31. Mai 2013

Helle Tage

Und nun zu den schönen Dingen. Weil ich nicht nur gut rumdoktorn kann, sondern auch gut frisieren. Und das ist es vermutlich eher, was euch interessiert, die Haarausfallinfos nehmt ihr eher so als Begleitdokumentation mit, schätze ich.
Die Bilder sind etwa drei Wochen alt.

And now we come back to the bright sides of life. Because I guess hairstyles for fine hair are of higher interest than my hairloss information and documentation. 
Photos are about three weeks old.

„Always look on the briiiiight sides of life! – Di-dum! Di-dum-di-dum-di-dum!“

(Das Leben des Brian /Monty Python’s Life of Brian)

29. Mai 2013

Polyfaktorisch


Schönes Wort, oder? 😉
Ich habe jetzt so viel erklärt und auseinanderanalysiert, es wird Zeit für ein abschließendes Resumée.
Ich muss also nicht mehr groß erklären, dass ich schon lange nicht mehr davon ausgehe, dass es DEN Auslöser für ein Gebrechen welcher Art auch immer gibt. Auch nicht für Haarausfall. Klar gibt es oft einen finalen Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und es gibt ganze Eimer vorher, die das Fass gefüllt haben, aber ein Auslöser allein – das ist sehr selten und spricht für etwas Massives von der Größe und Drastik eines Unfalls. Ein Herzinfarkt wird verursacht durch ein Gerinsel. Aber das kommt natürlich auch irgendwoher, hat sich gebildet, weil etliche Faktoren aus Ernährung, Stresslevel, Bewegungspensum, genetischer Prädisposition etc. (ich bin kein Cardiologe…) zusammen gekommen sind.
Also, fassen wir zusammen. Mein Haarausfall begann Ende Februar und dauert bis dato an.
Mögliche Ursachen, die für den Beginn des Sheds verantwortlich waren:
·        * Haarwasser abgesetzt
·        *  Sheddingphase durch wieder angefangenes Haarwasser
·         * Seit ein paar Wochen gereizte Kopfhaut (kratzen, mal mehr mal weniger)
·         * Deutliche Ernährungsumstellung zu low-carb und anfänglich schnellem Gewichtsverlust
·         * Low carb beinflusst die Schilddrüse
·        *  Ernährungsumstellung bedingte vermutlichem Abtransportproblem von alten, wieder gelösten Giftstoffen
·         7 Jahresrhythmus erreicht
·        *  „Mauser“
·        *  Säure-Base-Ungleichgewicht
Acht Faktoren mit natürlich unterschiedlich starker Gewichtung. Wenn ich den schwachen Faktoren aber auch nur 10 Haare mehr als üblich gebe (denn einige halte ich für weniger fundiert als andere), dann ist das bei der Menge an möglichen Auslösern dennoch schon eine ganz ordentliche Summe. Auf das Ende des Sheddings kann ich nur warten. Das Ende der Nachwehen vom Absetzen des Haarwasser sollte erreicht sein.
Aber es bleiben noch einige Faktoren, die für die diesmal sehr lange Dauer des Sheds verantwortlich sind/sein können:
·         * Besonders lange Sheddingphase (bis zu 4 Monate nach Beginn der Behandlung mit dem Haarwasser)
·         * Gereizte Kopfhaut mit Kratzen (lange Heizperiode, wenig Frischluft, an der Arbeit Klimaanlage, durchgehend niedrige Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, aggressives Haarwasser, grundsätzlich sensible Haut)
·        *  Übersäuerung und suboptimaler Abtransport von bereits neutralisierten Säuren
·         *  Stress spielt bei sowas ja immer mit rein
·           *  Mauser
·          *  7-Jahres-Rhythmus erreicht
·           *  Umstellung zurück zu mehr Kohlenhydraten noch nicht lang genug her, um Besserung zeigen zu können
Das Ziel ist also: Optimierung.

Geduld ist das große Stichwort, genauso wie Anpassung.


Also, Masterplan:
* Ernährung noch etwas anpassen
* viel trinken
* Kosmetik anpassen
* moderat Sport treiben (sobald wieder fit)
* Haarwasser weiter verwenden
* Nahrungsergänzungsmittel weiter verwenden
* kein Stress. 🙂
Und der letzte Punkt sagt es schon: 
Ich möchte ab jetzt Abstand nehmen vom Dokumentieren des Haarausfalls
Kein Zählen, kein Büschelvergleich, kein Obersvieren von Wirkweisen. Stattdessen will ich sehen, dass ich mich auf das rückbesinne, was der Grund dafür war, weshalb ich lange Haare so gern habe, und wofür ich diesen Blog eröffnet habe: schöner Schmuck und schöne Frisuren. Ich denke, das ist auch in eurem Sinne.
So in einem Monat oder so kann ich dann ja mal sagen, wie es weiter so läuft, denn weiterbehandeln werde ich schon. Nur die Gewichtung gefällt mir so einfach nicht.
Aber es war mir wichtig noch meine neuen Erkenntnisse mit euch zu teilen, bevor ich das Thema beiseite lege. Wenn ihr Fragen habt, fühlt euch wie immer frei, ich helfe gern.
Schöne Grüße,
Mai
(unterschreibe ich jetzt mit Mai Glöckchen oder mit Heike…? Hm.)

