30. Juli 2013

Ficcare Diamond 2Tone Olivine

Neuer Schmuck im Hause Glöckchen:
New jewellery in the house of Glöckchen:

Ich hatte dieses Modell laaaange Zeit früher schon mal in Größe L. Als sie nicht mehr passte, habe ich sie abgegeben. Aber ich habe sie immer ein bisschen vermisst. Um so schöner, sie wieder hier zu haben.
I already had this ficcare looooong time ago in size L. As it fitted no longer, I gave it away, but I always missed it a bit. So I am happy to have it here again. 🙂

Den Dutt nenne ich für mich „lazy Cinnamon“. Weil es einfach ein um die Basis gewickelter Pferdeschwanz ist. Im Gegensatz zum normalen Cinnamon wird aber nicht gewzirbelt. Dadurch wird der Dutt lockerer und größer. Er hält nur mit Ficcare, aber ich mag es lieber noch ein paar zusätzliche Pins zu verbauen, um das Ganze abzusichern.
Ask me what kind of bun this is: I don’t know. I call it „lazy cinnamon“. It is a ponytail wrapped around the base, but no twisting. Quite simple. And it looks bigger than a normal cinnamon. It works only with a ficcare, but I prefer to secure it with some extra pins.

27. Juli 2013

Hochzeitsfrisur – es wird weiter geübt

Hallo ihr Lieben!
Willkommen zu Runde zwei bei meinen Hochzeitsfrisurübungen. Diesmal noch deutlich verbesserungswürdig, aber die Grundidee gefällt mir.

Kleine Akzentzöpfe für vorne und Half-up bzw. Pony-up für die Seiten und hinten. Der Haarschmuck ist hier als Platzhalter zu verstehen, auch wenn das Spängchen an sich ganz hübsch ist und viel Bling-Blign mitbringt.

Probleme
Die Haare waren arg verknickt vom Trocknen im Dutt, ich hatte vorher mit einem kleinen Half-up-Zöpfchen experimentiert, die Tressen hatten noch die Locken vom letzten Mal und so hatte ich vier verscheidene Strukturen auf dem Kopf: glatt, verknickt, miniflechtwellig und lockig. Fail. Deswegen habe ich das Spitzendesaster auch einfach mal auf dem Foto beschnitten, aber man kann es immer noch gut erahnen, vor allem auf dem, rechten Bild.

Anleitung
Die Zöpfchen sind nicht etwa die Strähnen vor meinen Ohren. So viele Haare habe ich da längst nicht. Ich habe mit zwei Querscheiteln einen Bereich haarreifartig von Ohr zu Ohr abgeteilt und dann die dabei separierten Haare eingeflochten. Mein zurückgenommener Pony verdeckt dann die unschönen Zopfansätze.

Verbesserungen für den nächsten Test:
Ganz klar, ordentliche Haare vorher, keine Knicke, keine Wellen.
Die Zöpfchen würden von etwas mehr Dicke sehr proifitieren. Sollte ich mich für diese Frisur entscheiden, könnte ich dort an jeder Seite ein kleines Clip-in-Tresschen einbauen, eine ganz schmale Strähne mit nur einem Kämmchen.
Oben glatt und Locken in den Spitzen wäre toll.
Den Half-up flippen und oben eine Zierkämmchen passend zum Kleid einstecken. Von vorn wäre dann ein zum Kämmchen passendes Diadem bzw. ein Haarreif, von dem man nur wenig sieht, schön.

Passend zum Kleid, da war doch was…
Ja… ich weiß, ich hatte gesagt, es würde ein Close-up-Foto geben. Aber ich werde das Kleid nicht vor der Hochzeit zeigen. Und ich habe mich auch entschieden kein Detailfoto rauszurücken. Ich möchte, dass es wirklich mein Mann (oh Gott, ich hab es geschrieben!) und meine Familie und Freunde sind, die mich zuerst darin sehen. Irgendwie fänd ich es schade, wenn schon gefühlt das halbe Internet vor ihnen Teile des Kleides gesehen hätte.
Also lasst euch überraschen. Gemein… ich weiß. Aber immerhin seht ihr ja schon in welche Richtung meine Haare gehen werden samt Schmuck.

Farbkonzept
Zumindest das mag ich euch zeigen, ein schwacher Trost, ich weiß.

Das ist also quasi das Mini Corporate Design unserer Feier.
Wozu braucht man sowas denn? Kann man nicht einfach das machen und kaufen, was einem gefällt? Klar kann man das. Aber so eine Grundkonzeption am Anfang macht aus mehrern Gründen Sinn. Zum Einen kann eine solche Richtschnur vor Fehlkäufen bewahren. Man fällt nicht so schnell auf etwas herein, weil ja es so süß, so toll, so edel aussah – aber dann überhaupt nicht ins Konzept passt und dann doch wieder aussortiert wird. Zum anderen kann man gezielter suchen. So ein Konzept spart also Geld und Zeit und außerdem sieht am Ende einfach alles stimmiger aus und die Gastbräute von „4 Hochzeiten und eine Traumreise“ haben weniger zu meckern. 😉
Scherz am Rande. Klar gucke ich das. Auch das Pendant auf Sixx, „Die perfekte Hochzeit“. Zickenkrieg. Wie „schade“, dass die sich da so reinreißen. Sie könnten doch auch einfach nett und fair sein und sich freuen, dass sie ein Event hatten, dass sogar von einem Profifilmteam festgehalten wurde, sie könnten Spaß am Erlebnis haben. Aber meistens verhackstücken sie sich aus Missgunst und „ICH WILL DEN URLAUB!“. Was bleibt, ist dann das eklige Bild, welches die Zuschauer (und somit auch die eigenen Freunde und Verwandten) von einem haben, wenn sie so fies lästern.
Zurück zum Thema.
Wir haben uns bewusst für ein sehr gängies Farbkonzept entschieden, da solche Farben einfacher und somit meist günstiger zu beziehen sind. Wir hatten noch Alternativen, die wurden aber verworfen, weil schnell klar war, dass wenn wir daran festhalten, es schnell sehr teuer werden würde. Ursprünglich war mal alles in Weiß, Creme und Gold geplant. Das wäre auch noch vergleichsweise günstig gewesen (günstiger als z.B. „alles in Lila!“). Wir haben aber um Akzentfarben erweitert, um flexibler sein zu können. Außerdem ist es dann auch fröhlicher, was zu den Dingen besser passt, die wir gern haben möchten.
Die Bräutigamfarben sind noch blanke Inspiration, da wurde noch nichts angeschafft, die Richtung soll es aber schon werden. Meine Farben sind dagegen gesetzt, genauso wie de Deko- und Druckwerksfarben.

Für den Haarschmuck werde ich mich aller Wahrscheinlichkeit nach ganz klassisch auf Perlen beschränken. Weder Gold, noch Silber passt optimal zum Kleid und Kupfer oder Rosegold (was passen würde) sind sehr schwer zu bekommen. Aber mal sehen, es ist ja noch Zeit.

Wenn ihr auch Lust habt ein Farbkonzept zu entwickeln – muss ja nicht für eine Hochzeit sein, vielleicht wollt ihr auch einfach nur euer Wohnzimmer umgestalten – dann empfehle ich euch colorlovers.com. Und dort dann die Paletten. Wunderschöne Farbkombinationen, sehr inspirierend. Danke Beke. 🙂
Mein Blogfarbkonzept wird sich auch noch mal wandeln. Vermutlich übernehme ich einfach meinen Hochzeitsfarbchart. Ihr seht ja schon, ich formatiere schon die Zwischenüebrschriften in den Farben.

Die Schriftart haben wir ebenfalls festgelegt und haben uns für die Znikomit entschieden. Die bekommt ihr kostenlos bei dafont.com. Sehr zarter, verspielter Font mit schönen Glyphen (Glyphen = Sonderzeichen, Dekoelemente).

Viel Spaß beim stöbern und bis bald!

This time I tried another version of wedding hairstyle. I wanted something fairylike, fragile und light. Maybe the idea was not too bad,  but I should have known, that braidwaves AND bunwaves AND remaining curls in my clip-ins don’t work together. 😉
So I will try this again. Maybe with two small clip-ins to give the accent braids extra volume.
Recently we talked about my dress. And I said that I will show you a close-up. Well, I decided not to show anything. I want my darling and my friends and family to be the first who see me in that dress. It would be somehow strange if „half of the internet“ saw details before them.
But I can show you our colour concept. I consider it to be very helpful as it helps to prevent wrong shopping and the whole theme will turn out straighter in the end. 
We chose a very mainstream colour concept as this makes it easier to look for matching items and therefore it is supposed to be less expensive. 
If you are looking for colour inspiration too, have a look at colorlovers.com. Really nice site, very inspirational.
Best wishes and see you soon!

23. Juli 2013

Food – Grüne Smoothies

Hallo zusammen!
Ihr wollt mehr Futter? Ihr kriegt mehr Futter!
Und da es so heiß ist, gibt es dazu etwas passendes. Ich habe zwar noch ein Rezept für vegane, glutenfreie, Paleo-Schoko-Torte (*anfix*), aber die ist so dermaßen mächtig, die spare ich mir für kühlere Tage.

Wie schon mal erwähnt, trinke bzw. esse ich derzeit viele grüne Smoothies. Ich kann euch noch nicht viele ausgegorene Informationen dazu geben, was genau daran jetzt besonders toll sein sollte, also gibt es mehr subjektive Eindrücke und nur ein paar Rechercheanrisse.

Mai Glöckchens Basis-Rezept für grüne Smoothies
vegan / roh / paleo / laktosefrei / glutenfrei
 

1/2 bis 1 Blattsalat (Kopfsalat, Pflücksalat, Lollo Bianco, Salatherzen)
1 Mango oder 1/2 Melone (Gallia, Cantaloupe oder Honig)
großzügiger Schuss Zitronensaft bzw. 1/2 bis 1 ausgepresste Zitrone (Limette geht auch)
1/2  bis 1 kleine scharfe Chilischote
handvoll Blätter frischer Basilikum
5x an der Pfeffermühle gedreht
Prise Salz
1-4 TL Honig oder Zuckerrübensirup (je süßer die Melone bzw. die Mango, desto weniger ist hier nötig)
optional: bei heißem Wetter gern Crushed Ice.

