28. Oktober 2013

How to use Clip-in Extensions

*please read the italic version for translation*

Der Monat neigt sich dem Ende zu und wenn ich hier noch eine Sache auf jeden Fall unterbringen möchte, dann doch das Thema Clip-ins. So oft nachgefragt und auch schon so lange in der Coming-Soon-Liste, das muss jetzt einfach sein. Auch hier: Ich war so frei mit älteren Bildern zu arbeiten, da ich das schon mal für das LHN fotografiert hatte.
Thin-hair-hairstyle-October is already almost over but if there is one thing I want to talk about, it’s the clip-in-extension topic. Similar to the parandi-post I use older pics here, because I have already made a post like this some times ago for the LHN.

Basics: Worauf man bei Clip-ins achten sollte
Nun, die Farbe, die Struktur, die Länge, die Dichte und die Qualität der verarbeiteten Haare müssen stimmen und zum eigenen Haar passen, um sich gut einzufügen.
Ich spreche hier grundsätzlich von Echthaar. Kunstfasern machen Spaß für Farbeffekte und mal so ab und zu. Eine Verlägnerung oder Verdichtung, die echt aussieht, ist damit aber nicht möglich. Kunstfasern sind witzig für Perücken und Verkleidungen.

Meine Clip-.ins in verschiedenen Längen und Farben – und mit einem falsch angebrachten Kämmchen.
My clip ins  with different lengths and colours – and a wrong attached comb.

Farbe: Gute Shops bieten Farbbestimmungen an. Via Foto (halte ich nicht viel von), via Testsrähnen, die man bestellen muss oder via Teststrähnen, die man dort hin schickt (gesammeltes Haar aus der Bürste). Lasst euch nicht von Bildschirmfotos beeinflussen. Die geben nur eine Tendenz, mehr aber auch nicht. Billige Extensions gibt es meist nur in strohblond, schokobraun, gefärbt-rot und schwarz. Die an sich verbreitetsten Mitteltöne findet man bei sehr viel weniger Herstellern.
Struktur: Oft gibt es nur die Wahl zwischen glatt und stark gewellt. Locken sind selten, Zwischenstrukturen sind fast unmöglich zu bekommen. Die Haare, die ich hier als „glatt“ bekommen habe, sind etwa 1b bis 1c-glatt. Man merkt, dass das Haar ursprünglich einen leichten Drall hatte. Wäscht man die Tressen, kommt die natürliche Struktur wieder raus. Somit habe ich mit meinem Haartyp viel Glück, da er gut zum Zweithaar passt. Struktur bedeutet aber auch: wie dick ist das einzelne Haar? Chinesisches Haar ist das günstigste, aber auch das dickste. Es kann geradezu drahtig sein und hat viel Sprungkraft. Für das typische eher weiche Mitteleuropäerhaar ist das weniger geeignet. Indisches Haar hat meist eher eine M-Struktur und passt besser. Feine F bis M-Strukturen sind am seltensten und auch am teuersten, da hier dann oft Osteuropäisches Haar verwendet wird.
Länge: Wenn ihr verdichten wollt, zieht einen Querscheitel von Ohr zu Ohr am Hinterkopf entlang und messt von dort an abwärts. Das ist etwa die Länge, die ihr braucht. Da ihr bis zum Nacken runter clipsen könnt, können die Tressen damit noch gut 5cm mitwachsen. Bei Verlängerungen seid ihr freier. Die meisten Hersteller bieten Längen bis zu 50 oder 60cm an, länger ist dagegen sehr rar. Das entspricht Längen von grob 75 bis 90cmSSS, je nachdem, wie groß euer Kopf ist und wo ihr einclipst. Ich selbst habe Tressen von 65-70cm Länge, die für meine 95 bis 100cm SSS gut zur Verdichtung passen.
Dichte: Je dichter, desto voller das gepimpte Haarkleid, klar. Aber auch: je dichter, desto schwerer. Bedenkt das, das kann nach einer Weile besonders bei langen Längen ganz schön ziehen, auch, wenn ihr sauber eingeclipst habt. Viele Hersteller bieten unterschiedliche Dichten an. Meist werden dabei mehrere Tressen übereinander genäht und an einem Kämmchen befestigt. Ich habe doppelte bis dreifache Dichten hier, je nach Tressen. Das erfüllt seinen Zweck für mich am besten, ist aber wie gesagt schwer. Für offenes Haar ist das nicht angenehm, außer für ein paar wenige Stunden. Bei kürzeren Haaren mag das länger gut gehen.
Qualität: Die Tressen müssen sauber vernäht sein, sonst verlieren sie Haare. Die Kämmchen sollten Lackköpfchen an den Zinken haben, damit sie nicht kratzen und eine Silikonbeschichtung am unteren Clip, damit das Eigenhaar geschont wird – außerdem halten die Tressen dann besser. Wenn die Gummierung noch über die Ösen geht, um so besser, manchmal verhaken sich dort sonst einzelne Härchen und das kann ganz schön fies ziepen. Das Haar sollte schonend gebleicht worden sein, sonst habt ihr dasselbe wie mit allen blondierten Haaren: spröde, trockene Fasern. Somit ist es gut, die Haare vor dem Kauf anfassen zu können. Geht das nicht, informiert euch online. In der Regel gibt es nach einem moderaten Rechercheaufwand  genügend Bewertungen. Das hat mich vor einigen Fehlkäufen bewahrt. Die ersten Treffer bei Google sind nicht unbedingt die besten.
Herkunft: Das ist etwas, was ich auch gern verdränge. Aber man sollte zumindest einmal drüber nachgedacht haben. Echthaar bedeutet selbsterklärend: Menschenhaar. Die Herkunft nachzuvollziehen ist oft nicht ganz leicht und auch ich muss ein Stück weit einfach darauf vertrauen, dass das, was die Shops auf ihren Websites veröffentlichen, stimmt. Da bei dem langsamen Haarwuchs davon ausgegangen werden kann, dass Menschen nicht wie Pelztiere gehalten werden, ist der schlimmste Gedankengang schon mal beiseite getan. Gott sei Dank.
Nichts desto Trotz: Wo kommt denn die ganze Menge an langem Haar her, das hier in Europa und in Nordamerika so gern zu Extensions verarbeitet wird? Die größten Importeure sind China und Indien. Chinesisches Haar ist am günstigsten, mir fiel es aber immer schwer nachzuvollziehen, wo es genau herkommt. Wieso sollte jemand seine superlange Mähne abschneiden? Für ein paar Scheinchen? Hm. Bilder im Kopf von unglücklichen Frauen mit plötzlich kurzem Haar. Bei den Osteuropäern sieht es für mich ähnlich aus. Müssen da junge Frauen aus finanzieller Not ihre Schöpfe lassen? Ich weiß es nicht. Aber ich habe keine andere plausible Erklärung dafür, weshalb man so schönes langes Haar in rauen Mengen abschneiden sollte. Wären es nur vereinzelte Frauen, die eben Lust auf einen Kurzhaarschnitt haben, dann müssten die Extension um ein Vielfaches teurer sein. Bleiben die Inder. Und damit sind wir beim indischen Tempelhaar. Die Pilger opfern dort ihren Haarschopf freiwillig aus religiösen Gründen. Ob ihnen wirklich bewusst ist, dass das Haar weiterverkauft wird, weiß ich nicht. Darf man den verschiedenen Berichterstattungen glauben, so werden die Schöpfe dort aufgekauft und weiterverarbeitet. Ein Teil des Gewinns fliest zurück zum Tempel.
Auf jeden Fall ist diese Herkunft für mich die einzige, die ich in Ordnung finden kann. Bei meinen älteren Ursi-Tressen kann ich aber leider nicht sagen, woher das Haar kommt. Xtend-yourhair kommunizieren indisches Tempelhaar als Bezugsquelle auf ihrer website. Ich muss zugeben, dass damals, als ich bei Ursi bestellt habe, ich die Frage nach der Herkunft auch einfach überhaupt nicht präsent hatte.

Alte Farbproben von xtend-your-hair – mittlerweile haben sich die Farben geändert!
Old colour swatches from ctend-your-hair. Meanwhile they have changed the colours!


Basics: What is important on clip-in extensions?
Colour: Of course the additional hair should match your own haircolour, or at leats be as close as possible. Good shops offer  help to find your colour. Some have test strands you can buy for small money, some ask for a strand of your hair, which you can send in in an envelope, so that they can tell your the perfect match or some ask for photos of your hair. I recommand only the first two choices. You know my photos here. Depending on the photo I would get goldenblonde, ahsbrown or slightly coppery colour recommandations.
Never ever judge the coulur you see from the colourswatches on the shops’s homepages. They help to find a range, but if you order ony atfer looking at the pics, that’s colour lottery.
Strucutre: Normally you can choose between straight or wavy hair. Sorry for the curlies here. Straight hair extensions are often between 1b and 1c. Brand new they often look like 1a, but after washing the underlying structure comes out. So for me it is easy to find a structure blending in smoothly with my own structure. But it is not only the wavyness: the thickness of the single hair must be considered too. Chinese hair is ess expensive, but iot is also the thickest, it is mostly real C-type hair. Indian hair is softer with around M-type hair. If your hair has an F-type you will always feel the difference between your own and the fake hair. Try to find smooth M-hair.
Length: If you want to fill up your own length with volume (like I do, when I use my clip-ins), you need  am matching length. Measure from the back of your head downwards. That’s the length you need.If you clip in deep in the neck maybe 5cm shorter can be sufficiant too. If you want to extend your hairlength, simply chose what you like.
Thickness: Often you can choose from different thicknesses. More thickness means more hair of course, more volume, but also more weight, especially with longer lengths. I have double or even triplle thickness clip-ins here. There are perfect for my pruposes, but unbraided, worn down they become heavy on my scalp quite soon, That’s something for a few hours on an evening occasion but nothing for an all-day-long hairstyle.
Quality: Take a look at the little combs which serve as clips: The prongs hsould be coverd with small lacj-heads and there should be a silikonlayer on the lower part to protect your hair and give more grip, when clipped. The hair itself should be smooth and flexible. Remeber: extensions are bleached and afterwards dyed. They are always not in best condition tehrefore (unbleached, natural hair is so expensive, I don’t really mention it here). The tresses should be sewn properly. If not, they will suffer from hairloss. 
Origin: Yes, we have to talk about that too. Extensions are made of human hair and therefore there must be a lady (or gent) out there who cut her (or his) hair so that I can wear it now. Why should she do that? Is she paid well for it? There are three main origins af exntension hair: China, India and Eastern Europe. When I think of China and Eastern Europe I cannot imagin a reason why someone there should cut their hair and give it away – no other reason than being really in need of money. Or worse: someone else forces them to cut, because this „other one“ wants to demonstrate his power. Talking away a ladies hair is a very harsh akt of supression. Pictures of unhappy girls and women in my head, suddenly shorthaired. That’s nothing I want to wear an my head. If there were only few ladies who go to the hairdresser’s and ask for a short cutand there is this long hair simply „over“, hm, than extensions had to be much moire expensive as they already are. So that’s not the point.
What about Indian hair? In India there is a certain place of pilgrimage, whre the pilgrims sacrifice thair hair. It is like a donation to the temple. I guess they don’t really now, what is done with their hair afterwards, but they give their manes voluntaryly and that’s the point. The hair is sold an a certain (probably quite small) amount of the money returns to the temple. 
In brief: this origin is the only I can accept for me. According to their website communication xtend-your-hair.de sells Indian temple hair. Ursis gives no information about that on their website. And I have to admit that two years ago, when I bought my ursi-extensions, I did not ask this question, I didn’t even have  it on my mind.