Kreise, die sich schließen – 3. Übersäuerung

Schon vor der Lektüre von Haarausfall natürlich heilen ar ich ab und an auf das Säure-Base-Thema gestoßen. Zuletzt in der Apotheke, wo ich mich mit Schüsslersalzen hab beschwatzen lassen getreu dem Motto: „Na, im Zweifel war es bloß rausgeworfenes Geld.“Spannender als irgendwelche Mittelchen gene diese sogenannte Übersäurung  ist der Ernährungsansatz.

Ich erwähnte bereits, dass Paleo recht ähnlich zur Säure-Base-Diät ist (bis auf den hohen tierischen Anteil bei Paleo).Eine Umstellung zu Paleo kann somit ähnliche Effekte haben wie eine Umstellung auf Säure-Base. Bei beiden Diätweisen ist es wichtig nicht nur zu vermeiden neuen Dreck zuzuführen, sondern auch den alten verträglich auszuscheiden.
Mit dem Ausleiten von Giftstoffen oder sagen wir zumindest mal „suboptimalen Stoffwechselendprodukten“ hatte ich mich also schon mal beschäftigt. Nach wie vor sperre ich mich gegen die Bezeichnung „Schlacken“, weil ich das für sehr undifferenziert halte und ich immer denke: Der Mensch ist doch kein Hochofen! Aber ein Biochemiekraftwerk, das schon.
Hamann fasste das alles noch mal gebündelt zusammen und gab die notwendigen Begleitinformationen, damit ich besser verstehen konnte, was dieses Unwort „Schlacken“ konkret bedeutete und auch wie man dagegen angehen kann. Wie bei allem, was ich mittlerweile für sinnvoll erachte, um ein tieferliegendes Problem anzugehen, ist es die Ernährung und Lebensführung. Es gibt keine Basenpille und dann ist alles wieder gut (aber ein paar unterstü+tzende Mittelchen wohl schon). Es gibt keinen Schalter, den man umlegen kann, kein fehlendes Enzym, kein Gen, das man raussuchen könnte. Es den Menschen als Gesamtheit, mit allem, was er isst, tut und fühlt. Das reicht und ist mehr als genug Aufgabe.
Sicherlich, wer bei Null anfängt, der hat einiges vor sich für die Umstellung. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich schon genügend Diäterfahrung mitbringe und durch Paleo auch schon nah genug an der ausgewogenen Säure-Base-Theorie dran bin, dass mein Freund zum Beispiel die Umstellung kaum bemerken dürfte, der Speiseplan wird eher wieder etwas abwechslungsreicher. Es lebe die Individualdiät.
Einen Vergleich zwischen Paleo und Säure-Base werde ich demnächst noch mal ausführlicher für euch machen, wenn ihr mögt.
Also dann: Säure-Base-Low-Meat-Paleo!
Und jeder Paleoanhänger wird mich steinigen, dass ich das so nenne, schließlich beinhaltet meine Ernährung nun wieder zwei No-Gos: Getreide und Hülsenfrüchte. Aber dazu wie gesagt dann wann anders mehr. Veganismus werde ich auch noch mal ansprechen in dem Zusammenhang. Weil es sehr viele gibt, die ja auf genau diese Diät echt schwören, am besten Rohvegan und viele, denen es damit hervorragend geht. Auch das ist nämlich sehr nah an der Säure-Base-Theorie, noch näher wohl als mein so blöd formuliertes Low-Meat-Paleo.

Um das klarzustellen: ich halte diese Diät nicht für das Nonplusultra und schon gar nicht für ein Allheilmittel. Sie beinhaltet lediglich sehr viel von dem, was ich über mittlerweile fast zehn Jahre durch Trial and Error selbst rausgefunden habe. Für mich! Diättheorien sind für mich nur Wegweiser, das heißt nicht, dass ich dann nicht mal hier und dort hin abweiche. Aber manche Wege gehen sich definitiv leichter als andere.

Auf jeden Fall freue ich mich auf mehr Abwechslung nach über einem halben Jahr Paleo und noch mehr darüber, dass ich in Zukunft weniger Tierprodukt kaufen werde. Wenn es selbst nur dafür gereicht hat und es den Haaren egal sein sollte, dann war das dennoch ein Gewinn.

We come to acids and bases in food. I am really tired now and simply want to finish this hairloss topic for a while, so no translation today. If you are a reader who does not speak German, please feel free to comment, than I will add the translation soon!

Kreise, die sich schließen – 2. Volksmund

Ich habe euch eben bereits von meinem kleinen Aha-Effekt bezüglich der 7-Jahres-Rhythmen erzählt, den ich bei der Lektüre von Haarausfall natürlich heilen hatte. Jetzt komme ich zu einem weiteren, der sich auf Psychosomatik und ein paar sprachliche Spitzfindigkeiten bezieht, die man all zu oft im Alltag überhört, obwohl sie so viel Wahrheit in sich tragen.