Die Menge reicht für 2-3 große Gläser. Wer keinen Standmixer hat, dem hilft auch erst mal ein Pürierstab weiter, ist nur etwas mühsamer. 

Für Fortgeschrittene

Statt Salat bzw. zusätzlich: Lollo Rosso, Rucola oder frischer Spinat.
Je dunkler der grüne Anteil, desto potentiell besser, so die Theorie, aber auch desto geschmacksintensiver und das kann besonder zu Anfang eher zum Abgewöhnen schmecken.
Ihr könnt auch Erdbeeren einmixern. Mache ich gern mit denen, die schon ein bisschen angedetscht sind. Aber das, was ihr dann als Ergebnis habt, ist nicht hübsch kräftig grün oder grüngelb, sondern ekelgrünbraun.

Grundsätzlich könnt ihr zusammenwerfen worauf ihr Lust habt. Säure und Schärfe aber nicht vergessen, sonst wird es schnell muffig. Chilli ist hier viel besser als Pfeffer. Banane ist süß, aber schleimig. Beeren hinterlassen ihre Kerne im Smoothy und färben wie gesagt eher schlammig. Besonders bei Himbeeren habt ihr dann ziemlich körnigen Bodensatz. Stört mich nicht, aber ich wollte es nur gesagt haben. Wenn es euch nicht flüssig genug ist, streckt mit etwas Saft der Wahl. Ich mag Orangen-Saft. Apfel geht auch gut, ebenso Grapefruit oder Maracuja. Wenn ihr drauf achten möchtet, dann natürlich am besten Bio, Fairtrade und ohne Zuckerzusätze. Idealerweise habt ihr selbst gepresst, aber wir fangen ja alle meist erst mal klein an. 🙂

Benefits

* Mit einem solchen Smoothie könnt ihr sehr viel Gemüse und Obst auf einmal essen. Ihr kommt also viel leichter auf die empfohlenen Tagesrationen oder vielleicht sogar auf mehr.
Quelle 1: 5amTag, Quelle 2: Deutsche Gesellschaft für Ernährung
* Ich habe an vielen Stellen (Internet! Keine sauberen, vorzeigbaren Quellen! Praktisch ausschließlich alternativmedizinisch. Muss nicht schlecht sein, aber ich hätte gern eine wissenschaftliche Stellungnahme) gelesen, dass vor allem sehr grünes Gemüse durch das mitgebrachte Chlorophyll sehr gut sein sollen. Für diverses. Also etwas undifferenziert. Ich versuche mich aber immer daran zu halten möglichst bunt zu essen und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber grün gab es bei mir bisher nicht so oft. Einfach weil rote, gelbe und blaue Pflanzen oft schmackhafter sind. Finde ich. Mit den Smoothies bekomme ich mein Grün gut untergebracht.
* Ein Smoothie ist roh. Gut für die mitgebrachten sekundären Pflanzenstoffe und Nährstoffe. Rohkost interessiert mich sehr, aber da stehe ich noch ganz am Anfang meiner Recherchen. Hier einfach mal ein flüssiger Titel aus der FAZ dazu.
* Zusammen mit etwas Chili, Zitronensaft und Honig ist man bei typischen Detox-Empfehlungen (auch hier bin ich noch sehr unbelesen, kann mir aber nicht vorstellen, das Chili, Zitronensaft oder Honig schlecht für mich sein sollen, also esse ich sie gern). Leider keine Quelle bisher, die ich euch nennen wollte.

Gibt’s auch Kritik?

Abzüge gibt es in zwei Punkten: ein Salat aus den Zutaten wäre sicherlich noch besser. Denn der wird gekaut und bleibt somit länger im Mund, was ja schon der erste Verdauungsschritt ist, das sollte man nicht vergessen. Es wird ja bei den alternativen Ernährungsweisen fast immer über die Natürlichkeit argumentiert. Ein Mixer ist wohl nicht natürlich, kauen muss man an sich schon selbst. Speichel wird ja auch nicht nur produiziert, damit man flüssiger (haha…) sprechen kann.
Zweitens wird durch den Mixer das Gemüse geschreddert, es wirken hohe mechanische Kräfte ein, was die Beschaffenheit laut einiger Quellen so verändert, dass der Wert des Gemüses leidet (auch hier, tut mir Leid, das ist schon sowas wie „Hören-Sagen“, zu lange her und ich finde nichts Sinnvolles mehr dazu). In welcher Art? Weiß ich nicht. Logisch finde ich aber, dass man den Smoothy auf jeden Fall sofort frisch konsumieren sollte. Der Mixer zerlegt die Pflanzen in sehr kleine Teilchen. Kleine Teilchen bedeutet: mehr Oberfläche im Verhältnis zum Volumen. VIEL mehr Oberfläche. Viel Oberfläche fördert immer Stoffaustausch und chemische Reaktionen. Der Mixer bringt außerdem Luft und damit auch Sauerstoff mit ein. Luft plus viel Oberfläche gleich sehr schnelle Oxidation. Und das wollen wir ja nicht, die Antioxidantien möchte wir ja essen. Also, mixern, eingießen, und runter damit. Nicht im Kühlschrank lagern.

Was Detox angeht, habe ich mir zwei Bücher bestellt. Dummerweise waren beide im ersten Anlauf nicht lieferbar. Ich versuche es nochmal und wir werden sehen. Das ganze Entgiftungsthema hat einen dermaßen schlechten Ruf, was aber auch einfach viel mit dem Begriff der „Schlacken“ zu tun hat. Am Wochenende habe ich erst wieder bei den Schwiegereltern eine Doppelseite zum Thema Detox gelesen. In der Fernsehzeitung. Noch oberflächlicher kann man ein Thema kaum ankratzen. Außer vielleicht auf so einem Blog im Internet, ihr versteht…
Also übt bitte Nachsicht. Mich interessiert das, ich informiere mich und dann mal gucken. Auf jeden Fall sind die Smoothies lecker, ich esse viel frisches Obst und Gemüse dadurch, also finde ich sie von der Grundidee nicht schlecht – auch wenn es sicherlich sinnvoller wäre, selbst zu kauen. Aber Essen iust ja nicht nur Gesundheit, es soll ja auch Spaß machen und lecker sein. Von daher sei das Bisschen Zubereitung verziehen. Zumindest sehe ich das bisher so.
Einen Smoothie aus der Kühltheke am besten noch in durchsichtiger Plastikflasche halte ich dagegen für Augenwischerei. Das ist nicht frisch, siehe besagter Oxidationsprozess. Und dann noch mit Lichteinwirkung… Dann doch wirklich besser eine Banane.

Lasst es euch schmecken.
Oder auch nicht. Die sind ja schon etwas speziell, die Smoothies…

This time I want to give you my basic recipe for green smoothies. 
Take a green leafy salad, half a melon or a mango, add a small chili, some leafs of basil, a bit of salt and pepper, some teaspoons of honey and some lemonjuice and put it all together in a mixer. If you need extra refreshment on days like these (it’s incredibly damp and hot here), you can pimp your smoothie with crushed ice or cooled orange juice. 
If you want to go advanced, try a smoothie made of dark green vegetables like spinach or rucola. But beware, that’s really a special taste. I recommand to have a first try with simple green salad. 
With these smoothies it is very easy to eat you five portions of vegetables and fruits per day. And in my case it is easier for me to eat my green. Normally I prefer red, yellow and blue fruit. Green is often a bit bitter. So it is easier for me to have a really colourful mix.
A smoothie is raw for all of you who are interested in this topic (as I am, but I am not well informed – yet!). And the chlorophyll could be helpful for your health too, but I am still researching this. 
So just have a try. It is a nice variety if you are  a bit tired of your summer salad.

21. Juli 2013

Hochzeitsfrisur Test 1: Küchenkrepplocken mit Tressen

Translation at the end of the post.

Aaaaah, ich mutiere zur Bridezilla!
Na, so schlimm ist es (noch?) nicht, aber ich freue mich so sehr. 🙂
Am Freitag habe ich MEIN Kleid gekauft, morgen kann ich es abholen, denn es ist das Vorführexemplar aus der nun reduzierten 2013er-Kollektion. Harch! Schnäppchen gemacht! Aber Schnäppchen sind bei Hochzeitskleidern ja doch so ein bisschen… nun ja., billig werden die Kleider dadurch trotzdem nicht.

Aber zum Thema.
Das Kleid würde sowohl mit einer Hochsteckfrisur als auch mit offenem Haar funktionieren. Mein Traum ist einfach offenes, langes Haar mit ein paar raffinierten Details, also war klar, dass ich zuerst in diese Richtung austesten würde.
Wie ihr hier sehen könnt, macht die Farbe der Kleidung viel aus, wenn man offenes Haar tragen möchte, besonders wenn das Haar nicht super voll ist. Mein Kleid ist nicht schneeweiß, aber dennoch ein klassisches Brautkleid, also schon sehr hell (Ivory mit blassbräunlicher Akzentfarbe), sodass klar ist, das mein eigenes auf petrol oder schwarz wirklich meist ganz nettes Haar auf diesem Kleid eher etwas dürftig aussehen würde. Um die Optik gut bewerten zu können, habe ich für die Frisurübung ein zumindest cremefarbenes Oberteil gewählt.

Zwei Möglichkeiten optisch für mehr Haarmasse zu sorgen:
Locken – sie sorgen für Volumen und tatsächlich liegt das Haar dichter. Das kostet natürlich Länge, denn mehr Haar ist ja nicht da, es liegt nur anders.
Zweithaar – ein bisschen Fake also. Ich besitze Clip-in Extensions. Über reguläre Extensions, also gebondete Strähnen, habe ich mich im Vorfeld schon gut informiert. Diese Option ist raus. Um meine Länge zu verdichten, wäre ich mit 640€ dabei, so der Kostenvoranschlag. Haarliebe hin oder her, das ist es mir nicht wert. Also bleibt es bei den Tressen.

