26. August 2013

Mein Verein

Manche Leute spielen Fußball, manche Poker, manche reiten oder sitzen im Schrebergarten. Ich treffe mich mit anderen Haarnerds.
Some people play soccer, some play poker, some are riders and others spend their time in their allotement. I go to meet other longhair nerds.

Thanx to Vila’s friend for these photos.

Wir haben versucht uns nach proportioanler Haarlänge zu sortieren. Dafür stehe ich fast richtig, hätte nur mit dem Herrn im Rock neben mir den Platz tauschen müssen.  🙂 Wenn wir uns nach Haarlänge „Kante am bodennächsten“ sortiert hätten, würde ich deutlich weiter links stehen, vermutlich links des Mädchens mit den roten Haaren auf dem grünen T-Shirt.Viel Körpergröße lässt die Haare kürzer wirken im Vergleich. Welch Weisheit.
We tried to sort by hairlength – proportional hairlength. Therefore my place would have been to the right of the guy with the skirt. 
If we sorted by length  „closest to floorlength“ (grasslength…) , my place would have been very far on the left side, I guess left of the girl with the red hair und the green t-shirt. Beeing tall makes your hair look shorter in comparison.

Thanx to Marishka for this photo.
25. August 2013

long hair is made for flying

Und wie war/ist euer Wochenende?
And how was/is your weekend?

Wir hatten vom Langhaarnetzwerk aus ein großes Treffen im Westfalenpark in Dortmund. Mehr Bilder in Kürze. Es war wunderbar!
Danke an Nessa für die Bilder!
We had a big longhair cometogether from the LHN in Dortmund. More pictures will follow soon. It was absoluetly fantastic!
Special thanks to Nessa for making these photos.

20. August 2013

messy braided updo

Eine wie ich finde sommerliche Frisur, solange wir noch ein bisschen sowas wie Sommer hier haben.
Ich wollte etwas Lockeres, nicht so Strenges. Daran habe ich mich ja schon öfter versucht, dieses Mal ist es mir finde ich aber wirklich ganz gut gelungen.

Anleitung
* Halbhohen Pferdeschwanz binden und die Haare im Frontbereich mit den flachen auf den Kopf gedrückten Händen herausschieben, sodass sie leicht über die Ohren fallen. Der Zopf sitzt so fest, nur vorn hängt es lockerer.
* Einen breit gezogenen Flechtzopf flechten. Tressen waren bei dieser Frisur bei mir nicht nötig.
* Oberhalb des Haargummi ein kleines Duttkissen (meins ist etwa so groß wie eine dicke Pflaume) anpinnen.
* Den Flechtzopf hochklappen und noch mal breit ziehen, sodass er das Duttkissen bedeckt. Festpinnen.
Restliche Längen drumherum aufwickeln und ebenfalls festpinnen.

Ganz einfach also, nur ein bisschen Zuppelei. Es steht und fällt mit der Größe des Duttkissens und der Menge an eigenem Haar vor allem direkt unterhalb des Zopfgummis. Taper ist nicht so tragisch. Ich hatte aber durchaus noch ein bisschen Puffer, auch wenn ich jetzt nicht so wahnsinnig viel Volumen habe.

I wanted a summer hairstyle – as long as we still have here something that could be regarded as „summer“…
So I chose a messy bun and made it look less serious by gentely pulling some hair out of the braid.

How to
* Make a high ponytail und gently pull on your forehead’s hair to losen it.
* Braid a regular english braid, but pull on it’s sides, to make it wider und fluffier. This time I didn’t need my clip-ins.
* Take a small (!) hair donut and pin it above your ponytail base.
* Fold the braid upwards over the donut, pull again at it’s sides till you can pin it to cover the donut.
* Wrap the remaining braid round your bun and secure it with pins.

That’s it. Quite easy, only a bit of pulling  und fumbeling. It is important to use a donut which fits. In my case it  has the suze of a bigger plum. If you have more hair, you can try with a bigger one of course. But this hairstyle should also work on hair thinner than mine, because I really had no difficulties to cover the donut.

