30. Juni 2013

Flechtwerk hat Zuwachs bekommen!

Unsere kleine Kooperation darf sich über neue Mitglieder freuen!

Wer Flechtwerkt noch nicht kennt, schaut mal oben bei den Seiten, dort findet ihr eine Zusammenfassung.
Flechtwerk, das waren bisher Nessa von haartraumfrisuren.de, Louisa von growbeyondyourlimits.blogspot.de und ich.
Einmal im Monat posten wir zu einem gemeinsamen Thema, um euch Lesern die Möglichkeit zu geben auch direkt schauen zu können, wie andere Langhaarmädels mit einer Aufgbenstellung umgehen und wie es bei ihnen ausieht.

Nun darf ich mich freuen euch unsere „Neuen“ vorzustellen:

Flechtwerk is growing!
Till today Flechtwerk was a cooperation of three bloggers: Nessa (Haartraumfrisuren.de), Louisa (growbeyondyourlimits) and me. But now I am happy to introduce three „newbies“ to you who will join us from now on, with our monthly posts about a common topic.

Wuscheline von wuscheline.de

Wie ihr seht hat Wuscheline dickes Haar und Wellen, zu denen man eigentlich schon Locken sagen müsste. 🙂 Sie züchtet seit 3 Jahren von einer Ausgangslänge, die bei nur noch 2cm lag. Ihr Haar ist sehr pflegebedürftig, wofür sie Naturkosmetik und Haarseife verwendet.
Ein sehr aufgeräumter, schon gestalteter WordPressblog, von dem ich mir mal eine Scheibe abschneiden könnte.
As you can see Wuscheline has got gorgeous wavy to curly locks which she is growing for 3 years now, starting at only 2cm. Her hair needs a lot of care, she mostly uses hairsoap and natural cosmetics. Very well structured wordpress blog and… did I mention the locks?! 🙂

Bobbly von Nixenhaar.de

Bobbly (auch gern mal Bobby oder soBobbly)  hat mittlerweile stabile Hüftlänge bei naturbraunem welligen Haar, das sie auch mit rotem Henna behandelt. Volles, welliges Haar, das bei Hüftlänge noch längst nicht am Ziel angekommen ist, sondern gen Fingerspitzen wächst.
Auf ihrem Blog geht es neben den Haaren hauptsächlich um diverse Naturkosmetika.
Bobbly has reached hiplength now with her naturally brown hair, which she treats with henna to dye it red. But be shure: hiplength cannot be the end! Follow her on her way to claccis length or even fingertips.

Lenja von waldelfentraum.blogspot.de

Die Bloggerin kann den meisten von euch als Lenja aus dem LHN bekannt sein. Regelmäßige Posts, viel Outdoor und: Feenhaar in Reinform. Lenjas Haar ist naturhellblond, glatt und sehr fein. Mittlerweile hat sie Hüftlänge erericht und züchtet weiter auf den Klassiker. Ein tolles Beispiel, um zu widerlegen, dass dünnes Haar nicht lang werden kann.
You can already know Lenja from the LHN. She is posting quite regularly a lot of outdoor hairpics and: her hair is fairy hair at it’s best. The best example to show, that thin and fine hair CAN grow long. By now she has overgrown hiplength and is on her way down to classic length.


Willkommen an alle drei! Schön, dass ihr dabei seid!
Welcome the three of you! So nice to have you in company!

Ab dem 15. Juli posten wir nun also zu sechst. Zur Erinnerung, das Thema wird sein:
5 (haarbezogene) Dinge, die im Urlaubskoffer nicht fehlen dürfen.

So at our next Flechtwerk post we will publish together. Just to remind you: The July topic is about the 5 hairrelated things you really need in your suitcase.


27. Juni 2013

Inspirationen für feines bzw. dünnes Haar

Motivation ist alles. Beim Sport, im Job, beim Aufräumen – beim Haarezüchten.
Ich bin schon länger bei Pinterest und sammle dort auf verschiedenen Pinnwänden Inspirationen zu verschiedenen Themen. Eine meiner Pinnwände

