29. September 2013

You are what you think

Ich dachte, das heißt:
„Du bist, was du isst!“
Ja, das auch. Wir sind aber alle doch etwas mehr als nur ein Verdauungstrakt mit Hirn (und Haaren) oben dran, oder?

Zur Seelenhygiene gehört für mich neben Entspannung und mit einem vertrauten Menschen über die Ungerechtigkeit der Welt schimpfen ebenso eine positive Grundeinstellung.
Positive Mantras sind dabei ganz hilfreich („Ich schaffe das!“) genauso wie das Beseiteschieben des allzu beliebten Galgenhumors („Könnte schlimmer sein.“) oder gar Zynismus („Zumindest brauche ich bei dem Haarausfall dann demnächst weniger Shampoo!“)
Vielleicht wird der Tag stressig, ja. Vielleicht hat uns jemand oder etwas gerade echt geärgert. Vielleicht läuft etwas nicht so, wie wir uns das wünschen. Aber es läuft gerantiert nicht besser, wenn wir darüber brüten. Und glaubt mir, ich bin ein Mensch, der schon Dinge nicht nur totanalysiert, sondern direkt atomisiert hat.

Ich bin niemand, der betet. Aber Autosuggestion ist etwas, was ich für mächtiger halte, als man meinen möchte. Zumindest funktioniert es für mich erstaunlich gut, trotz (oder gerade wegen?) besagter Neigung zum Zerdenken. Das Phänomen der sich selbst erfüllenden Prophezeihung ist ja hinlänglich bekannt. Warum mir also vorher einreden, dass ich etwas nicht kann? Möchte ich mich darin bestätigen? Nein. Und wenn ich es dann tatsächlich doch nicht schaffe: nun, dann eben nicht. Aber zumindest lag es nicht an fehlendem Willen und negativer Einstellung.

An manchen Tagen fallen die Affirmationen leichter („Heute ist ein guter Tag!“), an anderen muss man schon ziemlich nach etwas suchen, woran man sich hochziehen kann.
Ich bin ja Pragmat. Und ich habe es gerne schön. Somit habe ich mir einfach eine Sammlung an Affirmationen zugelegt, die ich mir durchlesen kann, wenn ich meine sie zu brauchen oder auch nur einfach so, weil sie schön sind. Denn hübsch sind sie auch. Weil meine Affirmationen bei Pinterest liegen. Ab und zu mache ich mir selbst solche kleinen Kärtchen. Oder ich trinke einen Yogi-Tee und lese den Teebeuteltext. 🙂

Liebe Menschen schenken Maiglöckchen-Gefäße

 In diesem Sinne,
gute Woche,
Mai
🙂

You are not only what you eat, you are what you think, too.  Thoughts make words, make habits, make your cahracter, make your destiny. And we all want to be happy somehow, don’t we? Bettr no self fullfilling prophecy but some autosuggestion: „I can do it!“ ist that much better than „Could have been even worse…“
If you like, add your positivity and optimism to a prayer. I am no one who prays, but I have some mantras and let’s tell them „spells“. There are days when it is easy to be grateful unbd full of love. Others are… harder. For those days I have my collection of quotes on pinterest. Or my yogitea with its tiny little flag of optimism.

So far,
good week,
yours Mai

Und hier ein paar meiner Lieblings-Pins, sucht euch einen aus, der euch am besten gefällt. 🙂

And here are some of my favourite pins. Chose one that fits for you. 🙂

Quelle

Quelle
Quelle, zu der ich das Bild verlinken kann.
Quelle von der ich das Bild ursprünglich habe, was sich aber nicht einbinden lässt.

26. September 2013

Hairstyle of the Day – Braided Bun Variation

Not of today, but of someday. 🙂
Simple english braid in the neck plus a dutch lacebraid from the side, wrapped to a bun. Big look for thinner hair, because you wrap it flat and therefore the circumference of the bun becomes much bigger. That’s it so let’s go!

Nicht von heute, aber von einem Tag eben. 🙂
Ganz einfacher englischer Zopf im Nacken und ein holländischer Lacebraid von der Seite, die im Nacken dann flach aufgewickelt werden. Flächiges Wickeln ist besonders für dünneres Haar ein guter Trick, um optisch mehr Volumen zu bekommen, wächst so doch der Durchmesser des Dutts ganz beträchtlich. Das war’s schon. Und ab dafür!

25. September 2013

Crazy Sexy Diet

*please scroll down for translation*

Eine neue Rezension für euch.

Kris Carr mit ihrer Crazy Sexy Diet 

hat mich die letzten Wochen begleitet wie eine gute Freundin.
Mädels (und Jungs), wenn ihr Blogs mögt, wenn ihr es gern hübsch habt beim Lesen, wenn ihr das Gefühl mögt, der Autor sitzt auf eurer Couch, ein Tässchen Tee in der Hand (oder wahlweise auch einen grünen Smoothie) und erzählt so ganz nebenbei, wie eine gesunde Lebensweise funktioniert, bleibt dabei immer lachend fröhlich und nie belehrend, dann ist Kris die Richtige für euch. Vorausgesetzt ihr sprecht gut Englisch, denn die Crazy Sexy Diet ist bisher nicht auf Deutsch erhältlich (EDIT: mittlerweile auch auf Deutsch erhältlich! Yeah!). Ihr seht hier ein superschön aufgearbeitetes Buch mit vielen Fotos und Gestaltungselementen, liebevoller Typographie und, hach,  Kris ist einfach SO herzlich. Wenn euch das Buch keinen Anreiz für besseres Essen gibt, dann strahlt es zumindest soviel positive Energie ab, dass es einfach eine Freude ist. Ich wurde regelrecht angesteckt. Gerade durchgelesen, möchte direkt wieder von vorn beginnen.

Auch Kris geht wie David Agus auf das Thema Krebs ein. Nur in ihrem Fall nicht als Arzt (so wie Agus), sondern als Betroffene. Keine Sorge, es sind nur wenige Seiten und man bekommt nicht dieses Gefühl von zugeschnürter Kehle. Im Gegenteil. Kris hat ihren Krebs als Chance begriffen und ihr Leben danach verändert. Sie sagt selbst: Man muss ja nicht gleich Krebs haben, um sich mit den wirklichen Bedürfnissen seines Körper-Seele-Geist-Gesamtkunstwerks auseinander zu setzen. Vielleicht ist man auch „nur“ schwanger, hat etwas im Fernsehen gesehen, was zum Hinterfragen angeregt hat oder etwas im Internet gelesen. Vielleicht möchte man sich einfach nicht mehr mit den ein oder anderen Zipperlein abfinden „die man eben so hat“. In meinem Fall: ich hatte sowohl keine Lust auf „Wenn du mit über 20 noch Akne hast, dann hast du eben Pech, dafür kriegst du wenigstens später erst Falten!“ als auch auf: „Der Haarausfall ist eben genetisch. Da macht man nichts.“ Die erste Aussage konnte ich bereits Lügen strafen, bei der zweiten wird man sehen.