18. August 2013

time to relax – Meditation für Anfänger

Frau Glöckchen recherchiert. Immer noch und mit unverminderter Motivation. Eigentlich sogar mit gesteigerter Motivation, denn ich bekomme bereits Lohn für meine „Mühen“: mein Körper dankt mir die Veränderungen des letzten Dreivierteljahres (und insbesondere noch mal der letzten ein bis zwei Monate), indem ich Energie habe wie lange nicht mehr.
Ein tolles Gefühl!
Geistig bin ich in Hochform (okay, meistens, wir wollen ja mal nicht übertreiben, es gibt natürlich gewisse Schwankungen je nach Tagesform, Wetter, Aktivität am Vortag und allgemeinem Stresspegel – also völlig normal), körperlich hole ich bereits mit großen Schritten auf.
Ich verwende ganz gern ein gewisses Bild, um das zu beschreiben:
Mein Geist in meinem Körper verhält sich wie ein Ferrarimotor in einem soliden, netten Kombi.
Es gab Zeiten, da habe ich  den Kombi durch einen klapprigen Trabi ersetzen müssen, damit das Bild stimmte. Davon bin ich schon weit entfernt. Auch die Fiat-Panda-Stufe ist schon lange passé. Und mein aktueller Kombi scheint auch gerne eine Limusine werden zu wollen.
Um Motor und Karosserie bzw. Geist und Körper besser in Einklang zu bringen, spiele ich zum Einen Pimp my Ride, indem ich wieder Sport treibe (was mir jetzt – fitter – sehr viel leichter fällt als früher), zum Anderen gibt es regelmäßige Boxenstops, um mich gesitig auszubremsen, zu sortieren und mich in das einzufühlen, was gerade ist: sowohl körperlich, als auch ganz allgemein in den jeweiligen Tag, mit dem, was er für mich bereit hält.
Damit lässt sich mein aufgemotzer Kombi derzeit sehr gut fahren und wird immer schneller, stabiler und schicker – was der Ferrarimotor ziemlich gut findet, weil er dann auch mal Vollgas geben kann, ohne zu befürchten, dass gleich die Stoßstange abfällt.

Wie ihr nach dem Titel und den Buddha-Bildchen schon haarscharf geschlussfolgert habt: es geht um Meditation. Das, was ich derzeit mache, tut mir wie beschrieben unheimlich gut. Wenn ich dann von meiner Yogamatte aufstehe, sind meine Muskeln weicher, ich bin elastischer, ruhig, sehr fokussiert und ich weiß klar, welche Prioritäten ich habe. Bei dem Tempo, das ich in der Regel an den Tag lege, verzettel ich mich nämlich gerne mal.
Meditation ist so für mich wie inneres Aufräumen und Sauber machen. Und ich mag mich selbst immer sehr gut leiden, wenn ich dann aufstehe und wieder zum Tagesgeschäft zurückkehre.

Ich selbst bin Anfängerin in dem Bereich. Ich habe kein Buch zu dem Thema gelesen und nicht viel extra in die Richtung bisher recherchiert, außer dass ich immer wieder nebenbei laß, wie gut das doch für die Harmonie aus Körper und Geist sei.