 „fairy hair

ist nur für eher dünnes, feines Haar gedacht.
Schöne Haarbilder schauen ja eigentlich alle Langhaarzüchter gerne an. Überdurchschnittliche Längen beindrucken, Big-Hair-Volumen macht viel her. Mit eher dünnem Haar wird es aber sofort schwieriger. Nicht nur das Styling, sondern eben auch gute Inspirationen zu finden ist nicht so einfach. Klar, mit mehr Haar hat man es leichter, wenn man auf Länge gehen möchte: es kommen ja einfach mehr unten an.
Aber dünnes Haar ist nicht per se schlechter. Es hat eigene Ansprüche, aber oft auch eine ganz eigene zarte Ästhetik, die ich – mittlerweile! – sehr schätze. Manchmal bin ich klar neidisch auf die vollen Mähnen, die man so findet. Aber für solche Momente habe ich mir diese besagte Pinnwand angelegt, um mir (und euch) zu zeigen, wie schön auch sehr feines, um nicht zu sagen dünnes Haar sein kann.
Growing your hair long when you have a thick, helathy mane is easy. The best a d simplest advice is: just don’t cut it. But if your hair is rather thin (and I mean really thin, about 5 to 6cm ponytailcircumference, not thin compared to hairstyles you see on TV or advertising), growing your hair is much more difficult. You will probably need much more time, because trimming is needed, when you don’t want a fairytaleend look, but a  neat hemline. To make thin hair look good there are some tricks and advice I want to share with you. And, I have a pinterest board for you, if you look for inspiration. 

Kurze Begriffsklärung: 
Feines Haar bezieht sich auf das einzelne Haar, wie zart es ist. Mit feinem Haar, kann man dickes Haar also einen dicken Zopf  haben, wenn man sehr viele davon hat.
Dünnes Haar bezieht sich auf das Gesamtvolumen, also ein dünner Zopf. Das geht sowohl mit feinem, als auch mittlerem, als auch dickem Haar.
Mir geht es hier hauptsächlich um dünne Haare, also wenig Volumen. Die allermeisten dünnen Schöpfe sind aber gleichzeitig auch fein und leicht, deswegen verwende ich hier beide Begriffe. 
Thin hair and fine hair is a difference. Fine hair means th thickness of one single hair. If your hair is fine but you have a lot of it, you can still have a thick braid. Growing long is rather easy.
Thin hair means, that your braid is thin. Most thin braids are at the same time made of fine hair, but there are also people with thick hairstrands and a thin braid.
Here I talk aboput thin hair, so thin braids, because that is what makes all the difference. 

Meine eigenen Haare Sommer 2014 mit 80cm Länge und knapp über 5cm Zopfumfang

Wenn man selbst (sehr) dünnes Haar hat, helfen ein paar Dinge, um das Beste rauszuholen.

Setzt euch realistische Ziele!
Mit vollem, kräftigem Haar ist das Langzüchten vergleichsweise einfach. Wachsen lassen und nicht (zu oft) schneiden reicht da bei vielen. Mit solchem Haar kann man gern von Steißlänge oder dem Klassiker oder  sogar noch mehr träumen. Dünnes Haar braucht mehr Trimms, um beim Wachsen die Schnittform und Kantendicke zu halten. Dadurch dauert das Wachsenlassen länger. Ihr könnt auch so runter wachsen lassen, aber das wird sehr schnell transparent und nicht alle mögen diesen „Fairytaleends-Look“.
Setzt euch deshlalb lieber kleine Ziele: Erst mal BSL. Oder erst mal: 5cm mehr als jetzt! Wenn ihr dann mehr schafft, dann freut ihr euch um so mehr. Wenn ihr aber direkt auf Hüftlänge oder mehr abzielt und es einfach nicht klappen möchte, kann das sehr frustrieren. Für die meisten Trägerinnen mit sehr dünnem Haar ist APL eine wunderbare Länge, die sie gut erreichen und erhalten können. Gut gepflegt geht auch BSL meistens noch. Taille dann noch, wenn das Haar nicht stark tapert. Und eben mit viel, viel Geduld. 🙂
Be realistic!
If you grow your hair online you see so many gorgeous superlong manes, thick  and volumous. Don’t compare with them. Superlengths are really difficult for thin hair. Better reach for a nice APL or BSL look and than be happy when you even reach waistlength or hiplength. That feels much better than being disappoited, because clissic length doesn’t look as you wanted it too.

Vielen Dank an Thari! Ihr Haar ist etwas über 90cm lang bei einem Zopfumfang von 6-6,5cm.

Macht eure Haarstruktur nicht zu einer Schwäche, sondern zu einer Stärke!
Filigranes Haar wirkt filigran gestylt noch besser. Es gibt süße Haarspangen, die wie Blättchen oder Zweige aussehen. Lasst absichtlich ein paar lose Strähnen heraushängen, macht Dutts und Zöpfe nicht so fest, sondern leichter, lockerer, sodass die Härchen das Licht einfangen können. Stylt luftig und locker (ich bin da selbst nicht so die Könnerin, aber wenn man kann, dann sieht es echt toll aus!), gern etwas fedrig.
Embrace your hairstructure!
Well yes, thick hair is wonderful. But thin hair has it’s own beauty a thick mane never can have. Thin hair is ethereal and fragile, braids are intricate. Maybe you can style your hair a bit messy to catch the light in the thin strands floating around your face.