Man kennt solche Sätze: 
Etwas geht einem an die Nieren, 
man ist halsstarrig, 
etwas belastet einen, 
jemand hat einen Stock im A***, 
jemand buckelt, 
etwas schlägt einem auf den Magen, 
etwas macht uns sauer, 
etwas ist zum aus der Haut fahren. 
Na, wo findet ihr euch wieder?
Bezogen auf Haar kann man fragen. Ist man  ein dünnfelliger Mensch?  Lässt man sich über etwas graue Haare wachsen? Ist etwas zum Haare raufen?
Aber und nun komme ich zum besagten Aha-Effekt den ich wirklich mochte, denn bis hierher war das alles nichts Neues für mich: diese symptomatischen Wortfiguren sind immer janusköpfig. So ist zum Beispiel jemand, der stur und hartnäckig ist meist auch sehr gewissenhaft und bleibt bei der Sache. Stärken und Schwächen sind immer zwei Seiten der gleichen Medaille.
Fragt mich bloß nicht, warum ich das nun erst lesen musste und nicht selbst die Transferleistung erbringen konnte, das auf mein Lieblingsthema Haare auch anzuwenden. Geradezu beschämend, wie naheliegend die Schlussfolgerung doch eigentlich wieder war. 🙂

Haarausfall macht nicht nur dünnfelliger,er kann auch eine Art Mauseer sein.Wenn sich viel verändert, man sich weiterentwickelt. Also gar nichts Schlechtes. Man legt sich ein neues Kleid zu.

Und das ist zwar immer noch doof, aber mit Abstand die angenehmste Begründung für einen Haarausfall.
Aber wie immer möchte ich betonen: das ist keine alleinige Ursache, keine pure Wahrheit. Sondern ich sehe das als zusätzlichen Faktor. Man hat auch keine Erkältung nur weil man kalte Füße hatte. Oder nur weil man angeniest wurde. Oder nur, weil man die Woche vorher schon wenig Schlaf hatte. Oder man nicht gesund gegessen hat. Es ist die Kombination, wie immer.
Einen weitere Aha-Effekt mag ich noch teilen und dann möchte ich ein finales Resumée schreiben, bevor ich das Thema dann ruhen lasse, um mich lieber mit Schönerem zu beschäftigen.

My English is not good enough to translate this article. It concerns  sayings and proverbs and the hidden truth within. 
But to resume it: you can shed hairs, because you worry about something, because you are stressed. Or you can change your hair as birds do it with their feathers when they molt. It means you make place for something new, because your life has changed and so do you.
That is something I can identify with, because besides from my hairloss there is nothing I worry about but there are REALLY a lot of changes in my life. 
Don’t take this as bare truth, it is just another factor!

And I want to add one last factor and than I will make a summary and let go of  that nasty hairloss topic.

Kreise, die sich schließen – 1. Sieben Jahre

Bäh, krank… der fehlende Sommer ist Schuld. Bestimmt. Dann kriegt ihr jetzt die vorbereiteten Posts aus dem Urlaub, copy+paste krieg ich noch hin. 
Achtung: Textwüste!

In meinem letzten Post über Haarausfall habe ich das Buch von Brigitte Hamann rezensiert und bereits dort erwähnt, dass ich einige Aha-Effekte hatte. Die möchte ich mit euch teilen.