Haarfarbe bestimmen. Bei mir passte am ehesten haslenussbraun.
Finding the matching haircolour. For me Hzalenutbrown was closest.

How to use Clip-in Extensions

Für offenes Haar
1. Clips auf
2. Querscheitel ziehen, Deckhaar hoch
3. Kämmchen einschieben und zwar schön eng und ordentlich. (idealerweiese näher am Querscheitel, als ich das auf dem Foto gemacht habe)
4. Deckhaar drüber fallen lassen.
Einkämmen, fertig.
Je stärker die eigene Schnittkante ist, desto schwerer fügen sich die Extensions ein. Stufenschnitte oder fedrige Kanten helfen enorm. Vor allem, wenn die Haare nicht nur verdichtet, sondern verlängert werden sollen, ist der eigene Haarschnitt ein wichtiger Punkt, damit es nicht sofort als Fake auffällt.
For wearing your hair down
1. open the clips
2. make a half-up and lift the upper hair away
3. clip the extensions in the hair below the half-up, all neat please, 🙂
4. let go of the half-up-hair
comb to blend in
and that’s it.
If it blends in smoothly depends not on the extensions you buy, it depends on your haircut.The thicker the hemline, the worse for hairextensions. A layerd cut is best especially with a feathered hemline. You see, my hair is thin in the ends, I really have no hard hemline. But still my haircut is far a way from optimal to blend in with longer clip-ins. Most shops offer length till 50 or 60cm. Longer is pretty rare. My longest clip-ins are 80cm long (in fact, they are longer, but I bought them as 80cm).

Für einen Pferdeschwanz
Inneren Pferdeschwanz abteilen, Resthaar wegclipsen.
Clip-ins um den Pferdeschwanz herum einclipsen.
Resthaar lösen und drumherum legen, mit zweitem Haargummi fixieren.
Voilà, ein dicker Pferdeschwanz.
Hier blenden die Haare besser ineinander, auch wenn bei offenem Haar vielleicht Probleme mit der eigenen Schnittkante auftraten.
For a ponytail
Make an inner ponytail and clip away the remaining oputer hair
clip in the extensions around the base of the ponytail
open the remaining hair and drape it aoround the inner ponytail with the extension
Fix it all with a second hairband.
Et voilà: a thick ponytail.
Like this your own hair and the extension blend in more smoothly, even though you might have difficulties to wear them down.

Für Dutts (mit nur einer, schmaleren Tresse)
5. Pferdeschwanz binden (optional mit einer weiteren Tresse im inneren, so wie auf dem ersten Foto gezeigt).
6. Tresse oberhalb einclipsen.
7. Eigenes und Fake-Haar flechten oder kordeln.
8. Clip oben wieder lösen, zuclipsen ohne am Kopf befestigt zu sein.
9./10. Zopf aufrollen und den Clip damit verdecken.
Dadurch hält das Fake-Haar garantiert ziepfrei und 100%ig haarschonend.
For buns (with only one, smaller clip-in)
5. Make a ponytail (optional with another clip-in on the inside, like you see it on the first pic).
6. Clip in the extensions over the base.
7. Braid or ropebraid both: your hair und the extensions.
8. Open the clip and free it fromn your headm than close it again.
9./10. Wrap your braid around the base and cover the combclip like this.
Like this you have a bigger bun absolutely without causing damage, because the clip does not remein in your hair. 

Die Tressen können auch noch näher am Querscheitel eingclipst werden
The extensions can be clipped in even closer to the part.

 

 

 

Gute Videoanleitungen findet ihr bei Lilith Moon, sie ist auf jeden Fall die Queen of Clip-ins. Aktuell mit rosa Haar. 🙂 Sonst in Blond.
Perfect videotutorials can be found on Lilith Moon’s youtube chanel. She is really the queen of clip in exctensions. Normally in blonde, at the moment with pink hair. 

Konkret welche Tressen hast du?
(Fotos siehe oben)
Ich habe Tressen von ursis-haare.net mit 65-70cm Länge, Mischfarbe dunkelblond und erdnuss, maximale Dichte. Die Tressen habe ich schon bald zwei Jahre und es ist kein Vergang an ihnen, obwohl ich sie regelmäßig trage. Die Haarstruktur ist griffig, aber noch nicht zu starr für meine eigene, die Kämmchen und Nähte sind sauber verarbeitet. Sehr guter Service. Der Shop ist in Österreich, aber ich zahle gern mehr Versand, da mich die Qualität überzeugt hat.
Gleichwertig ist für mich xtend-your-hair.de. Deutscher Shop mit Überlängen bis zu 80cm Haar. Tatsächlich sind meine Tressen sogar über 90cm lang, was eine Länge ist, die man sonst fast gar nicht bekommt. Ich habe auch hier die doppelte Dichte und die hochwertigen Kämmchen, Farbton haselnussbraun. XTYH hat mehr Haarfarbauswahl als Ursi, allerdings hatte ich da schon einen Reinfall mit den Probesträhnen und der dann tasächlich gelieferten Farbe. Durch mein ausgeprägtes Weathering war das nicht SO schlimm und fügte sich dennoch gut ein, aber an sich sind Tressen, die gut 2-3 Nuance heller sind als bestellt schon ein Ärgernis. Die Haare sind weicher als bei Ursi und die Frabe nicht gemischt, dadurch etwas natürlicher. Dafür sind die Nähte und die Kämmchenanbringung bei Ursi besser.
Beide Shops würde ich weiterempfehlen, es kommt eben etwas darauf an, worauf man mehr Wert legt: perfekt vernähte Tressen oder Überlängen und eine sehr gute Farbauswahl.
Die 80cm Tressen sind wirklich sehr schwer vom Gewicht und auch das Handling hat es in sich. Wer noch nie Clip-ins hatte, könnte damit überfordert sein.

Okay, and which clip-ins do you have?
I have clip-ins of ursis-haare.net (60-75cm long, maximum thickness, mixed colour of darkblonde and peanut) and of xtend-your-hair.de (80cm long, hazelnutbrown, double thickness). In fact the XTYH-tresses are even longer, over 90cm and that is very rare. They have more colours available but I have already experienced an annoying mistake, as I got the wrong colour which was 2 or 3 nuaces lighter than I had ordered.Not too bad, as I have that much weathering, but nevertheless a mistake. XTYH hair is a bit finer than Uris’s hair and I like the colours (if they are correct). Ursis tresses are a bit neater. So I like them both it simply depends of what you prefer: perfectly sewn tresses or superlength and a wide variety of colours.
My 80cm tresses are really heavy. If you want hair that long, be warned: if you have never ever worn clip-ins before they are a bit difficult to handle and you will feel the weight on your scalp, which is not comfortable.

Ein dickerer Zopf ist natürlich auch möglich
Thicker braid with the help of clip-in-extensions.

Sonstige FAQ

Wie pflegt man Clip-ins?
Genau so, wie ich langes Haar allgemein (bzw. langes, blondiertes und gefärbtes Haar) pflegen würde: vorsichtig kämmen, nicht föhnen und da die Tressen ja nicht fetten, reicht Conditioner völlig aus, um sie zu reinigen. Die Kämmchen wasche ich nicht mit. Solltet ihr das Gefühl haben, dass die doch eine Reinigung nötig haben, würde ich mit einem feuchten Lappen darüber wischen (in „Wuchsrichtung“).
How to care for clip-ins?
Just like you care for normal hair (or especially for dyed or belached hair): comb carfully, no blow drying, and as your tresses don#t become oily, simplke conditioner-only-wash is absolutely sufficiant. If the combs need  to be cleand, take a wet cloth and gently „rub“ them clean.

Kann man Clip-ins färben?
Ja, aber nur dunkler. Da die Haare schon blondiert und gefärbt sind, ist das aber nicht so einfach wie bei unbehandeltem Haar. Im Zweifel wie auch für eigenes Haar: Probesträhne machen oder den Frisör fragen. Dunkler färben ist in der Regel kein Problem, von weiterer Aufhellung raten alle Anbieter von Extensions ab.
Can I dye my extensions?
Yes, you can. But be aware that the extensions are already bleached and dyed afterwards. So make a test strand or ask a hairdresser for help. Normally dying darker is easy but all shops warn of bleaching again.

Kann man mit Clip-ins Schwimmen?
Über diese Frage muss ich immer etwas lächeln. Man „kann“ schon. Aber ich würde das nicht machen. Eigenes Haar ist nach dem Schwimmen schon immer sehr klettig, wenn ich mir dann vorstelle da die Fakesträhnen noch rausfummeln zu müssen… außerdem wage ich zu behaupten, dass man die Kämmchen sehen wird, wenn das Haar so angeklatscht wird. Und ich sprach schon vom Gewicht. Nasses Haar ist ja dann noch mal schwerer. In Schwimmbädern darf man sowieso aus hygienischen Gründen nicht mit offenem Haar schwimmen (zumindest nicht in denen, die ich kenne), da ist das nette Kopfkino von wegen Haare wie eine Meerjungfrau sowieso hinfällig. Wozu sich also die Mühe machen? Flechten und gegebenenfalls dutten und Ruhe ist. Ich würde also ganz klar abraten.
Can I go swimming with my clip-ins?
Really? Of course you „can“ but I won’t recommand it. Probably you will see the clips. The soaked hair will become even heavier and detangling your own wet hair can be a nasty job (when you swim with your hair open). I don’t want to think about detangling the mess of my own AND the fake hair. Rather panful, I guess. In the swimming baths I know swimming with long hair let down is prohibited due to hygiene issues. So there is no point in playing mermaid with long floating hair. Braid it and/or bun it without clip-ins and that’s it.

Schädigen Clip-ins das eigene Haar?
Wenn ihr ordentliche Kämmchen habt, sauber abteilt und ordentlich einclipst, dann nicht. Wenn es aber anfängt zu ziepen, dann wisst ihr, dass ihr neu einsetzen müsst oder es langsam Zeit wird, auszubauen. Warum sollte unser Körper uns ein Schmerzsignal geben, wenn ihn nicht wirklich etwas stören sollte? Also: Jein. Kommt aufs Handling an. Ich habe bei mir keinerlei Schäden feststellen können, weder mehr Haarbruch, mehr Haarverlust oder sonstiges. Aber ich achte auch penibelst darauf, dass nichts ziept.
Do clip-ins causedamage to my own hair?
If you have high quality comb-clips and if you seperate your hair and clip in neatly, than the clips won’t do you any harm.If it starts hurting, that an obvious sign, that it is time to put your extra hair off. Because why should our body claim pain, if there isn’t something wrong? So: yes and no. It all depends on the handling. Personally I never found any damage on my hair: no brakeage no extra hairlouss, nothing. But I am really fastidious with my clip-ins. You should be too.

Fazit:
Ich liebe meine Tressen für gelegentliches Big Hair oder auch einfacherer Frisuren, die mit mehr Fülle einfach besser wirken. Sie sind für mich nichts für jeden Tag. In der schlimmsten Zeit nach dem großen Haarausfall waren sie mir sehr geliebte Orthesen, die viel für mein Selbstbewusstsein getan haben, denn nach einem schlimmen Haarausfall fühlt man sich schon ein bisschen wie amputiert. Nicht nur meine Erfahrung.
Von allen Haarverlängerungen sind Clip-ins die günstigste und dabei haarschonendste Alternative. Und ihr seid damit einfach sehr frei, da ihr sie jederzeit wieder selbst ausbauen könnt.
Also egal ob ihr nun Clip-ins interessant findet, um damit einfach ein bisschen Spaß zu haben oder um fehlende Fülle zu kaschieren, ich hoffe doch, dass ich euch ein bisschen helfen konnte die richtigen Tressen für euch zu finden.
Summary:
I love my clip-ins for accasional big hair or simply for hairstyles which look better on not so thin hair.  But they are nothing for every day for me. During the worst period of time right after my severe hairloss I was incredibly happy to have them, becuase they helped my hide the obsious damage the hairloss left behind. After such a big shed you can feel likebeing amputated, not only my experience.
Of all extensions available clip-ins are the least expensive and the least damaging choice. And you are freee not to use them, when ever you want.
So whether you want this extra hair for fun or as an orthese, I hope I could helpd you to find the matching extensions for you. Of all extensions available clip-ins are the least expensive and the least damaging choice. And you are freee not to use them, when ever you want.