Ein bisschen schummeln schadet nicht!
Wenn ihr euch nicht bei diesem filigranen Typen wiederfindet oder das einfach nicht euer Ding ist: versucht mit Clip-ins, Duttkissen, Parandis oder anderen Haarteilen etwas nachzuhelfen, um mehr Volumen aufzubauen. Bitte nicht toupieren, zarte Haare verzeihen das nicht gut.
Feel free tot cheat a bit!
You won’t hurt anybody. 🙂 If you don’t feel like loving that fragile look or maybe that is really not matching to your overall appearance, then try to pimp your volume. Why not? There are parandis, bun donuts, clip-ins or other extensions. But always use hairfriendly methods. Thin hair is fragile and needs to be pampered.

Besten Dank an Lady Amalthea (LHN). Wunderschönes, naturblondes Seidenhaar  auf Steißlänge rund um den Meter bei 6,5cm ZU.

Vielleicht eine andere Haarfarbe?
Wieso? Na, siehe oben. 😉 Gerade helles Blond wirkt sehr ätherisch, rotblond ebenfalls, kräftige Rottöne machen die Haare zu etwas Besonderem. Blondttöne sehen per se immer etwas volumiger aus, als dunklere Töne, besonders wenn sie leicht gesträhnt sind, da dies optisch Struktur verleiht. Außerdem sieht man bei hellem Haar Kopfhaublitzer nicht so schnell. Dunkle Töne wie Braun, Schwarz oder manche (insbesondere in kühlen Nuancen gfärbte) Rottöne sind schwieriger, da die Kopfhaut schneller sichtbar wird.
Dünnes Haar ist im Vergleich zu vollen Mähnen oft eher unscheinbar. Eine auffälligere Farbe kann da aber wahre Wunder bewirken, um sich etwas „sichtbarer“ und eben besonderer auf dem Kopf zu fühlen.
Also blondieren?
Nicht unbedingt. Bei relativ kurzen Längen kann der Effekt sehr schön sein, wie gerade beschrieben. Bei längeren Längen ist eine Blondierung aber besonders für zarte Haare nicht empfehlenswert, ähnlich wie beim Toupieren. So zerbrechliches Haar verzeiht das nicht. Hier muss man also für sich nach einem Kompromiss suchen aus optimaler Länge und optimaler Farbe, wenn man von Natur aus – so wie ich – eher einen mittleren oder dunkleren Ton bekommen hat, der für sich genommen nun weder besonders hell, noch wirklich besonders ist. Ich habe mich entschieden nicht zu blondieren, da ich hoffe, irgendwann wieder mehr Länge erreichen zu können, außerdem mag ich mein haselnussblond ja doch recht gern. Hätte wohl kaum sonst den Blog danach benannt. Sollte ich aber irgendwann mal einen Rappel kriegen, schließe ich helleres Blond für mich nicht aus. Eben auch aus besagten Gründen.
What about another haircolour?
The darker the colour the easier you see the scalp peek through. So lighter colours especially the real blondes are often better for really thin hair. Besides that, extremer colours like brilliant browns, bright reds or light blondes make a rather unimpressive (because thin) hairstyle look much better. That is why many thinhaired girls wear blonde: it looks thicker especially when there are highlights and lowlights to give texture, it is lighter and therefore more visible and it prevents scalp see throughs. 
So bleaching is an option? Well yes and no. It is, but with bleached blonde hair most thin hairtypes won’t grow long. Even thicker hair has severe problemes with bleaching, so keep in mind  that the artificial blonde  is something for shorter lengths. I personally really love blonde ob my head, but bleached I cannot grow it. And I like my own hazelnutblonde. 😉 But blonde would really be an option for me if I decided to maintain on a shorter length.

Besten Dank an Lenja von waldelfentraum.blogspot.de. Sie hat mittlerweile knapp Steißlänge mit Fairytaleends bei einem Zopfumfang von 5cm.