Unmittelbar nach dem öffnen der Locken.
Right after I let down the locks.

Dafür, dass das der erste Versuch war, bin ich wirklich SEHR zufrieden mit dem Ergebnis. Aber da geht noch mehr, vor allem, was die Haltbarkeit der Locken angeht.

Vorbereitungsdauer: 3,5 Stunden (Haare waschen, Trocknungsphase, bis zur fertigen Frisur)
Frisierarbeitszeit: Auf- und Abwickeln zusammen: ca. 45-60min.
Stylingprodukte: keine, nur Wasser
Hitze: Die Tressen mussten aufgewickelt noch nachgeföhnt werden. Sie waren noch nicht trocken.
Material: 24 aufgerollte Blätter Küchenkrepp. 3 Tressen à 65cm Länge, 2 Tressen à +80cm Länge
Haarschonung: Abzüge für den Föhn

Ich habe nur bis Schulterhöhe gewickelt und dann verknotet, um einen weichen Verlauf von stark gelockten Spitzen, über vom Gewicht ausgehangenen Locken bis zum glatten Oebrkopf zu bekommen.
Die langen Tressen habe ich recht weit oben eingesetzt, die kürzeren ganz tief im Nacken.
NICHT auskämmen! Ich habe noch nicht mal entwirrt oder geschüttelt sondern einfach so gelassen. Liber ein par Wickler mehr verbauen. Wird das Haar zu dick aufgewickelt, weil die abgeteilte Strähne zu breit ist, verlängert sich die Trocknungszeit fast ins Unendliche.

Und so sah das dann aus nach über fünf Stunden tragen, zweimal Toben mit den Hunden und recht viel Wind inklusive.

Fünf Stunden später: ausgehangen, die längeren Tressen fallen auf
Five hours later: you can see where the longer clip-ins are.

Seitlich getragen geht das aber noch ziemlich gut.
All over one shoulder to the front and it still looks pretty.

Verbesserungen für den nächsten Test:
Noch mehr Wickler nehmen, um dünnere Strähnen abzuteilen,
dann trocknen die Haare besser durch.
Längere Trockungszeit.
Am besten sind die Haare komplett trocken, wenn sie abgewickelt werden, sonst hängt es sich schnell aus. Bei mehr Wicklern und dadurch dünneren Strähnen könnte ich aber ungefähr bei drei Stunden bleiben.
Bis Schulterhöhe wickeln finde ich perfekt.
Extensions am Vortag vorbereiten.
Sie trocknen WESENTLICH langsamer als meine eigenen Haare. Da die ja ruhig rumliegen und so trocknen können, kann ich sie dadurch schonen, indem ich mir den Föhn sparen kann.
Die langen Extensions müssen tiefer sitzen.
Ab und an hat der Wind leider das Deckhaar weggepustet und man sah die Clips. Dadurch wird aber leider die Differenz von eigener Länge zu Extensionslänge größer. Die bleiben aber erst mal so. Im Zweifel werden die Tressen kurz vorm Termin gestutzt.
Alternativ könnte man das Deckhaar fixieren.
Z.B. mit einem Kranz, einer Spange oder einem Steckkamm als Haarschmuck, was auch zur Brautfrisur passen würde.

Für später:
Test mit Haarschaum oder Spray, um die Locken zu fixieren?
Könnte aber auch nach hinten losgehen. So waren die Locken schön weich und natürlich. Mit Stylingprodukten würden sie sich vermutlich weniger stark aushängen, aber sie wären steif und kratzig. Das würde etwas vom gewünschten natürlichen Look nehmen. Ich will definitiv keine Betonfrisur.
Die sehr langen Tressen funktionieren gut mit den Locken (glatt nicht, dann sieht man extrem wo das Fakehaar rausbaumelt), solange die Locken eine gewisse Sprungkraft behalten. Es würde noch besser klappen, wäre mein eigenes Haar idealerweise genauso lang. Dafür bräuchte ich etwa 15cm mehr Länge. Wenn ich bis zur Hochzeit gar nicht mehr schneide, ist das theoretisch möglich. Da ich da aber noch unschlüssig bin, ob ich so lange ohne Schnitt wachsen lassen möchte, muss ich mir das noch ein bisschen angucken.
Die sehr langen Tressen würden besser funktionieren, wenn ich nicht eine 10cm- und eine 5cm-Tressen hätte, sondern besser eine mit 15cm-Breite. Und es dürften mehr Kämmchen dran sein, das verteilt das Gewicht besser.
Für die letzten Punkte werde ich wohl mittelfristig bei xtend-your-hair anrufen und eine Customorder aufgeben. Die kürzeren Tressen sind von ursis-hare.net, aber die führen leider nur Längen bis maximal 65-70cm. Ideal für mich sind Tressen rund um 80cm.
Die Locken sind schön, aber da muss noch was dazu. Ein Half-up? Ein Kranz? Ein Haarband? Schmuck? Schmuck!

Noch ein paar Impressionen aus dem Schwiegergarten 😉 zum Schluss.

Locken mit Hitzemethoden möchte ich vermeiden, auch wenn sie weniger zeitaufwändig wären. Glätteisenlocken kommen der Optik am nächsten, aber da ich die Frisur noch ein paar mal werde testen müssen, ist mir das eine zu große Belastung.

Insgesamt ziehe ich schon mal ein sehr positives Fazit. :)Aber ich werde natürlich auch noch andere Frisuren testen, nicht nur Locken.

This Friday I have bought MY wedding dress! I am absolutely excited and looking forward to go and fetch it tomorrow. I bought it in sale, as the stores change their collection from 2013 to 2014 now, so I was really lucky with the price and don’t have to wait for month until the taylor has finished  it.
And now I can start to practise wedding hairstyles. As my dress would be fitting for both: an updo or hair down, I started with a variation of hair down, as I prefer to wear it that way.  As you can see here, the colour of your clothes matters a lot for the look of your hair, especially when your hair is rather thin and you want to wear a light colour. So I have to fake a bit. There a two possibilies to add more volume and I chose to combine them: curls and extensions.
As you might already know I have clip-in extensions to pimp my fairy hair every once in a while when I feel like I want to more volume.

On the photos you see my first attempt with curls I made without heat, but with the help of kitchen roll. A very simple way to create curls without damaging your hair. But it needs it’s time to dry. Even with hair as thin as mine, I needed 3,5 hours und I guess 5 hours would have been better.

But for the first attempt I am really happy with the result. I have to fix the problem that after some hours of wearing this locks you can see where the clip-ins are, bescause they are longer than my own hair. 
Besides that, I am all pleased. Only smaller things to optimate and than I can look for hair jewellery to add.
But of course I will try other wedding hairstyles too.

20. Juli 2013

Sonne, Glanz und Flexi-Perlen

Sommer, Sommer, Sommer!
Mehr davon bitte!
Ich hab schon mal erwähnt, dass ich allein schon für die Haaroptik, den Glanz, die Farbe und überhaupt, gern eine tragbare Sonne so für unterwegs hätte, dann sähe gleich alles viel hübscher aus.


Summer, summer, summer!
I want more of it!
I have already mentioned before that I would really like to have something like a portable sun for me, just to make my hair look better: the shine, the colour, everything. hairpics in the sun are the best.

18. Juli 2013

Layout

Ah, das wurde aber jetzt auch echt mal Zeit!
Ich hoffe, ihr mögt die neue Optik? Ich hatte mir die alte auch wieder so Leid gesehen. Ist zwar immer noch grundsätzlich dasselbe, aber die Farben und Proportionen habe ich angepasst. Und ich habe den Pacifico-Font durch den Lobster-Font ersetzt.
Der passt noch besser zu meinem Header (welcher in Mission Script gesetzt ist, den Font habe ich sehr günstig damals gekauft) und die Schriftauswahl bei Blogger ist ja leider begrenzt. Ich hatte Lobster schon bei Zoey gesehen und hatte innerlich geseufzt, dass sie es hingekriegt hat einen Webfont selbst einzubinden (denn als ich Pacifico ausgesucht habe, stand Lobster noch nicht zur Verfügung) und ich selbst das nicht kann, aber offenbar hat Blogger mal wieder ein paar Schriften hinzugefügt. Muss ich regelmäßiger mal nach gucken.

Ob ich bei dieser Farbgebung bleibe, weiß ich noch nicht, aber vorerst finde ich die erst mal schön passend. Die Fließtexttyp ist mir vor allem bei größeren Schriftgrößen und gefettet noch zu plump, aber da habe ich bisher keine, die ich besser finden würde. Am liebsten hätte ich eine Gill oder eine Helvetica in einem dünnen Schriftschnitt dafür und für den Tiotel eine Walbaum oder Justus. Auf die stehe ich grad sehr. Znikomit ist auch toll. Schade, dass man nicht alle Fonts von dafont.com und so einfach hier einbasteln kann. Also ich kann das nicht… NOCH NICHT! Muahahaha! 😉

New bloglayout! I really needed this change a was so bored of my old header und icons. I am not shure if I cling to this colours, but at first they will stay like that.

17. Juli 2013

Ab jetzt wird alles besser!

Es ist Zeit für ein Haarausfall-Update!

Ich habe das Thema hier ja für einige Wochen (bald schon zwei Monate) ruhen lassen und das war auch gut so.
Ich will euch gar nicht lange auf die Folter spannen:

Es ist vorbei!
Endlich!