Viele Zyklen im menschlichen Leben folgen einem 7er-Rhythmus
  
Nicht umsonst wurde auch die Woche in 7 Tage unterteilt. Hier geht es aber um 7 Jahre.
Mit 7 sind wir kein Baby und Kleinkind mehr, wir sind Kind: klug, wach und stark genug, um die Welt zu erkunden ohne permanent an Mamas Rockzipfel zu hängen.
Mit 14 beginnt die Pubertät und Jugend mit all ihren körperlichen, emotionalen und auch geistigen Veränderungen. Wir begeben uns auf die Suche nach unserer Persönlichkeit.
Mit 21 sind wir erwachsen und es ist noch gar nicht so lange her, dass man erst mit 21 als volljährig galt. Heute ist das die Zeit der Umorientierung und der Festlegung auf einen Lebensweg. Man beginnt ein Studium oder wechselt die Richtung, vielleicht bildet man sich weiter oder gründet eine Familie.
Mit 28 sind wir endgültig im erwachsenen Alter angekommen. Nur noch unsere Eltern- und Großelterngeneration bezeichnet uns als „junge Leute“. Wir haben uns etabliert. Für Akademiker stellt sich nun zum ersten Mal deutlicher die Frage nach Kind oder Karriere.
Mit 35 wird genau diese Frage erneut gestellt, denn für Frauen beginnt nun die Uhr zu ticken. Wer mit Anfang zwanzig schon Familiengründung betrieben hat, der stellt eventuell sein Lebensmodell in Frage. Die eigenen Kinder, die nun vielleicht auch anfangen zu pubertieren, machen deutlich, wie weit man selbst schon ist.
42 Jahre sind für Frauen so ein Alter bei dem die Kinderfrage zur Jetzt-oder-nie-Frage mutiert. Rund um 40 zerbrechen viele Ehen. Mit 49 stehen die Wechseljahre vor der Tür oder sind bereits da. Die magische 50 naht. Ein halbes Jahrhundert…! Und so weiter.
Dies sind Richtwerte und plusminus zu nehmen. Es geht hier um eine statistische Häufung und nicht um eine Aussage über ein individuelles Leben.
Aber es gibt noch einen 7er-Rhythmus, der mit diesen Jahreszahlen korreliert: Haupthaar wird im Schnitt 7 Jahre alt. Diverse Quellen sprechen davon, dass Haar nicht nur alle 7 Jahre durch eine Art Mauser geht, sondern dass sich auch der Haartyp in 7-Jahresrhythmen oft verändert. Dichter dunkler, dicker, lockiger, feiner, grauer, lichter – das sind so die typischen Veränderungen, die ein Haartyp durchlaufen kann (nicht muss!), bei denen sich auch niemand wundert, wenn das im Laufe des Lebens geschieht. Ich selbst kann von mir bestätigen, dass meine nachwachsenden Haare dunkler und welliger sind, als die vorausgegangen, die Spitzen sind sogar lockig. Vielen Menschen sind als Baby blonder blonder, aber das hat auch wiederum nicht zwingend etwas mit 7-Jahresrhythmen zu tun, sondern mit dem Östrogenspiegel.
Ich bin 28. Passt. Und ob das nun Zufall ist doer nicht, aber mit 14 und 21 hatte ich den Spaß auch. Da ja nicht alle Haare gleich alt werden müssen wir nicht zwingend  im 7-Jahresrhythmus massig Haare lassen. Aber dieser Rhythmus kann die Stärke des Haarausfallschubs beeinflussen.
Hamann rät in ihrem Buch außerdem dazu sieben Jahre zurück zu blicken. Dass nun so viele Haare ausgehen, kann damit zu tun haben, dass man vor sieben Jahren einen deutlichen Fellwechsel hatte und nun sehr viele Haare ihr Höchstalter erreicht haben (nämlich die, die dann neu wuchsen) und ausgehen.
As I read the book about hairloss I talked about in my last post I had several moments of inspiration. One of them concerns the seven-year-cycle in human life.
All seven years life changes naturally (don’t count the days, it is average!). In brief:
With seven years you are a kid, no langer a baby. You start to discover the world on your own. 
With 14 childhood ends and adolescence starts: the troubling years of beeing a teenager with all its drastic changes concerning body and personaltity.
With 21 young adulthood starts. Maybe you found a family, maybe you leave home to study in a foreign city.
With 28 you start to calm down. As an academic maybe now is the time for a family.
With 35 family planning becomes more urgend – if you are a woman.
With 42 it becomes a question of now or never whether you want children or not. Many marriages get divorced in this time.
With 49 you are close to menopause and so close to the magic 50. Half a century! Midlifecrises.

Several other sources talk about a change in hair type every seven years: thicker, darker, curlyer, greyer, thinner. That’s the normal change of time. Kids are blonder than adults. The thickest hair can be found among late teens and early twens. 
And: the average age of a human hair is seven years long. So about every seven years we complete a whole hair cycle, which explains the change in hairtype – and some normal shedding intervals too. Of course we shed hairs in the meantime too, but than the oldest come to their end together (and of course some survive and grow even longer, thats natural too).
My book’s author Hamman asks her readers to look at their seven years younger self. Did you have a shed? Because, if so, afterwards the hair regrows und now, 7 years later it is terminated naturally. 
If you can say yes, there was a shed 7 years ago, there may be an answer for an increased shedding now. And if you are now at the age of 7, 14, 21, 28, 35, 42 or 49 (and so on) this can be an explaination too. In my case I am 28 AND 7 years ago I had a shed due to health problems, so both factors add. Meh, fail. :-/

So another factor (respectively 2 factors!) add to my list of possible causes for my hairloss. And I am not at the end of the list yet.
28. Mai 2013