Fairytaleends oder Schnittkante?
Gerade, wenn ihr beschließt das Filigrane zu unterstreichen, könnte eure Frisur sehr von  Fairytaleends (dem Gegenteil einer harten Schnittkante, nämlich spitz zulaufenden Haarsträhnen, schaut mal hier, wenn ihr nicht wisst, was ich meine) profitieren. Das Haar fällt natürlich, weicher und fedriger. Wenn ihr dagegen gern so viel optisches Volumen wie möglich aus euren Haaren heraus holen möchtet, schneidet lieber eine stumpfe Schnittkante. Von Stufen ist bei sehr dünnem Haar abzuraten, da es nur ausdünnt. Bei leicht unterdurchschnittlich dickem Haar geht das noch, da die obere, kürzere Stufe leichter wird und dadurch lockerer liegt und mehr Volumen bringt – optisch – aber bei dünnem, und vor allem gleichzeitig sehr glattem Haar ist eine Stufe dann einfach nur ein Bereich, ab dem noch mehr Haar fehlt. Wenn ihr gern flechtet fällt das besonders auf. Also vorsichtig mit Volumenschnitten! Die sind meist für mehr Haar gedacht und/oder für recht kurze Schnitte geeignet. Dass sie füpr dünnes Haar empfohlen werden. liegt daran, dass die meisten Frisöre (und wohl auch die meisten Kundinnen!) selnbst durchschnittlcihes Haar als dünn empfinden. 7er und 8er Umfänge. Zum Vergleich: ein 5er Umfang ist nur etwa ein Drittel an Haarmenge. 7er und 8er Umfänge werden nur als dünn empfunden, weil die meisten von uns zumindest unterbewusst die Wallemähnen aus Film und Werbung als Maßstab nehmen. Tröstet euch, das sind Extensions, Photoshop und seine digitalen Freunde und eine Armada an Helfern, die dafür sorgen, dass die Haare für wenige Sekunden perfekt aussehen. Tut euch den Gefallen und vergleicht euch nicht damit.
FTEs or hemline?
A hemline makes thin hair look fuller as all the hair reaches down to the tips. Fairytaleends underline the ethereal look. And longer lengths become possible. Don’t go for a „volume cut“. Layered hair is nothing for thin hair. Only exception: when your hair is short, than you can go for it. With longer, thinner hair layers make your braid even thinner and your ends more transparent. Layered looks add visible volume on average or thick hair. In a braid it is all the same: thinner and much more difficult to style.

Lieber einmal öfter waschen und leicht pflegen
Dünnes Haar lässt sich nicht unterteilen in Unterwolle und Deckhaar. Wenn die Kopfhaut fettet, geht das durch. Um locker und fluffig zu fallen, muss dünnes Haar öfter gewaschen werden als dickes. Dickes Haar saugt oft sogar Ölkuren regelrecht weg. Bei dünnem Haar bilden sich praktisch sofort Strähnen. Achtet also auf leichte Pflege, Spülungen, die nicht beschweren und wenn ihr ölen möchtet oder meint zu müssen, dann kurt lieber vor der Wäsche als danach. Leave-ins sind schwieriger bei dünnem Haar. Für mich sind sie die Königsdisziplin bei meiner Haarpflege und wirklich schwer zu treffen. 
Just wash more often.
With thin hair there is no difference between crown hair and deeper layers. If your scalp tends to be greasy your hair will be too in a moment. Thicker hair often somehow absorbs sebum or oiltreatments. But most thin hair doesn’t. The crown is immediately greasy, when the rest started to be no longer fresh. No way of hiding (and especially not with braids like classics! A super no-no for thin hair!).
So I decided to wash on a daily basis or at least every other day, because otherwise my hair is really flat und you can see it become darker with every hour.

Fazit

Dünnes Haar kann also wirklich schön sein, in den meisten Fällen braucht es aber einfach mehr Aufmerksamkeit, um lang zu werden, als durchschnittliches oder dickes Haar.
Im LHN haben wir den Inspirationsthread für dünne Umfänge bei Haarlängen von Taille und länger, da könnt ihr auch gern reinschauen. Ist vielleicht auch noch mal was anderes „echte Menschen“ zu sehen, im Vergleich zu den Profifotos auf Pinterest, die ja doch vornehmlich Models zeigen. Vermutlich. Auch deshalb habe ich ein paar der Mädels aus dem Forum gefragt, ob ich Bilder von ihnen hier einbinden darf. Noch mal besten Dank an euch! Weiter so!
Wie immer: Macht das Beste draus! Habt Freude an euren Haaren. Denn dafür sind sie da. Ein natürlicher Kopfschmuck, wie schon Omas Kreuzworträtsel wussten. Kein natürliches Ärgernis.
Auch ein Bad-Hair-Day sieht besser aus, wenn ihr darunter lächelt. 🙂
Finally:
Thin hair has it’s own beauty and yes, you can grow it long. But you need to be even more careful, more patient and more realistic as those of us have to be who grow average to thick hair. 
Best advice at the end:
The baddest hair day looks much better when you smile. You are more than just your hair. Even your face is much more than the strands around it.
Enjoy your hair! That is its real purpose.