Die Crazy Sexy Diet heißt so, weil  es eigentlich um viel mehr geht, als um Essen: Es geht darum, sich selbst zu lieben und somit den eigenen Körper, Geist und die Seele mit der Wertschätzung zu behandeln, die sie verdienen. Es klingt anfangs vielleicht alles ein bisschen verrückt, aber an sich geht es um Genuss, Lebensfreude, um Strahlen und Fülle, ein tolles Körper- und Selbstwertgefühl. Das ist es, was uns sexy macht: nicht die Form unsere Hinterns, sondern die Aura, die uns umgibt. Und die Form des Hinterns ändert sich praktisch nebenbei ein mehr weniger großes Bisschen. 🙂

Kris‘ Lifestyle (Crazy Sexy Lifestyle hätte besser gepasst) fußt auf 3 Säulen:
Diet – Exercise – Meditation.

Alle drei werden von ihr erklärt und angeleitet, Schwerpunkt zwar beim Essen, aber nichts funktioniert wirklich gut ohne die anderen beiden.
Sie empfiehlt das, was jetzt ja irgendwie schon nichts Neues mehr für mich ist (aber sie liefert noch mehr Argumente und macht diese Ernährungsform noch attraktiver): eine rohvegan orinitierte Diät, die so reich an Nährstoffen und so arm an Verunreinigungen wie möglich ist. Sie sagt auch: du musst weder Veganer noch Vegetarier werden, auch kein Rohköstler. Aber geh in die Richtung. Strebe ein Verhältnis von 80:20 von roher Gemüsenahrung zu gegarter sonstiger hochwertiger Kost an. Wenn du bei 60:40 ankommst, ist das auch schon super. Eins nach dem anderen, es ergibt sich letztlich von allein, wenn du einmal entscheidest den Weg zu gehen. Tabu sind industriell verarbeitete Nahrungsmittel (aka. Fertigprodukte – im Prinzip alles, was in einer Verpackung daher kommt, auf der eine Zutatenliste aufgedruckt ist), Zusatzstoffe und Tierprodukte aus Massentierhaltung. Die gehören auch nicht in die 20% bzw. 40% hinein, die sollten komplett aus der Küche somit auch vom Teller verschwinden. 20-40% Tierprodukte, auch wenn sie Bio sind ist auch nicht das, was gemeint ist. 😉
Eckpfeiler der Ernährung, neben besagter ökologisch rohveganer Ausrichtung, sind Säfte (frische, nicht gekauft!) und Smoothies, ganz viel Grünzeug (im Wortsinne), eine harmonisierte Verdauung, Entgiftung, Remineralisierung und viel reines Wasser.
Exercise setzt sich zusammen aus Ausdauer, Kraft und Elastizität.
Meditation sollte tägliches Ritual sein und kann Yoga sein, Sitzmeditation, Affirmationen, Massage, ein Bad… Hauptsache man  richtet den Blick nach innen und vergisst bei all dem Entrümpeln von Kühlschrank und schlechten Angewohnheiten nicht, sich auch innerlich zu sortieren.

Was ich persönlich von Kris mitnehme?
Ein wunderbar gutes Gefühl und zwei (drei) ihrer Mantras:

hydrate – nurish – hydrate
und
exercise is not optional
(Meditation is not optional, too)

Ich halte mich daran und mein Körper dankt es mir sowohl optisch sichtbar an Haut, Muskulatur und Nägeln, als auch innerlich spürbar am Energielevel. Geist und Verstand profitieren ebenfalls enorm.
Meine Haut ist immer noch nicht rein, aber so viel besser. Und mein „skinny fat“ verschwindet langsam. Etwas, was ich erfolglos versuche seit ich 14 war und feststellen musste, dass Dünnsein nicht vor Cellulite schützt. Cellulite? Welche Cellulite? Na, habe ich euch, Mädels?

So, wie ich gesagt habe: Müsste ich euch einen Film empfehlen, es wäre Food Inc, so würde ich hier sagen: Müsste ich euch ein Buch empfehlen, es wäre die Crazy Sexy Diet. Auch wenn ich keine der andern Filme und Bücher missen möchte.

In diesem Sinne:

Eat your veggies, ignite your spark and live like you mean it!

P.S.: Wem das alles bekannt vorkommt: Das Konzept ist sehr ähnlich zum dem von Kimberly Snyder mit ihrer Beauty Detox Solution (das Buch habe ich auch hier nach den Erfahrungen von amoureuse de la terre. Einen ihrer Blogartikel dazu findet ihr hier.

Hello everybody!
This time I talk about a book in English! Haha, best for you!
Kris Carr’s Crazy Sexy Diet is a real gem in my bookshelf. Over the last weeks when I read the book (with English lecture I am always much slower especially when the pages are packed with information) Kris became somehow a friend of mine: it felt as if she was sitting right next to me on the sofa, sipping her tea or smoothie, talking about her research and experiences.
Even if you don’t like what she advices for diet, sports and time outs, but there will be one thing you take with you after reading: positive vibrations. I always feel so good when I read the book. Kris is the sort of mentor I prefer: nice and friendly, encouraging and teaching in a way you don’t have to exhaust your brain to learn. 
If you like blogs and nice layouted websites, you will feel at home with the Crazy Sexy Diet.
Okay, you see, I love this book. Until now, it is my favourite one and I really don’t want to miss it. It won’t be the last time I have read it.
So what is Kris talking about?
At first, she came to her researches for a good reason: cancer. So many things she is talking about are the same as those David Agus mentions in his book, even though she comes from the opposite direction: Agus is Oncologist, Kris has cancer herself. Don’t be afraid, it’s no book about miracle healing or horrible chemo experiences. She still has cancer (as the tumors can not be operated). But she is also still alive „her beauty marks lie dormant“ as she says, and she is fitter, somehow healthier and happier as ever before.
Her advice sounds familiar after my recent studies: live on an organic, raw vegan diet or at least: go in that direction. You don’t have to be vegan, nor vegetarian nor raw. But the biggest parts of your meals should come from that side, at least 60%, better 80%. The remaining 20-40% should be organic, unprocessed foods, ideally without sugar and gluten. So meat, dairy, flour, eggs… they are not forbidden, but they should be consumed sparingly if at all. 
Diet is the only thing. The others are: exercise and meditation. In fact the Crazy Sexy Diet is more a lifestyle than a diet. And Kris is so motivating! And motivation was needed during the last weeks as I had SO MUCH to do at work. Exercise, meditation and good foods made me not only survive but still live happily and stay focussed and productive. It was easier to see my priorities. That meeant: less forums (sigh), but hey, the LHN and NaKa will still be there when the bookfair is over. 🙂 Okay, I am tired in the evening, but not as much as I would have been without her encouragement to do my yoga and drink my smoothies, I guess. 