Der Tangle Teezer sieht wieder normal aus und manchmal sogar schon optimal. Der tägliche Haarverlust liegt im Mittel stabil unter 100 Haaren/Tag, Tendenz sinkend. Tage mit weniger als 50 Haaren Verlust gibt es wieder.
Der Oberkopf hat wieder Stand und Ansatzvolumen, Neuwuchs ist überall als kleine Antennen sichtbar, an der Stirun bildet sich tatsächlich (wieder…) eine Art Minipony in zweiter Reihe. Nickike hat beim Flechten bestätigt, dass der ganze Oberkopf ein einziges Neuwuchsflauschnest ist (sehr zu ihrem Bedauern, denn sie ist ja der absolute Oberpingel, wenn es um gleichmäßige Frsiuren geht und da darf kein Härchen rausgucken 😉 ).Klar gibt es noch Tage, an denen ich für meinen Geschmack zu viele Haare in der Hand habe, wenn ich m,al so durchgreife, aber das ist kein Vergleich mehr zu dem Zustand im April und Mai. Ich habe es ja schon vor Wochen bemerkt, dass endlich eine Abwärtstendenz spürbar war mit ungefähr 10 Haaren am Tag im Wochenschnitt weniger.

*klick* für volle Tabellenansicht

Die Tabelle zeigt ganz gut, dass die Spitzenwerte mit dem abgesetzten Haarwasser korrelieren. Ebenfalls wird deutlich, dass mehr Kohlenhydrate für meinen Körper besser sind.

Im Langhaarnetzwerk hatte ich mir aus lauter Frust über den scheinbar nicht enden wollenden Haarausfall und die damit einhergehende Unzufriedenheit, vor allem was die (gefühlt sich stetig verschlechternde) Optik der Längen anging, ein 2-Monats-Ultimatum gesetzt, bis zu meinem Geburtstag Ende August. Dann wollte ich entscheiden, ob ich bereit bin wieder monatlichen Zuwachs zu trimmen oder ob ich einen größeren Cut machen werde, um mich von den gröbsten Haarausfallschäden zu verabschieden.

Nun auch Brautkleid hin oder her, die Entscheidung ist bereits gefallen. Die Haare bleiben dran und werden erst mal wieder auf 97cm gezüchtet, was die perfekte Länge für meine Tressen ist und somit optimal für alle offenen Frisuren und alles, was ich so gern an meinem großen Tag tragen würde. Dann wird wieder getrimmt. Und ich hoffe einfach sehr, dass das, was ich mit meiner grundsätzlichen Gesundheit im letzten Jahr geschafft habe, sich auch auf meine Haare ausweiten wird.
In diesem Post habt ihr gesehen, wie dicht, glänzend und gesund meine Haare früher mal waren. Und ich glaube ehrlich gesagt, dass ich das wieder haben kann, auch wenn ich mittlerweile doppelt so alt bin, wie das Mädchen auf dem Foto.

Aber schauen wir erst mal, wie sich der Istzustand nach fast einem halben Jahr leichtem bis mäßigem Haarausfall darstellt. Wohlgemerkt, das war kein starker Haarausfall! Das geht deutlich schlimmer und ich leide immer sehr mit denen im Forum mit, die es so grässlich erwischt hat. Was bei mir zu Buche geschlagen hat, war vor allem die Dauer.

Zopfumfänge
Stand 29.12.2012
Hoher Zopf: 7cm
Nacken/tiefer Zopf: 5,8cm
Schulter: 4,8cm
APL: 4,2cm
BSL: 3,0cm
Taille: 2,4cm
Hüfte: 1,8cm
Steiß: Haare zu Ende

Stand Februar 2013
Hoher Zopf: 7,5cm

Stand Ende April 2013
Hoher Zopf 7,8cm

Stand 10.07.2013 (Vergleich zu Dezember 2012)
Hoher Zopf: 7,3cm (+0,3cm)
Nacken/tiefer Zopf: 6,6cm  (+0,8cm)
Schulter: 5,5cm (+0,7cm)
APL: 4,2cm (+/-0cm)
BSL: 3,0cm (+/0cm)
Taille: 2,5cm (+0,1cm)
Hüfte: 1,5cm (-0,3cm)
Steiß: Haare zu Ende

Ich kam von 7,5cm Zopfumfang im Februar vor dem HA und bin jetzt bei 7,3cm. Durch den Newuchs der letzten Sheds 2011 und 2012 wird das stark verfälscht, ich habe deutlich mehr Haare gelassen als nur 2mm Umfangverlust vermuten lassen würden. Zwischenzeitlich ist mein Zopfumfang trotz Shed auf 7,8cm geklettert (Eisenmangelneuwuchs). Das heißt, eigentlich habe ich 5mm verloren. Ohne Shed wäre der ZU wohl noch weiter angestiegen. Wenn ich mir die Werte weiter unten angucke, wo nichts nachgedickt ist, obwohl von oben ja ganz offensichtlich massig Neuwuchs nachschiebt, ich in der Zwischenzeit außerdem über 10cm Wachstum und 17cm Trimms zu verzeichnen hatte und dann noch die Tatsache mit einbeziehe, dass mir die kürzesten KPOs wieder LOCKER passen, meine M-Flexi zu groß geworden ist (von den L-Flexis rede ich jetzt gar nicht…) und bei Ficcare die S-Größe bündig schließt, denke ich, dass ich diesmal grob 1-1,5cm an ZU am Oberkopf gelassen habe. In den Längen seht ihr selbst hat es sich bei plus minus Null halten lassen. Zwischenzeitlich sah es schlimmer aus, aber den Effekt kenne ich schon von anderen Haarausfallphasen: so lange der Shed anhält, sehen die Haare sowieso nicht toll aus, egal was irgendwelche Zahlen sagen. Mir fehlt also zwar Länge und die untersten Spitzen haben gelitten, es gab keine Verbesserung trotz teils sehr großzügiger Schnitte, aber ich habe den Zustand halten können. Das ist mehr als ich zwischenzeitlich zu hoffen gewagt hatte. Und es stimmt mich positiv, dass ich auch langfristig mit dieser Länge gut werde arbeiten können.

Das Knäul hier ist also von 10 Wochen Haarausfall. Es ist wenn ich es zusammendrücke etwa halb so groß wie mein Dutt jetzt. Und der HA dauerte ja deutlich länger als 10 Wochen, eher 20 bis 25. Ich habe also so eine ungefähre Vorstellung davon, wie groß meine Dutts jetzt sein könnten, wäre dieser erneute Haarausfallschub nicht dazwischen gekommen. Aber von hätte, würde, könnte hat ja keienr was. Ich auch nicht.
Leider habe ich keine Vergleichsbidler von Februar auf verschiedenen Untergründen, sondern nur welche vom Dezember. Vor HA-Beginn hatte ich da ja schon 6cm gekillt.
Im Vergleich zu Dezember kann sich das aber wirklich sehen lassen, was ich habe retten können.

Damit hätte ich nie gerechnet, dass es so gut aussehen würde. Man erkennt ja sogar die Kante auf Weiß. 🙂 Und ihr könnt hier sehr gut sehen, was ich mit „Stand am Oberkopf“ meine. Da kommt so einiges.

Klar, kürzer. Aber sonst? Die liegen astrein. Sehr kooperativ, glänzend, volumig und lebendig. Netter Nebeneffekt: das Dip-Dye ist jetzt komplett weg. Was ihr auch seht ist neben der leider nicht ganz vergleichbaren Perspektive (deswegen endet mein Po auf den rechten Bildern immer weiter unten), dass mir die neue Ernährungsweise echt gut tut. Zwischen den Bildern liegen fast 5kg. Und ich muss überhaupt nicht darauf achten megaviel zu essen. Das, was ich zu mir nehme, scheint endlich anständig verstoffwechselt zu werden. Und das, obwophl ich tendenziell weniger Kalorien zu mir nehme durch das viele, viele Gemüse.

Der Zustand auf Weiß hat gegen alle Erwartungen sogar verbessert, einfach dadurch dass die ganz dünnen Spitzen eliminiert wurden. Auf Petrol und auf Ringeln liegen sie einfach besser, sahen aber auch vorher okay aus. Der Zopf hat im unteren Abschnitt Dicke verloren, dafür im oberen Abschnitt durch den Eisenmangelneuwuchs gut zugelegt.
Scheint als hätte ich mehr Glück als Verstand gehabt. Oder doch nicht? Hat der Verstand mein Glück getragen?
Denn wenn ich mir eins nicht vorwerfen lassen muss, dann das, das ich mich nicht gekümmert und informiert hätte.

Resumee: Ursachen
1. Haarwasser abgesetzt.
Das hätte ich so nicht tun sollen. Dadurch fielen viele Haare wieder aus. Die erneute Sheddingphase, die diesmal über Monate ging, war das Grauen und kollidierte mit dem Haarverlust der allein schon durch dsa Absetzen kam.
2. Vergiftung
Zeitgleich habe ich meine Weisheitszähne raus bekommen. Körperlicher Stress, Schmerz und die Betäubungsmittel waren sicherlich nicht förderlich.
3. Entgiftung
Ebenfalls zeitgleich habe ich innerhalb von noch nicht mal 3 Wochen von meiner normalen größtenteils Bio-Ernährung, die Zuckervermeidung schon eingeschlossen hatte, auf Paleo und dann auf AIP umgestellt. Ich habe eine deutliche Erstverschlimmerung erlebt, bedingt durch die dann aus dem Körper ausgeschwemmten Giftstoffe. Mein Darm hat sich entzündet, meine Akne flammte auf. Und dass ich beim Haarausfall später mit dystropischem Haar auseinandersetzen musste, was an sich typisch für Vergiftungen durch eine Chemotherapie ist, das fand ich wirklich schockierend. Wurde ärztlich bestätigt und gleichfalls bestaunt, dass das möglich ist nur über die Ernährung sowas zu verursachen. Und ich hab vorher schon nach den geläufigen Maßstäben echt gesund gegessen. Das heißt, auch wenn das für mich schon eine große Umstellung war, für jemanden, der von „gut bürgerlicher Küche“ oder Instanttütensuppen und Fastfood kommt, für den wäre die Umstellung wesentlich drastischer gewesen. Allerdings muss ich auch dazu sagen, das ich wirklich immer empfindlich auf Umstellungen reagiere. Ich habe das Gegenteil eines Stahlmagens.
4. Mangel
Da ich nicht lange genug recherchiert hatte, um die Diät perfekt durchzuziehen, kam ich sowohl in den hypokalorischen Bereich als auch in die Ketose bedingt durch zu wenig Kohlenhydrate. Gewichtsverlust ist in meinem Fall alles andere als wünschenswert. Haare mögen sowas auch gar nicht. Zusammen mit der Entgiftung wird das ebenfalls das Auftreten der dystropischen Haare begünstigt haben. (Anmerkung: dystropische Haaare entstehen dann, wenn etwas die Haarwurzel so schädigt, dass sie das alte Haar absterben lässt, dieses ausfällt und die Haarwurzel so mitgenommen ist, dass sie danach kein gesundes, neues Haar produzieren kann. Dystropisches Haar ist oft schwach pigmentiert, rau und wie gekreppt. Es fällt meist nach wenigen Zentimetern aus. Es kann mehrere Anläufe brauchen, bis die Haarwurzel wieder ein gesundes Haar wachsen lassen kann. Ich vergleiche diese Haare gern mit meinem Hund. Die waren so wie seine Unterwolle: fusselig, aber trotzdem nicht glatt.)
5. Übersäuerung
Paleo war vor allem am Anfang sehr fleischlastig. Ich vermute fast, dass das auch noch mal einen Kick gegeben hat. Tierprodukte werden sauer verstoffwechselt. Selbst mit viel basischem Gegenfutter hätte ich diese Mengen niemals kompensieren können.
6. Mauser
Ebenfalls fast zeitgleich hat ein ganz neuer Lebensabschnitt für mich angefangen. Mein erster „richtiger“ Job, der dadurch veränderte Tagesrhythmus, so viel Neues, dann die geplante Hochzeit. Die Ernährungsumstellung hätte wohl schon als deutliche Veränderung gereicht, aber so kam noch mehr von außen dazu. Alles Dinge, die mich bereichert haben, aber für Haare, die zu androgenetischer Alopezie neigen, sind krasse Veränderungen leider eher ein Stolperstrick.
7. Stress, negative Rückkopplung
Haarausfall selbst stresst natürlich auch. Kann man nicht leugnen, das macht es dann nicht besser.