Was genau mache ich?
Ich fange mit Dehn- und Atemübungen an und beende mit Sitzmeditation. Je nach Bedarf, Lust und Tagesform dauert das ganze zwischen 20 und 60 Minunten.
Meine Mutter hat schon immer Yoga gemacht, davon habe ich mir einiges abgeschaut. Vor zwei Jahren habe ich selbst einen Kurs in Vini Yoga besucht, der mir viel mitgegeben hat.  Außerdem habe ich das Glück immer mal wieder in die Hände einer ausgezeichneten Physiotherapeutin und Osteopathin zu kommen, die mir viele hilfreiche Übungen beigebracht hat. Und außerdem das Verständnis dafür, dass „Viel hilft viel!“ nicht immer stimmt. Dann habe ich über die Jahre immer mal wieder kleinere Ausflüge in Richtung Pilates, Achtsamkeitsübungen, Atemtechniken, autogenes Training, Biofeedback und progressive Muskelrelaxation gemacht.
Ein etwas lästiger Nebeneffekt eines wie gesagt sehr oft wie angeknipsten Geistes ist, dass ich bei keiner der Techniken bei der Stange bleiben konnte. Sobald ich Routine hatte, war die Konzentration dahin. Alles, was auf regelmäßiger Wiederholung beruht, funktioniert für mich nicht. Ich langweile mich und erwische mich dabei, wie ich die Übungen schneller ausführe, um fertig zu werden. Was ja so ziemlich das letzte ist, was man dabei eigentlich tun soll.
Deswegen kombiniere ich. Die Abfolge und die Auswahl der Übungen ist jedes Mal anders und wird dadurch bestimmt, was ich als passend empfinde. Ähnlich wie Appetit: jeden Tag Äpfel sind öde, da kann man noch so oft lesen, das an apple a den Doktor away… und so. Bei einem Blick in den Kühlschrank weiß man dann aber eigntlich rechgt schnell, was man sucht.
Die Sitzmeditation am Ende  funktioniert dann ganz gut, nachdem ich vorher eine aktive Entspannungsform gewählt habe. Der Blick geht nach innen und der Atem wird zielgerichteter. So kann man wunderbar in ein bestimmtes Körperteil „hineinatmen“, um es zu reinigen und mit Energie aufzuladen. Natürlich atmet man immer in die Lunge. Aber es geht um das Bild, das dabei vor dem geistigen Auge entsteht. Man kann in einen verspannten Muskel atmen und sich vorstellen Licht einzuatmen und Dreck und Schmerz aus. Das geht genauso mit einem wehen Bauch, Kopfschmerz, einem Pickel oder auch einem Problem wie einer Entscheidung, die noch aussteht. Wenn es nichts Negatives abzuatmen gibt (wunderbar!), so ist es schön sich einfach als Ganzes aufzuladen und zu reinigen. Natürlich kann man dabei wunderbar in die Haare atmen, damit sie schneller und schöner wachsen. 😉
Es geht gar nicht darum, ob man mit dem Atem irgendetwas tatsächlich abatmen kann. Auch dann zu hoffen, dass die Haare einen Millimeter mehr im Monat geschafft haben, ist nicht das, worauf man abzielen sollte. Es geht nur um das Gefühl, das erzeugt wurde. Die Zufriedenheit mit sich selbst. Der eine Millimeter sollte dann ziemlich egal geworden sein. Wem das zu esoterisch ist, dem sei gesagt, dass die Entspannung bei Meditation ganz wissenschaftlich messbar ist. Der Muskeltonus sinkt, ebenso der Blutdruck, der Herzrhythmus wird gleichmäßiger, der Puls ruhiger. Stresshormone werden abgebaut. Es gab schon genug Menschen, die sich dafür mit Elektroden haben verkabeln lassen. Und dass eine positive innere Einstellung heilsam ist, ist auch keine Hexenweisheit.

Ich bleibe auf jeden Fall dabei.
Und wie sieht es mit euch aus? Meditiert ihr? Macht ihr Yoga? Entspannt ihr euch bewusst – oder läuft Entspannung eher so nebenher? Manche können das ja einfach so: abschalten. Viele aber eben auch nicht. Aber es ist lernbar. „Ich bin eben so!“ ist eine Ausrede. Einfach mal ausprobieren. Es gibt nichts zu verlieren. Wem es nicht gefällt, dem ist vielleicht mit Gartenarbeit oder einer großen Häkeldecke geholfen. Spaziergängen. Ich wandle jetzt auch nicht den ganzen Tag wie eine indische Gottheit umher und sage „Om! Namaste!“ und verbeuge mich mit weisem Blick vor meinem Gegenüber. Ich bin genauso wie sonst auch. Nein, wacher sogar. Aber das geht eben dadurch, dass ich mir Zeit nehme, um auch mal nicht so wach zu sein.

Und wenn der ganze Text hier nichts für euch ist, vielleicht mögt ihr ja zumindest auch ein paar Kerzen und Blumen ganz gerne haben, es muss ja nicht gleich ein Buddha sein. Wobei ich den schon sehr schätze, einfach weil seine Botschaft so eindeutig ist: Entspanne dich.
An der Arbeit habe ich einen kleinen Porzellanbuddha  hinter dem Telefon sitzen und neues Grünzeug für die Fensterbank angeschleppt.
My desk is my castle.
Im Moment ist er noch eher ein geordnet aussehdes Chaos, aber zum Thema Aufräumen im pragmatischen Sinne, dazu komme ich bestimmt ein anderen Mal. Der kleine Buddha und die Blume waren auf jeden Fall ein guter Anfang.