What I take home and in my heart are some mantras:
hydrate – nurish – hydrate 
and
Exercise is not optional!
Nor is mediation. 🙂
I am still neither vegan, nor vegetarian nor raw, but I have made big progress during the last weeks. And ask my biceps’s and my gluteus maximus, they made some progress too. Skinny fat is melting. Something I try to achieve (withou resluts) since I was 14 and found cellulite at my rear. No more cellulite at all. I got you ladies, didn’t I? 🙂

If I should recommand one book, it would be The Crazy Sexy Diet: it’s fun, it’s beautyful outside and inside, it is highly informative and it really gives you what you need to start or to improve: motivation.

So I end with Kris‘ words saying:
Eat your veggies, ignite your spark und live like you mean it!

24. September 2013

haselnussblond bei LadyLandrand


Ich fühle mich ein bisschen geehrt: die liebe Martina „Lady Landrand“ hat meinen kleinen Haarblog auf ihrem YouTube-Kanal vorgestellt. Ich war ganz verduzt, als sie mich anschrieb und fragte, ob ich ihr ein paar Bilder zur Verfügung stellen könne. Klar!
Liebe Martina, Danke noch mal dafür. Und für die Bauchübung auch (Martina zeigt regelmäßig Yogaübungen), die habe ich direkt mit ins Programm genommen.

I felt a bit confused as Martinas asked me, if I could send her some pictures, so that she can introduce my blog to her followers on YouTube. But, hey, of course! I am honored, really! Thank you so much and also thank you for some yoga advice. Martina akak LadyLandrand shows yoga instructions too. 🙂 Her V-Log is in German, as you already might have considered.

23. September 2013

parandi time

Im Herbst und Winter mag ich oft lieber gemütlich Looks: das bedeutet für mich: Schals und schwerere Flechtfrisuren. Dabei bediene ich mich ganz gerne meiner kleinen Parandisammlung. Dieses hier ist aus dunkelbrauner Baumwolle. Ein Parandi ist eigentlich nur ein Bündel langer Fäden, die mit einem speziellen Knoten zusammengefasst werden. Ich wollte euch das schon längst gezeigt haben, wie man ein eigenes Parandi bastelt und einarbeitet, aber ich komme zumindest diesen September mit dem großen Gesundheitsüberthema nicht dazu. Dann aber ganz bald, wirklich versprochen! 🙂
An Parandis mag ich nicht nur die Größe und Schwere der Frisuren (und die möglichen Farbakzente), sondern auch, dass ich damit anderen, größeren Haarschmuck verwenden kann. Diese kupferne XL-Flexi habe ich zum Beispiel extra für meine Parandidutts gekauft. In Frisuren nur aus meinem Haar ist sie deutlich zu groß.

In autumn and winter I often feel in need for cosy, braided hair styles with scarfs. The styles become a bit heavier now and therefore I like my parandi. This one is made of brown cotton yarn. A parandi is a bundle of long threads held together with a special knotting technique. I have promised long ago to show you how you can make your own parandi… and I will do so soon. Promised! Really. But for September I am too busy with me special topic: health and wellness.
So here we are with one of the simplest looks you can create with a prandi: a braided bun. And it feels nice to need bigger hair accessoieres. I bought my copper XL flexi only for buns like this. My own hair is far to thin for such a size.

22. September 2013

If you want to view paradise, simply look around and view it!

Schön schrecklich, bitter süß. Und ich will das haben!
Ich liebe das Filmchen für seine Aussage, die Grafik (natürlich) und den Song. Wunderschön.
Und passte einfach so gut in mein aktuelles Monatsthema.
Cruel beauty, bitter sweet. And I want to have that! 🙂
I love this little video for its intention, its animation (of course) and for the song. Wonderful.

Come with me
and you’ll be
in a world of pure imagination.
Take a look
and you see
into your imagination.

We’ll begin with the spin
travelling in 
a world of my creation.
What we’ll see
will defy
explanation.

If you want to view paradise
simply look around and view it.
Anything you want to
do it.
Want to change the world,
there’s nothing
to it.

There is no
life I know
to compare with pure imagination.
Living there
you’ll be free
if you truly whish to b.e.

If you want to view paradise
simply look around and view it.
Anything you want to
do it
want to change the world
there’s nothing to it.


In diesem Sinne /So far,
Mai

21. September 2013

I need a black wedding dress…?

*please scroll down for translation*

Letztes Wochenende habe ich wieder mit Küchenkrepplocken experimentiert. Ich hab ja die neuen, langen Tressen hier und wollte testen, wie das dann gelockt aussehen kann für den gewünschten Hochzeitslook.
Nun, verbesserungswürdig.
Ohne Tressen finde ich meine feinen Haare auf schwarzem Grund ganz bezaubernd. Ich habe am Abend (Geburtstagsfeier eines Freundes) sogar eines DER Haarkomplimente bekommen:

„Sind das jetzt alles deine Haare?“
„Ja!“

nur mein Haar / my own hair without extensions
ebenfalls nur mein Haar / just my own hair too

 Das war genial. Sogar ausgehangen waren die Locken noch super schön.

6 Stunden später / 6 hours later

Das Ganze noch mal auf Weiß war dann leider sehr ernüchternd.
Weiß frisst meine Spitzen und Längen. Aus voller, schöner, gelockter Taillenlänge wurde voll gelocktes APL/BSL mit ein paar abgefressenen Fransen zwischen Midback und Taille.
Und warum sehen Haare auf weiß nicht nur dünner sondern auch stumpfer aus? Muss ich das verstehen?

Also dann, Tressen rein.
So von hinten auf dem Foto geht das noch. Ich hätte noch eins von der Seite machen sollen. Da sah man dann, dass es sich überhaupt nicht eingefügt hat. Mein eigenes Haar lag auf Taillenhöhe in einer richtigen Stufe auf, unten hingen die langen Korkenzieherlocken der Tressen raus.
Dazu kommt, dass meine eigenen Haare einfach eine ganz andere Lockenstruktur bekommen, als die Tressen, obwohl ich sie mit den gleichen Wicklern und der gleichen Methode behandelt habe. Die Tressen bilden enge Spiralen, sehr definiert und kompakt. Mein eigenes Haar macht eher „romantische Locken“, etwas leichter, natürlicher wie ich finde. Ein bisschen undone, was mir eigentlich sehr gefällt. Aber eben auf Weiß so allein…
Ich hab mich zu Demonstrationszwekcne mal in einen „Hochzeitskleid-Dummy“ geschmissen.

Die Proportion von optischer Haarlänge zum Körper ist so wirklich gut. Aber die Stufe zum Eigenhaar stört sehr. Wirkt auf den oberen Fotos harmloseser als live, das Foto unten zeigt ganz gut, was ich meine.

Was nun?
Die Tressen sind mir echt einen gefühlten Kilometer zu lang. Mir gefällt das überhaupt nicht, wie sich das Zweithaar mit dem eigenen Haar (nicht) verbindet. Ich finde meine Locken ohne Tressen so viel schöner als mit – aber auf Weiß ist das indiskutabel. Außerdem war das Gewicht wirklich enorm, welches da an meinem Kopf hing. Ich weiß nicht, ob ich das zwölf Stunden und länger so tragen möchte.