 

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27. Oktober 2013

Meanwhile…

…im Hause Glöckchen
(wenn man im LHN vorschreibt, kann man die Smilies mitnehmen)

Megaposts
Ich bin fleißig und arbeite an einem neuen Riesenpost für euch. Die Clip-ins, endlich. Kommt also ganz bald. Ich bin nur ab und an ein bisschen müde, was die Übersetzungen angeht, deswegen fällt die hier auch mal wieder so gut wie flach…

Treffen
War am Samstag auf dem LHN-Treffen bei PrincessLeia und hab ein paar Leuten die Kanten ge-U-t oder einfach nur getrimmt. Selber hatte ich Parandilocken, weil ich Bock drauf hatte und auf dem Gruppenbild rangiere ich wegen meiner Körperhöhe in der selben Liga wie sonst Taillenlänge, wenn es um die Entfernung der Haarspitzen zum Boden geht. Narf. Big Glöckchen… ;)
Habe mein Schneideequipment und mein Maßband UND meine Kamera vergessen und muss nun bis in ein paar Wochen warten, bis ich die wieder bekomme, aber halb so wild. Nur hab ich so auch grad kein Foto. Werte Mitleser, die vielleicht eins haben, spendet ihr mir eins hier für den Blog? :)

Schnibbelpläne

Naja, ohne Schere ist da erst mal Zwangspause. Wink des Schicksals? Bestimmt. Außerdem wurde auf dem Treffen ja einstimmig beschlossen, dass die Haare dran bleiben sollten. Ich glaube, ich hab da im Zweifel ein Veto, aber die Geschworenen wirkten schon recht entschlossen. ;)

Fransus Longus

Nun dann, also keine Schere. Heute war ich faul und vielleicht auch ein bisschen irre und bin mit simplem Flechtzopf (ohne Tressen, nicht breit gezogen, bis zum bitteren Ende runtergeflochten) auf einen Kindergeburtstag in der Verwandtschaft gegangen. Und, ich werd nicht mehr, es gab ein Kompliment für das Schwänzchen! Sogar von jemandem, von dem ich es so gar nicht erwartet hätte.

Noch mehr Kommentare – Kindermund
L., 3 Jahre alt, sitzt neben mir und fummelt an besagtem Flechtzopf.
„Du hast einen Zopf!“
„Ja.“
„Der ist unten ganz klein.“
„Ja…“ (autsch)
„Aber oben ist der groß! Unten klein, oben groß. Unten klein, oben groß.“
Ich habe Herrn G. gefragt, ob die Mutter des Kindes wohl sehr verwirrt wäre, wenn ich ihrer Tochter das Wort „Taper“ beibrächte… ;) Hab es gelassen und weiter einfach nur „Ja“, gesagt. Fand ich sehr lustig.

Keep calm and compare only with yourself
Aufgabe: Nicht mit anderen vergleichen, nur die eigenen Fortschritte anerkennen.
Aufgabe erfüllt? Geht so. Sagen wir zu 70%. Meist haut das also hin. Ab und an bin ich dann wieder etwas angenervt, weil ich längen- und dickenmäßig jetzt schon so lange auf der Stelle trete und gefühlt natürlich ALLE!!! im Forum viel größere Fortschritte machen und längere, dickere und überhaupt tollere Haare haben. ;) ;) ;) Wobei ich mir einen Längenfortschritt ohne Dickenfortschritt nicht vorstellen kann, von daher ist der Rat „Dann lass doch einfach wachsen!“ nicht das, was des Problems Lösung wäre. Des Problems Lösung ist: lass auch die letzten 30% Vergleicherei sein. Ist doch alles gar nicht schlecht. :)

Rieselhilfe
Wär doch mal was. Am liebsten würd ich jetzt auf einen Batzen alle Haare abschmeißen, die schon in der telogenen Zombiephase sind und dann ist Ruhe im Karton. Sähe vermutlich dramatisch in der Bürste aus, aber dann wär das Thema durch. Kann ich mir ja lange wünschen, aber das Thema wird eher nicht durch sein. Böh. Ich verliere Haare in Schüben. Mal sind es „normale“ 80+, dann wieder wie heute hole ich drei Bürsten voll raus. Grad an solchen Tagen wie heute, sind die Haare bekloppter Weise aber besonders schön – und das Bürstengekröse sieht besonders tot aus: schlapp und gräulich und kommt mit einem Pfund Dreck runter (verklebte Flusen, obwohl frisch gewaschene Haare).

Check up
Anfang November geht es wieder zum Hausarzt, Eisen und Co. checken lassen. Werde ihn außerdem anhauen, was er von der Entgiftung hält. Vermutlich wenig, aber ich versuche erst mal offen zu sein, in der Hoffnung, er ist es auch. Bisher war er ja immer sehr diskussionsfreudig, das schätze ich ja sehr.

Futter
Man lernt nie aus. Grad hab ich wieder ein Buch in der Mache, bei dem sich ein Aha-Effekt an den nächsten reiht – das aber gleichzeitg so ins Detail geht, dass ich echt lange brauche, um mich durchzuackern. Schön dabei ist, dass ich sofort umsetzen und ändern und anpassen konnte – mit sofortigen Erfolgen. Und ENDLICH ein Buch, das auf diesen Entgiftungsnerv mit eingeht und mir sagt, wie lang das wohl noch dauern wird (wenn ich Pech habe noch ein dreiviertel Jahr, wenn es gut läuft noch so, ein, zwei Monate), wie ich da am besten durchkomme (bloß nicht zu viel auf einmal wollen! L-a-n-g-s-a-m- umstellen, je empfindlicher man ist, desto langsamer, also für mich heißt das: Schneckentempo). Meine Erkenntnisse der letzten Tage waren: gewässerte Nüsse und Samen, Food Pairing, Reihenfolge und ein bisschen was aus der Ecke, wieso es so wichtig ist reifes Obst zu essen und es mit Früchten nicht zu übertreiben. Und und und. Ich hab jetzt schon einen Graus ;) davor meine Rezension wieder danach zu übersetzen. :lol:
Aber ich hab erst die Hälfte durch.
Wer schneller sein will, ich lese die Beauty Detox Solution von Kimberly Snyder.

Hochzeit
Oh Mann, ich komme nicht zum Frisieren. Hab auch grad nur so mäßig Lust. :oops: Ich freue mich aufs Tortenprobeessen (wird was Glutenfreies und was Veganes  und ja, auch was „Normales“ geben), lauere auf mein Diadem und F*** ich muss endlich die Einladungen zeichnen. Nächstes WE müssen die echt fertig werden, das ist der Plan. Na, mal gucken. ;)

Sonst so
Ich hake ab. Eins nach dem anderen schwimme ich mich immer mehr frei. Großartig. Ich habe im Sommer angefangen hier wirklich radikal die Wohnung zu entrümpeln (mein Freund und ich sind beide sammelaffin mit einem Hang zu „Also das geht noch, das muss man jetzt nicht wegschmeißen!“). So langsam sehen wir Land (er macht mit und findet es genauso befreiend. Ganz viele Provisorien sind endlich durch richtige Lösungen ersetzt worden, wir haben unheimlich viel in den Müll geworfen, in den Kleiderspendecontainer gestopft und vor allem über ebay und Momox verkauft. Von der Kohle gab’s ein Navi (endlich!!!) und in meinem Fall habe ich den monströs teuren Brautschleier fast schon wieder raus. Dann habt ihr schon mal eine Vorstellung davon WIE VIEL überflüssigen Kram wir hier rumstehen hatten und immer noch haben. Bisher haben wir nicht ein entsorgtes Teil rückblickend vermisst.
Abhaken beschränkt sich aber nicht nur auf Sachentrümplung, sondern betrifft auch vieles, was einfach schon zu lange auf der To-Do-Liste stand und Energie abzog, weil es einem im Nacken hing. Drum schrumpft auch meione Coming-Soon-Liste hier gerade kontinuierlich. 🙂

So sieht’s aus. :) Läuft also.
Ich wünsche euch eine schöne Woche,
Mai

Short Translation, as this is only an amusing update in between.
I was on a longhair cometogether again and trimmed several people’s manes – and afterwards forget to take home my camera and my scissors… So there will be no more cutting till the middle of November. I guess it’s fate.;) 
I got some comments for my simple English braid I wore today on a kid’s birthday party. 
I am still shedding big amounts of hair, but nevertheless my „mane“ looks quite nice. But I still compare with others, even though that became much better during the last months. EVERYONE!!! in the forums has longer and thicker hair than I have, you know? 😉 We will fix that problem. Love yourself and that stuff. Keep calm and write a board with a crown on it… 😉 Besides the shedding and comparing issues I cannot complain. Food it getting better every day, I can’t stopd reading and finally found answers to my detox questions (Kimberly Snyder, The Beauty Detox Solution, will be my next review here). I am waiting for my wedding tiara but I am also quite lazy when it comes to practising wedding hairstyles. I have more fun doing research which wedding cake I want and than there are still the invitation cards which want to be finished…
At last I have to say: things are running. Ananlogous to my body’s detox I started a „detox“ of our flat as well in summer and Mr G. is really a helping hand. 🙂 Many things went to ebay and momox, many to donations or simply in the waste bin. Besides from cleaning and moving furniture I also get rid of things which are too long on my to-do-list. With every point I can strike from my list I get more freedom. Sometimes it is that easy. 

So, it works, I would say.
Have a nice week,
Mai

24. Oktober 2013

Wedding – preview #1

*please scroll down for translation*

Hallo ihr Lieben!

Oh, ihr habt schon so oft gefragt bzw. kommentiert, dass ihr so gespannt seid auf das Brautkleid und überhaupt.
Ja, das Kleid, natürlich. Darauf müsst ihr noch warten, da bin ich eisern. 🙂 Tut mir Leid.
Aber letztens sind meine Schuhe und meine Tasche angekommen und die mag ich euch gern zeigen.
Ich hatte sie letztes Jahr schon entdeckt als das Hochzeitsthema bei mir noch gar nicht akut war und schon damals habe ich mir ein Lesezeichen gesetzt, weil ich wusste, DAS sind meine.