Liebe Grüße und schönen Restsonntag, entspannt euch,
Mai

Buddha, nivo: ~20€ / Windlichter, Rossmann: 3-5€ pro Stück

Today I talk about how to relax with meditation. It is nothing completely new for me, but also something I have never done regularly. During my research about food and healthy living I often stumbled upon this topic and so I decided to revive it. 
I am a person with a mind still alert, always busy and activ. My body is okay, but often my mind is faster than my body can run and so it is very likely so fall and hurt. Meditation helps me to slow down, stay focussed on my real priorities and in fact it makes me even more active, because I gave my body and mind the chance to balance and catch up with each other. 
What I do is a mix of yoga, breathing techniques, pilates and some relaxation techniques I can’t translate: „autogenes Training“, „progressive Muskelrelaxatation“ and „Biofeedback“. Okay, Biofeedback should be the same in German and English, I guess. 🙂
For me it is important not to have the  same course everytime I practise, because I easyly become bored and therefore sloppy. So I vary every time I do my yoga. At the end I sit down, working with autosuggestion and imagine good light energy floating in when I breath in and bad, dark, debris flaoting out when breathing out. 
Of course you can also breath in your hair and imagine it long and healthy and fast growing, if you want to. 🙂
Maybe this all sounds esoteric, but be shure, the benfits of meditation are scientifically proofed: bloodpressure and pulse come down, stress hormones get decomposed – and we all should already know, that  a positiv attitude is a healing attitude.
Just give it a try, there is nothing to loose.
If this is nothing for you to relax, maybe you work better with working in the garden, a long walk rhrough nature are knitting. We are all different. And if you think my little buddha friend here is a bit too much for your living room, maybe the candles or flowers are nice. Simply give yourself a visible sign, that  relaxing is something good. That is what my buddha is supposed to do. And he does.
I even bought a tiny porcelain version for my desk at work and a new flower for the window-sill. Still my desk looks more like structured chaos, but tidying up and structuring your flat and work space is something I will talk about in another occasion, I guess.

Best wishes,
have a nive rest of Sunday, relax,
Mai

17. August 2013

Hochzeitsfrisur Test 3 – Braided Headband

Diesmal eigentlich keine wirkliche Frisur, dafür aber Schmuck, der nach Frisur aussieht. Alle drei Haarbänder sind von claire’s für ein paar Euros. Ich hatte Glück mit dem Kunsthaarzopf, dass er farblich so gut passt. Ein bisschen heller als mein Ansatz aber gleichfarbig wie die mittleren Längen, von daher authentisch. Die Perlen passen nahezu perfekt zu meinem Kleid. Somit kann ich mir das schon ganz gut so vorstellen. Aber natürlich mit schön frisierten, will heißen am liebsten gelockten oder gewellten Längen. Ein bisschen mehr Volumen im Ponybereich wäre auch nicht verkehrt, nicht so platt…

This time it is no real hairstyle but some hairaccessoires which look like a hairstyle. 
All three headbands are from claire’s for a few euros. I was lucky with the colour of the fake hair braid: a bit lighter than my crown but almost the same colour as my midlle lengths. The beads match wonderfully with my dress so I can really imagine this hairjewellery for the one big day, but of course with well done hair. Which means: curls or waves for my lenghts. And some volume at the front would look good too.

Da ich euch das Kleid schon nicht gezeigt habe – denn das gibt es ja dann erst nächstes Jahr beim Fest zu sehen – kann ich euch zumindest zeigen, wo ich es her habe:

Bilder von der homepage des Brautsalons. Aber gegen ein bisschen Werbung hat sich ja bisher kaum jemand gewehrt.

Ich kann den Salon auf jeden Fall nur empfehlen und habe mich dort sehr wohl und gut beraten gefühlt. Die Kleider passten sowohl zu meinem Geschmack als auch zu meinem Budget.

Because I don’t want to show you my dress yet, I decided to show you where I have bought it. I really liked the store and enjoyed a very good service and wonderful dresses, which matched both: my taste and my budget. 

EDIT: Was für ein doofer Tippfehler: Natürlich ist es schon test 3 und nicht mehr Nummer 2. / Nasty mistake! Of course it is test nnumber 3 not 2.