26. Juni 2013

messy sock bun

Meine Tage sind zu kurz.
Neben der Coming-soon-Liste bräuchte ich auch eine To-Do Liste…
Mein Bloglayout gefällt mir mal wieder nicht mehr, die Halbwertszeit diesbezüglich ist doch irgendwie sehr gering. Aber ich habe gerade wichtigeres zu tun. Etwas, was mir den fast abhanden gekommenen Gedanken „Sind doch nur Haare“ beschert hat. Aber ich lasse es euch wissen, sobald es spruchreif ist. Bis dahin tröste ich euch wenigstens mit ein paar Layoutspäßen bei meinen Bildern. Ich habe gerade nicht den Nerv mich auch noch mit meinem Hobby zu stressen, nur weil ich meine, das ich neue Schaltflächen und Schriften will. Das kann und wird warten müssen.

Time is running. Besides my coming.soon-list I am in need of a to-do-list… I am no longer satisfied with my blog layout, but I have more important things on my agenda at the moment. Things that make me think „Ah, it’s nothing more than just hair!“. A thought I almost forgot over the last years. But I will let you know as soon as I come to a final conclusion. 
Meanwhile here are some layout experiments with my images. I don’t feel like I wnat to stress myself because I feel the urge of replacing my fonts and buttons. That will have to wait. And it can wait.

24. Juni 2013

Ficcare Innovation Clip

Oh je, Ficcare! Kein anderer Haarschmuckhersteller wird von mir so oft getragen, so sehr geliebt und so gierig gesammelt. Bisher hat sich meine Liebe aber auf die Maxima Clips beschränkt, die Schnabelspangen, die ihr hier bei mir ständig seht.Nun hatte ich im LHN das Glück über die Tauschbörse an einen Innovation Clip zu kommen.
Wir müssen noch ein bisschen miteinander üben, bevor ich ein gutes Fazit ziehen kann, aber an sich mal ganz nett was anderes zu haben.

You know I love Ficcare. It’s the brand I use most of the time and I spend the most money on. Until now I only owned the Maxima Clips but I was lucky at the LHN swapboard and got an Innovation Clip. I have to practise a bit with it to give you a good review but at first glance it is at least something else than always a Maxima Clip.

23. Juni 2013

Jugendstil

Ein Portrait, das ich für eine Bekannte gemacht habe.
Jugenstilhaare sind super. Damit muss ich auf jeden Fall noch mal ein anderes Bild machen. Vielleicht könnte ich mir in dem Stil einen neuen Header bauen.

A portrait I draw for a friend. Jugenstil hair ist gorgeous. I have to draw something else like this, maybe for my header here.

21. Juni 2013

When it’s summertime…

Na, zumindest wenn der Sommer bei uns mal kurz reinschaut, bevor er mit einem „Ätsch, Sommer heißt Gewitter!“ wieder von dannen zieht, dann ist es gut sich zu beschatten.
Mir geht es dabei weniger um Haarschonung (aber wenn das für euch wichtiger ist dann passt das ja auch), als um Hautschutz. Ich finde langes sonnenglänzendes Haar einfach wunderschön. Aber wer einmal einen Scheitelsonnenbrand hatte, der weiß, dass dem Sonnenposieren Grenzen gesetzt sind, und zwar zeitliche.

Zopf mit 2 Tressen.
Braid with 2 clip-ins.

Somit gibt es bei mir im Sommer Hüte. Denn wenn man einen Scheitelsonnenbrand erst mal hat,  braucht man spätestens dann sowieso einen Hut, weil man tagelang weder waschen noch richtig kämmen kann und stattdessen die lädierte Haut mit Salben gepampert werden will. Und auch dann fürchtet man noch, wenn das vorbei ist, mit einer strichförmigen Glatze aus dem Ganzen heauszugehen. Von letzterem habe ich noch nie gehört, dass das tatsächlich passiertaber schmerzhaft bleibt das Ganze dennoch.

When the sun is shining I like to wear hats. Not because of hairprotection (but you can do so too, if you want) but because of skinprotection. I once had a sunburn at my part – and than I had to wear hats over days, because it was such a pain. I could not wash or comb and had to treat my poor scalp with tons of creams and ointments. You can imagine how that looked when I put the hat off.
But after sunshine, there will be rain or so, you know… German summer mostly only does as if it is summer. For a few days.
 

Unter dem Hut seht ihr einen kleinen Teaser hervorblinzenln: ich habe mir Amla gekauft. Die ein oder andere mag die indische Stachelbeere bereits aus der Haarpflege kennen. Ich gedenke aber sie zu essen.
Under the hat you see a little teaser for a coming post: it is amle. Some of you might now this fruit already from haircare. But I want to have a try eating it.

18. Juni 2013

Neue Kategorie – Food

Hallo ihr Lieben!

Ich bin definitiv kein Foodblogger, aber wer mich kennt, der weiß, dass Ernährung in meinem Leben eine wichtige Rolle spielt (was sie in unser aller Leben tun sollte, wie ich finde).
Gesundes, volles Haar braucht gute Fütterung und schon sind wir auch zurück beim eigentlichen Thema.