Und nun, für die Zukunft?
Anmerkung vorweg: Das ist der auf mich zugeschnittene Weg, der über zwei Jahre Arztrücksprache und -kontrolle, sowie die selbe Zeit an intensiver Eigenrecherche beinhaltet. Das ist keine Patentlösung für jeden. Bei Haarausfall, Mangelzuständen o.ä. ist ein Arzt der richtige Ansprechpartner. Die Erfahrung lehrt, dass da leider Kontrolle besser als Vertrauen ist, also stellt Fragen, steht für euch ein und haltet eure Werte nach. Lösungssuche bei so etwas diffusem wie Haarausfall ist zu individuell. Ich schreibe es dennoch auf, da vieles allein deshalb schon für andere auch interessant sein kann, da es eine mögliche Rechercherichtung aufweisen kann. Oft sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht.
1. Eisenwerte weiterhin im Blick behalten.
Wobei sich auch dieser Bereich immer weiter bessert. Durch die angepasste Ernährung brauche ich schon weniger Eisen zusätzlich als noch vor einem Jahr. Siehe oben. Mein Körper resorbiert endlich vernünftig. Ziel wäre es natürlich hier komplett ohne Substitution auszukommen. Bei diesem Punkt bin ich auf meinen Hausarzt angewiesen und das ist auch richtig so. Eisenüberdosierung ist kein Spaß, also bitte nicht in Eigenregie an sich rumdoktorn und Tabletten schmeißen.
2. Vitamin D über den Winter substituieren, im Sommer sonnenbaden (nicht exzessiv, nicht verbrennen! Das schöne Vitamin D nützt nichts, wenn ihr stattdessen euer Hautklrebsrisiko hochschraubt).
Vitamin D ist ein Thema für sich, Nahrungsergänzungsmittel muss man mit Bedacht auswählen, aber um es ganz kurz zusammenzufassen: Das Vitamin D aus Sonnenbädern ist weit besser für uns als das aus der Tablette. Ist ähnlich wie mit anderen Vitaminen aus der Kapsel oder aus dem Gemüse. Auch hier gilt: bevor ihr was schluckt, Blutwert bestimmen lassen. Nicht einfach blind auf Verdacht Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Dann wie gesagt lieber schön sonnen (Sonnenstudio bringt nichts, ihr braucht UVB-Strahlung, die ist dort ausgefiltert). Zu Vitamin D habe ich zu viele Quellen, um das in einer angemessenen Gewichtung wiedergeben zu können. Zum Einstieg (!) kann ich aber den Vitamin-D-Thread bei den Beautyjunkies empfehlen. Obacht, wer dort schreibt, der springt in der Regel sehr auf das Thema an. Es ist in erster Linie ein Informationssammel- und Erfahrungsaustauschthread. Bitte behaltet dabei eine kritische Position bei. Das Buch, das im Zusammenhang mit Vitamin D immer wieder empfohlen wird, nämlich  „Gesund in sieben Tagen“ von Dr. med. Raimund von Helden habe ich selbst hier zu Haus liegen und kann es nur eingeschränkt empfehlen, da es mir zu einseitig ist. Vitamin D wird fast als Wundermittel verkauft und das kann ich immer nur sehr schwer einfach so stehen lassen. Sehr empfehlenswert ist dagegen „Leben ohne Krankheit“ von Dr. David Agus, auch wenn Vitamin D dort nur ein kurzes Kapitel bekommt, ist dieses differenzierter, kritischer und hilfreicher als das gesamte Buch von von Helden. Meine Recherchebücher hatte ich aber sowieso noch vor jeweils mal gesondert zu rezensieren. Auf jeden Fall: wer viel substituiert schüttet nicht nur eventeulle Mangellöcher zu, sondern verändert den Körper auch noch an anderen Stellen. das ist alles zu verzahnt. Wer außerdem viel substituiert, der veranlasst die Zelle weniger Rezeptorstellen für das entsprechende Substrat auszubilden. Das wiederum führt dazu,d ass wenn man die Substitution absetzt, die Zelle wenig „angeln“ hat, um das entsprechende Vitamin o.ö. einfangen zu können. Ohne Pillen ist aber leider wieder viel weniger verfügbar sodass man nicht nur wenig Substrat hat sondern auch noch Schwierigkeiten das wenige, was da ist gut aufzunehmen. Deshalb: vorsichtig. Fragt euch immer, ob etwas in so hoher Konzentration (isoliert!) auch in der Natur vorkommt. Wenn nicht, Vorsicht. Gilt im Übrigen auch für solche Alltäglichkeiten wie Salz und Zucker.
3. Zucker, Weizen (glutenhaltiges Getreide) und (Kuh-)Milchprodukte werden zu Genussmitteln erklärt.
Und da wären wir also auchs chon beim Zucker. Ich konsumiere die genannten Produkte genauso, wie ich Alkohol trinke: enorm selten, sehr wenig und nur zu besonderen Anlässen. Und in dem Wissen, dass ich mit Pickeln und Augenringen dafür bezahlen werde. Das gilt für alle 4 Kategorien. Das gehört für mich mit zu den Aspekten, die auch für den Haarausfall relevant sind, da alle genannten Nahrungsmittel hier sauer verstoffwechselt werden und eine Übersäuerung mit zu Haarausfall beitragen kann (unter anderem könnt ihr hier mehr dazu lesen). Davon ab gehören Haare zum Organsystem Haut. Und wenn ich mir wie gesagt angucke, wie meine Haut auf Zucker, Weizen, Alkohol oder Kuhmilch reagiert, dann werden meine Haare von deren Konsum erst recht nicht profitieren. Hier gilt: die Dosis macht  das Gift. Manche Menschen haben einen Magen aus Stahl, manche einen aus … Seidenpapier? Will heißen, das sind Nahrungsmittelgruppen, die für viele problematisch sein können aber nicht für jeden problematisch sein müssen. Ich lasse sie weg, da ich vom Meiden profitiere.
Was ich zum Thema Säure-Base schon mal recherchiert habe, findet ihr auf meinem Blog und zwar hier. Das bezieht sich hauptsächlich auf basische Pflege – bei der ich nach wie vor sehr kritisch bin, auch wenn ich sie teilweise umsetze, da sie in gewissen Situationen funktioniert – aber ich erläutere auch den Ernährungsansatz. Den ich mittlerweile besser verstehe als damals, als ich den Säure-Base-Post geschrieben habe, aber grundsätzlich steht dort alles, was ihr zum Einstieg braucht, um euch eine eigene kritische Meinung bilden zu können.
Wen das Thema Weizen (und Gluten) interessiert, dem lege ich das Buch „Die Weizenwampe“ von Dr. William Davis ans Herz. Noch ein Buch auf meiner Rezensionsliste. Und wieder eins mit so einem brutal amerikanischen Sensationstitel. Der Inhalt ist aber wesentlich wissenschaftlicher als der aufmerksamkeitsheischende Titel vermuten lassen würde.
4. Täglich bis spätestens alle 2 Tage Yoga, Dehn- und Atemübungen und Sitzmediation. 
Wer sich jetzt einen grinst, der hat das noch nicht probiert. Das entspannt ungemein, sowohl mental als auch tatsächlich die Muskulatur. Ich bin in 3 Wochen so beweglich geworden, wie ich es keine Ahnung wann zuletzt war. Mit 14? Mit 12? Ein gesenkter Stresslevel ist etwas, wovon der gesamte Organismus profitiert. Letztlich also auch die Haare. Autosuggestion ist mehr als nur „Ich bin ganz ruhig“ und „Ich werde das schaffen“. Wer sich mehr dafür interessiert, dem empfehle ich den Spiegel 21/2013: Der heilende Geist. So zum Einsteigen.
5. Meine Ernährung wird sich weiterhin rohvegan orientieren
Hülsenfrüchte und Getreide werde ich aber nicht so stark runterfahren, wie zumeist empfohlen, da Low-Carb für mich nicht funktioniert hat und Gewichtsverlust keine Option darstellt. Fleisch wird es enorm selten geben, komplett streichen werde ich es nicht, dafür habe ich von Paleo zu sehr profitiert. Das wird ein sehr langsamer Prozess des immer weniger werden. Eier ebenfalls. Hauptsache sehr viel mehr Rohkost, bunt und frisch.
Mein bisheriges Programm wird sich um grüne Smoothies und einiges aus der Detox-Ecke erweitern. Das, wovon ich mit Paleo profitiert habe, wird beibehalten.
6. Wasser und Tee nur noch in gefiltert, Schadstoffe meiden
Und viel! Wenn ihr einmal gefiltertes Wasser probiert habt, dann ist das noch nicht mal mehr nur eine Frage der Gesundheit sondern des Geschmacks. Das Wasser ist also schadstoffärmer, es müssen keine Kisten oder Sixpacks mehr geschleppt werden und preislich läuft es aufs selbe hinaus. Deutsches Trinkwasser hat zwar einen sehr guten Ruf, aber ich für meinen Teil misstraue ziemlich dem, was da in den Leitungen des Hauses verbaut wurde, in welchem ich wohne. Da man bei einigen PET-Wasserflaschen den Kunststoff wirklich riechen kann, ist auch das nichts, womit ich meinen Körper füllen möchte. Wollt ihr mehr dazu wissen? Sagt Bescheid.Wenn ihr bei PET-Flaschen skeptisch seid, guckt euch mal eure Käseverpackung an… leider ist die Recherche zu solchen Umweltgiften ein Fass ohne Boden. Für mehr Informationen:
Unser täglich Gift – lief gestern auf arte, wird bei dem Link gestreamt und wird für alle, die es auf dem Fernseher haben wollen, Montag um 9.00 wiederholt.
Haare entgiften den Körper. Nicht umsonst können in den Haaren Schwermetallvergiftungen und Drogenkonsum nachgewiesen werden.
7. Sport.
Mäßig. Und am besten draußen. Mal sehen, wie schnell ich mich steigern kann, aber ich werde das recht ehrgeizlos angehen. Hier geht es mir nur um die Erhaltung und Verbesserung von Kraft und Kondition. Optisch habe ich nichts, woran ich rumschrauben wollte. Nur eben bitte nicht dünner. Merh Kraft und Kondition = gesünder = gleich widerstandskräftiger = bessere Haare. 😉 Wer Sport treibt hat aber natürlich einen höheren Nährstoffbedarf als ein Nichtsportler.
 8. Haarwasser absetzen?
WAAAS? Bist du irre?
Nun, das ist die logische Konsequenz aus allem, was ich bisher gelesen und gelernt habe. Ich bin ein eitler Vogel und ich werde das nicht vor meiner Hochzeit tun, aber danach schon. Langsam. Und ich habe da noch so ein paar Dinge auf der Liste, die ich erst recherchieren möchte. False Daisy zum Beispiel, eine Pflanze, der eine ähnliche Wirkung wie Minoxidil zugesprochen wird. Das Haarwasser ist hormonhaltig. Für Hormone gilt „die Dosis machtd as Gift“ wenn überhaupt nur begrenzt. Das ist nichts, was ich dauerhaft auf dem Kopf haben möchte. Und wenn ich alles richtig verstanden habe, dann sollte es möglich sein, das Haarwasser wieder abzusetzen. Da androgenetischer Haarausfall nicht bedeutet, dass man ein Gen hat, das bestimmt, dass einem die Haare ausfallen, sondern das dafür sorgt, das man die Disposition trägt. Wie ich mich verhalte und wie ich lebe, bestimmt aber letztlich, ob das Gen aktiviert wird. Ob man es wieder abschalten kann, nachdem es einmal angesprungen ist, das weiß ich wie gesagt nicht. Aber ich werde das nächste Jahr nutzen, um mich auch dahingehend einzulesen.

Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass ich viel erreichen kann. Und dass mir auf meinem Rechercheweg noch viel begegnen wird, was mich weiter bringt. Mich und meine Umwelt. Denn, und das möchte ich betonen, so viele Regeln das auch sein mögen, sie fühlen sich nicht als solche an. Mein Horizont hat sich enorm erweitert, vieles ergibt plötzlich ein Gesamtbild, was für mich eine so große Erkenntnis und so eine Bereicherung darstellt und dann ist das Ganze auch noch gesünder für mich und meine Umwelt – ich wüsste nicht, weshalb ich je wieder zu dem zurück wollen sollte, von dem ich kam. Vieles, was ich gelernt habe ist zutiefst beunruhigend. Aber nach dem ersten Schock ist es besser das Wissen zu haben, als sich weiter in der trügerischen Sicherheit des Unwissenden zu wiegen. Ich rede von Umweltverschmutzung, Lobbyismus, Genmanipulation, gefälschten Studien, Tierquälerei der Sorte, die mich daran zweifeln lässt, ob ich tatsächlich zur selben Spezies gehöre wie die Menschen, die diese Grausamkeiten begehen.
Und das Wissen, dass ich das System unterstütze, dass ich Teil davon bin, schlicht schon dadurch, dass ich in dieser Gesellschaft lebe.
Aber je mehr ich weiß, desto mehr Schrauben finde ich, an denen ich drehen kann. Schrauben, die mich gesünder, mein Gewissen leichter und vielleicht sogar die Welt ein kleines bisschen besser machen. Und das ist es, was mich weiterlesen lässt und was mir enorm viel Energie gibt.

Ab jetzt gibt es das beste Haar, das ich je hatte! Dichter, voller, gesünder. Und wenn es Rückschläge geben sollte, dann werde ich die auch managen.
Stellt euch vor, ich hätte nicht recherchiert. Ich hätte immer noch Eisenmangel, keine 5cm ZU mehr, dann noch androgenetischen HA und dann im nächsten Jahr noch mal. Wie würde ich wohl aussehen und wie würde ich mich wohl fühlen, hätte ich nicht gefragt, gelesen, gesucht und kombiniert?
Ich will es ehrlich gesagt gar nicht wissen. Wirklich nicht.

Also nach vorne!
Geht ihr mit mir? Begleitet ihr mich ein Stück? Ich habe kein Problem damit meinen Weg allein zu machen, aber ich würde mich über jeden Weggefährten freuen. Wobei ich ja eigentlich schon lange nicht mehr allein gehe bzw. nie allein gegangen bin.
Wenn ich hier für mich blogge, liest sich das immer so, als wäre ich das allein.
Aber dem ist nicht so. Ich habe enorm von anderen profitiert und versuche das, was mir geholfen hat für wiederum andere aufzubereiten, denn es ist so universal einsetzbar  und leider sind so unheimlich viele betroffen. Die Lösungen sind oft beides: komplex und einfach zugleich. Am Anfang so unübersichtlich, doch dann ergibt sich ein Bild und jede neue Information fügt sich problemlos ein und zeigt ein weitere Detail des großen Granzen.


Nach vorne!
Wissen ist Macht.
Lasst eure Nahrungsmittel eure Heilmittel sein.
Du bist, was du isst.
Mens sana in corpore sano.

Rapunzel, lass dein Haar herunter.
Und so weiter.

Liebe Grüße

15. Juli 2013

Flechtwerk – Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Hallo zusammen!
Neuer Monat, neues Flechtwerk-Thema. Und nun auch zum ersten Mal mit vergrößerter Runde.
Folgt den Links, um zu den Beiträgen von haartraumfrisuren, growbeyondyourlimits, Nixenhaar, Wuscheline, und Waldelfentraum zu gelangen.

In meinem Fall sehenh die fünf unverzichtbarsten Dinge so aus.
Mein Bübchen Kinder Shampoo geht einfach immer. Ich habe noch andere Shampoos mit denen ich abwechsle, aber das Bübchen Shampoo ist jetzt seit über 2 Jahren das einzige, welches ich wirklich regelmäßig nachkaufe, weil es für mich funktioniert. Allergikerinfo: Gibt es im Übrigen seit Neustem (oder zumindest seit einer Weile) auch ohne Kamille.
Bei Conditionern bin ich ehrlich gesagt gar nicht so wählerisch. Da könnten auch drei, vier andere auf dem Tisch liegen. Der Vanille-Condi ist es deshalb geworden, weil er einfach so unheimlich gut riecht. Und weil er eben auch zu denen gehört, die tolle Haare machen. Ein eher leichter Condi, also schön für alle, die ihre Haare nicht zu sehr beschweren wollen, aber trotzdem in den Genuss von Glanz, Glätte und guter Kämmbarkeit kommen möchten.
Bei beiden, Shampo und Spülung hätte ich aber in entsprechende kleine Fläschchen umgefüllt, um nicht das ganze Gewicht der (fast) vollen Flaschen tragen zu müssen.
Das Pumpfläschchen, das aussieht, als wäre es leer, enthält tatsächlich Haaröl. Schön klein, gut zu dosieren. Bei Ölen mag ich am liebsten das Monoi Vanille, auch wieder wegen des Geruchs und weil es gut einzieht (was ich nicht für die Urlaubstasche wählen würde, weil es fest ist und ich die Dosierung von festen Ölen immer etwas sauig finde). Brokkolisamenöl istz ebenfalls ganz weit vorn und das, was tatsächlich in dem Fläschchen ist, ist derzeit einfach das alverde Haaröl, was eine Mischung aus verschiedenen Ölen ist. Funktioniert, ist günstig und leicht zu beziehen, bei Pflege bin ich ja gerne bequem.
Dann noch ein schwarzes (passt zu allem) sehr elastisches Haargummi, das nicht zu dick ist. Damit kann ich sowohl eine Zopfbasis machen als auch einen Flechtzopf abschließen.
Und meine wasserfeste Forke aus Corian. Realtiv schlicht und unaufdringlich, passt zu fast allen Farben im Kleiderschrank und ist wie gesagt wetter- meer- und poolfest. Corian ist ein sehr strapazierfähiges Material aus dem sonst auch Küchenarbeitsplatten hergestellt werden. Meine habe ich von der lieben Copperwaves (LHN) bzw. Aries (NagaiKami), die mittlerweile auch einen eigenen Dawanda-Shop für ihre Forken hat.