Haarausfall natürlich heilen – Rezension


Der Urlaub ist vorbei, das Buch gelesen. Die Weisheiten daraus… nun ja, die so schnell umzusetzen wäre wohl utopisch.
Aber ich kann euch eine Rezension geben, die sich vorerst rein auf das Geschriebene bezieht und nicht auf die Anwendung der gegebene Ratschläge.
Wie bin ich auf das Buch gestoßen?
Natürlich mal wieder über die Foren. In diesem Fall der Haarausfallthread bei den Beautyjunkies. Die Rezensionen bei Amazon spielen sich alle zwischen 4 und 5 Sternen ab. Zu haben für 16,95€.
Aber kauft doch bei eurem Buchhändeler vor Ort, wenn euch das Buch interessiert. Was ist eine Innenstadt ohne Buchhandlung? Und mal ehrlich: Buchhandlungen gehören oft zu den schönsten Läden, die eine Stadt bieten kann, das sollte man unterstützen. Finde ich. Auf amazons Ruf aktuell muss ich wohl kaum mehr eingehen, auch wenn ich die website sehr Schätze für eben die Rezensionen und für Artikel, die man nicht so mal eben um die Ecke bekommen kann.
Was haben wir da?
Ein Hardcover mit Schutzumschlag, 234 Seiten volumenstarkes Papier mit relativ großer Schrift, dennoch vom Gewicht aber leichter als manches Taschenbuch desselben Formats. Somit schneller und leichter zu lesen, als man beim ersten Anschauen meinen mag. Der Anhang ist ausführlich und nutzerorientiert nicht alphabetisch bibliografiert sondern nach Themengebieten geordnet, sodass es leicht ist Quellen, Studien, Literatur und Bezugsquellen nachzuschlagen.
Voller Titel:
Haarausfall natürlich heilen – Das Geheimnis schöner und gesunder Haare
Autorin:
Brigitte Hamann
Hätte ich mich vor der Lektüre des Buches über die gute Frau Informiert, ich hätte das Buch vermutlich nicht gekauft. So stieß ich erst ganz am Ende auf ihren Kurzlebenslauf auf der hinteren Schutzumschlagklappe und erfuhr, dass sie Astrologin und Lebensberaterin ist. Mit Heilpraktikerin hatte ich gerechnet – bei Astrologie allerdings stellen sich mir nach wie vor die Haare auf. Ich hoffe ihr vertraut mir und lest weiter statt jetzt schon genervt wegzuklicken. Eso-Quatsch und so…
Auf jeden Fall hat Frau Hamanns eigene Haarausfallkrise dazu geführt, dass sie sich intensiver mit dem Thema beschäftigt hat. Schwester im Geiste.
Zum Inhalt:
Das Buch kann sowohl von vorn nach hinten als auch kapitelweise gelesen werden. Der gegliederte Inhalt am Anfang macht das sehr leicht und auch in späteren Kapiteln wird immer wieder Rückbezug auf vorher schon Beschriebenes genommen mit entsprechenden Querverweisen, sodass man leicht im Buch navigieren kann.
Mein Respekt gebührt Frau Hamann für die Magie des ersten Satzes (die ersten zwei Sätze):
„Ich habe lange, gesunde Haare. Das war nicht immer so.“
So simpel das ist, damit hatte sie mich.
Hamann begleitet den Leser (das Buch richtet sich gleichermaßen an Männer und Frauen auch wenn ich sehr davon ausgehe, dass die Hauptleserschaft weiblich sein dürfte) Schritt für Schritt auf seinem Weg von der persönlichen Ursachenforschung bis hin zu möglichen Therapieansätzen. 
Ganz wichtig finde ich hierbei, dass sie keine Diagnose- und Therapieform weglässt. Sie gibt genauso Hilfestellung für klassisch schulmedizinische Verfahren als auch für das breite Spektrum der verschiedenen alternativen Ansätze.
Dioe meisten von uns dürften es gewohnt sein zu 90% schulmedizinisch behandelt zu werden und die restlichen 10% entfallen auf sowas wie: „Versuchen Sie doch mal Pantovigar oder autogenes Training!“. Der einzige Bereich, in dem die Schulmedizin gern die Alternativen vorschiebt ist der, wenn sie nicht mehr weiter weiiß: „Das ist bestimmt psychosomatisch.“ Was das gleiche ist wie „Selbst Schuld, regen Sie sich nicht so auf und lassen Sie mich jetzt bitte mit ihren diffusen Problemen in Ruhe. Das ist halt so. Alle haben Stress.“
Dieses Buch funktioniert andersherum. Es geht von 90% „Alternativen“ aus (die ich jetzt in Anführungsstriche setze, weil ich sie nicht für Alternativen, sondern für in vielen (wenn nicht den meisten) Fällen für den sinnvolleren Weg halte, sodass mir die Schulmedizin immer mehr als Alternative erscheint und nicht umgekehrt) und von 10% Schulmedizin.
Der Leser wird angeleitet sich durchchecken zu lassen: Hormone, Nährstoffwerte im Blut, Schadstoffe… Das Thema Genetik und Epigenetik erhält ebenso seinen Platz wie die einschlägigen Haarwässerchen (von denen ja auch ich ein Kombipräparat verwende), bis hin zur „Klopp-Methode“: Transplantation.
Wichtiger ist aber immer die Frage nach dem Warum. Noch etwas, womit man mich immer kriegt, ich hasse fast nichts mehr als diese Aussage: „Weil das eben so ist.“ Nichts ist einfach so. Wenn wir einfach so alles hinnehmen würden, weil das eben so ist, dann wüssten wir bis heute nicht, was Schwerkraft ist.
