25. September 2013

Crazy Sexy Diet

*please scroll down for translation*

Eine neue Rezension für euch.

Kris Carr mit ihrer Crazy Sexy Diet 

hat mich die letzten Wochen begleitet wie eine gute Freundin.
Mädels (und Jungs), wenn ihr Blogs mögt, wenn ihr es gern hübsch habt beim Lesen, wenn ihr das Gefühl mögt, der Autor sitzt auf eurer Couch, ein Tässchen Tee in der Hand (oder wahlweise auch einen grünen Smoothie) und erzählt so ganz nebenbei, wie eine gesunde Lebensweise funktioniert, bleibt dabei immer lachend fröhlich und nie belehrend, dann ist Kris die Richtige für euch. Vorausgesetzt ihr sprecht gut Englisch, denn die Crazy Sexy Diet ist bisher nicht auf Deutsch erhältlich (EDIT: mittlerweile auch auf Deutsch erhältlich! Yeah!). Ihr seht hier ein superschön aufgearbeitetes Buch mit vielen Fotos und Gestaltungselementen, liebevoller Typographie und, hach,  Kris ist einfach SO herzlich. Wenn euch das Buch keinen Anreiz für besseres Essen gibt, dann strahlt es zumindest soviel positive Energie ab, dass es einfach eine Freude ist. Ich wurde regelrecht angesteckt. Gerade durchgelesen, möchte direkt wieder von vorn beginnen.

Auch Kris geht wie David Agus auf das Thema Krebs ein. Nur in ihrem Fall nicht als Arzt (so wie Agus), sondern als Betroffene. Keine Sorge, es sind nur wenige Seiten und man bekommt nicht dieses Gefühl von zugeschnürter Kehle. Im Gegenteil. Kris hat ihren Krebs als Chance begriffen und ihr Leben danach verändert. Sie sagt selbst: Man muss ja nicht gleich Krebs haben, um sich mit den wirklichen Bedürfnissen seines Körper-Seele-Geist-Gesamtkunstwerks auseinander zu setzen. Vielleicht ist man auch „nur“ schwanger, hat etwas im Fernsehen gesehen, was zum Hinterfragen angeregt hat oder etwas im Internet gelesen. Vielleicht möchte man sich einfach nicht mehr mit den ein oder anderen Zipperlein abfinden „die man eben so hat“. In meinem Fall: ich hatte sowohl keine Lust auf „Wenn du mit über 20 noch Akne hast, dann hast du eben Pech, dafür kriegst du wenigstens später erst Falten!“ als auch auf: „Der Haarausfall ist eben genetisch. Da macht man nichts.“ Die erste Aussage konnte ich bereits Lügen strafen, bei der zweiten wird man sehen.

Die Crazy Sexy Diet heißt so, weil  es eigentlich um viel mehr geht, als um Essen: Es geht darum, sich selbst zu lieben und somit den eigenen Körper, Geist und die Seele mit der Wertschätzung zu behandeln, die sie verdienen. Es klingt anfangs vielleicht alles ein bisschen verrückt, aber an sich geht es um Genuss, Lebensfreude, um Strahlen und Fülle, ein tolles Körper- und Selbstwertgefühl. Das ist es, was uns sexy macht: nicht die Form unsere Hinterns, sondern die Aura, die uns umgibt. Und die Form des Hinterns ändert sich praktisch nebenbei ein mehr weniger großes Bisschen. 🙂

Kris‘ Lifestyle (Crazy Sexy Lifestyle hätte besser gepasst) fußt auf 3 Säulen:
Diet – Exercise – Meditation.