15. August 2013

Flechtwerk – Fünferzopfvariationen

Hallo zusammen!
Wie an jedem 15. des Monats stellen Nessa, Zoey, Lenja, Bobbly, Wuscheline und ich euch ein gemeinsames Thema vor.
Das Augustthema ist geradezu ein Klassiker unter Langhaarzüchtern:

Einen dreisträngigen Zopf schaffen die meisten mit ein wenig Übung problemlos. Bei einem Vierer wird es schon schwieriger und ab dem Fünfer haben die meisten vor allem am Anfang das Gefühl, einfach nicht genügend Finger zu haben und ein Extrapaaraugen, das hinter den Kopf schauen kann, wäre auch hilfreich.

Dabei ist das Flechtschema gar nicht so schwer:
links: drunter, drüber
rechts: drunter drüber
Und so weiter.

Ihr nehmt also immer den äußeren Strang und legt ihn unter den Strang daneben und über den folgenden. Dann wechselt ihr zur anderen Seite, nehmt wieder den äußeren Strang und flechtet unter dem Nachbarstrang entlang und über den folgenden.
Und so weiter. Ihr werdet sehen, dass ihr eine Routine braucht in welche Fingerzwischenräume, welche Haarstränge einsortiert werden müssen.
Französisch/holländisch funktioniert das natürlich genauso, dann addiert ihr immer zum äußeren Strang neues Haar vom Kopf dazu. Deswegen ist es auch schöner, wenn ihr drunter, drüber / drunter, drüber flechtet, statt drüber, drunter / drüber, drunter, weil das am „französischen“ Teil dann hübscher wird, da der Zopf dann aufliegt, ihr also einen holländischen Fünfer flechtet.

Ohne Video ist das schwer zu erklären, aber Nessa hat da bestimmt was vorbereitet. Vermute ich mal. Aber sie hat auch ein „älteres“ Video zu dem Thema

Falls nicht, hier findet ihr gute Tutorials.
kupferzopf 
LuxyHair
Haartraumfrisuren (Nessa)

Und so sieht das dann bei mir aus:

Mein erster Versuch nach seeeehr langer Zeit. Am Oberkopf sieht der Zopf schon genauso aus wie früher. Das freut mich sehr. Und ich konnte sogar ein bisschen Sonne abgreifen (allerdings ist das Foto nicht von dieser Woche).
Früher habe ich den Zopf öfter auf Familienfeiern getragen. Eine Zeit lang war mir der Zopf dann wegen des Haarausfalls zu dünn, aber so finde ich den schon wieder ganz vorzeigbar. Von der Seite ist er sehr flach, denn das Volumen, das in die Breite geht, fehlt dann natürlich in der Dicke.

Hier noch ein paar alte Impressionen aus 2010 und 2011 vor dem Haarausfall.

Lang ist’s her, noch mit altem Maiglöckchen Logo.
Long ago with an old logo

Und ein noch älteres Logo.
And an even older logo.
Und mein allererster 5er (noch seitlich, zwecks Spiegelkontrolle) vor mittlerweile über 3 Jahren. Ich sehe so anders aus! Und nicht nur, weil die Haare so sehr rötlich wirken.
This was my first 5strand braid at all. I made it over the shoulder, so I could check in the mirror. My look has changed so much! And not only because my hair looks so ginger there.

Und noch ein paar Variationen, ebenfaalls von „früher“:

2010: Heidizöpfchen aus jeweils 5 englischen Zöpfen zu einem 5er verflochten.
2010: Pigtails made of 5 3-strand-braids each.

Und so siehtd as aus, wenn ihr nicht drunter, drüber flechtet, sondern drunter, drüber, drunter. Der Zopf bekommt dadurch in der Mitte noch mehr Struktur.
And this is how it looks like, if you don’t braid under, over but under, over, under. It adds another structure in the middle of the braid.

Last but not least: geduttet mit ein bisschen Fake:

Zopf mit Tresse, da damals dünnes Haare durch HA.
Braid with clip-ins because my hair was thin from hairloss then.

Duttkissen angepinnt und Zopf drumrum gelegt.
Pinned a donut and wrapped the braid around it.
Große Blume verdeckt die freien Flächen.
Add a flower to hiode the donut.