Warum also Haarausfall? Was will uns unser Körper sagen? Was haben wirbzw. um es mit Hamann zu sagen: „Was fehlt uns?“ Dieses Fehlen kann ganz klassisch ein Nährstoffmangel sein  – so wie in vielen Fällen die Suche schnell endet, weil Eisenmangel festgestellt wird. Aber auch da wieder die Frage: Warum fehlt uns etwas?
Sehr schnell gelangt Hamann an den Punkt, an dem ich nun auch schon seit Jahren herum schraube, sogar mehr oder weniger gezielt, möchte ich behaupten und zumindest teilerfolgreich: Lebensführung und allem voran: Ernährung.
Ihr großes Thema ist das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Körper. Und ich muss zugeben, da war der Reflex in meiner Hand das Buch zuzuklappen schon ziemlich groß. Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich im LHN so eine Diskussion am Rande mitbekommen und habe meinen Senf dazu gegeben, dass ich das für ausgemachten Schwachsinn halte, es mir aber letztlich wurst ist, ob man eine ausgewogenen Ernährung mit Säure-Base, Vegetarismus, Low-Carb, Glyx, Paleo oder sonst wie begründet. Ich schrieb es auch hier bereits mal: so ziemlich alle auf Gesundheit und nicht blanken Gewichtsverlust ausgelegten Diätformen lassen sich auf ein paar gemeinsame Nenner bringen: viel trinken, abwechselsungsreich, frisch, regional und biologisch essen, dabei viel Gemüse und Obst, alles andere moderat. Et cetera p.p. Ich hab sogar damals noch gewitzelt, dass wir ja jetzt wissen, warum Männer eine Glatze haben: Sperma ist basisch, wer also potent ist, der verschießt seine Basen und wird folglich schneller kahl.
Ich habe mich damals nicht weiter damit befasst, weil das in die Schublade mit dem Esoterik-Quatsch-Aufkleber gewandert ist. 
Diesmal habe ich also weiter gelesen. Und nun erscheint mir die Thematik wesentlich eingängiger, sinnvoller, logischer. Was auch wiederum der Tatsache zu verdanken ist, dass Frau Hamann nicht mit „Das ist halt so!“ argumentiert, sondern biochemisch auseinander dröselt, was das Gleichgewicht von Säuren und Basen tatsächlich bedeutet. Dass ein saures Obst nicht zu den Säurebildnern gehören muss. Dass auch und gerade bei einem gesunden Säure-Base-Verhältnis ein hübsch saurer Magen gut ist und man da eben keinen Säureblocker drauf werfen sollte. Dass der „Säureschutzmantel“ der Haut ein Wort ist, das man mit ziemlicher Vorsicht genießen sollte. Dass aber auch eine zu basische Ernährung genau solcher Unsinn ist, wie zu saure Ernährung. Nur kommt es in Industrienationen einfach wesentlich öfter vor, dass man übersäuert.
Am Ende der Lektüre bin ich zuversichtlich, dass ich meinen  Traum von langem, gesundem Haar noch nicht begraben muss. Auch Frau Hamann kann kein Wundermittel anbieten – aber das hatte ich auch nicht erwartet. Sie hat mir aber ermöglicht klarer zu sehen, etliche Kreise haben sich wieder geschlossen, ich hatte ähnlich viele Aha-Erlebnisse wie letzten Herbst, als ich mich mit der Paleoernährung auseinandergesetzt habe – die im Übrigen viel, viel näher an der Säure-Base-Theorie dran ist, als ich vorerst dachte. Nach wie vor bleibt viel Recherche, aber meine Energien können jetzt gerichteter eingesetzt werden, was schon mal ein großer Gewinn ist.
Am Anfang schrieb ich, dass 90% des Inhalts auf alternative Methoden abzielen und nur 10% auf Schulmedizin, ich aber ein umgekehrtes Verhältnis gewohnt bin. Zahlenverliebt, wie ich bin, ende ich erneut mit Prozenten: 90% des Buches halte ich für absolut empfehlenswert. 10% wandern dann doch wieder in eine der diversen geistigen Ablagen, in denen ich „Quatsch“ verschiedenster Sorte aufbewahre, um mir daraus ein (Vor-?)Urteil zu bilden – oder um ihn bei Gelegenheit wieder heraus zu ziehen, um meine Meinung zu revidieren, so wie auch jetzt das Säure-Base-Thema einen Schubladenumzug hinter sich gebracht hat.
Bis ich beurteilen kann, ob die Ratschläge im Buch etwas bringen, empfehle ich euch die Lektüre erst mal weiter und zwar unabhängig davon ob ihr Haarausfall habt oder einfach nur das Beste für euren Körper tun wollt. Denn das ist etwas, was Hamann auch nicht müde wird zu erwähnen und was unter Haarzüchtern eigentlich genau solches Basiswissen sein sollte, wie die Tatsache, dass man nasses Haar nicht trockenfrottiert: Haare sind so ziemlich das Verzichtbarste, was der Körper hat. Wenn es irgendwo brennt, mangelt oder leidet: Haare sind das erste, was ausgelaugt wird.
Und mit diesem Säure-Base-typischen Schlusswort entlasse ich euch in euren Feierabend und mich in den meinen.
Wir lesen uns! 
                         