Ich werde den sehr langen Tressen noch ein, zwei Chancen geben, wenn die dann immer noch so unkooperativ mit meinem eigenen Haar sind, dann werde ich versuchen mit kürzeren Tressen zu arbeiten. Entweder vertausche ich dann die Superlängen oder ich schneide sie mir passend.

Weitere Möglichkeit, die mir immer sinnvoller erscheint: Keine Tressen. Ich habe noch über ein halbes Jahr Zeit, um meine eigenen Haare fitter zu bekommen. Will heißen: Länge halten, trimmen. Sollte das nicht reichen, habe ich ja meine „kurzen“ Tressen von Ursi, die bei meiner jetzigen Länge gut funktionieren.
Wie gut das klappt, steht und fällt leider damit, wie viele Haare ich weiterhin verliere. Ich erachte das nicht mehr als Haarausfall seit etwa Juli, aber ich liege seit dem recht konstant bei plus minus 90 Haaren am Tag. Mal knapp über 100, mal knapp unter 80. Man wird sehr geübnt darin Knäulgrößen abzuschätzen. 80-120 ist immer noch recht viel. Und um eine Länge wie meine nachdicken zu lassen, ist das leider zu viel. Die Längen und Spitzen dünnen derzeit weiter aus. Ich habe schönes Haar oberhalb von BSL, darunter ist es echt schwierig. Für Dutts und Flechtereien kein Problem, offen muss ich dagegen einen Good-Hair-Day in Kombination mit dunkler Kleidung erwischen, dass es gut aussieht. Die dunkle Kleidung kann bzw. will ich an meiner Hochzeit nicht tragen. Und ob das dann ein Good-Hair-Day sein wird, ist auch fraglich, Stress vorher und so.
Ich bin zuversichtlich, dass dieser kleine weitere Shed temporär begrenzt sein wird, passt er doch zeitlich zu einer Entgiftungsphase vor einigen Wochen, di sich etwa 6 Wochen hingezogen hat. Somit sollte das Thema sich irgendwann im Oktober erledigen.

Wie gesagt, da gibt es noch ein paar Möglichkeiten anderweitig zu frisieren, aber eigentlich:
Warum etwas erzwingen?
Mein großer Voreil ist: ich bin selber schmal, da sind zarte Haare nicht so tragisch. Je länger ich mir das begucke, desto weniger finde ich diese Lockenmasse für mich passend. Zumindest nicht mit diesen starken Strukturunterschieden.

Ich habe ja noch Zeit, es wird weiter geübt.

Hello my dearest followers!
Today I am back with new curl-experiments. I really love how the curls turned out when I wore no ectensions but my black cardigan underneath. But I am still neither satisfied with the look of my hair on white nor in combination with the clip-in extensions. First, the extensions are much too long, even though they shrink a lot when curled, second, the hair structures of the clip-ins and mine do not blend in smoothly and it is very easy to spot the fake hair, third, the tresses are really heavy on my scalp. So neither the look nor the comfort is what I want them to be.
You see my own hair curled and without extensions on dark clothing looks pretty nice, I really love the photos, but on white… But my wedding dress is white, so what can I do?
I will give the clip-ins one or two more trys, but if it won’t work for me, I will experiment with other hairstyles. My biggest advantage is, that I have a rather fragile shape, so my thin hair somehow matches my body, but nevertheless it is too thin now to look healthy. The ends are really over, if you ask me.
I could trimm an maintain and hope for the bigger blobb to catch up, but although I have more than half a year left, I don’t think, that this will be enough time for my hair. 
 I am not willing to force it. My hair is not ugly, nor is my face or body. I simply have to find something that fits all: hair, personality, general looks and – expectations. The last point is the most difficult.
But there is still time for practise.
Keep your fingers crossed for me as it depends a lot on how much I shed. Since July I wouldn’t call this hairloss, but still I lose about 80 to 120 hairs a day. That  a bit too high, espacially for regaining thickness. In fact my length become thinner every week. But I am not worrying much about that. Of course that’s nothing I embrace, but it fits to an intervall of detoxing a few weeks ago which lasted about 6 weeks. So I feel confident that the shed will be over sometime in october. 

So I keep on practising. 🙂
Best wishes,
Mai

18. September 2013

Rezension – Gesund in sieben Tagen / Vitamin D

Nicht nur eine Renzension, sondern auch ein paar weitere Worte zum Thema Vitamin D. Dieses Vitamin wurde ja in den letzten Jahren ziemlich gehypt. Zu Recht? Ich bin da skeptisch, auch wenn einige Argumente für mich schlüssig sind.
Also:

Gesund in sieben Tagen von Dr. med. Raimund von Helden 

Bei dem Titel möchte ich ja wieder weglaufen…Wie ihr merkt, sind solche Titel aber wohl eher die Regel als die Ausnahme, wenn es um populär aufbereitete Gesundheitsratgeber geht. Aber bei diesem Buch hätte mich außerdem das Cover schon stutzig machen sollen: eine Wunderpille…