Joah. Lang ist’s her, würde ich mal sagen…

Am 15. September dann erwartet euch Flechtwerk mit einem Thema, das immer wieder nachgefragt wird: 
Unsere Pflegeroutine

Hello my dearest followers!
It’s Flechtwerk-time again and this month  Nessa, Zoey, Lenja, Bobbly, Wuscheline und ich want to introduce you to a very typical longhair hairstyle: the 5-strand-braid.
This braid is one of the harder challenges when it comes to longhair hairstyles, because you might feel as if you don’t have enough fingers for it. An additional pair of eyes to look behind your head would be helpful too.

The braiding scheme is quite simple:
left: under, over
right: under, over
And so on.
Always take the outer strand, bring it under the next and over the following, than do the same on the other side and so on.

But don’t worry, the internet is full of nice tutorials to show you how this braid is done. I am shure Nessa will prepare a video for you, but if not here are some links with good tutorials:
kupferzopf
LuxyHair 
Haartraumfrisuren (Nessa) 

On the photos you can see how the braid looks on my head. The first picture is a few days old and then we go back in time till 2010 with my first 5-strand-braid.
I used to wear this braid quite often on party occasions, then followed a time, when I found this braid to thin for me (hairloss…) but now I am quite happy with it again.

On September 15th Flechtwerk will talk about a highly requested topic:
Our haircare routine


So see you soon!

14. August 2013

Strukturveränderung nach Haarausfall

Öfter schon erwähnt, aber jetzt mag ich euch das noch mal genauer zeigen:

Bislang hatte ich immer nur vermutet, dass sich meine Haare nach dem Eisenmangelhaarausfall 2011 verändert haben
 jetzt weiß ich es sicher. 

Ich komme von 1bF 6,5-7,5cm. Ein Zentimeter Spielraum, weil ich Anfangs mit unterschiedlichen Methoden gemessen habe und weil meine Haare nach der Pflegeumstellung erst mal glatter wurden und dadurch der Zopfumfang abnahm, ohne dass ich Haarausfall gehabt hätte. Meine Haare waren definitiv F-fein, sehr seidig, sehr weich und relatiiv glatt.
(Zur Erinnerung: hier könnt ihr die unterschiedlichen Haartypen nachsehen)
Mehr Wellen konnte ich künstlich erzielen, indem ich über Kopf gewaschen habe und dann ungekämmt so habe trocknen lassen, dann kam ich auf 1c.

Dieses Bild ist etwa ein Jahr alt und daraufhin wurde ich als 1b-Typ eingestuft.

undone / detangled

Und nun:

Das Trichogramm im April hat ja bereits bewiesen, dass ich keine F-Haare (mehr) habe. Ich habe stabilen Durchschnitt. Ich merke es auch beim Hineingreifen: sie sind griffiger geworden. Davon ab wachsen sie dunkler nach. Nicht deutlich, aber sichtbar. Haselnussblond hin oder her, das, was nachwächst, ist aschiges bis neutrales Hellbraun. Nach wie vor verschwindet der Aschton schnell und bleicht goldig aus, aber an sich ist es doch dunkler als früher.
Glatte Haare kann ich nach wie vor haben, wenn ich sie durchbürste, wenn sie noch nass oder zumindest feucht sind, aber selbst dann schlagen die Wellen im Nacken schon durch. Lasse ich das Bürsten sein und verzichte sogar mal auf Spülung, dann habe ich schon recht eindeutige Wellen.
Im Langhaarnetzwerk habe ich im entsprechenden Thread mal nachgefragt und wurde dort und in meinem Projekt anhand der obigen Fotos auf 1c bis 2a eingestuft. Das deckt sich mit dem, was ich selbst vermutet hätte. Grenzfall zwischen 1c und 2a. Letztlich ist dieses Kürzel natürlich egal, aber wer schon sein Haarwachstum monatlich misst, der hat auch oft Spaß daran sich eine Kategorie für den Grad der Welligkeit rauszusuchen. 🙂

Fakt ist: die neuen Haare sind dunkler, dicker und welliger.