In dieser Kategorie möchte ich gern ein paar Rezepte sammeln, mit denen ihr euch und im speziellen euren Haaren etwas Gutes tun könnt. Da viele von uns aus unterschiedlichen Gründen bestimmte Lebensmittelgruppen meiden, werde ich immer versuchen die Rezepte so kompatibel und flexibel wie möglich zu gestalten.

Fangen wir an mit meinem Lieblingsfrühstück:

Früchtepfannkuchen
paleo / vollwertig / laktosefrei / vegetarisch / vegan / glutenfrei

Basisrezept

Der Teig
1/4-1/2 Dose Kokosmilch pro Pfannkuchen
1-2 Eier pro Pfannkuchen
Haferflocken
Hirseflocken
geriebene Mandeln
1TL natives Kokosfett für die Pfanne

Gebt so lange trockene Zutaten hinzu, bis eine breiige, zähflüssige Masse entstanden ist. Dann lasst ihr den Teig ein Weilchen stehen, damit er quellen kann, während ihr die Früchte putzt und schneidet. Kokosfett erhitzen und den Teig in der Pfanne eventuell noch etwas ausstreichen.

Die Garnitur
Erdbeeren
Himbeeren
Blaubeeren
Bananen
Ananas
Mango
Äpfel
Datteln…

Da seid ihr völlig frei. Aktuell ist Beerensaison, das ist natürlich perfekt. Gefällt euch nichts vom saisonalen Obstangebot, helfen Trockenfrüchte (ich bin ein großer Fan von Datteln) oder Tiefkühlobst aus. Ich mische immer zwei bis drei verschiedene Fruchtsorten. Einfach in den noch nicht ganz festen Teig einstreuen und dann warten bis der Pfannkuchen gar ist.

Optional
1-2 TL Zuckerrübensirup oder Honig

Das gibt noch etwas mehr Süße, vor allem, wenn ihr eher saures Obst wie zum Beispiel Johannisbeeren erwischt habt. Locker über den Früchten verteilen.

Aufwand
Am Anfang etwa 20 Minuten pro Pfannkuchen, geübter reichen knapp 10 Minuten.

Vollwertig, laktosefrei und vegetarisch ist der Pfannkuchen so schon.
Paleo: Hirse und Hafer weglassen und bei geriebenen Mändeln bleiben.
Vegan: Ein Ei entspricht etwa 1-2 EL Sojamehl. Einfach dementsprechend ersetzen.
Glutenfrei: Wer eine echte Zöliakie hat, sollte den Hafer weglassen. Hafer ist, was Gluten angeht, nicht ganz eindeutig, also im Zweifel lieber nicht.

Mit diesem Frühstück habt ihr schon alle wichtigen Nahrungsbestandteile einmal auf dem Speiseplan gehabt: gutes Fett, langsam zu verstoffwechselnde Kohlenhydrate, Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe.

Habt ihr Interesse an mehr solcher Rezepte?
Nehmt ihr sie einfach so mit, wenn ihr hier lest?
Oder hat das eurer Meinung nach auf einem Langhaarblog nichts verloren?

Guten Appetit,
eure Heike

I want to introduce a new categorie to you: food.
As you need to treat your body nice, when you want and maintain long hair, you need to eat healthy. So I want to collect some recipes here which can help you with that job.
I start with my favourite breakfast: pancakes with fruits.
You need  1-2 eggs per serving, 1/4-1/2 cans of coconutmilk per serving, 1 teaspon of native coconut oil for the pan, almonds, oat and millet flakes. On top you take which fruit ever you desire. At the moment it is time for berries, so have a try! On top you can add some  sugar beet syrup or honey for more sweetness if your fruits are rather sour.
If you want this meal to be paleo, cut out millet and outs and cling to almonds.
If you want it to be vegan, replace the eggs by soy flour. 1-2 tablespoons of flour for each egg.
If you want or have to avoid gluten, leave out the oats.
Enjoy your meal! 🙂

15. Juni 2013

Flechtwerk – Nicht so streng!

Hallo ihr Lieben!

Ein Monat ist vorbei und wie angekündigt zeigen Nessa, Louisa und ich euch heute ein paar Beispiele für ein sehr bekanntes Problem:
Wie kann man langes Haar frisieren, dass es von vorne nicht so streng aussieht? Mit Dutt ist das nämlich immer so eine Sache.

Ich muss sagen, das war echt eine harte Nuss. Und ich habe so viele Bilder gemacht und halb entsetzt am Rechner in die Tonne gehauen, das war nicht schön.