Warum habe ich das Buch dann doch gekauft und gelesen?
Nun, ich kam irgendwie nicht drum herum. Was immer wieder während meiner Recherchen aufkam, war das Thema Vitamin D. Und dass man doch bitte substituieren sollte, wenn man in unseren Breitengraden lebt und nicht gerade sexy Landschaftsgärtner von Beruf ist (sexy ist wichtig, denn man sollte viel Haut sehen). Als Hauptquelle wurde immer wieder besagtes Buch genannt und somit habe ich es mir auch gekauft. Da musste doch was dran sein, dachte ich. Auch wenn ich vielem, was ich mir über Vitamin D angelesen habe zustimme, so bin ich doch nicht der Meinung, dass man damit eine dieser so sehr geliebten Pauschallösungen gefunden hat. Kurz: Das Buch kann ich nicht empfehlen und wenn dann nur sehr eingeschränkt. Zwar arbeitet von Helden medizinisch ab, was Vitamin D im Körper tut und er zeigt sogar, wie man berechnet, wieviel man benötigt, aber er führt so viele Geschichten aus der Praxis an, die einfach so schlimm nach Wunderheilung klingen und die immer wieder nur einen Tenor haben: Geheilt durch Vitamin D!, dass ich das nicht ernst nehmen kann. Was ist mit anderen Faktoren? Was haben die Patienten gegessen? Haben sie Sport getrieben, war es ein Placebo? Die Herangehensweise empfinde ich als passend zum Titel: reißerisch.
Was nehme ich daraus mit?
Man sollte tatsächlich ein Auge auf eine gute Vitamin-D-Versorgung haben, da besonders in unseren Breitengraden und nördlicher in den Wintermonaten durch Sonneneinstrahlung auf natürlichem Wege meist nicht genügend Vitamin D gebildet werden kann. Bevor ich meine Recherchen anfing, war ich noch auf dem Stand von vor über 10 Jahren: täglich 10 Minuten Tageslicht auf Gesicht und Hände reichen aus, auch bei bedecktem Himmel und auch im Winter. Das ist mittlerweile überholt. Grob zwischen November und März ist es hier überhaupt nicht möglich selbst Vitamin D zu bilden, da dafür UVB-Strahlung nötig ist. In den Wintermonaten ist der Einstrahlwinkel der Sonne so flach, dass die Atmosphäre die UVB-Strahlung ausfiltert. Das ist übrigens auch der Grund, weswegen ein Solarium nichts für Vitamin D nützt: dort gibt es ebenfalls keine UVB-Strahlung. Dass man sich im Winter nach einen Sonnenbad gut fühlt, hat dann mit anderen lichtabhängigen Prozessen zu tun, aber nicht mit Vitamin D. Vitamin D wird in internationalen Einheiten IE bzw. international units IU angegeben. Bei einem ausgiebigen Sonnenbad (Sommersonne, möglichst nackig, siehe der sexy Landschaftsgärtner, und auch ohne Sonnenschutzcreme, von daher im Zweifel dann lieber kürzer) bildet der Körper etwa 20.000IU an Vitamin D. Mehr nicht. Ich habe nicht verstanden wieso, aber bei grob 20.000 Einheiten ist wohl Feierabend für den Tag. Mit den üblichen Apothekentabletten bekommt man i.d.R. etwa 1000IU an Cholecalciferol (Vitamin D, so wie es als Wirkstoffname auf der Packunbg steht). Ob man nun von Helden glaubt oder nicht, 1000IU sind relativ arm. Von Helden bietet Pläne zu Aufsättigen, die in den sechsstelligen Bereich gehen, was Anfangsdosierungen angehen. Ich halte da ja nicht viel von, den Körper so plötzlich mit so viel künstlichem Substrat zu fluten, aber wer bin ich, dass ich mehr wüsste als er…?
Was also tun, um einem Mangel vorzubeugen oder entgegen zu wirken?
Winterurlaub in südlichen Gefilden wäre ideal, für alle, die es sich leisten können. Ansonsten: im Sommer viel sonnenbaden (nicht verbrennen!) und somit den Speicher gut füllen. Wer auch das wegen Berufstätigkeit oder, oder, oder nicht schafft, kann substituieren. Ich halte mich da aber an die Empfehlungen von Agus, der sagt: künstliche Vitamine haben den Nachteil, dass der Körper dann die natürlichen evtl. nicht mehr so gut aufnimmt. Denn er ist ja gewohnt, dass so viel Substrat anflutet und bildet die Rezeptoren zurück. Natürliche Vitamine kommen nie allein (auch Vitamin D nicht, es gibt noch mehr photoaktive Substanzen, die die Haut bildet – da bin ich aber mehr Laie als alles andere) und sind deshalb immer zu bevorzugen.
Mittlerweile recht verbreitet, ist die Erkenntnis, dass mit zu wenig Vitamin D das beste Calcium wenig nützt. Schlecht für alle möglichen körperlichen Abläufe, auch für die Knochen. Ebenfalls bekannt ist, dass wir Mitteleuropäer nach einem mehr oder weniger langen Winter zu 60-90% von einem Mangel betroffen sind (schwankt je nach Quelle und nein, leider habe ich die nicht mehr zum Verlinken). Jetzt leben hier schon länger Menschen (Jahrtausende), wäre also die Frage, ob das denn SO schlimm ist. Wäre es vielleicht nicht, wenn wir eben im Sommer mehr nackt draußen rumlaufen würden… Wie bei allen Nährstofffragen sollte bedacht werden: „ausreichend“ ist nicht zu verwechseln mit „optimal“. Möchte ich eine  Schulnoten-4-Versorgung meines Körpers oder doch lieber eine, die mit 1 bis 2 bewertet werden würde? Nur zu sagen: ja, wir haben hier doch so viele Menschen mit Vitamin D Mangel, die leben doch auch alle noch, ist ein bisschen kurzsichtig. Es gibt auch ewig viele Menschen mit Eisenmangel. So, so viele mit zu wenig Bewegung und zu viel Stress. Klar fallen die nicht alle morgen tot um. Wie bei allen Zivilisationsnebenwirkungen schleicht sich das Übel hier langsam an.
Sei mal konkret, was machst du jetzt?
Zum Einen: ich habe diesen Sommer so oft ich konnte sonnengebadet. „So oft ich konnte“ ist nicht all zu oft. Erstens war der Sommer arg spät dran, zweitens war das mein erster berufstätige Sommer und eine meiner Urlaubswochen fiel komplett ins Wasser. Ich fange bereits jetzt an wieder ab und zu Vitamin D zu schlucken und werde es im Winter dann täglich nehmen. Morgens im übrigens. Ein Sonnenvitamin vor dem Schlafengehen zu nehmen erscheint mir nicht sonderlich clever. Warum jetzt im Frühherbstschon? Na, wann habt ihr euch zuletzt gesonnt? Bei mir ist das schon etliche Tage, wenn nicht zwei Wochen her. Und hier ist es mittlerweile wieder kalt genug für Winterjacken und morgens dunkel genug für elektrisches Licht. Ich für mich habe beschlossen: dann lieber künstliches Vitamin D als gar keins. Bitte beantwortet diese Frage für euch selbst, ob ihr das auch so seht oder gerade andersrumn: wenn nichts natürlich verfügbar ist, dann eben nicht, bloß keine künstlichen Stoffe. Das ist eure Entscheidung und ich finde beide Ansätze logisch, das macht es etwas schwierig. Ich versuche das Level dabei möglichst konstant zu halten, um die besagte Veränderung der Rezeptoren zu vermeiden. Ich habe Kapseln mit 4000IU. Bekommt man nach nur wenig Suche leicht online – nur komischerweise nicht in der Apotheke, die haben fast nur Vigantoletten. Mein Präparat ist von Swanson via ebay.
An sich widerstrebt es mir zu sagen: man muss im Winter Tabletten nehmen. Das Thema ist noch nicht durchrecherchiert und somit: bitte, das ist mein Halbwissen. Über Nahrungsmittel lässt sich Vitamin D aber auch nicht ausreichend aufnehmen und wenn, dann sind wir bei tierischen Produkten, die ich aus anderen Gründen gerade reduziere.
Da ich versuche so natürlich wie möglich meinen gesunden Weg zu gehen, werde ich sehen, was ich vielleicht noch machen kann, um keine Tabletten zu „brauchen“. Ein Winterurlaub in der Sonne wäre also schon mal nicht schlecht. Dieses Jahr wird das vermutlich aber eher nichts.

Links für euch zur Eigeninformation:
Vitamin-D-Thread bei den Beautyjunkies (in diesem Thread sind wieerum enorm viele Links. Der Hype ist dort aber wohl eingeschlafen. Letztes Update im Juli.
Vitamin D  Reportage Servicezeit WDR vom 17. April 2013 – Video lädt bei mir nicht mehr, aber unter dem Videokasten gibt es eine Textzusammenfassung.
 Interview auf SPIEGEL Online zum Thema. Danke für den Link, liebe Ayula.