Alle drei werden von ihr erklärt und angeleitet, Schwerpunkt zwar beim Essen, aber nichts funktioniert wirklich gut ohne die anderen beiden.
Sie empfiehlt das, was jetzt ja irgendwie schon nichts Neues mehr für mich ist (aber sie liefert noch mehr Argumente und macht diese Ernährungsform noch attraktiver): eine rohvegan orinitierte Diät, die so reich an Nährstoffen und so arm an Verunreinigungen wie möglich ist. Sie sagt auch: du musst weder Veganer noch Vegetarier werden, auch kein Rohköstler. Aber geh in die Richtung. Strebe ein Verhältnis von 80:20 von roher Gemüsenahrung zu gegarter sonstiger hochwertiger Kost an. Wenn du bei 60:40 ankommst, ist das auch schon super. Eins nach dem anderen, es ergibt sich letztlich von allein, wenn du einmal entscheidest den Weg zu gehen. Tabu sind industriell verarbeitete Nahrungsmittel (aka. Fertigprodukte – im Prinzip alles, was in einer Verpackung daher kommt, auf der eine Zutatenliste aufgedruckt ist), Zusatzstoffe und Tierprodukte aus Massentierhaltung. Die gehören auch nicht in die 20% bzw. 40% hinein, die sollten komplett aus der Küche somit auch vom Teller verschwinden. 20-40% Tierprodukte, auch wenn sie Bio sind ist auch nicht das, was gemeint ist. 😉
Eckpfeiler der Ernährung, neben besagter ökologisch rohveganer Ausrichtung, sind Säfte (frische, nicht gekauft!) und Smoothies, ganz viel Grünzeug (im Wortsinne), eine harmonisierte Verdauung, Entgiftung, Remineralisierung und viel reines Wasser.
Exercise setzt sich zusammen aus Ausdauer, Kraft und Elastizität.
Meditation sollte tägliches Ritual sein und kann Yoga sein, Sitzmeditation, Affirmationen, Massage, ein Bad… Hauptsache man  richtet den Blick nach innen und vergisst bei all dem Entrümpeln von Kühlschrank und schlechten Angewohnheiten nicht, sich auch innerlich zu sortieren.

Was ich persönlich von Kris mitnehme?
Ein wunderbar gutes Gefühl und zwei (drei) ihrer Mantras:

hydrate – nurish – hydrate
und
exercise is not optional
(Meditation is not optional, too)

Ich halte mich daran und mein Körper dankt es mir sowohl optisch sichtbar an Haut, Muskulatur und Nägeln, als auch innerlich spürbar am Energielevel. Geist und Verstand profitieren ebenfalls enorm.
Meine Haut ist immer noch nicht rein, aber so viel besser. Und mein „skinny fat“ verschwindet langsam. Etwas, was ich erfolglos versuche seit ich 14 war und feststellen musste, dass Dünnsein nicht vor Cellulite schützt. Cellulite? Welche Cellulite? Na, habe ich euch, Mädels?

So, wie ich gesagt habe: Müsste ich euch einen Film empfehlen, es wäre Food Inc, so würde ich hier sagen: Müsste ich euch ein Buch empfehlen, es wäre die Crazy Sexy Diet. Auch wenn ich keine der andern Filme und Bücher missen möchte.

In diesem Sinne:

Eat your veggies, ignite your spark and live like you mean it!

P.S.: Wem das alles bekannt vorkommt: Das Konzept ist sehr ähnlich zum dem von Kimberly Snyder mit ihrer Beauty Detox Solution (das Buch habe ich auch hier nach den Erfahrungen von amoureuse de la terre. Einen ihrer Blogartikel dazu findet ihr hier.

Hello everybody!
This time I talk about a book in English! Haha, best for you!
Kris Carr’s Crazy Sexy Diet is a real gem in my bookshelf. Over the last weeks when I read the book (with English lecture I am always much slower especially when the pages are packed with information) Kris became somehow a friend of mine: it felt as if she was sitting right next to me on the sofa, sipping her tea or smoothie, talking about her research and experiences.
Even if you don’t like what she advices for diet, sports and time outs, but there will be one thing you take with you after reading: positive vibrations. I always feel so good when I read the book. Kris is the sort of mentor I prefer: nice and friendly, encouraging and teaching in a way you don’t have to exhaust your brain to learn. 
If you like blogs and nice layouted websites, you will feel at home with the Crazy Sexy Diet.
Okay, you see, I love this book. Until now, it is my favourite one and I really don’t want to miss it. It won’t be the last time I have read it.
So what is Kris talking about?
At first, she came to her researches for a good reason: cancer. So many things she is talking about are the same as those David Agus mentions in his book, even though she comes from the opposite direction: Agus is Oncologist, Kris has cancer herself. Don’t be afraid, it’s no book about miracle healing or horrible chemo experiences. She still has cancer (as the tumors can not be operated). But she is also still alive „her beauty marks lie dormant“ as she says, and she is fitter, somehow healthier and happier as ever before.
Her advice sounds familiar after my recent studies: live on an organic, raw vegan diet or at least: go in that direction. You don’t have to be vegan, nor vegetarian nor raw. But the biggest parts of your meals should come from that side, at least 60%, better 80%. The remaining 20-40% should be organic, unprocessed foods, ideally without sugar and gluten. So meat, dairy, flour, eggs… they are not forbidden, but they should be consumed sparingly if at all. 
Diet is the only thing. The others are: exercise and meditation. In fact the Crazy Sexy Diet is more a lifestyle than a diet. And Kris is so motivating! And motivation was needed during the last weeks as I had SO MUCH to do at work. Exercise, meditation and good foods made me not only survive but still live happily and stay focussed and productive. It was easier to see my priorities. That meeant: less forums (sigh), but hey, the LHN and NaKa will still be there when the bookfair is over. 🙂 Okay, I am tired in the evening, but not as much as I would have been without her encouragement to do my yoga and drink my smoothies, I guess. 