Liebe auf den ersten Blick. Trotz Onlinebestellung passen sie wie angegossen. Ich musste meine Füße vermessen. Ich habe eine weite 9,5, wie ich jetzt weiß. Aha. Ich glaub, das ist eine weite 40,5. Oder so.
Ich bin sehr begeistert. Ein paar Fehlkäufe an anderer Stelle gab es bisher nämlich durchaus schon, aber diese Schuhe und die Tasche, die sind wundervoll.
Katie von BeholdenBridal auf Etsy hat enorm viel Auswahl und ist sehr hilfsbereit beim Finden des richtigen Designs (und der richtigen Schuhgröße). Ich war so glücklich, den Shop gefunden zu haben, die Auswahl an flachen Hochzeitsschuhen ist nämlich sehr überschaubar. Bei Hacken wäre meine erste Wahl Menbur gewesen. Aber ich bin sehr groß, mein Zukünftiger ist zwar eine stabile Handbreit höher als ich, aber das soll auch optisch auf den Fotos dann so bleiben. AUßerdem tun hohe Schuhe den ganzen Tag weh. Und mein Kleid wäre für hohe Schuhe zu kurz. Also. Hier hätte man auch schön „something blue“ einbauen können, wie ihr auf ihrer Karte seht. Aber „etwas Blaues“ werde ich an anderer Stelle tragen. Und es ist kein Strumpfband.
Die Libellen werden sich ebenfalls an anderer Stelle wiederfinden. Die Libellen gehören zusammen mit Maiglöckchen und unserem generellen Farbkonzept zu den wiederkehrenden Elementen.
Ach, Hochzeitsvorbereitungen sind schön! Ich bin so froh, dass wir so viel Zeit für die Planung haben, dass wir dabei so entspannt bleiben und so ins Detail gehen können.
Es stimmt, was eine Bekannte sagte: letztlich ist es nur ein Tag, aber mit den Vorbereitungen kann man die Freude sehr stark ausdehnen. Und jede Vorbeitung ist genauso einzigartig wie das Fest am Ende. Dieses ist aber natürlich der krönende Abschluss.

P.S.: Beim Versand aus den USA wird Zoll erhoben. Und die Versandkosten werden mitversteuert. Und, wenn der Warenwert 150€ übersteigt, wird noch mal eine Extragebühr fällig.  Das alles drei zusammen machte die insgesamten Zollgebühren für mich doppelt so teuer wie kalkuliert, das tat schon weh. Aber ich vermute, ich würde es wieder tun.

Hello my friends!
Today I show you part of my wedding outfit. Long requested, but no, it is not my gown as you can see. For this you will have to wait till my wedding next year. But these shoes and bag are amazing too, aren’t they? I bought them via Etsy at BeholdenBridal. They are a custom order especially made for my feet (I had to measure them to make the shoes fit perfectely well). I found the shop already over a year ago, when wedding was no topic in my house here, but nevertheless I was shure: these will be my shoes, one day! Well the day is coming sooner as I had expected. 
I can recommand Katie from beholdenBridal withput any doubt: she is very friendly and helpful with both: finding the right design und size for you. As you can see on the card „something blue“ can easily be found in her shoes, if you like. Or any other colour.
Well. I am super happy with my choice, because it is really hard to find flat wedding shoes out there. If you go for heals I would recommand Menbur, but I am tall and I want to look a bit smaller on the photos (with heals I have the same height as my fiance), I will have to walk the whole day in these shoes and therefore they should be comfortable.
You see I didn’t choose something blue because I plan soemthing different therefore.
I love dragonflies. Shoes and bag won’t be the only things where you will see them. There are three  things which will be repeated as a concept: dragonflies, lily of the vally and our overall colourconcept.
Sigh! I love my wedding planning! I am so happy that we have so much time and can go in so much detail and have no stress.

PPS.: Kann mir jemand bitte sagen, wie ich die Transakltion bei Etsy bewerten kann? Ich finde es einfach nicht. Und Katie verdient 5 Sterne! Ich sehe bestimmt den Wald vor lauter Bäumen nicht.

23. Oktober 2013

How to use – and make! – a parandi

*please read the italic version for translation*

Dieser Artikel hat leider den Blogumzug nicht heil überstanden. Da die Bilder sehr alt sind, werde ich neue machen und den Artikel für euch neu aufsetzen. Habt ein wenig Geduld. 🙂
This article unfortunately did not survive the blog move. As the pictures are very old I will work on creating new ones and rewriting this article for you. Please bear with me for a while. 🙂

Endlich!
Ich habe es doch schon so lange in der Coming-Soon-Liste. Wurde jetzt aber echt mal Zeit. Und passt ja zum Monatsthema Frisuren für dünnes, langes Haar.

Ich denke, ihr könnt es mir verzeihen, dass ich alte Fotos verwende. Ich hatte die Anleitung schon mal gemacht und an meiner eigenen Haarlänge und Dichte hat sich zwischenzeitlich so gut wie nichts geändert.
Dafür, dass ich euch so lange habe warten lassen, gibt es aber extra viele Fotos. 🙂

Finally! The Parandi-Post!
I guess it is not too bad, that I used older Photos, as I made these instructions some time ago for the LHN. My hairlength and -thickness is almost the same on the pics as it is now, so.
Because you had to wait that long, there are really a lot of photos this time. 🙂

Was ist ein Parandi?
Ursprünglich kommt es aus Indien und ich weiß nach wie vor nicht, wie der korrekte Singular bzw. Plural lauet. Ein Paranda, mehrere Parandi? Ein Parandi mehrere Parandis? Ich verwende die letzten beiden Varainten, aber ob das stimmt…?
Wenn ihr „Parandi“ googlet und euch die Bilder anseht, bekommt ihr zwei Trefferkategorien: die originalen indischen Parandis, die in der Regel aus schwarzem Kunstahaar und unten mit schmuckvollen Quasten verziert sind und – die Do-it-Yourself-Variationen, die man im LHN und in der LHC sehen kann. Meinen Hinterkopf findet ihr auch direkt auf Seite 1 der Googletreffer, ich bin eine der Zopfkronen und den einen Dutt kennt ihr hier auch schon.
Ein Parandi ist somit also nicht groß etwas anderes als ein Haarteil, nur eben eins speziell für einen Flechtzopf, ohne Bondings, ohne Kämmchen, komplett haarschonend, da man es einfach mit einflechtet.
Statt Kunsthaar kann man einfach Garn in einer Farbe nehmen, die gefällt. Wahlweise möglichst passend zum eigenen Haar oder auch als Schmuckfarbe.

What’s a parandi?
Its origin is Indian, as you can see, when you ask google. It is a hairpiece, if you like, especially for threestranded braids. The original version has decorated tassels at its end and is of dark brown or black fakehair. The ones you can see on the forums (or on my head) are usually selfmade out of cotton yarn.
Here are photos of my parandis. I have them in brown, purple, yellow-golden and „ashblonde“.My favourites are the purple and the brown ones.

Hier sind meine Parandis. Ich trage fast ausschließlich das lilafarbene und das braune. Rosa habe ich hier noch rumliegen, muss aber noch gebastelt werden, siehe unten. Ich bevorzuge eher glattes Garn.

Auf dem Bild fehlt das goldgelbe Parandi.

 

lila

 

braun

 

„aschblond“

 

Eines Tages vielleicht auch mal ganz in echt?!?
One day maybe the same length and thickness but with all my own hair?!?

Wie verwendet man ein Parandi?
Ihr habt drei Stränge. Legt euch den Knoten in den Nacken unter euer eigenes Haar.
Ein Strang links über die Schulter nach vorn, ein Strang rechts über die Schulter nach vorn, einer bleibt hinten.
Schön mittig halten, der Knoten darf nicht hängen oder zu einer Seite tendieren.
Dann greift ihr von vorne mit den Daumen am Hals vorbei die beiden seitlichen Stränge (sie liegen dann zwischen Daumen und Zeigefinger) und schiebt nach hinten durch eure eigenen Haare, wodurch ihr diese drittelt. Ihr habt damit in der linken Hand den linken Parandistrang plus das linke Drittel eurere Haare, rechts dementsprechend. In der Mitte hinten hängt das mittlere Drittel eures eigenen Haares und der dritte Parandistrang. Damit das Dritteln des eigenen Haares gut klappt, braucht ihr einfach etwa Übung.
Und jetzt mit eurer geschickteren Hand den mittleren Strang samt Haar aufnehmen, noch mal alles schön stramm nachfassen und ganz normal flechten.
Bei den ersten Versuchen wird man vermutlich den verrutschten Knoten des Parandis sehen, das übt sich aber wie gesagt schnell.

Das war’s schon.
Damit habt ihr einen eventuell längeren aber auf jeden Fall dickeren Zopf als vorher. Den könnt ihr, wenn ihr mögt, so hängen lassen oder dann dutten oder zu einer Krone legen.

How to use a parandi? 
Place the parandi with the knot in your neck under your own hair. Two strands lie down in the front, one on each shoulder, the remaining stramd hangs down your back. Separate your own hair into three strands, when slideing your thumbs at the sides of your neck backwards. Like this you should have one third of your hair and a parandistrand in each hand between thumb and indexfinger. The remaining hair and the remaining third parandistrand hang down your back. You can grab them now. Adjust a bit to make shure you have a firm hold of hair and parandi and the knot is centered. First trys will leave the knot a bit off-center, but you will learn quickly with practise. 
Then just braid. That’s all. You can leave the braid hanging down, bun it or wear it as a crown.

Parandi DIY
Ihr braucht nur ein Knäul Wolle (bzw. ein halbes oder 2/3) in der Farbe eurer Wahl und eine Schere.

Meine Panadis sind zwischen 100 und 120cm lang, aber bedenkt, ich bin groß. Sucht euch eine Tischplatte, Möbelknäufe oder die Armspannweite eines Helfers, um die ihr die Wolle so aufwickeln könnt, dass der Abstand stimmt. Ich fand die Knäufe an meiner Hemnes-Kommode sehr passend.

Fadenanfang festhalten und aufwickeln. Mitzählen, wieviele Runden ihr gewickelt habt. Die Anzahl sollte durch drei teilbar sein.
Fertig aufgewickelt haltet ihr das Garn an der dem losen Faden gegenüberliegen Seite zusammen und schneidet am Ende mit dem losen Faden den Ring auf.
Die gleichlangen Fäden haltet ihr schön mittig fest und separiert sie in drei gleich große Teile.
Dann habt ihr zwei doppelt liegende Stränge, bzw drei Schlaufen.
Diese Schlaufen müssen mit einem speziellen Knoten verbunden werden, damit dieser schön klein und flach ist. Sonst fällt er im Zopf ungünstig auf.
Und zwar so.

Zuziehen und fertig.
Ich liebe die Dinger.

Parandi DIY
Chose whichever yarn you like. Feel free with contrasdting colours or try to blend in your own hair smoothly. One ball or only a half is sufficiant. 
You need something to wrap the yarn around: a tableboard, furnitureknobs – helping hands. The length you need depends on how long you want the parandi to be and how tall you are. I am 1,79m tall and my parandis are between 100 and 120cm long. 
So wrap! Und count the rounds. They should be easiely divided by three, as you want to have three strands. 
When you are satisfied with the thickness, hold the yarns together on the oppposite side of the loose thread. Cut the yarn ring on that „open“ side, then seperate the loop into three equal parts.
To put them together you must do a special knot (look at the picture, it is quite tricky). Pull, and that’s it.  
I love these gadgets!

Das goldene Parandi trage ich kaum. Auf dem Foto wirkt es gut. Live ist es etwas zu gelb für mich…
I don’t wear the goldebn parandi very often. It is a bit too yellowish for me.

 

Funktioniert auch als Kordel. Das entstand recht frisch nach dem Eisenmangel-Haarausfall. Man beachte den enormen Busch an Neuwuchs vorn.
Works as a ropebraid as well.
Vor einem Jahr mit pinkem Dip-Dye. Hatte was.
Here you see my pink dip-dye from last year. Quite nice with the purple parandi.
Und schöne Wellen macht es auch!
Aaaand parandis create great braid waves!

 

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22. Oktober 2013

Attila Hildmann: Vegan For Fit

*please scroll down for translation*
Strike a pose!

 Hey, heute mal wieder ein deutschsprachiges Buch!

Vegan For Fit von Attila Hildmann

steht ja nun mittlerweile seit Monaten auf der Spiegel-Bestsellerliste für Kochbücher.
Zu Recht, wie ich finde.

Bei diesem Buch kann meine Rezension bzw. mein Fazit  kürzer ausfallen:
Sehr empfehlenswert.