Nur fünf Sachen auszuwählen war wirklich sehr, sehr schwer, aber so sieht man dann doch auch ganz gut, was uns wirklich wichtig ist. Tatsächlich komme ich nicht unter zehn Dingen davon.
Denn es fehlen auf dem Bild noch mein Haarwasser gegen den androgenetischen Haarausfall, ohne das gehe ich nirgendwo hin, Absetzen kommt derzeit ja einfach nicht in Frage. Dann fehlt noch mein Zopfschoner für die Nacht, aber das ist tatsächlich für wenige Nächt zu verkraften 😉 und es fehlen ein paar Pins, mindestens ein Silikonhaargummi und eine Ficcare in einer neutralen Farbe (Honey Marble in der Regel), weil das Türkis des Corians ja nicht zu allem passt.

Die gezeigten fünf sind aber die absolute Grundausstatten. Für den Fall von überstürzten Abreisen, Treckingtouren, wo jedes Gramm zählt, plötzlichen Krankenhausaufenthalten oder ähnlichem.
Wenn ich noch weiter reduzieren müsste, würden wohl nur Shampoo, Spülung und Forke übrig bleiben.
Aber da ich bisher nicht vor hatte den Jakobsweg zu gehen oder etwas in der Art zu unternehmen, werde ich wohl auch in Zukunft eher 10 bis 15 statt 5 Haardinge mit in den Urlaub nehmen.

Wir bleiben der Zahl 5 treu, sodass ihr euch im August auf folgendes Thema freuen dürft:

5er-Zopf-Variationen

Ein Klassiker unter Langhaarzüchtern, möchte ich behaupten. Ich freu mich schon. Mein letzter 5er-Zopf ist lange her.

New month, new Flechtwerk.
This time it is about our 5 must-haves when we go to holidays – or elsewhere. 🙂
To pick only 5 pieces was the hardest part. In my case I never leave the house overnight with less than 10 hairrelated items. But here we are, my 5 things af highest importance.
My Bübchen Kindershampoo, as it always works for me. The vanilla conditioner because it makes my hair all nice and has such a nice scent. A tiny bottle of hair oil. This time it is the cheap but always working version from the drugstore, alverde hair oil. Then a black elastic for braids and a waterproof hair fork from my fellow longhair Copperwaves from the LHN (or Aries as you might know her from NagaiKami).
That’s it. 

No it is not. As I already said, infact I „need“ more. My silk tube for my sleeping braid, at least one or two ficcares, my hairtonic and so on. But okay, we said „take 5“ and so I chose 5.

We cling to this number so that I can introduce next month’s topic to you: 
5stranded braid variations. 
That’s somehow classical among longhairs I would say.

14. Juli 2013

Außenborder

Nickike war ja da und natürlich habe ich auch neue Längenbilder bekommen. Erstens weil man die Gelegenheit ja na nutzen muss, wenn jemand da ist, der einem die Haare perfekt drapiert, zweitens wollte ich doch noch mal ein glattes Haarlängenbild nachliefern, nachdem meine Julibilder so deutliche Wellen am Oberkopf hatten.
Nun, wie ihr seht, am Oberkopf ist es diesmal glatter, dafür tun meine Spitzen wieder das, was sie öfter mal gern tun: sich nach außen drehen.
Mag ich an sich echt gern, auch wenn das optisch locker 3 an Länge klaut und meinen an sich sehr ausgeprägten U-Cut zu einer fast schon geraden Kante mit Abrundung abmildert.
Ich denke wir können das verkraften. 😉
*glänz*

As Nickike was here I took the chance and made new length shoots. I was too lucky to have somebody at hand to drape my hair perfectly neat and straight, so here we are. 🙂
Straight?
Okay, my ends make a a curl so that it seems as if my U-cut is very close to a straight  across cut, but I guess we can live with that. 😉
I love the golden shine…

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13. Juli 2013

10 Fragen, 6 Fotos

Oh, schon wieder getaggt! Warum nicht? – Und ich hab schon wieder so lange gebraucht, um anständig antworten zu können.
Die liebe Aschblondine hat mir ein paar Fragen gestellt und natürlich geht es auch wieder darum auch anderen Bloggern Fragen zu stellen, um sie so vorzustellen.

Die Regeln bei dieser Runde:
– den Tagger verlinken
– die 10 Fragen des Taggers beantworten
– sich selbst 10 Fragen ausdenken und
– bis zu 10 andere Blogs taggen, die unter 200 Follower haben!
– nicht zurück an den eigenen Tagger taggen!

1. Hand aufs Herz – was ist deine kleine Ernährungs-Sünde?

Ziegenhartkäse mit Bockshornkleesamen ist das. Bio. Aber auch Bio ist Milch… Ich esse etwa 100g solchen Käses in einer Woche, vielleicht auch weniger. Da ich im Zuge meiner Vegan-Recherchen das aber nicht mehr wirklich gut finden kann, läuft das bei mir unter „Sünden“.
Warum ich es nicht einfach sein lasse?
Weil ich keine von-jetzt-auf-gleich-Umstellungen mehr machen werde, nachdem mir das einmal so einen garstigen Haarausfall beschert hat. Und weil ich auch nur ein Mensch bin, der gerade wirklich schon echt viel umstellt und ändert und ja, es ist lecker und ja, Käse ist etwas, was mir bei komplett veganer Ernährung sehr fehlen würde. Das wäre echter, harter Verzicht. Mit allen anderen Milchprodukten lockt man mich nicht. Aber mit Käse. Somit ist er für mich vom Grundnahrungsmittel zur Delikatesse avanciert. Ist aber nicht ausgeschlossen, dass mein Käsekonsum letztlich ganz gegen Null gehen wird. Und nein, Käseersatzprodukte sind keine Alternative. Ich esse nichts, was sich liest wie aus dem Chemielabor.

2. Hund oder Katze?

Wölfchen! (Spitz-Dackel-Bordercollie-irgendwas-mit-Locken-Mischling)

3. Was ist Dein Lieblingsland/Deine Lieblingsstadt?
Noch gar nicht die Endversion, aber die hatte ich schon mal für Web aufbereitet.

Mörln am See.
Das ist der Schauplatz meiner (unvollendeten) Graphic Novel, also leider fiktiv. Hat aber all das, was eine tolle Stadt für mich ausmacht: angenehmer Menschenschlag, bummelfreundliche Innenstadt mit guter Gastro in den Seitenstraßen, Gründerzeitstadthäuser, schöne Parks, eine Uni (ich mag Studentenflair einfach) und eben einen großen See.
Oh Gott, ich MUSS einfach mal wieder daran zeichnen! Jedes Mal, wenn ich mir die Sachen angucke, werde ich so wehmütig!
Ich selbst komme aus Dortmund. Ein paar Abzüge muss meine geliebte Pott-Metropole zwar schon hinnehmen, aber an sich fühle ich mich hier sauwohl Ganz eindeutig. Nicht weil die Stadt als solche so viel schöner oder besser wäre als andere, sondern einfach, weil ich hier zu Hause bin. Nirgendwo sonst habe ich so ein gutes Gefühl.

4. Welche Zeitschrift liest Du am liebsten?

Wissenspeziale des Spiegels, der Zeit, der Süddeutschen oder Geo. Davon ab gern die Neon. Und den Spiegel bekomme ich jede Woche. Da ich es seit Jahr und Tag nicht hinkriege um 20:00 Nachrichten zu gucken (SCHANDE auf mein Haupt! Ehrlich…!), ist der wöchentliche Spiegel auch echt nötig. Ich bin der Typ Wochenzeitung. Tageszeitungen sind miroft zu wuselig, zu viel, was ich lesen soll, zu viel, was mich nicht interessiert und zu viel, was morgen dann doch wieder anders aussieht. Und ich mag das Papier nicht. Eine Wochenzeitschrift ist für Leseverhalten besser aufbereitet, ich bekomme mehr Zusammenhänge geliefert. Und ja, auch mehr Bilder. Ich Kleinkind.

5. Hast Du eine komische/peinliche/nervige Angewohnheit? Welche?

Ich achte sehr darauf, ob Menschen ein Wort immer und immer wieder wiederholen. Das nervt mich schnell. Umgekehrt kriege ich zu viel, wenn ich mich selbst dabei ertappe genau so ein „Lieblingswort“ etabliert zu haben. In der Regel sind es in meinem Fall Adjektive, die ich überstrapaziere: „voll“ und „krass“ und „mega“waren die letzten. Ziemlich pubertär noch dazu… Ab und an aber wiederhole ich auch ganze Phrasen – was ich fast noch schlimmer finde. Derzeit verwende ich ein bisschen zu oft „gelinde“ und „eher unschön“. Mich nervt das. Ob das meine Mitmenschen nervt? Hm.
Mein Freund hasst es, wenn ich beim Fernsehen bei spannenden Themen mit den Fingernägeln gegeneinander klappere.

6. Magst Du eher süße Snacks wie Schokolade oder würzige wie Chips?

Obst, das ist kein Witz, aber Gewohnheit. Wie? Das heißt, hätte man mich das vor einem Jahr gefragt, hätte ich geantwortet: Schokolade! Ich habe aber jetzt schon acht Monate um, seit ich meine Ernährung umgestellt habe und mit Schokolade und Co lockt man mich nicht mehr. Mit Kirschen, Erdbeeren und Blaubeeren dagegen aber sehr.

7. Was war in der Grundschule dein Lieblingsfach und mochtest Du es auf der weiterführenden Schule auch noch?
Ende der vierten Klasse.
Das ist mein Pflegepferd Kid. Man erkennt ihn sogar. Aus dem Kopf gezeichnet, ohne Vorlage.
Und ja, darauf bin ich stolz.

Kunst. War immer mein Lieblingsfach und ist es bis heute geblieben. Ganz dicht gefolgt von Biologie und Deutsch. Merkt man immer noch, oder? Ich kommuniziere gern, lese und schreibe gern und viel, alles rund um die Wissenschaft des Lebens fasziniert mich und ja, ich habe es nach wie vor gerne schön.