What I take home and in my heart are some mantras:
hydrate – nurish – hydrate 
and
Exercise is not optional!
Nor is mediation. 🙂
I am still neither vegan, nor vegetarian nor raw, but I have made big progress during the last weeks. And ask my biceps’s and my gluteus maximus, they made some progress too. Skinny fat is melting. Something I try to achieve (withou resluts) since I was 14 and found cellulite at my rear. No more cellulite at all. I got you ladies, didn’t I? 🙂

If I should recommand one book, it would be The Crazy Sexy Diet: it’s fun, it’s beautyful outside and inside, it is highly informative and it really gives you what you need to start or to improve: motivation.

So I end with Kris‘ words saying:
Eat your veggies, ignite your spark und live like you mean it!

11 Kommentare

  1. Crazy Sexy Diet lese ich auch gerade. Bin schon fast fertig und kann mich dir da nur anschließen, das Buch ist vollkommen genial und sehr ansprechend geschrieben.
    Vegan for youth kommt doch erst am 15 . November raus? Den Tag hab ich mir zumindest rot im Kalender markiert 😉 Vegan for fit war schon total super, d.h. es kann nur besser werden!
    Ich finde dein Monatsthema super spannend, da ich mich gerade auch sehr mit Ernährung beschäftige. Ich freu mich aber auch schon wieder auf direkt-haariges.

    Liebe Grüße
    Julia

  2. Oh, erst am 15.11.? Dann habe ich zu kurz geschaut. Wurde mir von Amazon eben vorgeschalgen, stand "neu" dran und ich hab nur schnell den Vorschautext gelesen.
    Oh, ja, tatsächlich. Danke für den Hinweis. 🙂

  3. Hui, so unterschiedlich können die Meinungen sein…
    Ich habe es heute bekommen und nun ungefähr zur Hälfte durch, bin gerade bei den grünen Smoothies.

    Vorab muss ich sagen, ich gehöre ja zur eher paranoiden Sorte.
    Deshalb habe ich nach dem ersten Kapitel, in dem Kris über ihre Krebserkrankung erzählt, ziemlich heftig schlucken müssen, und irgendwie verfolgt mich das jetzt, je weiter ich das Buch lese.
    Und es hört nicht auf.
    Sicher ist vieles von dem, was sie schreibt, nicht verkehrt, wenn man es beachtet.
    Aber irgendwie hat es dauernd etwas von "iss dies nicht, sonst kriegst du Krebs. Iss das nicht, sonst kriegst du Krebs. Iss jenes nicht, sonst kriegst du…".
    Mir persönlich macht es eher Angst, so etwas zu lesen.
    Generell habe ich aber das Gefühl, dass diese ganze Krebsthematik im Moment in allen Bereichen, in den Medien und sonstwo (leider auch im Büro, ich zittere seit dieser Woche mit einer lieben Kollegin, die nächste Woche ihre Biopsieergebnisse bekommt), absolut omnipräsent ist, und man ziemlich damit erschlagen wird.
    Okay, ich habs vorher gewusst, als ich das Buch gekauft habe, darf mich jetzt also nicht beschweren.
    Es hat aber meiner Meinung nach etwas von Pistole auf die Brust setzen und "mach das jetzt so, oder dein Risiko steigt ins Unermessliche".
    Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass die meisten Leute das brauchen, sonst ändern sie eh nichts.
    Ich möchte mich aber nicht als permanent tickende Zeitbombe wahrnehmen.

    Okay, ich bin noch nicht durch. Vielleicht kommt der nette Teil noch.
    Trotzdem habe ich persönlich dieses "ach wie nett und gemütlich"-Gefühl leider überhaupt nicht gehabt.
    Bei Seite 69 bin ich dann fast vom Sofa gekippt bei der Vitamin B12-Problematik.
    Okay, also wenn ich den Plan befolge, kriege ich möglicherweise nicht genug ab. Dass ein B12-Mangel schwere, unumkehrbare Nervenschäden verursachen kann, erwähnt sie irgendwie nur am Rande. Okay, schmeiß ich halt n paar Pillen ein. Ist das nicht genau das, wogegen sie sonst durchgängig wettert?
    Dass kann es doch nicht sein.