Ich vermute auch, dass mein Zopfumfang sogar deutlich über meinem früheren Maximum von 7,5cm liegen würde, wenn mir der Shed dieses Jahr nicht dazwischen gekommen wäre. Sollte ich es schaffen weitere Haarausfallphasen zu vermeiden, denke ich, ist ein 8er-Umfang überhaupt nicht mehr unrealistisch. Mal sehen, wie sich das in den kommenden Monaten weiter entwickelt.
Bessere Haare als vor dem großen Haarausfall würde den Schluss nahelegen, dass ich bereits vorher nicht gut versorgt war und  es einfach nicht gemerkt habe. Und natürlich, dass es mir jetzt einfach besser geht. Was außer Frage steht. Meine Fitness ist so gut wie… hm… nie? Zumindest so gut wie seit über 15 Jahren nicht mehr. Wäre doch  ganz wunderbar, wenn sich Ernährung, Sport, Entspannung und tolle Menschen um mich rum, so auswirklen würden, oder?

I considered it before, but now I am shure: my hair has changed after the big shed due to irondeficiancy 2011. I come from 1b F 6,5 to7,5cm. One centimeter range, because I used to measure differentely and my ponytail became thinner without hairloss as I changed my haircare and my hair became smoother. 
Now I am much wavier with a hairtype of about 1c to 2a (so said my fellows on the LHN and so do I), the regrowth is darker and thicker, so that I am at 1c/2a M 7,3 now. I guess the change will continue and if there had not been this nasty shedding this year I might already have hit the border of 8cm ponytailcirsumference. So my hair is on its way to become the best I have ever had. At least the thickest and the waviest. 😉 I think that is just nice and  fair, that my change in lifestyle, diet, fitness (and don’t forget all that wonderful people around me, who make me happy) make my hair improve. 🙂
We will see.
For the moment I like what I see.

13. August 2013

[Jäger] & Sammler

Samstag war doch Vegan Street Day.
Ein für mich sehr gelungener Tag mit Freundinnen, gutem Essen und viel zu gucken – sowohl an den Ständen als auch einfach so bei dieser Menge an interessanten Menschen.
Leider musste man für etwas zu Essen unglaublich lange anstehen. Aber ob ihr es glaubt oder nicht: ich habe ein Eis gegessen! Selbstverständlich laktosefrei, ohne Zucker, ohne Carragen. Nach Süßstoffen habe ich vergessen zu fragen, aber ich habe es gut vertragen und es war UNGLAUBLICH lecker.

Darf ich vorstellen? Eine der Weltverbesser-Freundinnen.
One of my „all organic save the world“-friends.

Von den ganz harten Ständen mit brutalster Massentierhaltungsaufklärung bis hin zu sehr cleanem, modernen Raw-Vegan-Chic, von handgemachten (überteuerten…) Roh-Pralinen bis zu großen Marken war alles vertreten. Manches in meinen Augen besser als anderes, aber auf jeden Fall eine gute Mischung. Es ging lange nicht nur um Essen, wenn auch natürlich hauptsächlich. Es gab Informationen zu Tierversuchen, es gab die obligatorischen Message-Shirts und -Jutebeutel aber auch Stände, die die Ökoschiene mit bedient haben, wie zum Beispiel den aus Unna, der neben veganem Tierfutter und Shirts auch Wandfarben und Wandputze anbot. Da ist vegan dann eher nebensächlich, aber die Produkte sind schadstoffrei und ökologisch abbaubar. Preislich absolut vergleichbar mit normaler Baumarktfarbe. Ich denke, wenn das Arbeitszimmer hier mal wieder fällig ist, dann werde ich da mal vorbeifahren und einen Sack Pigmente kaufen.

Meine Entdeckung des Tages waren Erdmandeln. Weil sie so lecker (nussig mild) sind, kann ich euch auch leider kein Foto einer vollen Tüte mehr zeigen. Ich hab die bisher so gegessen wie Nüsse, habe mir aber schon sagen lassen, dass man sie für zwei Tage in Wasser einlegen soll. Angeblich schmecken sie dann wie Popcorn.
Erdmandeln sind Knöllchen an den Wurzeln einer Grasart, also prima für alle, die mit Hülsenfrüchten auf dem Kriegsfuß stehen und bei denen vielleicht eine Nussallergie vorliegt.