Today I talk about Vitamin D.  In the German forums I found the book above often mentioned as a good source. The author describes how this vitamin works, how much you need of it and even how you can calculate your dose for substitutes. I am not very happy with the book as it sounds too often like „Wow, magic! Vitamin D has cured all illnesses!“ Hm. I don’t believe in magic pills. So as always: stay critical.
In my case I take vitamin D supplement through winter to keep the level on a constant level. In summer I do my best to get es much vitamin D as possible on the natural way: sunbathing. But you have to be in the sun a lot with most parts of your skin unclothed. And be shure not to sunburn. If you are a person with a normal job, sunbathing in the summer to fill your vitamin D levels is quite difficult. Most of us work inside offices and we go there before the sun is high and we leave when it already sets. That is why I decided to take my pills.
I know that is not the golden way, but I still do my research. If you can afford it (and like it) a winterholiday somewhere south in the sun can help you maintain a good level without pills.
Sadly you cannot eat your vitamin D. Not enough at least. It’s a „sunvitamin“ and you need UVB rays for it. In winter sunlight comes in such a low angle, that our atmosphere filters UVB rays. And going to the sunstudio to tan does not work also. Because there too are no UVB rays.
If you want to have enough vitamin D and stay living in middle Europe you should have a job as a lifeguard at the beach or so: somewhere outside with few clothes on. For the rest of us vitamin D can easily become a problem. With low vitamin D levels you are more likely to infections and, the most popular argument: all the wonderful calcium does not work for your bones as it is vitamin D which you need to use calcium. 
For your hair: everything that weakens you makes your hair weaker too and the other way round. But I guess it can be motivating enough to have a better protection against those nasty colds you easily get in winter. Maybe. If not: think of your hair and have your lunchbreak in the sun.

Best whishes and hopefully some more sunny days in autumn,
Mai

15. September 2013

Flechtwerk – Unsere Pflegeroutine

Neuer Monat, neues Thema!
Heute zeigen wir euch mit Flechtwerk, wie wir unsere Haare pflegen. Wir, das sind Nessa (sehr dickes, kräftiges, glattes Haar auf Mitteoberschenkel-Länge in hellbraun), Zoey (lockig-welliges, dickes, fast schon drahtiges Glänzehaar auf klassischer Länge mit Hennalängen bei mitteltoniger Naturhaarfarbe), Bobbly  (hüftlange mitteldicke Wellen in Hennarotbraun), Lenja (glattes, feines, naturblondes Seidenhaar mit geringem Zopfumfang und Fairytalenends auf dem Weg zum Steiß), Wuscheline (klar definierte, dichte Locken bei weichem Haar etwa auf BSL in natürlichem Rotbraun) und ich (mitteldichtes, durch Haarausfall stark ausgedünntes blondbraunes Haar mit unentschiedener Struktur zwischen noch glatt und schon wellig).

Und, Mai Glöckchen, machst du viel Bohei?
Ich finde nicht, aber ich vermute Erika Mustermann würde einmal stöhnen ob das Aufwandes, den ich für meine Haare betreibe.
Während meiner nun etwa dreieinhalb jähreigen „Züchterkarriere“ habe ich etliches an Pflegepridukten durchgetestet. Einiges klappte gut, andres weniger.

Was ist neu, was ist geblieben?

Neu bei mir zu Haus sind Shampoo-Bars. Da reite ich wohl auf der allgemeinen Welle rund um dieses selbstgemachten Shapoostückchen mit. Meine sind von Princess aus dem LHN. Ich verwende Hairtlicious (das ist das grüne, kräuterige Shampoo) habe aber noch Creamy und Almond Kiss hier. Letztere noch nicht verwendet, da sie reichhaltiger sein sollen und selbst Hairlicious für meine Feen manchmal schon zu schwer ist, wenn ich zum Beispiel vorher gekurt habe.
Diese Shampoo-Bars verwende ich nun bei 90% der Wäschen. Überzeugt hat mich, dass ich damit saubere Haare habe aber keinen Frizz. Normalerweise habe ich entweder das eine oder das andere, wenn ich mit normalen Shampoos aus Drogerie, Supermarkt oder Apotheke wasche. Und am wichtigsten: meine Kopfhaut ist entspannt. Die zickt und juckt ja leider sehr schnell. Wichgtig bei den Bars ist aber auf jeden Fall das Ausspülen. Bitte gründlich, sonst bleibt gern ein leichter Belag. Die eine Minute mehr nehme ich mir morgens aber gern.
Mir gefällt außerdem, dass ich ein handgemachtes Produkt verwende mit hochwertigen pflanzlichen Inhalststoffen ohne Plastikmüll drum herum. Das nur am Rande.

Für die übrigen 10% der Wäschen habe ich noch ein paar alte Flaschen mit diversen Shampoos hier. Am liebsten verwende ich nach wie vor mein Bübchen Kindershampoo. Mild, aber reinigt gut. Gegen eine Ölkur kommt der Hairlicious bei mir nämlich nicht an.

Bei Conditionern bin ich nicht so wählerisch. Hauptsache er überpflegt nicht  und es riecht gut. Derzeit habe ich verschiedene Garnier Ultra Doux /Garnier natural beauty Condis hier und brauche auf. Den Vanille-Condi kennt ihr schon, er ist allein schon vom Geruch her einer meiner Lieblinge. Wenn der Condi mal nicht reichhaltig genug wasr, gibt es danach ein Leave-in und alles passt wieder.

Leave-ins verwende ich vier verscheidene, je nach Bedarf. Zum Einen pures Öl (da wechsle ich zwischen Monoi Tiare Vanille, alverde Haaröl und normalem Kokosöl), das kommt rein am Tag vor der Wäsche, dann können sich die Haare schön vollsaugen und sind nach der Wäsche weniger trocken.
Zum Anderen eine Mischung aus Rosenwasser, Orangenwasser Monoi-Tiare-Vanille-Öl und Vanille Condi. Damit glätte ich störrischen Frizz und mache Flechtzöpfe geschmeidig. Und es duftet!
Dann wäre da noch das Maiglöckchen Bodyspritz von Heymountain. Es ist meine Sofortlösung bei offenem Haar, das fliegt und trocken wirkt.
Und zu guter Letzt: Moroccan Oil, eine Mischung aus Arganöl und Silikonölen. Ich verwende es, wenn ich vorsätzlich offen tragen möchte, also zum Beispiel bei Forentreffen oder auf Feiern. Damit lassen sich die Haare hinterher VIEL besser auskämmen. Und sie liegen länger geschmeidig.

Kuren besitze ich keine fertigen. Ich rühre selber an aus Öl, Condi und etwas Wasser oder auch Aloe Vera. Ordentlich einmatschen, einflechten und über Nacht einwirken lassen.Am nächsten Tag mit einer CWC-Wäsche ausspülen. Kein Extrashampoo für die längen nötig.