8. Magst Du Krimis?

Mögen? Nun, das klingt so… naja. So wie „nett“. Nett ist der kleine Bruder von Scheiße. Also ob ich Krimis mag, das wohl schon, ja. Wirklich begeistern kann ich mich aber für andere Genres. Am liebsten lese ich Entwicklugnsromane, neudeutsch „Coming of Age“-Romane. Gern mit so richtig verkorksten Protagonisten, tragisch, dramatisch, psychologisch und mit komplizierten Zwischenmenschlichkeiten. Ich mag lieber die Spannung, die entsteht, wenn ich mich frage: „Wird er überleben?“ als „Wer hat ihn umgebracht?“
Grundsätzlich gilt: gute Schreibe kann mir jedes Genre schmackhaft machen.
Bei allem aus der Romantic-Fantasy-Kiste gehe ich aber echt flüchten, da war noch nichts bei, was mich auch nur ansatzweise interessiert hätte. Die immer wieder selben Klappentexte: „XXX (hier kann jeder beliebige männlich klingende Fantasiename eingesetzt werden, zum Beispiel sowas wie: Jadogar, Alokorn oder Mar’còn – Apostrophe und Akzente sind da ganz wichtig! Ich denke dabei immer an Teal`c von Stargate 😉 ) der Sohn des Gestaltwandlerkönigs YYY (anderen Namen des selben Kategorie einsetzen) muss sich entscheiden: will er sein Erbe als Führer der Nachtelben antreten, oder folgt er seinem Herzen und rettet die schöne Sterbliche AAA (hier sehnsüchtig-schnulzigen am besten amerikanischen (Jung-)Fauennamen einfügen, zum Beispiel Grace Winterbloom, Kimberly Marrilow oder Katelyn de Vall). Doch bevor er diese Entscheidung treffen kann, muss er sich den dunklen Dämonen seiner Vergangenheit stellen. Sülz, blabla, und natürlich ist die schöne Sterbliche eine Auserwählte.
Tut mir Leid, aber solche Lektüre kann ich grad noch so stehen lassen, um sich damit das Gehirn zu betäuben, also als Pendant zu Feierabendfernsehberieselung. Was ich auch dämlich finde, aber manchmal braucht man das ja. Aber ich kann dieser Prinz-auf-seinem-weißen-Ross-Geschichte sowieso nicht wirklich was abgewinnen. Nicht mehr seit ich aufgehört habe mich mit schwarzem Schal um den Kopf als Schneewittchen zu verkleiden.

9. Welches Lied kannst Du überhaupt nicht leiden?

„Hey ho let’s go, welcome to the choco-show…!“ Das singende Kinderschokobon aus der Werbung bringt mich zu schreienden Wegzappattacken.
Auch ganz übel: alles was nach 80er bis 90er Jahre Autoscooter Mucke klingt. Das aktuelle „Britney b*tch-Everybody in the club is looking at us“ spielt auch ganz weit vorne mit.

10. Wenn Du dir alte Fotos aus deinem 14. Lebensjahr ansiehst: Welche Beauty- und Stylingtipps würdest Du deinem früheren Ich geben?
Haare ungefärbt, nur geblitzt. Und guckt euch mal die Dicke an. Das ist das, was mein Körper eigentlich hinkriegen kann. Das ist mein Ziel, was die Haargesundheit und die Fülle angeht.
Den Pulli habe ich immer noch. Schlafpulli.

Oh, mit 14 war das Übelste schon durch. Da hatte ich schon tägliche Duschen entdeckt und mich von Mamas Klamottenvorauswahl emanzipiert (nichts für ungut Mama 🙂 ).
Was ich mir dennoch raten würde, so rückblickend:
* Wenn eine Hose im Stehen schon knapp ist, ist es im Sitzen eine Hochwasserhose. Kauf sie nicht.
* Lass den Zucker und ein paar andere Sachen weg und dein Pickelproblem löst sich von selbst. Und vielleicht bleibt dir auch so anderer Mist erspart. Aber darüber müsste ich mich mit mir dann doch etwas länger unterhalten.
* Geh aufrecht! Du bist groß, größer als alle andern, ja, aber du wirst nicht hübscher, wenn du hängst. Noch zwei Jahre und dann haben dich die Jungs wieder überholt. Und der eine, der große Frauen und speziell dich super findet, der kommt noch, ganz fest versprochen!
* Auch wenn du groß bist, heißt das nicht, dass du Kleidergröße L oder XL hast.
* Beige ist nicht deine Farbe!
* Mach Sport. Nicht, weil du dick wärst, sondern weil du dann ein besseres Gefühl für deine Bewegungen bekommen wirst, kleiner Gorilla.
* Keine Panik. 🙂

Und ich würde die Teeny-Heike loben: für Olivenölhaarkuren, Nachtzöpfe, Splissschnitte, super Zahnhygiene und gute (wenn auch lacklose) Mani- und Pediküre. Und ich würde ihr sagen, dass sich die viel zu große Nase noch „verwächst“ (aufr dem Foto sieht man schon, dass sie in meiner Empfindung wohl viel größer war als tatsächlich in natura). Keine Sorge, die wird zu dir passen. Bald. Sie wird nie klein und zierlich sein, aber wenn man später fragt, was das typischste an deinem Gesicht ist, wird niemand sagen „die Nase“, sondern alle werden sagen „das Lächeln“. Die Nase war bloß schneller als der Rest mit dem Wachsen. Du musst vor keinen Türrahmen rennen, um sie dir absichtlich zu brechen. Lächle mehr, das macht es besser. Und die, die dann vielleicht tatsächlich doch denken, dass die Nase das Dominanteste ist, für die lächelst du dann auch, aber dann weißt du selbst, dass du eigentlich die Zähne fleschtst.

Ich muss sagen Aschblondine hat ein paar tolle Fragen zusammengestellt und ich hatte richtig Spaß beim Beantworten. 🙂
Man wurde ja schon direkt etwas nostalgisch!
Und nun:

Jetzt komme ich dran, hier sind meine 10 Fragen zum Weiterreichen:

1. Was machst du, wenn dich keiner sieht und hört? „Popeln“ ist nicht die Antwort, die man lesen will. 😉
2. Du hast drei materialistische Wünsche frei. Welche? Die gute Fee sagt: Geld, Gold, unendlicher Reichtum oder ein Objekt, das sich möglichst gewinnbringend veräußern lässt, gelten nicht. Es muss etwas sein, was du dir wünschst um des Wunsches willen, nicht um des Wertes Willen.
3. Du hast drei nichmaterialistische Wünsche frei. Die Fee sagt: Weltfrieden ist heute aus. Bitte was anderes.
4. Was ist dein persönliches kleines Alltagswunder? (das kann ein Geräusch, ein Duft, ein Ritual oder ein Wetter sein, ganz egal)
5. Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Und noch fünf Fragen aus der Beautyecke:
6. Wieder ist die gute Fee da: Welche Haare hättest du gern? Länge, Dicke, Struktur, Farbe? Und warum? Diesmal ist die Fee nett und liefert kein Kleingedrucktes mit.
7. Was war oder ist in deinen Augen die größte Modesünde der letzten sagen wir mal 5 Jahre?
8. Was war oder ist für dich die beste modische Entdeckung der letzten 5 Jahre?
9. Was an dir magst du am liebsten? Setzt du es in Szene? Wenn ja, wie? Wenn nein, warum nicht?
10. Wie beschreiben dich andere Menschen mit drei optischen Eigenschaften, wenn sie genauer sein wollen als: „Sie dahinten!“ In meinem Fall ist es: „Die große, dünne mit den langen Haaren/dem Dutt.“
Bevor es „die mit den langen Haaren“ geworden ist, war es meist „Die große dünne mit dem lila Mantel/ dem Strickkleid/[füge ein auffälliges Kledigungsstück der Wahl ein]!“ Das Haarattribut kam erst ab Hüftlänge.

Dummerweise hat Aschblondie alle getaggt, die ich auch taggen würde und wen sie nicht getaggt hat, der wurde bereits von jemand anderem getaggt.Taggtaggtagg…
Da ich mir mit meinen neuen Fragen aber so viel Mühe gegeben habe, gebe ich einfach an alle weiter, die Lust haben auch ein bisschen Spaß mit dem Spielchen zu haben. Rückverlinken wäre nett, aber setze ich nicht voraus. Nach wie vor bin ich kein Freund von Schneeballsystemen, nette Fragerunden ohne Verlinkungsgebot finde ich aber immer wieder ganz unterhaltsam.

Einen schönen Tag euch noch! Meiner ist bisher herrlich wochenendgammelig.

Short translation.
Aschblondine tagged me, which means, there were 10 qusetions for me to answer.
1. What is your sin concerning your diet?
– Cheese. Only seldom on my plate, but still I love cheese. I only buy organic goat cheese, but after I made my research concerning becoming vegan, I consider cheese to be a sin. Big discussion, I know.
2. Cat or dog?
– What a question! Dog of course! 🙂
3. What’s your favourite country or city?
– Mörln am See. It’s the city my incomplete graphic novel takes place. Oh, I have to draw again! I simply HAVE to! I miss my characters so much sometimes.
4. Which magazine do you like best?
– I like everthing concerning science. Than I read the Spiegel und Neon.
5. Do you have a quirk?
– Yes, I really don’t like it if people use the same word or phrase too often. If I find out that I do it myself, it makes me really angry with me.
6. Do you prefer sweet or salty snacks?
– Neither nor. I prefer fruits. No kidding. After eight month of healthier diet, sweets are no longer challenging.
7. Which subject did you like best in elemtary school? 
– Art. And it still is my fav.
8. Do you like thrillers?
– They are okay. But I prefer coming of age novels. I like tragic stories.
9. Which song drives you mad?
– The advertising song of Kinder Schokobons. Besides that Britney-b*itch song at the moment.
10. Look at photos of your 14 year old self. Which beauty advice would you give yourself?
– Various. But nothing of real importance. „Have a look at the length of your jeans“ would be the first advice.
And I would praise myself for treating my hair with olive oil, splitend cuts and a sleeping braid.

That’s it for today. Have a nice weeken!