During my holidays I read a book about hairloss and how to cure it naturally. As it is a German book and you need to be able to read German fluently, I won’t translate the whole article above. In brief: I feel much better now and I  am optimistic that my hairloss diagnosis is not at its end.

In the coming posts I will describe, how my experiments work.

27. Mai 2013

50 000 Seitenaufrufe – Gewinnspiel

Ich hab es euch versprochen: eure Treue wird belohnt.
Und zwar so:
Ich habe mir einen euen Avatar gebastelt, mein alter (aus dem LHN) hat ein bisschen arg beschönigend lange und volle Haare, ich fühle mich beinahe schon wie eine Schummlerin damit. Deswegen diese neue Zeichung.

Vielleicht arbeite ich noch weiter an diesem Bild…
Maybe I will continue working on this illustration…

Ich verlose unter all meinen LeserInnen eine solche Zeichnung. 
(Über die Fotovorlage werden wir uns dann schon noch einig.)

Teilnahembedingungen:
Nun, Leser dieses Blogs sein. Wenn ich euch aus dem LHN, von  NagaiKami oder aus einem anderen Forum kenne, ist das auch okay, wichtig ist, dass ihr einen eigenen Blog oder ein Haartagebuch oder dergleichen habt, auf dem ihr mich hier verlinken könnt. Ihr macht ein bisschen Werbung für mich und ich zeichne für euch, das ist die Idee dahinter.

Schreibt mir einfach bis zum 8. Juni einen Kommentar unter diesen Post, aus dem hervorgeht, wer ihr seid und wo euer Blog/Projekt/Tagebuch ist.
Die Auslosung findet dann am 9. Juni statt, also Sonntag in nicht ganz zwei Wochen.

Also: viel Glück und nochmals vielen, vielen Dank!
Der Blog ist knapp über ein Vierteljahr alt und die Resonanz erstaunt mich immer wieder.
Wir lesen uns!
Mai Glöckchen / Heike

I will keep my promise: here is my surprise for you as we have reached the 50 000 page views.
As you see, I have drawn a new avatar for me. My old one I used on the LHN is a bit too nice, when it comes to length and thickness and I always felt a bit like a cheater. Therefore I needed a new one.

And you can win a portrait like this! 🙂
What do you have to do? 
Simply be a follower of my blog. If not it is also okay, if I know you from the LHN or NagiKami or another forum, the most important thing is, that you have a blog or hairproject or something like this online, where you can post the illustration if you win it. A bit of advertsising for me an own portrait for you, that’s the deal.
Write a comment under this post till June 8th. On the 9th of June (in two weeks) I will make a little lottery to raffle the drawing.

So, good luck!
And again: thank – you – so – much! The blog is a bit older than three months now and I am still stunned about your response. 
Best wishes,
Mai Glöckchen / Heike

Und der alte Avatar: / And the old avatar:

26. Mai 2013

Haarausfall – Eisenupdate

(Nachtrag von letzter Woche)

Neue Woche, neues Glück, neue Zahlen, neuer Arzttermin.

Positiv: ich verliere keinen Neuwuchs mehr, erste Antennen sind jetzt sogar schon fast fotografierbar und das Duschsieb hat einen niedrigen Füllstand. Gesamtmenge ist quasi gleich geblieben.

Außerdem hatte ich einen neuen Arzttermin, dessen Verlauf ich euch nicht vorenthalten möchte, da ich es mittlerweile nicht mehr zählen kann, wie oft ich jetzt schon von anderen gelesen habe, die nicht ernst genommen werden, deren Werte falsch interpretiert werden und die man einfach so mit den Worten entlässt, dass doch alles in Ordnung wäre. Und dann, wenn man nachhakt, ach ja, nee, ups, da war doch was.

Ich gehöre zu den Menschen, die ohne Substitution in einen Eisenmangel abrutschen. Ein Phänomen, das bei Frauen im nestruierenden Alter sehr verbreitet ist. Nichts desto trotz wird es oft nicht behandelt bzw. erst, wenn man sich dafür stark macht.
Bei mir geht es seit zwei Jahren um eine Erhaltungsdosis. Meine alte Hausärztin kam aber plötzlich dann doch auf die Idee, dass wir das jetzt doch lieber sein lassen. Weil ja alles gut sei. Ja WEIL ich mich kümmere! Nicht weil ich es weglasse…! Das und noch einige andere Dreistigkeiten (und Fahrlässigkeiten) haben mich Anfang des Jahres dazu bewogen, die Praxis zu wechseln. Der neue Arzt kennt mich also noch so gut wie gar nicht.

Mein Gespräch mit ihm über die Substitutoin war unglaublich anstrengend und es war ein wahrer Kampf um Argumente.
Letztlich sind wir aber einig auseinander gegangen.