Um euch die Problematik leicht auf die Spitze getrieben zu verdeutlichen: Gestatten?

Noch Fragen, warum viele „nur Dutts“ nicht so mögen? Ist doch schade, wenn man sich plötzlich mit dem Heck präsentieren muss, wenn es um die Schokoladenseite geht. 

Also.
Welche Möglichkeiten haben wir?
Haare offen tragen

Nee, das gilt nicht, auch wenn es mit Abstand das beste ist, was man mit langen Haaren machen kann, damit sie weniger streng aussehen. Aber es ging ja um Dutts dabei.

1. Möglichkeit: Strähnchen rauszuppeln (macht im Zweifel der Wind von selbst)
2. Möglichkeit: hängende Ohrringe

Viel besser! Finde ich. Muss man aber mögen, denn eine gewisse Unordentlichkeit geht mit diesem Look einher. Man kann aber auch noch dickere Strähnen vorn abteilen und sie auf Mundwinkel- bis Kinnlänge kürzen. Aber dann sind sie eben kurz und können Probleme machen, wenn man sie doch mal zurücknehmen will.
Die Ohrringe rahmen das Gesicht ein und sie sind beweglich. Das lockert auf.
Okay, ich hab geschummelt, auf dem Bild hab ich einen Pferdeschwanz, auch das ist netter, selbst wenn man den direkt frontal nicht sieht.


3. Möglichekeit: Seitenscheitel

Jetzt also auch richtig mit Dutt. Durch die Asymmetrie des Seitescheitels (ich teile nur den Ponybereich seitlich, damit ich keine dicke und dünne Haarhälfte bekomme), wird die Gleichförmigkeit (man könnte auch sagen Langeweile) im Gesicht aufgebrochen. Mittelscheitel sind gut für eher kurze und dabei sehr symmetrische Gesichter, da er jede Asymmetrie im Gesicht betont und Asymmetrien im Gesicht sind anders als bei der Frisur leider nicht vorteilhaft. Ergo: Mittelscheitel nur für sehr hübsche Menschen. Durchschnittlich hübsche können den auch tragen, wenn sie sich gut schminken. Sonst wird es wie gesagt schnell öde und betont das Falsche.


4. Möglichkeit: Pony (Haarteil) 

Wer Pony trägt, ist bei dieser Frage klar im Vorteil. Problem: wie auch bei den unterschiedlichen Scheitelvarianten: Pony steht nicht jedem. Und es ist schon eine ziemlich dauerhafte Entscheidung. Ich habe hier ja meinen Ponyhaarreifen. Ab und an trage ich den ganz gern. Wenn ich mir so einen Pony schneiden lassen würde, müsste ich, um auf diese Dicke zu kommen, fast die Hälfte meines Haares nehmen. Das heißt, für sehr feines Haar kommt so ein Vollpony in Natura auch nicht in Frage. Das wird dann eher halbdurchsichtig und/oder strähnig. Beim Haarteil muss man darauf achten, dass die Farbe passt. Meine ist etwas zu rotbraun, aber noch im Rahmen für mal so ab und zu. Aber verständlich, wenn das nicht jedermanns Sache ist mit so einem Fakepony rumzulaufen.

5. Möglichkeit: Lacebraids

Oh bitte, guckt bei Louisa und Nessa! Mir steht das ja sowas von gar nicht. Das liegt zu platt und macht mir ein Knicköhrchen. An sich ist das aber eine sehr süße Idee und wem das vom Gesicht her steht, dem ist damit sehr geholfen.
Mir wie gesagt so gar nicht. Leider. An anderen finde ich diese Frisur nämlich echt hübsch.


6. Möglichkeit: Haarband

Vergleicht mal den Gesichtsausdruck mit dem Lacebraid-Foto. So fühle mich mich doch gleich wieder wohler. Je nach Kopfform auch wieder sehr hübsch. Wichtig auch bei breiteren Bänden und Tüchern: den allermeisten Gesichtern schmeichelt es mehr, wenn ihr das Band so platziert, dass vor dem Band Richtung Stirn noch Haare liegen. Sonst sieht das schnell nach Kopftuch aus und zwar so, als hättet ihr sonst keine Haare. In meinem Fall muss das Band sehr weit hinten sitzen, damit es gut aussieht. Problem: es rutscht nach hinten weg. Gefällt mir gut, ist aber nicht sehr haltbar. Mit Bobbypins fixieren, brinnt bei mir wenig, da es dann einfach über den Oberkopf weg rutscht.
Ich muss auch dabei Seitenscheitel tragen. Komplett zurück genommen mit Haarband steht mir auch gar nicht und das Foto erspare ich mir und euch jetzt einfach mal.
Wenn das Band so weit hinten am Kopf sitzt wie bei mir, sollte hinter dem Haarband kein Scheitel mehr liegen, das macht einen schöneren Hinterkopf.