    Naja, das Buch kam bei mir vielleicht gerade zur falschen Zeit.
    Ansonsten warte ich gespannt auf den nächsten Post zum Thema! 😉

    Gruß
    Leia

  4. Liebe Leia, ich versuche das mal abzuarbeiten. 🙂

    Also: klar Meinungen sind unterschiedlich. Und jeder rezipiert ein Buch/einen Film/ein Werk auch anders. Ich finde es ein bisschen schade, dass im Endeffekt 5 Seiten des ganzen Buches dir die Kernaussage so vermiesen, das ist wirklich schade.
    Dass Kris über ihren eigenen Krebs schreibt, finde ich gut, denn er war ihr Grund sich zu ändern. Aber sonst argumentiert sie ja über das ganze Buch nur extrem selten über Krebs. Ihre Hauptargumente sind immer wieder: du verdienst nur das Beste! Lebe das beste Leben, dass du leben kannst, denn du hast dieses eine Leben, diesen einen Körper, dieses eine Selbst. Warum nicht das Beste draus machen? Es gibt keine harten Verbote (sie schreibt ja selbst immer wieder, dass sie sich z.B. ihre gelegentlichen Cocktails nicht nehmen lässt), aber es gibt Dinge, die sie wichtiger findet zu vermeiden als andere. Ja, sie schreibt von Tabus, aber eben auch immer wieder, dass der Weg das Ziel ist. Dass man das nicht amchen soll aus Angst vor etwas, sondern aus Freude an dem, was möglich ist, was uns gut tut.
    Krebs und Omnipräsenz in den Medien: Zwei Gründe weswegen Krebs so omnipräsent ist: erstens, er ist einfach wahnsinnig verbreitet und er ist nach wie vor in viel zu vielen Fällen tödlich und selbst wenn das nicht, eine der heftigsten Erkrankungen, die man bekommen kann. Denn zweitens, und das ist das worauf sich auch Agus immer wieder bezieht: Krebs ist kein Virus, kein Bazillus oder kein Gendefekt. Krebs ist ein Teil von uns. Darin liegt die Problematik. Deshalb ist es so wahnsinnig schwer ihn zu besiegen, denn es bedeutet einen Teil des eigenen Körpers zu besiegen. Deswegen ist Krebstherapie so hochinvasiv in der Regel, weil oft einfach keine andere Möglichkeit besteht außer: rausschneiden. Wenn möglich. Wer den Krebs verstehen lernt, der lernt vieles auch über den gesunden Körper. Selbst Onkologen wissen, dass sie nur sehr wenig für einen Patienten tun können. Chemotherapie und Bestrahlung ist eine Vergiftung und ein Abtöten mit dem Ziel den Teil zu erwischen, der unerwünscht ist, leider ist das eben sehr schwer bis unmöglich vom Restkörper abzugrenzenn. Deswegen leidet der Patient so enorm unter den Therapien.
    Ich bin bei weitem kein Krebsspezialist, aber ich verstehe, weshalb immer wieder erwähnt wird, dass dieses und jenes das Risiko erhöht. Das R i s i k o. Da liegt der Hase im Pfeffer, vermute ich. Ich hoffe, ich konnte mich und somit auch Kris somit ein bisschen erklären. Krebs und Alterungsprozesse liegen näher beieinander als man meinen mag.
    Noch was zur Omnipräsenz: wir sind beide keine Teenager mehr. "Die Einschläge kommen näher" hat das mal jemand genannt. Auch um mich herum erlebe ich viele Krebsfälle. Familiär, im Freundeskreis. Menschen, die auch so alt sind wie ich. Da wird einem schon mulmig, davon kann ich mich auch nicht frei machen.
    Es ist wie gesagt sehr schade, dass für dich das "tickende Zeitbombe-Gefühl" überwiegt. Für mich war es durch die Bank: "Hey, in dir schlummert ein noch viel besseres, gesünderes und schöneres Selbst, als du jetzt bist! Komnm und weck dieses Selbst auf es wartet nur darauf zu strahlen!"