Unumgänglich ist für mich Kopfhautpflege. Ich verwende nach wie vor jeden Abend mein Antihaarausfalltonikum, das mit viel Isopropanol nicht gerade hautfreunlich ist. Somit habe ich zum Einen meinen selbstgerührten Kopfhautbalsam, der immer dann zum Einsatz kommt, wenn die Haut wirklich empfindlich ist, zum Anderen eine von einer lieben Blogleserin angerührte Probe einer Kopfhautbutter (Danke noch mal dafür!), die ich ab und an verwende, wenn ich meine, es könnte auch einfach mal wieder mehr Pflege auf die Haut. Und dann ist da noch mein basisches Haarwasser, das ich immer dann verwende, wenn die Kopfhaut Talggriesel ausbildet. Nach Anwendung lösen sich die Griesel leicht und das Jucken hat nahezu sofort ein Ende. 

Allgemeines
Waschfrequenz: Ich wasche jeden oder jeden zweiten Tag, je nach dem, wie es so aussieht. Seltener geht nicht wegen des Haarwassers, das wird pappig und unangenehm. Unter der Woche mache ich Scalpwash, am Wochenende wird komplett gewaschen, meistens in der Badewanne, einfach weil ich gerne bade. Klar kommt dann auich ds Badewasser an meine Längen und die dümpeln da auch ziemlich lang drin rum, aber das müssen sie abkönnen. Meine Wochenendwanne lasse ich mir nicht nehmen. Und wenn ich meine, das die Haare da nicht drin rumschwimmen sollen, drehe ich mir einen Dutt mit meiner Corian-Forke und wasche dann erst am Ende.
Waschmethode: Scalpwash: Shampoo only, Komplettwäsche: CWC
Rinse: immer kalter Abschlussguss. Saure Rinsen trocknen bei mir aus, Glanzspülungen überpflegen und strähnen.
Leave-in: nach Bedarf und immer vor der Wäsche
Kopfhautpflege: nach Bedarf
Kuren: selten, nach Bedarf
Sonst so: selten S&D, da kaum nötig, Zopfschoner für Nachts (das ist echt für Fortgeschrittene, schön ist anders. Es soll schon Männer gegeben haben, die angesichts von Häubchen und Co. geglaubt haben die Beziehung neige sich dem Ende zu – und ein bisschen kann ich das verstehen), vorsichtig kämmen, schonende Frisuren

Das alles ist für mich so eine Routine geworden, dass es mir sehr unaufwändig erscheint. Hier einmal runtergeschireben ist es aber doch echt viel.
Die wichtigste Weisheit lautet auch für mich aber immer noch:

Es ist nicht so wichtig, was du mit deinen Haaren machst.
Wichtiger ist, was du nicht mit ihnen machst.

Ich föhne seltenst (und wenn dann auf niedrigster Stufe mit viel Abstand), glätte nicht, färbe nicht, reiße nicht, toupiere nicht, verwende nur hochwertigen Haarschmuck und gut verarbeitete Werkzeuge, benutze nur sehr selten Haarspray und bin auch sonst vorsichtig mit meinen Haaren.

Die beste Pflege nützt mir aber nichts, wenn meine Haare ausfallen. Die, die ich habe, sind weich und schön. Aber ich habe eben viele verloren. Deshalb beschäftige ich mich kaum mit meiner Pflege, die läuft so nebenher. Wichtiger ist für mich, meinen Körper so fit zu machen, dass er keinen Grund mehr hat, sein Haupthaar abzuwerfen.

Nächsten Monat wird es verwunschen: 
Im Oktober  werden wir Mädels uns ins Zeug legen und euch 
Märchenfrisuren 
präsentieren.

Klar, dass wir alle Rapunzel lieben, aber die Gebrüder Grimm, Disney, die guten alten Tschechen und Co. haben noch viel mehr schöne Prinzessinnen mit tollen Haaren im Angebot. Nur Disneys Schneewittchen, mit der wird hier wohl keine mehr warm… 😉

New month new Flechtwerk-topic!
This time, Nessa, Zoey, Wuscheline, Lenja, Bobbly and I talk about our haircare routine.
For me it is really a routine, I don’t think much about it. It matters more to me to prevent future hairloss, because without hair there is nothing to care about, right?:)
Nevertheless I am involved in hair care too of course. As my hair has thinned a lot and is rather  fragile, it is important to nurish it but not to overdo it because it easily becomes flat and somehow oily even if it is freshly washed.
The most important wisdom right at first:
Nothing of what you do with your hait is as important as what you DON’T do with it.
That means: handle with care, be nice, don’t use chemicals or heat and protect your hair from damage.

Okay, what do I do, what do I use?
At the moment I am part of the LHN-hype about solid shampoo bars. Mine are from Princess, thank you darling! 🙂 They work pretty nice for me: soft, clean hair but no frizz and best ingredients. What do I want more? They are a bit different to the handling you might be used to from liquid shampoos, but that’s a question of routine.
If I want a deeper cleanse I still cling to my Bübchen Kindershampoo, e.g. for washing out an oil treatment.

Conditioners vary. At the moment I have different sorts of Garnier Ultra Doux here and I simply decide from the fragarance. Cnids have to be light for my hair. If they are too light I fix that with a bit of leave-in afterwards.


As a leave-in I use different oils, a selfmade mixture of rosewater, orangewater, vanilla-coconut-oil and condi (the smell is perfect!) or even a silicon hairoil when I want to wear my hair down.

For deeper treatments I am still very happy with my mixture of oil, condi and water or aloe-vera).

As I use my anti-hairloss tonic daily and with isopropanol in it this is not very friendly to my skin, I have to care for my scalp. Mostly with my aloe balm or with my alcaline hairtonic.

I do almost daily scalp wash and once per week I wash completely following the CWC routine. I rinse afterwards with cold water and before every complete wash I give my length an extra oiltreatment.

So that’s it. Much ado about nothing? Maybe. But for me it is all routine, as I already said. And it is neccessary. Without that my hair would be much shorter and probably even much thinner than it actually is due to more hairloss and brakeage. So it is longer than average even though its condition is not the bes,  I think I did a good job till now. 🙂

Next month Flechtwerk will go enchanted:
On October 15th we will present
faiytale hairstyles
to you.


So read you soon, best wishes, 
Mai

13. September 2013

Rezension – David B. Agus: Leben ohne Krankheit

Und weiter geht es mit reißerischen amerikanischen Titeln. Aber wer kauft schon
„Wie Sie ihre Krankheitsdispositionen erkennen und möglichst deren Ausbruch vermeiden“
Wohl weit weniger Leute.

Also:

Leben ohne Krankheit von David B. Agus.