Wieso?
Gute Balance aus gesundheitlicher Information, Motivation und vielen tollen Rezepten.
Die Erfolge der Challenger (Personen, die 30 Tage nach den Empfehlungen, die Attila in Vegan For Fit gibt, gelebt haben) sprechen für sich: bessere Gesundheit, größeres Wohlbefinden und deutlicher Speckverlust. Bei Attilas eigenen Vorher-Nach-Bilder musste ich schon einmal nach Luft schnappen. Aber bei ihm darf man nicht vergessen, dass er seit elf Jahrn an seiner Ernährung und Fitness schraubt, das ist natürlich dann was anders als nur 30 Tage.
Die Rezepte sind einfach, lecker, schnell und brauchen nicht Unmengen an merkwürdigen Zutaten aus dem Bioladen, von denen man bis zum Moment der Lektüre noch überhaupt nicht gewusst hat. Mandelmus, gepoppter Amaranth und Tofuvariationen. Damit hat man die wichtigsten drei Zutaten daheim, die man sonst vielleicht nicht im Supermarkt um die Ecke bekommt. Matcha-Tee noch optional.
Auch benötigt man kein Hightech-Küchen-Equipement, ganz großartig. Ein Dörrautomat ein Mixer mit ordentlich Power und ein Zucchinispiralschneider sind zwar ganz nett, aber ein Backofen, ein Pürierstab und ein Sparschäler tun es ebenso.
Ich für meinen Teil mag besonders die Qualität des Layouts und vor allem mal wieder der Food-Photography loben.  Und – das möchte ich betonen! – das Buch ist perfekt für euch Mädels, die immer ein bisschen seufzen müssen, weil die beste Ernährungsumstellung einem einfach so schwer gemacht wird, wenn man daheim einen Kerl hocken hat, der auf sein Fleisch (oder seine Shakes) für das Protein und überhaupt für die Männlichkeit und so besteht. Attila schreibt selbsterklärend anders als eine Frau das tun würde. Er spricht seine Leser anders an und vor allem im Vergleich zu meinen letzten Büchern denke ich, dass die werten Herren mit ihm viel mehr anfangen können als mit einer Kris Carr, Kimberly Snyder oder einer Karen Duve. Ganz ohne Sexismus. Einfach nur weil die Kommunikation passender ist. Ich für meine Teil fand es auch ganz erfrischend mal von dem „Hey Schönheit, du hast nur das beste Essen verdient“ wegzukommen und ein bisschen kerniger angesprochen zu werden: „Sei dein eigener Actionheld!“
Inhaltlich bezogen auf Veganismus hat Vegan For Fit die bekannten Argumente geliefert. Schön sortiert und hilkfreich – für mich jetzt aber nichts Neues mehr. Weshalb vegane Ernährung so sinnvoll ist, weiß ich mittlerweile. Ich weiß um miese Tierhaltung (und Tötung!), Cholesterin, Säure-Base-Gleichgewichte das Märchen von Protein und Calcium, ich kenne die Superfoods (zumindest, die, die auch Attila nennt), ich weiß, dass Sport nicht optional ist.

Na, kommen euch die Bällchen da links im Bild bekeannt vor?
Attilas Rezept ist tatsächlich sehr ähnlich. Amaranthbällchen scheinen einr echt verbreoteter Snack zu sein.

Aber so motiviert ich bin, mir tut es in meinem Alltag sehr gut mich weiter zu belesen und bei der Stange zu bleiben. Gewohnheiten brachen ihre Zeit, um sich zu ändern. Und somit fängt es auch bei mir an zu schleifen, wenn ich nicht dran bleibe. Deswegen mag ich so kleine Erinnerungen zwischendurch, weshalb ich das tue doch sehr gern. Wiederholung impft in die Information doch recht gründlich ein.
Also: empfehlenswert für schon geübtere Veganer für tolle Rezeptideen und sei es nur, um durchblättern zu können und zu sagen: ach ja, DAS könnte ich auch mal wieder kochen, genauso wie für Omnivoren, die ihren Tellerand ein bisschen grüner gestalten möchten.

Ich für meinen Teil bin hochgespant auf Attilas nächstes Buch, Vegan For Youth, da es allem Anschein nach ganz stark in die Richtung meiner heiß geliebten Crazy Sexy Diet geht.
Es erscheint am 15. November. Ich werde es vermutlich dann Anfang Dezember hier rezensieren können. 

Wenn euch Bücher zum Thema gesunder Lebenswandel allgemein und speziell zu Veganismus interessieren, dann fragt mal in eurere Buchhandlung nach dem Kundenmagazin  buch aktuell lebenswert. Es ist kostenlos für euch und informiert euch über Neuerscheinungen im Gesundheits-, Ernährungs- und Lifestyle-Segment.
Ja, ich arbeite für den Verlag, der das Magazin heraus gibt. Schon klar. 🙂
Aber warum sollte ich euch vorenthalten, dass gerade die aktuelle Ausgabe ein Spezial zum Thema „Veganer Lebensstil“ beinhaltet? Speziell an diesem Heft arbeite ich übrigens nicht mit. Schade eigentlich.

Liebe Grüße,
Mai

Hello my dears!
Sorry, but today I talk about a book only available in German. But as you have already noticed, there are plenty other books about vegan lifestyle and health program out there. In fact many more in English than in German.
For your information: Attila Hildman is THE star on the German vegan lifestyle movement. His books are all bestsellers as they are easy to read and understand, entertaining, motivating and – that’s always important for me – well layoutet and with professional photographs. The recipes are easy, quick, healthy and you don’t need a hell load of ingredients you have never heard of before. 
So next time there will be a book again, which you can purchase in your language too.
Best whishes,
Mai

20. Oktober 2013

Pimp my braid! #2

*please scroll down for translation*

Hallo zusammen!
Weiter geht’s mit Frisuren für langes, dünnes Haar.
Heute mit einem weiteren Klassiker nach dem Sockendutt: dem Flechtzopf.
Für dünnes Haar kann ein Flechtzopf recht unvorteilhaft werden, da er dann oft einfach sehr dünn und einsam auf dem Rücken liegt. Stramm geflochten entwickeln dünne Zöpfe außerdem eine Art Drall, sodass die unteren Längen sich hochdrehen und nicht mehr schwer liegen, sondern sich eher verhalten wie ein Ferkelschwanz.
Locker flechten hilft da auf jeden Fall schon mal.

Wenn ihr aber auch mal Lust auf einen dickeren Zopf habt, dann gibt es drei Möglichkeiten besonders viel rauszuschinden:
1. Tressen. Mehr Haare, mehr Volumen, so einfach ist das.
2. Breit ziehen. 
Außerdem wird der Zopf dadurch lockerer. Luft zwischen den Haaren sorgt für Volumen. Also: messy bitte!
2. Seitlicher Zopf. 
Wieso? Das ist eine Art optischer Täuschung.Der Betrachter erwartet in gewisser Weise, dass wenn man auf der einen Seite so viele Haare hat, die auch auf der anderen Seite vorhanden sein müssten. Genauso, wie man ja schnell glaubt, auf dem Rücken liegen noch viele Haare als volle Mähne, obwohl die gesamte Haarpracht vor die Schultern genommen wurde.

Fertig kann das Ganze dann so aussehen, vom Schwänzchen zum Rapunzelzopf.

Damit kann man doch ganz gut leben. 🙂

Hello my dears!
We continue with hairstyles for long, thin hair. 
After the sockbun there is another classic hairstyle: the simple English braid.
A threestranded braid is rather difficult to wear for thinhaired ladies. It easily looks lost on you back, a small line of hair in the middle. In addition, if you braid to tightly your braid might become flippy like a pigstail. No longer a heavy braid, lieing down, but a bouncy thing in the shape of a curve, somehow reminiscend of a pig’s tail.
Well, braiding more loosely helps.
But if you want to go for big hair, there are three possibilities to give your braid a wow-effect:
1. Clip-in extensions. More hair, more volume. Yes, it is that simple.
2. Pull at the sides of the braid to make it bigger.
3. Wear it sideswept over you shoulder.
Why? Because it is a little optical illusion: If you see a braid on one side, your brain thinks that there must be the same amount of hair on the other side. That’s all the trick.

Combined all together you hair can transform from a thin cord to an impressing rapunzel’s braid.

16. Oktober 2013

Judita Wignall: Going Raw

*please scroll down for translation*

Monatsthema hin oder her, hier ist eine neue Rezension für euch. Zusammen mit einem Abriss über das Thema Rohkost an sich. Ich habe ja gesagt, ich bin noch lange nicht durch mit den Gesundheits- und Futterthemen.
 

Going Raw von Judita Wignall

Rohkost, das ist doch eigentlich nur Salat. So mein Vorurteil bis noch vor wenigen Monaten. Und ich halte mich ja schon für recht Up-to-date, was Ernährungskram angeht.
Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Das Buch informiert nur kurz über die gesundheitlichen Vorzüge von Rohveganismus, gibt dann eine Schulung für die wichtigsten Handgriffe eines rohveganen „Kochs“ (Oder wisst ihr, wie man eine Trinkkokosnuss öffnet? Nein, nicht mit dem Hammer. Das sind nicht die braunen, faserigen Nüsse, die ihr so im Supermarkt findet…) und lieftert dann seitenweise Rezepte, bei denen einem so das Wasser im Mund zusammen läuft. Cocktails! Suppen! Wraps! Puddings! Pizza!
Hä? Sollte das denn nicht roh sein? Jap. Ist es. Es ist warmes Essen. Warm, nicht heiß. Aber klar gibt es auch kalte Salatrezepte.
Einzige Abzüge bei diesem Buch: das hätte noch mal dem Korrektor vorgelegt werden müssen. Es sind einige Vertipper drin, das ist etwas lästig beim Lesen (*klirr* – das war mein Glashaus, aber das hier ist ja auch ein Blog, den ich ganz allein ebtreibe und kein professionell verlegtes Buch).
Es liegt eine DVD bei, die ebenfalls noch mal ein paar Rezepte und Handgriffe erklärt (das Lesen ersetzt sie aber nicht). Das hier ist wirklich mehr ein Kochboch als ein Gesundheitsratgeber, vor allem im Vergleich zu den letzten Büchern, die ich ecuh vorgestellt habe. Wer sich dafür interessiert, vorweg: rohveganes Essen ist zeitlich sehr aufwändig, da lange Trocknungs- oder Wässerungszeiten bedacht werden müssen. Das Gericht an sich ist oft nicht schwer, aber die Vorbereitung will gut organisiert sein.

Fazit nach diesem Buch: ich brauche sowas von einen gescheiten Dörrautomaten!
Die Logik hinter den Benefits einer möglichst rohen Ernährung hatte sich mir schon vorher nach der Lektüre meiner anderen Bücher, vorneweg der Crazy Sexy Diet erschlossen. Außerdem hatte ich wieder Unterstützung aus den Foren. 🙂

Einer der Gründe, weshalb ich einen Dörrautomaten will, einen richtigen.
One rease why I want to have a dehydrator. A good one.

