selbst gemacht. Kannst du die Vegan for Fit Challenge von Atilla Hildmann empfehlen? Sind im Buch tolle Rezepte?

    Liebe Grüße,
    Momo

  9. Die Challenge habe ich nei gemacht, ich bin ja auch recht weit weg von vegan – auch wenn ich viele Rezepte aus der gesundheitlichen Strömung der Veganer sehr liebe. Von daher kann ich dir dazu nichts sagfen. Aber die Rezepte in den Hildmannbüchern sind schon zienmlich gut. 🙂

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