Gleich vorweg: hier geht es um keine Wunderheilungen, der Titel suggeriert ein Versprechen, das Agus so nicht einlösen kann, natürlich nicht. Deswegen meinte ich gerade schon, dass es da natürlich auch wieder darum ging das Buch an den Leser zu bringen.
Also der Titel ist im Original übrigens auch nicht besser mit „The End of Illness“.
Wie auch bei William Davis gilt bei meinem Blogpost hier auch: 
Ich gebe wieder, was der Author schreibt. Bei einigen Themen bin ich so einverstanden, dass mir vielleicht ab und an der Konjunktinv verloren geht.
Bleibt kritisch. 🙂

Wer schreibt und worüber?
Agus ist Onkologe (Facharzt für die Behandlung von Krebs) und sehr engagiert in der Genetik. Nicht in der manipulativen Genetik, sondern in der Diagnostik. Ihn interessieren die genetischen Dispositionen, mit denen wir auf die Welt kommen und was unsere Umwelt und unser Leben aus diesen Genen machen, wie sie an- und ausgeschaltet werden können.
Agus Buch gibt einen Grundabriss über einen breiten Bereich des diagnostischen medizinischen Status quo – was unheimlich hilfreich ist, nicht nur, um zu verstehen, was alles möglich ist, sondern vor allem auch, um die Verzahnung zu erkennen – und auch die Schwachstellen des Gesundheitssystems (dabei ist es vernachlässigbar, dass er Amerikaner ist, das schmälert den Erkenntnisgewinn auch bezüglich des deutschen Systems kaum). Klar geht er nicht auf jede Krankheit ein, sondern bleibt allgemein, aber das dürfte auch niemand erwarten, schließlich sprechen wir hier von EINEM Buch und nicht von einer Bibliothek. Agus stellt moderen Diagnoseformen in der Präventivmedizin vor, holt die heilige Kuh der unumstößlichen Gene („Ich bin so, das ist ererbt!“) von ihrem Sockel, belegt wie ich finde sehr gut dabei und gibt zahlreiche ganz praktische Ratschläge. Als Onkologe liegt ihm das Thema Krebs natürlich besonders nahe, aber er ist nicht der erste Autor, der sich bei allgemeinen Gesundheitsfragen immer wieder auf den Krebs rückbezieht. Krebs als den Krebs als „König aller Krankheit“, lässt sich doch von ihm unheimlich viel ableiten, wenn es darum geht zu verstehen, was passiert, wenn der Körper aus dem Gleichgewicht gerät.
Das Kapitel über Ernährung ist sehr kurz, denn Agus sagt selbst: Dazu haben andere schon genug und Besseres geschrieben (Quellen gibt er an, u.a. Michale Pollan: „Lebensmittel“, ein Buch, das ihr hier von mir demnächst auch renzensiert bekommt).
Letztlich läuft es bei ihm auf einige ganz wenige Ratschlläge hinaus: Menschen sind alle unterscheidlich, DIE Ernährung gibt es wohl nicht (genauso wenig wie DIE korrekte Medikation), aber das, was wir essen, sollte so frisch und unverarbeitet wie möglich sein. Eigentlich ganz einfach.
Um so interessanter fand ich die Kapitel über Biorhythmus und Schlaf, Nahrungsergänzungsmittel, Sport, Entspannung und Epigenetik.
Kleine Abzüge bekommt das Buch von mir für Agus Lobgesang auf die Statine. Das wird aber fast wieder aufgwogen, durch sein Nachwort, indem er sich mit kritischen Leserfragen auseinandersetzet (ich habe also nicht die Erstauflage des Buches) und wo er ganz klar sagt: Man mag geteilter Meinung sein und er ist sicherlich nicht unfehlbar, hat aber nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben. Und wenn es nur dazu gereicht hat eine Diskussion anzuregen, dann hat er schon viel gewonnen. Etwas, was ich so unterschreiben würde, auch wenn ich keine Lust habe präventiv Statine zu nehmen. Bis zur Lektüre wusste ich noch nicht mal, was Statine sind. Falls es euch genauso geht: es sind Medikamente, die hauptsächlich als Cholesterinsenker eingesetzt werden.

Mein Fazit: Das Buch hat mir eine höhere Vogelperspektive verschafft. Zusammenhänge sind mir klarer geworden. Obwohl Agus Schulmediziner ist, verbindet er vieles, was ich eigentlich nur von meinen gehassliebten esoterisch angehauchten Heilpraktikerinformationswebsites zusammengelesen habe, mit moderer Wissenschaft. Ich brauche sowas manchmal. Da sind mir dann die überschwänglichen Erfahrungsbereichte zu viel und ich möchte einfach wissen, WARUM es wirkt und nicht nur DASS es bei Person XY gewirkt hat.
Tatsächlich kann ich recht wenig explizit wiedergeben, obwohl das Buch so dick ist. Es gehört den Druckwerken, die auf jeden Fall ein zweites Mal gelesen werden wollen, da sie so vollgestopft mit Informationen sind, dass ich das beim ersten Lesen nicht alles behalten konnte. Ich für mich nehme daraus mit: Guck in deiner Familienhistorie: welche Krankheiten gab es da. So bekommst du eine ungefähre Ahnung davon, was in deinen Genen als Disposition angelegt sein könnte. Dann informiere dich, ob es Möglichkeiten gibt in der Präventivmedizin weitere Marler zu finden, die entweder bestätigen, dass du das Risiko hast oder eben auch erleichtern, dass dem nicht so ist. Finde heraus wie du dein persönliches Risiko senken kannst. Betrachte deinen Körper nie in Einzelteilen (in unserm Fall: die Haare!), sondern immer als Großes Ganzes.
Mein Lieblingsthema war auf jeden Fall die Redundanz und die Homöostase. Ganz großartig. Und ja, da gehe ich demnächst noch mal genauer drauf ein. 🙂

So viel für heute.
Vorschau auf das nächste Gesundheitsthema: Vitamin D bzw. die Renzension zu einem der bekannteren Büchern zu dem Thema: „Gesund in sieben Tagen“. Was ich vom Titel halte, muss ich wohl nicht mehr sagen. Bis dahin,
liebe Grüße,
Mai

After the controvers topic of gluten last time I come to a book wich is not that specified this time.
David B. Agus: „The End of Illness“
This book gives you an overview about modern diagnostics and preventive medicin. Agus is oncologist and genetic researcher so he is both: up to date and interested in one of the most threatening deseases mankind suffers from: cancer. In fact cancer can be taken as a „good“ example for many things, when you come to the point when you try to understand wat’s happening, when your body is imbalanced. In all the books I read the authors refer to cancer studies.
The chapter about nutrition is rather short here but Agus says, there are others who have written better books and are better informed than he is. One of the books he recommands is waiting to be read by me: Michael Pollan: „In Defense of Food“. Of course I will give you a review too when I fished it.
Agus statements about nutrition are pretty short: Eat a variety of fresh natural food. That’s it. There is no perfect diet as there is no perfect medication for everyone. We are all different, but fresh and natural are the keywords you should keep in mind.
The most interesting chapters for me were those about sleep, supplements, homoeostasis and redundancy.
What I did not like was his party about statines (medication against high cholesterol), but he stays critical with himself so that is not too bad in my eyes. 
I really liked the book for it’s overview, I could make many connections, because I learned a lot about how our body is not really subdiveded in organs, but is a whole living system (I knew it before, but it makes a difference to understand how the connections work, than only to know that there are connections).

Next topic coming soon: vitamin D and a review about the book „Gesund in sieben Tagen“ (Sorry, only German, „Healthy in seven days“ would be the title). Again a very controverse topic and me myself, I am not quite shure what to think or even believe about that.

For today: best wishes,
Mai