Ich fasse das Wichtigste für euch zusammen:
Der Körper erkennt rohes Essen besser als das, was es ist: nämlich Nahrung. Das Essen ist nicht chemisch oder thermisch umgewandelt, somit bekommt unser Körper es in Reinform. Alle Enzyme sind noch intakt, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe bleiben erhalten. Die denaturieren nämlich mehr oder weniger schnell jenseits von Temepraturen von 42 Grad. Wir überleben höhrere (Kern-)Temepraturen ja schließlich auch nicht. Mehr oder weniger also. Pflanzen verkraften auch wesentlich knackigere Kälte als wir und das heißt deshalb nicht, dass wir so kaltes Essen nicht essen könnten oder sollten.
Als guter Richtwert kann angenommen werden: wenn es anfängt durch Temepratur die Farbe und Konsistenz zu verändern, dann ist die Denaturierung in vollem Gange.
Rohkost stützt sich in der Regel erst mal auf Veganismus. Alle Argumente, die für eine vegane Ernährung sprechen, gelten auch für Rohkost. „Not your Mom not your milk“, Säureüberschuss, Stresshormone und Medikamentenrückstände im Fleisch etc.
Die Standardgegenargumente sind:

„Ja aber Enzyme in den Pflanzen sind doch nicht gleichzusetzen mit unseren eigenen Verdauungsenzymen! Was sollen die uns denn helfen?“
Beim ersten Lesen logisch oder? Die Pflanze verdaut sich ja nicht selbst. Aber: Wenn nur das gut für uns wäre, was unser Körper sonst selber bauen müsste, dann bräuchte wir auch keine essentiellen Aminosäuren, dann wären Vitamine und Mineralstoffe egal. Sind sie definitiv nicht. Auch wenn ich ebenfalls nicht ganz daran glaube, dass die Pflanzenenzyme der Knackpunkt sind, was eine vereinfachte Verdauung angeht, so denke ich doch, dass es Sinn macht sie zu erhalten und möglichst intakt zu konsumieren. Wir wissen noch sehr wenig über sekundäre Pflanzenstoffe. Was wir aber wissen, ist, dass sie eigentlich alle ihre Benefits haben. Außer wenn es um Giftpflanzen geht. Aber ich rede hier ja nicht von Tollkirschen, sondern von Möhren, Äpfeln und Co. Warum also so eine tolle Pflanze kaputt machen?

„Kochkost ist aber viel leichter verdaulich und bekömmlicher!“
Jein und nein. Auf wenige Pflanzen trifft das zu. Kartoffel zum Beispiel (wobie Kartoffel für viele Gesundheitsernährungen ebenfalls ein rotes Tuch ist, aber das ist ein anderes Thema – ich esse sie trotzdem bisher). Bei einigen Pflanzenbestandteilen ist das ebenfalls so, wie z.B. beim Lycopin aus Tomaten, das wird durch Garen leichter verfügbar. Im Umkehrschluss brutztelt man dafür aber andere Bestandteile weg.  Das ist wie mit der Milch: Oh, das tolle Calcium! Ja, aber Milch liefert gleichzeitig so viele andere Bestandteile mit, die die totale Calciumbilanz für unseren Körper tatsächlich sehr schloecht ausfallen lassen, das all das viele Calcium der Milch usn letztlich gar nichts nützt. Es nützt also wieder mal nichts, sich nur einen einzigen gesonderten Bestandteil anzusehen, man muss imnmer das Ganze betrachten. Besser: man betrachtet die gesamte Ernährung und nicht nur ein Nahrungsmittel und daraus einen Bestandteil.
Ganz wichtig dabei auch: es macht einen enormen Unterschied, ob ich etwas sanft erhitze oder ob ich etwas totkoche. Den Unterschied kann man so leicht in der Pfanne sehen: knackiges, buntes Gemüse vs. brauner Matsch.
Für viele Menschen ist die Umstellung auf Rohkost tatsächlich mit Verdauungsproblemen belegt. Für die meisten. Aber nicht, weil Rohkost schlecht wäre. Rohkost fordert von unserem Verdauungsapparat einfach eine andere Umgehensweise mit der Nahrung als es Kochkost tut. Nicht per se eine schwierigere („schwer verdaulich“ ist eine sehr trügerische Wortkonstruiktion), sondern eben eine andere. Und diesen Umgang muss unsere Verdauung erst wieder üben. Kochkost ist wesentlich träger, verbleibt viel länger im Körper. Das ist auch eine Form von „schwer verdaulich“, nur anders interpretiert. „Ja super, dann nehem ich doch mehr Nährstoffe auf!“ Ja nee. Lasst mal gekochtes Gemüse und gekochtes Fleisch eine Weile bei 37 Grad rumstehen. Nicht so lecker, oder? Der Nahrungsbrei in uns ist zwar quasi luftdicht verpackt, aber dennoch. Rohkost passiert den Körper schneller, hat somit wesentlich weniger Zeit zu gären.

„Ja, schnellere Verdauung! Durchfall! Ich sag doch, das ist nicht bekömmlich!“
Nein. Zwischen Durchfall und einer geregelten Verdauung liegen Welten. Durchfall drängt und schmerzt und schwächt und ist flüssig. Eine geregelte Verdauung dagegen ist ein Bedürfnis, dem man nachkommt und Ruhe ist. Keine Krämpfe, kein Gesprotzel, kein Ich muss jetzt sofort! Je nach dem was man isst, mit wie viel Ballaststoffen etc. ist es nicht ugnewöhnlich 3x am Tag aufs Klo zu gehen.
Und nur um es gesagt zu haben: das heißt nicht, dass ihr in der Schule oder im Büro gehen müsst. Das ist nämlich auch der Unterschied zum Durchfall. Ihr könntet, müsst aber nicht. Es ist ein Bedürfnis, das sich meldet, aber es ist keine Notdurft.
Zurück zur ach so bekömmlichen Kochkost.
Wenn man auf Rohkost umstellt, dann kann das ziemlich genau so aussehen wie Durchfall und nicht wie geregelte Verdauung. Wieso? Weil die Verdauung daran nicht gewöhnt ist, sie ist träge geworden. Und eine Couchpotatoe läuft ja auch nicht von jetzt auf gleich einen Marathon. Aber allen dürfte klar sein, wer von beiden (Marathonläufer und Sofalieger), der Gesündere ist. Umstellung ist alles. Schön langsam, nach und nach. Und das mit der Eile beim Toilettengang legt sich schneller als man meint.
Ein Erfahrungswert zum Schluss:
Bei Durchfall gibt die konventionelle Hausmannsschonkost ja eher Zwieback und Salzstangen. Damit wird die Verdauung verlangsamt, deswegen tritt eine Linderung ein. Das ist aber eine reine Symptombehandlung. Der Körper wird damit nicht unterstützt das loszuwerden, was ihm Ärger macht (denn Durchfall bekommt man dann, wenn etwas möglichst flott wieder raus soll, idR Bakterien, Viren und deren Stoffwechselendprodukte), im Gegenteil. Es ist sinniger die Verdauung anders zu entlasten und ihn gleichzeitig mit so vielen Nährstoffen wie möglich zu versorgen: flüssige, hoch konzentrierte Nahrung ist ideal. Frische Säfte (nicht gekauft!) und Suppen sind ideal. Das spült durch, und braucht kaum Extraenergie, um die Nährstoffe in uns einzubringen. Und ein kranker Darem kann tatsächlioch nich tgut mit noch extra Ballasstoffen arbeiten, also Rohkost im Sinne von Salat und Co (oder Piizza…), wäre jetzt auch unangebracht. Eine Massage ist ja auch bei gesunder Haut schön, aber doch nicht, wenn man schon Ausschlag oder eine Schürfwunde hat. Also: immer schön vorsichtig. Ich würde auch nicht asugerechnet anfangen Rohkost zu testen, wenn man schon Bauchprobleme hat. Wie gesagt, die Umstellung ist gute Arbeit für einen untrainierten Magen und Darm.

Ja.
Um es noch mal am Ende zu betonen: nach allem, was ich jetzt weiß, scheint Rohkost erstaunlich gut für uns zu sein, aber man muss den Körper daran gewöhnen. Wer von jetzt auf gleich umstellt, kann teils sehr heftige, unangenehme Reaktionen heraufbeschwören und Durchfall ist da noch das geringere Problem.
Wieso?
Weil uns keine Ernährungsweise so effektiv bei der Entgiftung unterstützt wie Rohkost. Und wenn der ganze über Jahre gesammelte Dreck Gelegenheit bekommt auf einmal abzugehen, dann kann das sehr hässliche und auch schmerzhafte Auswirkungen haben.
Aber das ist das Thema Entgiftung. Welches noch sensibler ist als es Veganismus und Rohkost jetzt schon waren.
Also wie immer: bleibt kritisch, nehmt nicht jede Theorie als Wahrheit an. Hinterfragt und hört auf euren Körper.
Kein Leben wird reicher durch Dogmen, durch Neugier, Offenheit und die richtigen Fragen dagegen schon.

Ich für meinen Teil kann mir vorstellen mich deutlich näher an Rohveganismus heranzutasten, Schritt für Schritt. 100% rohvegan zu essen ist derzeit für mich utopisch, auch wenn ich die Logik nachvollziehbar finde. Erst mal geht es bei mir ja noch darum mich nach und nach von den Tierprodukten ganz zu verabschieden.

Wir lesen uns bald wieder zu diesen Themen!

Beste Grüße,
Mai

Hello my dears!
I know healthy September is over and we have Thin-hair-hairstyle-October, but I have another book review for you.
Going Raw by Judita Wignall.
The book ist originally in English, so it should be easily available for you.
What we have here is a book with many, many colourful raw vegan recipes, some helpful kitchen advices for the raw vegan „cook“ and a short summary of the benefits of being a raw foodist. There is even a DVD attached with which you can learn the kitchen baiscs.
„Eeeh, raw food, now she is totally gone mad here, right? Raw, that’s salad and salad and salad. Isn’t it? Okay, a few nuts… but mostly salad.“
Nope.
It is definitely not. But I had the same prejudices before I started my research. I was really amazed by the book: there are puddings, and cocktails and pizza and soups… all that stuff I would never have expected to be raw food. Well, the trick is: the meals are not burning hot. They are nice and warm.
Raw kitchen has (almost) no heat over 42 °C, because when it becomes hotter, the enzymes, vitamins and other good things in the plants denature. 

I tried to make a short summary of what raw food really means.
Raw food is almost always based on a vegan diet. There are exceptions, but I talk about raw veganism here. I already mentioned the temperature, the vitamins and the enzymes.
Critics say: 
„But plant enzymes are not the same as our own digestive enzymes!“  
No, but there is a lot in plants that is really not our own, but is so good for us. From all that we already know (which is few) it is best to eat as whole foods as possible. Look on your plate: do you want brown mud or colourfull fresh veggies? Make a guess which plate serves you more nutrients. Yes, it is that easy.
Even if you don’t want to eat raw, just try not to overcook your food, that’s a first step in the right direction.
„But cooked food is so much easier to digest!“
Hmmm, no. Maybe lycopin from tomatoes is better to digest, when the tomates were cooked, but on the same moment we erase vitamins, enzymes and other stuff. It is simlar to milk: Oh the calcium! Yes, milk has a lot of calcium. But it also has a lot in it, which makes it very difficult for our body to use this calcium. You have to look at the whole food, not at the single nutrient, always. Better you look at the whole diet not at the single food. 
In addition to that most people mistake easier digestion with slower digestion. Meat and refined starches stay a long time inside of you while veggies, especially the raw versions, pass through much faster. Have you ever seen what happens to wet, 37 degree food? It starts rotting very fast. Of course inside of us there is a different microclimate than on our kitchentable, but I think you got the point. Food should stay inside as long as it takes to get the nutrients from it and than outside with the dirty rest of it. To create a more drastic image:  You know what’s coming out of you. Do you think it is really that nice to be full of several day old poop?
„Ha! But that’s diarrhoea!“
No. Diarrhoea is urgent and painfull, you feel weakend afterwards. A regular healthy digestion is simply something you do and that’s it. With a high amount of fiber in your food, you will go more often to the restroom, but that’s normal. A regular digestion is neccessary to clean your body. Good stuff in, debris out. That’s the program. 
Most people treat their diarrhoea with rusk and salted sticks. That eases your pain, because you take the urge away as theses foods slow your belly down. But it does neither help to clean away the cause of your uncomfortablity, nor does it support your fighting body with nutrients. I prefer fresh juices (not the ones from the supermarket!) and soups: liquid food. No extra work for my poor intestine, but a real load of supporting nutrients. And of course I don’t consume whole (raw) vegetables when I have diarrhoea! With that I can’t bear extra fibre. That’s the same as when you massage your skin: in a healthy state that is really nice and supporting. But not when you already have a rash or even a graze. That’s the same with fibre inside of you.