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Abseits des Vegan Street Days zerkratze ich mir grad gerne Hände und Unterarme beim Sammeln von Brombeeren. In den Dortmunder Parks wachsen genug davon. Wir haben bereits ein gutes Kilo eingefroren und würden uns noch mehr bevorraten, wenn uns da die Größe unseres Frostfachs nicht limitieren würde.
Innerstädtische Beeren sollten gewaschen werden, wegen des Feinstaubs, aber ich denke, die sind sauberer als manch andere kultiviert herangezogene Beeren, wo auf dem Acker nebenan gespritzt wird. Ich pflücke nur die, die höher wachsen als der größte Hund der größte Mann pinkeln könnte.

Brombeeren sind die größten heimischen Beeren (Erdbeeren sind keine Beeren im botanischen Sinne, sondern Nüsse, aber das weiß glaube ich mittlerweile auch fast jeder… muss ich hier also gar nicht so altklug daher kommen). Auch sind sie angebelich sehr reich an Antioxidantien, aebr auch hier kann ich grad nur mit Halbwissen glänzen. Aber sie kosten nichts und sind lecker. Von daher: greift zu!
EDIT: Meine lieben Leser haben mich darauf hingewiesen das Himbeeren und Brombeeren auch keine Beeren sind, sondern „Sammelsteinfrüchte“. Wieder was gelernt.

Brombeerblätter kann man auch zu Tee weiterverarbeiten, aber dazu muss man sie fermentieren. Habe ich noch nie gemacht und somit habe ich mich auf die Früchte beschränkt. Angeblich  wurden Brombeerblätter früher auch als Haarfärbemittel herangezogen, aber nur zum leichten Abdunkeln. Sagt das Internet. In den Foren ist mir noch niemand untergekommen, der das macht, obwohl wir definitiv genügend „Kräuterhexen“ online haben, die das bestimmt wüssten. Aber im Färbethema bin ich auch nicht so drin.

In diesem Sinne verbleibe ich ein bisschen unwissend, aber defintiv gut verköstigt,
eure… Heike aka. Mai

Heike Mai ist ein selten dämicher Doppelname…

Saturday was Veggie Day. Vegan Street Day, I talked about it. It was really interesting and I found vegan icecream I could eat: without sugar, without soy and so delicious! 
Besides tons of flyers and stickers I took a bag of „Erdmandeln“ (can’t find a translation for that) home with me. These little nodules grow at the roots of a certain grass. They taste like hazelnuts or almonds. Really nice if you are allergic to real nuts or have difficulties with legumes. 
But there was not only food, also stalls with other organic products could be found. So I saw someone who sold organic wall paint. Maybe I would consider that when it comes to my „homeoffice“ to get new colours.

When I am not on events like the veggie day 😉 I enjoy walking with the dog and gather blackberries. They are ripe now and can be found in almost every park in the city. Only pick those hanging higher than the biggest dog can pee…!
Blackberries are rich in antioxidants. We started to store them in the fridge, but space is limited there. So eat them now as long as they are fresh.
I also read on the internet that people used to dyed their hair with blackberry leafes, but I have never heard of that before in the forums… So maybe it’s not all true. I am not so firm in this dying subject.

And so I say, read you soon, 
yours not all knowing but definitely well fed Mai. 
Or Heike. 
As you like.

11. August 2013

Für die Waldelfe in dir

Hey Lenja, bei den Spängchen musste ich sofort an dich denken. Aber selber haben musste ich sie natürlich auch –  für das Feengefühl…
Erstanden bei Accessoirize für knapp 5€.

As I bought these tiny leaf hair clips I had to think about Lenja and her blog waldelfentraum (which means something like: „fairy of the forrest’s dream“). So maybe if you are like me and want to feel a bit like a fairy, these clips are made for you too. You can get them at Accessoirize for 5€.

Und ich hoffe euch gefällt mein neues Layout jetzt auch so gut wie mir. Diese Bonbonfarben waren für den Moment ganz witzig, aber nach einer Nacht drüber schlafen… fand ich sie einfach nur noch plastikhaft.
Also: Zurück Marsch, Marsch, früher war alles besser und jetzt noch mehr: da sind wir wieder mit verschiedenen sanften Schattierungen aus petrol, türkis, creme und braun. Das bin einfach mehr ich.

And I hope you enjoy my new layout. I was not happy with all this cotton candy stuff… for the moment I thought it was funny and nice but… naaaa, not after I have slept one night. So here we are, back to the basics, back to me: soft shades ot teal, turquoise, creme and brown.