Rezept bekommen, eingelöst, Spritze bekommen, fertig. Und wir sind händeschüttelnd auseinander gegangen. Ich war froh, dass er (bis auf zwei blöde Ausrutscher, die aber vermutlich mal daher kommen, dass der Mann selbst kurze Haare hat und er außerdem Schlimmeres sieht als Haarausfall) gute Fragen gestellt hat und sich dann hat überzeugen lassen und auch dass wir eine gute Diskussion führen konnten, denn es wurde nie pampig, es blieb ein Argumentationsgefecht, welches ich gewinnen konnte. Und er war auch froh. Er meinte noch, dass das sehr wichtig war, dass ich alles so gut dokumentiert hatte.
O-Ton: „Sie glauben gar nicht, wie viele Verrückte da draußen rumlaufen und wunder was von mir verschrieben bekommen wollen! Ich muss so nachfragen.“
Sehe ich auch so.

Also:
Nicht abschrecken lassen von Sätzen wie: „Natürlich ziehen Sie große Knäule aus der Bürste, Ihre Haare sind ja auch lang!“ oder „Das wächst wieder nach.“ Es nützt nichts, wenn ihr sagt, dass es „viel“ ist. Ihr müsst das belegen können. Nicht nur Eisensubstituionen auch andern Therapieformen kosten unter Umstände viel Geld, der Arzt muss die Behandlung legitimieren können.
Dokumentiert alles! Lasst euch immer Kopien mitgeben und tretet für euch ein! Es tut sonst im Zweifel keiner.

Last week I saw my doctor again because of my iron supplements. In brief: I changed my doctor this year and the new one was hard to fight. But in the end we both agreed and I got my iron injection.
But let me tell you: if you have a deficiancy and you need supplements: you have to document everything. Make copies of all blood tests you get, be shure to have them in chronologic order and be confident and prepared for a rhetoric battle.
Hairloss therapy is really hard  to push through. Maybe you are lucky as I am with a docotor who listens and asks intelligent questions. A doctor who has more time for you than just three minutes. But even if you find a doctor who cares for your hair, be aware that 99% of the guys you meet – doctors included – do not have the sinsitivity to realize what it means for a longhair to suffer from hairloss. They will tell you: „It will regrow.“ and „Of course your hairballs look bigger. Your hair is long.“
Be patient and explain. They don’t have in mind, that growing long hair means patience and care over years. They don’t see, that a braid is a bodypart without blood and nerves, but still a bodypart. They see hair as something that does not hurt and  can regrow. Correct. But still incorrect. 

So far.

Take care of yourself! Nobody else can do this job better than you can.

25. Mai 2013

Internet-„Probleme“


Da hatte ich vier Posts vorbereitet, damit ihr in der Woche, die ich weg sein würde, nicht auf dem Trockenen sitzt, hatte die Bilder bearbeitet und schon bei Photobucket hochgeladen, nur noch nicht fertig eingefügt und somit die Postveröffentlichung nicht terminiert – denn dafür hätte ich ja bestimmt Zeit gefunden! – und dann fuhren wir in so ein kleines Nest in dem es partout kein Internet gibt (also zumindest nicht in dem Haus, in dem wir waren). Oberschlau, wie wir waren, haben wir einen Surfstick mitgenommen. Aber keine Chance, kein Empfang, nichts. Selbst WhatsApp reagierte oft erst Stunden später.
Nun bin ich also wieder da. Sieben Tage ohne Internet (außer mal für ein paar Minunten, wenn wir in Eckernförde zum Einkaufen waren und auf dem Parkplatz schnell die Emails gecheckt haben) hatten aber auch was für sich: wir haben viel geschlafen, viel gelesen, viel und gut gegessen und einfach viel entspannt. Also genau das, was wir vorgehabt hatten und was wir wirklich nötig hatten.Wenn auch leider fast ohne Sonne.
Aber der Blog und die Foren, die haben mir schon gefehlt. Und ihr habt in der Zwischenzeit die 50.000 Klicks geknackt, ihr seid der Wahnsinn! Ich schulde euch noch was, ich hab das nicht vergessen.
Zunächst aber ein paar kurze Urlaubsimpressionen und dann lasse ich die vier vorgeschriebenen Posts vom Stapel.
Well organised as I normally am I prepared four posts for you for my week in holidays, when I was not at home. But – ha! – we went to such a tiny village at the baltic sea that there was no way to publish them. No internet, nothing. Even WhatsApp had its difficulties.
In the meantime you hit the 50.000 clicks and I ow you something for that! You are really great, I won’t forget my promise!
But at first I will show you some impressions of my holidays and then I will publish the four post which are still waiting for you. 

Kein Make-up, keine Tressen. Nur ich an einem guten Tag. / No make-up, no clip-ins, just me on a good day.

Und wenn ihr mal gucken wollt, wo wir waren – meine Empfehlung, wenn man wirklich abschalten will. Kein Internet zu haben war definitiv nicht das Schlechteste. Guckt mal unter „Buchungsaafrage“, dort findet ihr tolle Fotos vom Häuschen.
And if you want to have a look where we spent our time, just click below. This little cottage keeps its promises. Best recommandations if you really want to relax. Having no internet was not the worst. 🙂