Again at the end: after all I already know, raw food has a hell lot of benefits. But for most people it is better to go slowly into that topic, because your body needs time to adapt the new food. If you change from a conventional diet to a raw food diet that can cause bigger problems than only diarrhoea, even really painful problems. Why? Because raw vegan food is the most effective diet when it comes to detoxing your body. And when you realease all the toxins you collectd in your tissues for years, be shure, they will make trouble on their way out. So take time. „Take time“ means here „take months“. I would really not recommand to go raw vegan within weeks. One step after the other.
Stay critical, make up your own mind, not every new theory an the internet is bare truth. But curiosity and brains help. 🙂

If you ask me, raw veganism is something I want to come closer to. But really slow. 100% raw food is something I can’t imagine for me at the moment, even though I understand the logic behind this theory and I am really thrilled to give it a try. But I have still enough to do with getting rid of the last animal foods in my diet, which will take it’s time („take time“ means months…).
Maybe you ask me in a year. Possibly (and hopefully!) I am vegan than. And probably even a vegan girl eating mostly raw.
Mostly, not totally.

There will be a new post about detoxing soon, so stay alert, best whishes,
Mai

15. Oktober 2013

Flechtwerk – Märchenfrisuren

*please scroll down for translation*

Neuer Monat neues Flechtwerkthema:

haben uns wieder Mühe gegeben, für euch spannende Post zu verfassen.
Leider verspätet sich Bobbly dieses Mal um ein paar Tage, aber wer kennt das nicht, wenn einen der private Stress überrollt. Versucht es die Tage noch mal bei ihr.

Märchenfrisuren, hm, was fällt uns da ein? Rapunzel natürlich, aber mit meiner knappen Steißlänge fühle ich mich da nicht ganz richtig. Überhaupt passen zu dünnen Haaren am ehesten Elfen und Feen, aber wirkliche Frisuren könnte ich da nicht verlinken, um zu sagen: „Da, guckt, das war die Vorlage!“

Stattdessen habe ich mich dazu entschieden meine Lieblingsmärchenfigur zu thematisieren:

Lady Amalthea, das in ein Menschenmädchen verwandelte letzte Einhorn. Eine wirkliche „Frisur“ hat auch sie nicht, denn ihr Haar ist eigentlich immer „nur“ offen, dennoch hat sie einen ganz klaren Signaturehairstyle. Ich meine, wer hat sonst knielange, weiße Haare?

Da bald Halloween ist, habe ich gedacht, habe ich ein bisschen Spaß und kaufe mir eine Perücke.
Da ich aber nicht 8 Wochen darauf warten wollte, waren die Chinaimporte raus und die Perücke deshalb zwar weiß, aber definitiv nicht mehr knielang. Tatsächlich sind die Haare mit 85cm realer Länge etwa so lang wie meine eigenen, also lang, aber nicht spektakulär.

Um so beigeisterter war ich dann aber trotz der fehlenden Länge von den Fotos, die Herr G. von mir gemacht hat.

Mag mich bitte jemand zu einer Halloweenparty einladen? Ist das nicht genial? Wobei ich wohl frieren würde…

Und nein, das ist nicht mein Brautkleid. Das hier habe ich für 33 Euro bei ebay geschossen und bei der Schneiderin für ein paar Kröten anpassen lassen. Aber es ist nah am Marchesakleid vom Stil und somit habe ich jetzt meinen Willen: Chiffonträumchen und die große Prinzessinnen-Elfen-Robe.

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Außerdem habe ich noch wunderschöne Artworks für euch. Als Grafikdesignerin bin ich für solche Kunst ja sowieso immer zu haben, Graphic Novels haben es mir aber besonders angetan, habe ich doch zu meinem Abschluss selbst eine angefangen (eine Ganze hätte den Rahmen gesprengt).

Illustrationen von Renae De Liz und Ray Dillon, basierend auf dem Märchen von Peter S. Beagle.

Vielleicht denkt die ein oder ander schon an Weihnachten? Wir sind ja alle gern nostalgisch mit unseren Kindheitserinnerungen und das letzte Einhorn hat mich persönlich ähnlich begleitet wie es Disney-Filme getan haben, wenn nicht mehr. Die Graphic Novel ist sehr nah am Trickfilm, die Dialoge sind teilweise eins zu eins übernommen, auch die Charaktere sind so gezeichnet, das man sie sofort erkennt – nur schöner. Schmendrik hat nicht so eine große Nase, dass er dran hängen bleiben könnte und Molly Grue sieht nicht ganz so verbraucht aus. Ich hatte den Film lange nicht gesehen und als ich durch das Buch blätterte, war ich erstaunt, wie gut die Personen (und das Einhorn) getroffen waren, vor allem ihre Aura. Erst als ich den Film noch mal geschaut habe, wurde mir richtig bewusst, wie anders der Animestil dann doch teilweise ist, vor allem bei König Haggard, der absolut identisch im Buch wirkt, aber dennoch ganz anders aussieht.
Und in Schmendrik war ich als Kind ja ein bisschen „verliebt“. Ich hab mich gern in Trickfilmcharaktere verguckt. Smee, der Pirat aus Peter Pan gehörte auch mal zu meinen Auserkorenen. Und Batmann. Der aus der Serie: Nana-nana-nana-nana Batman! Meine Mutter hat mich damit aufgezogen. „Na, bist du verliebt?“ „GAR NICHT!“ Also ich war so etwa 5 Jahre alt. Rückblickend sehr süß.
Beim Einhorn habe ich damals nie verstanden weshalb sie den doofen Prinz Lir haben will, der Drachen für sie köpft und nicht den Zauberer, der ihr so loyal ist und eben verdammt, ein Zauberer ist! Ich hätte Schmendrik mit der großen Nase genommen. Aber der nimmt ja Molly Grue.
Mollys Frisur hätte ich im übrigen mühelos nachbauen können. Sie sieht im Film etwa so aus, wie ich unmittelbar nach der Scalpwäsche: Ein Frizzbusch. Ich fand aber, dass das irgendwie nicht märchenhaft genug war. 🙂

Alles in allem, eine wunderschöne Graphic Novel. Und hier nun ein paar Seiten mit besonders schönem Lady Amalthea Haar.
Eigentlich wollte ich auch so einen langen, breiten Flechtzopf machen, aber wie gesagt, die Perücke ist zu kurz…

Mit besten Grüßen an meine liebe Mitzüchterin „Lady Amalthea“ vom LHN. Liebes, deine Haare sind wirklich nicht von dieser Welt, dein Nickname ist jeden einzelnen wahren Buchstaben wert! 🙂

Am 15. November sehen wir uns mit Flechtwerk wieder mit allem zum Thema 
Haare im Winter!
Ich freu mich drauf!

New month new Flechtwerk-topic.

Fairytale hairstyle this time. Maybe you know that question: which Disney princess do you like best?
Well, ehm, Lady Amalthea is no Disney Princess, but she is the fairytale character I adore the most. The Last Unicorn was an important part of my childhood (I was even a bit in love with the magician Schmendrik) and I always become a bit nostalgic when I think of the unicorn and her quest to find her people.
Maybe Lady Amalthea, the unicorn turned to a human girl by magic, has no real „hairstyle“, but of course her hair is stunning: white, kneelength and always airy and full at the same time.
With my own hair at hiplength-and-a-bit-more, I don’t feel like I can impersonate one fairytale character perfectely well. Maybe a fairy… but they have not real „hairstyles“ too.
So it became the Lady. And as Halloween is approaching, why not buy a wig and use some make-up to become somebody else?

So. here we are. And I am really a bit stunnend how my mascarade turned out. Please, may somebody invite me to a halloweenparty? I really love that outfit. 
In addition to that I can show you gorgeous artworks from my new graphic novel. Illustraion by Renae De Liz and Ray Dillon, based on the fairytale by Peter S. Beagle.
Wonderful Lady Amlthea drawings with floating hair… The book is really amazing: pretty close to the anime but still with it’s own style. 

With best wishes to my fellow Longhair „Lady Amalthea“ from the LHN. Your Look is amazing and worth your nickname! 

And see you soon on November 15th when Flechtwerk will post together about 
hair in winter!


13. Oktober 2013

More volume! – The Sockbun / Ballerina Bun

*please scroll down for translation*

Ein Klassiker unter den Frisuren für langes, dünnes Haar ist der Sockendutt. Er ist schnell, einfach und zaubert enorm viel Volumen.

Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten diesen Dutt zu frisieren und außerdem ein paar nette Variationen.

Was ihr braucht

Auf jeden Fall ein Duttkissen, ich kenne diese Kringel auch unter dem Begriff „Donut.“
Bei dünnerem Haar lieber ein kleineres Duttkissen wählen, sonst bekommt ihr unter Umständen Probleme, das Kissen abzudecken.
Nehmt auf jeden Fall ein richtiges Duttkissen: die sind rau und halten die Haare an Ort und Stelle. Eine aufgerollte Socke, wie der Duttname vermute ließe und wie sie in Foren manchmal empfohlen wird, wenn man kein Duttkissen hat, ist für die dünne Schicht an Haar mit geringem Zopfumfang zu glatt. Das verrutscht. Und wer möchte dann schon eine sichtbare Socke am Hinterkopf haben? Diese Donuts gibt es mittlerweile praktisch überall: in der Drogerie, in Accessoireläden wie claire’s, natürlich beim Frisuerbedarf und vermutlich derzeit am günstigsten in Ketten wie H&M und Primark. Duttkissen gibt es meistens ein hellblond-beige und schokobraun. Im Zweifel nehmt den dunkleren Ton. Je nach Laden könnt ihr aber auch Glück haben mit dunkelblond, rotbraun oder schwarz.
Dann braucht ihr noch mindestens ein normales Haargummi, je nach Variation auch noch ein zweites und  vielleicht auch ein kleines Silikongummi.
Mindestens 2 Haarnadeln sind gut, besser 3 bis 4 oder mehr.

Anleitung 1: Der „alternative“ Sockendutt
Ältere Version aus 2012, tiefer im Nacken mit Kupferhaarnadel.
Older version of 2012, lower and with copper hairpin.