7. Möglichkeit: seitlicher Zopf

Ihr seht, das Haarband hat mir gefallen, ihr kennt das Bild schon von oben. Ein seitlicher Zopf ist ja schon wieder halb geschummelt, denn es ist kein Dutt. Aber es sieht hübsch aus, die Haare sind zusammengefasst und aus dem Weg. Ich mag das besonders gern, wenn der Zopf etwas auseinander gezogen ist, damit er breiter liegt.

8. Möglichkeit: Zopfkrone

Die hab ich jetzt mal eben für euch gefaket. Es gibt diverse Möglichkeiten einen Krone zu flechten. die Schwierigste ist dabei die, bei der rund um den Kopf französisch bzw. holländisch im Kreis geflochten wird. Die einfachste ist die, die ich hier andeute: einfach den Zopf rund um den Kopf legen. Tja, aber dafür braucht ihr Haare die noch mal länger als 1m sind, damit das klappt. Oder, ihr nehmt ein Parandi. 🙂 Das kennt ihr ja auch schon von mir.

Ihr seht, ich habe Bewusst das Wort „Möglichkeit“ gewählt und nicht „Variante“. Weil allein schon an meinem Kopf nur das wenigsten davon auch gut aussieht. Ihr müsst wahrscheinlich ebenfalls einfach mal durchprobieren, was euch steht.
Ich für meinen Teil war erstaunt, wie gut das mit Seitenscheitel und Haarband aussieht, das hatte ich bisher so nie getragen, sondern immer nur den Seitenscheitel an sich. Dabei bleibt es auch: Seitenscheitel/Schrägpony mit und ohne Haarband, mit und ohne Zopfkrone. Und wenn ich mal nen fetten Pickel auf der Stirn habe, denn setze ich mir mein Fakeponyhaarteil auf.

Oder, und auch das kommt vor, ich wähle absichtlich einen strengen Look. Dann sieht es gewollt aus – was es ja dann auch ist.
Aber schön ist doch: das sind jetzt schon 9 Möglichkeiten lange Haare von vorn anders aussehen zu lassen (die offen Variante und die Ohrringe mitgezählt). Dann könnt ihr natürlich noch die Haarbänder varieren, die Zöpfe können geflochten, gekordelt, mehrsträngig oder mit Bändern oder Parandis sein.
Ich bleibe dabei: kein Haarschnitt ist so vielseitig wie langes Haar.
Und wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich auch toupieren, aber sagt bloß keinem, dass ich das gesagt habe. 😉
Das ist aber auf jeden Fall etwas, was ihr bitte nur sehr selten machen solltet, ja? 🙂

Im nächsten Monat präsentiert euch Flechtwerk passend zum Sommer am 15 Juli 
Die haarigen Top 5 Must-Haves für das Reisegepäck.

Aber wir haben auch noch was anderes vor. Lasst euch überraschen, lang müsst ihr nicht mehr warten.

Ich freu mich drauf!

English version in brief:
This month Flechtwerk worked upon the topic of  looking rather boring and severe from the front, when you wear a bun. As you can see above, I showed you different possibilities to make you look more girly, easier, fresher, nicer, less straight. And you can see too, that not every version fits to my face. So you also have to try a bit, what you like to see in the mirror. In my case I prefer the sidepart combined with a headband or a crownbraid. Lacebraids are so beautyful und intricate braids, they can look so gorgeous – but not with my face.
Have a look at Nessa’s or Louisa’s blog, to see, what they have made. 🙂

See you next month when we talk about our Top 5 hairy must haves when it comes to pack your bag or suitcase for holidays.

13. Juni 2013

Entschädigungsbilder

Hurra, Photobucket hat mich upgegraded! Und somit ist mein Blog wieder komplett.
Für euch, die ihr jetzt ein paar Tage diese ätzenden „look-who’s-popular“-Icons ertragen musstet gibt es ein bisschen Haare in der Sonne.
Außerdem versöhnen mich diese Bilder wieder mit meinen feinen Härchen, nachdem ich im LHN über einen Flechtzopf gestolpert bin, mit dem Rapunzel den Prinzen samt Pferd hätte hochziehen können (beste Grüße an dieser Stelle an Marishka!).

Hooray, my images are back again! And so am I. 
For you who had to stare at these ugly „look who’s popular“ icons I have some hairpics out in the sunlight.
These images are nice for me too, because I  like my fine hair here. I was a bit down (only a bit 😉 ) after I stumbled upon an enormous braid on the LHN. A braid with which Rapunzel could have pulled up both: prince and horse (greets to Marishka!).