  5. Vit B12: Das ist einer der härtesten Angriffspunkte für vegane Ernährung. Ich muss zugeben, dass ich beim Kapitel "Supplements" auch erst mal mit den Zähnen geknirscht habe. Eben geanu aus dem Grund "Hä? Ich dachte, wenn ich so esse, wie du vorschlägst, dann ist alles tutti?!"
    Jein. Damit sind wir wieder beim Thema moderne Gesellschaft. Die Böden sind nicht so wie früher. Unsere Lebensmittel werden gelagert und haben teils lange Transportwege hinter sich. Wir verbringen zu viel Zeit sitzend im Büro. Und: wir waschen unsere Lebensmittel (was ja auch wichtig ist!). Würden wir das nicht tun, wäre die B12-Problematik lange nicht so präsent. Ich persönlich halte ja auch vom gesundheitlichen Argumentationweg eine rein vegane Ernährung nicht für den Königsweg. Er ist es für mich dadurch, weil er ebenfalls ethische Aspekte berücksichtigt. Deswegen finde ich vegane Ernährung so erstrebenswert. Rein ernährungsphysiologisch würde ich eine Mischung aus Rohveganismus und Raw-Paleo mit geringem Fleisch- und Eianteil empfehlen. Und beim Fleischanteil dann auch nicht nur Muskelfleisch. Damit ist das B12-Thema vom Tisch. Ob Fleisch dann roh sein muss, das ist wieder eine eigene Diskussion wert. Das ist auch nach wie vor ein Grund für mich, nicht vollständig auf vegane Kost umzustellen.

    Ich vermute wirklich, dass Kris und ich dich mit dem Krebsthema genau auf dem falschen Fuß erwischt haben. Wenn man für ein Thema sensibilisiert ist, sieht man es ja plötzlich überall.
    Ich würde mir für dich wirklich wünschen, dass du mehr von dem Positiven aus dem Buch mitnehmen kannst: Mehr: "Hey Darling, you are beautyful!"
    Denn das sind wir doch. Beauty-full. Full of beauty. Ich finde das englische Wort sehr passend. Die Schönheit ist in uns, keine Hülle, die uns umgibt, sondern etwas, das durch die Hülle strahlt.

    Ganz liebe Grüße, Heike
    Rechtschreibfehler gibt's gratis heute. 😉

  6. Hm, genau den Spruch mit den Einschlägen, die näher kommen, hatte ich das Wochenende über auch im Kopf. Hat meine alte Chefin immer gesagt, und ich fand diese Einstellung ganz furchtbar. "Irgendwann entkomme ich dem auch nicht mehr". Nee, ich bin zwar Schwarzmaler vor dem Herrn, aber dagegen wehre ich mich dann doch.
    Aber du hast schon recht.
    Wenn einen im Moment eh schon etwas beschäftigt, dann sieht man es irgendwie an jeder Ecke.

    Ich habe das Buch übrigens noch zu Ende gelesen. 🙂
    Bei dem Satz "stell dir dein fünfjähriges Selbst vor, wie würdest du mit der Kleinen umgehen" hab ich echt heulen müssen. Damit hatte sie mich.
    Jah, ich gebs zu, ich bin ne emotionale alte Schachtel. Aber da ist was dran. Selbstliebe ist vielleicht nicht immer so meine Stärke – und ich glaube, das geht vielen von uns so. Dass diese Botschaft richtig und wichtig ist, da bin ich ganz bei dir. Man vergisst das nur viel zu oft. Vielleicht hätte ich viel eher mit diesem Fokus auf das Buch schauen sollen.
    Überhaupt hat mir das Kapitel zu Entspannung, Wellness usw. sehr gut gefallen. (ich hätt vielleicht mal zu Ende lesen sollen, eh ich mecker!)
    Erschreckend, wie schnell man aus guten Vorsätzen wieder rausfällt. Ich war zum Beispiel nach dem Sommerurlaub, was das angeht, auf einem echt guten Weg – und wo ist das geblieben? Weiß auch nicht. Der Arschtritt kam definitiv zur richtigen Zeit.

    Das NEM-Kapitel – naja, hm, weiß noch nicht. Mal gucken.
    Ansonsten muss ich das Buch, glaube ich, irgendwann nochmal in Ruhe lesen. War wohl nicht das richtige Wochenende dafür.

    Leia

  7. Oh ja, bei dem fünfjährigen Selbst, das ist schon irgendwie erschreckend, oder? Sehr wahr. Freut mich, dass du noch mal ein bisschen darüber nachgedacht hast, auch wenn ein gewisser kalter Schauer über den Rücken geblieben ist.
    NEMs ist ein ganz schwieriges Thema. Ich schiebe das hier auf dem Blog ewig vor mir her, weil ich mir einfach kein abschließendes Urteil bisher bilden konnte. Bei Vit D hatte ich das ja schon angerissen, aber ds betraf dann nur das eine Vitmin und wir reden ja von Vitaminen, Spurenelementen, Stoffen mit hormonähnlicher Wirkung wie eben Vit D, Probiotika, Enzymen… Kombipräparate, Monopräparate, au pflanzlichen, tierischem oder künstlichem Ursprung. Das ist schon nicht so einfach. Aber ich lerne weiter. 🙂
    LG

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