Diesen Dutt habt ihr oben schon auf dem ersten Foto gesehen. Ich nenne ihn zuerst, weil er einfacher und für dünnes Haar auch viel besser geeignet ist.
Bindet einen hohen Pferdeschwanz. Bei den meisten Kopfformen sieht der Sockendutt besser aus, wenn er mindestens auf einer Höhe mit den Augen ist oder höher. Tief im Nacken oder auch weit oben auf dem Kopf („Bloggerdutt“), ist sehr typabhängig, ob das gut aussieht. Ich finde den Bloggerdutt ja an vielen, ja, Bloggern eben, ^^ ganz hübsch. An mir nicht. Genausowenig kann ich ihn mir an den meisten Frauen vorstellen zu denen man auch sonst „Frauen“ und nicht mehr „Mädchen“ sagt, aber das ist wie gesagt abhängig von Geschmack, Typ und natürlich dem Kopf unterm Haar. Ein Dutt im Nacken dagegen geht bei mir noch ganz gut.
Zieht das Duttkissen übr den Zopf, aber nur soweit, dass ihr die Spitzen einmal ordentlich um den Duttring legen könnt.
Jetzt krempelt ihr das Duttkissen nach oben hoch. Dabei rollt sich der Zopf um den Ring. Am Anfang müsst ihr vermutlich ein bisschen fummeln, damit die Spitzen nicht wieder rausflutschen, aber das habt ihr schnell raus. Dabei hilft dann auf jeden Fall ein echtes, schön raues Duttkissen.
Während ihr aufkrempelt, verteilt ihr das Haar auf dem Kissen immer mal wieder. Vielleicht müsst ihr den Zopf auch immer wieder ein bisschen drehen, damit er sich nicht verdrillt.
Ihr krempelt und verteilt so lange, bis der ganze Zopf aufgerollt ist und ihr einen schön fetten, fluffigen Dutt direkt am Kopf sitzen habt.
Noch mal ein bisschen die Haare auf dem Kissen verteilen und das Ganze mit ein paar Haarnadeln festpinnen. Das war’s schon.
Ich mag diesen Dutt sehr gern, er wird riesig, das liebe ich!

Anleitung 2: Der „normale“ Sockendutt
Ebenfalls eine ältere Version, wie ihr am alten Logo erkennen könnt.
An older version too as you can tell from the old logo.

Auch hier bildet ein hoher bis mittelhoher Pferdeschwanz die Basis. Zieht das Duttkissen über den Zopf, sodass es eng am Kopf sitzt.
Beugt euch nach vorn, neigt den Kopf, sodass euch die Schwerkraft beim Verteilen der Haare über das Kissen behilflich ist. Der Dutt sollte möglichst an der höchsten Stelle eures Körpers sein, wenn ihr drapiert, dann geht es am besten.
Fächert den Zopf wie eine Asipalme über dem Duttkissen auf, sodass es komplett mit Haar bedeckt wird.
Nehmt das zweite Haargummi, das gern etwas strammer sein darf, und stülpt es vorsichtig über den mit Haar bedeckten Dutt, sodass das Gummi die Haare an der Duttbasis zusammenzieht und etwas fixiert.
Jetzt evtl. die Haare wieder ein bisschen verteilen, denn durch das Haargummiüberziehen könnten die etwas verrutscht sein. Nehmt einen Handspiegel und kontrolliert rückspiegelnd, ob alles sitzt.
Je nach Länge des eigenen Haaren werden die restlichen Längen nun einfach um die Duttbasis gelegt und angepinnt, oder ihr kordelt oder flechtet sie, bevor ihr sie aufwickelt. Wenn ihr letzters tut, achtet darauf, dass ihr beim Beginn des Zopfes die Haare nicht vom Duttkissen zieht. Gaaaanz locker undvorsichtig flechten bzw. kordeln, bitte. 🙂
Den Zopf um die Duttbasis legen, festpinnen, fertig.

Gerade bei dünnem Haar finde ich diese Variante nur begrenzt empfehlenswert: es passiert schnell, dass das Haar nicht ganz reicht, um das Duttkissen zu bedecken und außerdem mag ich persönlich einen optischen Effekt nicht so gern, der besonders bei diesem Dutt schnell auftritt:
„Dutt am Stiel“
Das Duttkissen ist sehr groß im Vergleich zur dünnen Basis, die kaum dicker ist als der eigenen Zopfumfang. Sind die Haare noch recht kurz, kann man das fast gar nicht durch lockeres Wickeln der Längen um den „Stiel“ kaschieren. Gekordelt oder geflochten ist es auch problematisch, da eine Seite deutlich voluminöser wird, als die andere.
Außerdem lese ich immer wieder, dass viele diese Art Dutt mit dem Hintereingang assoziieren. Wenn man das einmal so gelesen hat, dann muss man immer daran denken, auch wenn die Ähnlichkeiot jetzt wirklich nichtg erade erschlagend ist… Sorry Mädels, jetzt seht ihr es auch, oder?

Also: Sockendutts sind prima um DEUTLICH mehr Volumen zu erzielen. Ist das eigene dünne Haar aber noch recht „kurz“ (APL oder BSL), muss man ein bisschen fummeln. Für sehr langes, dünnes Haar ist der alternative Sockendutt ein absoluter Kracher. Er benötigt aber wie gesagt deutlich mehr Länge, damit das Aufrollen gut klappt.

Kleiner Gag zum Schluss: wenn dünnes Haar nicht das Thema ist, ihr aber einfach mal Bock habt auf den gigantomanischen Über-Monster-Dutt, dann schaut mal bei claire’s vorbei. Die haben Duttkissen, die kann man schon bald mit einem Hämoring verwechseln.
Ich habe sehr gelacht.
Aber warum nicht? 🙂

claire’s, Nickike, Senza Limiti

So here we are with one of the most common ways to make thin and long hair look much bigger:
The Sockbun aka Ballerina Bun

As you see, you need a hairdonut to make this bun, so it actually is a little fake, but who cares? 🙂
There are two ways to make a sockbun:

The one I prefer for thin hair is the „alternative“ version. 
You make a ponytail and than put your tips through the hole and wrapp them around the donut. The start is a bit tricky, because you have to make shure, your tipps don’t flip back. Than you roll up the donut, so that your ponytail wrapps itself around the ring. Similar to rolling up a stocking. Make a stop every now and than and spread the hair evenly over the donut. When you have reached the back of your head and the whole ponytail is wrapped up, adjust the bun and fix it with some hairpins. Thats it. That’s how you make the big, pouffy version you see on the first photos.
The longer your hair is, the better.

The other version is the so called normal version, which I cannot recommand to all thin haired ladies. 
If your hair is really thin, better take a smaller donut because otherwise it can be really difficult if not impossible to cover that bagle.
You start with a ponytail too. Than you pull it through the ring, so that the donut is at the back of your head, the ponytail is hanign free. Tilt your head, so that your bun is the highest point of your head and spread the ponytail evenly over the donut. Take a second scrunchie and gently pull it over the donut. That fixes the hair on it. Wrapp the remaining length around the base or make a braid or rope auf it, before you wrap it. But be careful, when you start braiding! The hait an the donut is supposed to stay in place. Don’t forget to pin it. 🙂

Littel fun at the end: if thin hair does not matter to your head and you go for the real BIG hair, maybe claire’s has something for you: a mega-donut which can also be used to sit on as a haemoring, maybe… 😉

Best whishes,
Mai

10. Oktober 2013

Food – Amaranth-Bällchen

Nie wieder Süßigkeiten!
So ein Unsinn. Das denken aber wohl viele, die an eine gesunde Ernährugnsweise denken. Dabei gibt es so viele tolle Möglichkeiten jenseits von Industriezucker, Weißmehl und künstlichen Aromen.
Nach wie vor bin ich streng laktose- und glutenfrei unterwegs. Aber ich liebe Schokolade und alles, was süß und knusprig ist. Das lasse ich mir doch nicht nehmen!
Eine der größeren Offenbarungen der letzten Monate war neben Mandelmus (aber verflucht, ist das teuer!) gepuffter Amaranth. Die ungepuffte Version überzeugt mich nicht so, die Körnchen sind so klein, dass sie eine komische Konsistenz geben.
Aber diese aufgepoppten Dinger sind klasse.

Hier eines meiner aktuellen „Lieblingsrezepte“. Anführungsstriche, weil ich keine konkreten Mengenangaben machen kann. Aber ihr kriegt das schon hin, es ist super einfach.

Amaranth-Bällchen
vegetarisch / vegan / paleo / glutenfrei / laktosefrei
und vor allem saulecker!

Zutaten:
gepuffter Amaranth
Mandelmus
Backkakao
Honig oder Agavendicksaft

Das war’s schon. Mandekmus und gepoppten Amaranth gibt es auch bei dm, also braucht ihr noch nicht mal einen Bio-Laden.

Gebt so viel Amaranth in eine Rührschüssel, wie ihr später haben wollt. Ich nehme meist eine halbe Tüte. An Gewicht ist das nicht viel.
Dann ein paar Teelöffel Kakao dazu, je nachdem, wie schokoladig ihr es mögt. Schmeckt auch ohne sehr gut.
Zu gleichen Teilen Mandelmus und Agavendicksaft bzw. Honig hinzu geben. Durchkneten. Ich mache das mit den Händen und zwar mit Einmalhandschuhen. An den blanken Hädenn klebt es sonst sehr und das ist hinderlich beim Formen der Bällchen.
Gebt so viel Mandelmus und Süße hinzu, bis sich die Amaranthmasse ähnlich verhält wie Knetteig. Solange es noch bröckelt, habt ihr nicht genügend Klebezutaten hinzugefügt.

Dann kleine Portionen abteilen und zu Bällchen kneten. Kneten, nicht rollen! Wenn ihr sie rollt, bröseln sie auseinander. Schön zusammen quetschen.
Fertig.

Guten Appetit.  🙂

Amaranth gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse, ist somit kein Getreide und damit glutenfrei. Fuchsschwanz klingt immer noch sehr nach Gras, aber googlet mal kurz, das ist alles mögliche, aber kein Gras.
Bezüglich der Nährstoffe kopiere ich einen kleinen Teil aus wikipedia:

„Amarant hat einen höheren Eiweiß- und Mineralstoffgehalt als die meisten weltweit traditionell angebauten Getreidesorten. Die Proteine bestehen zu einem hohen Anteil aus essentiellen Aminosäuren. Der Gehalt an Calcium, Magnesium,  Eisen und Zink ist sehr hoch. Ein relativ hoher Anteil derKohlenhydrate sind Ballaststoffe Amarant enthält viele ungesättigt Fettsäuren. Die Inhaltsstoffe sind in einem für die menschliche Ernährung günstigen Verhältnis kombiniert.
Allerdings enthält Amarant bestimmte Gerbstoffe, die die Aufnahme und Verdauung von Vitaminen, Proteinen sowie Spurenelementen hemmen können.“

Na, mit Eisen und Zink sind wir doch wieder voll im Haarthema. 🙂 Was die Gerbstoffe angeht, dazu weiß ich löeider nicht mehr. Auf jeden Fall vertrage ich Amaranth enorm gut und es hat einen sehr angenehm milden Geschmack, der es mit Weizen aufnehmen kann.

Today I have a new recipe for you!
Eating as healthy as possible (or at least trying to), does not mean, theat there are no more treats. 
I really love chocolate and everything crunchy. So why not make your own treats?
This recipe is very simple and you need only three or four ingredients. Four, if you like cocoa, but even without the chocolate taste, these little balls are really delicious.

What you need:

popped amaranth
almondpureé
honey or agavenectar
cocoa (the sort which is used for baking, no nesquik)

So this is paleo, glutenfree, dairyfree and even vegan, if you take the agave.
Fill a bowl with the amaranth and add cocoa as much as as you like (but I give you a hint: we talk about teaspoon portions here). Than add almondpureé and agave in equal parts until you can knead a nice big ball of dough. As long as the mass crumbles, there is no way to form the little balls. When the texture is right, knead the balls. Knead them, don’t roll them. If you roll them, they will crumble to pieces. You need a bit of pressure.
And that’s it. Kneading becomes easier when you use disposable gloves, because the dough tends to stick to your skin.
Pretty easy. And super tasty. Something you can serve to your friend and they will aks how you made them (not only because it tastes different to what they are used to, but because they luike it too).

Amaranth is no real grain, it belongs to the plants called foxtails. Look at pictures of it, that is really no gras. So no grain, no gluten. And it is full of iron, magnesium, calcium and zinc. And other healthy stuff like essential aminos.

So, bon appetit! 🙂