23. März 2013

Fahrplan

Ausgefallene Haare zählen ist jetzt nicht grad etwas, was man angibt, wenn man gefragt wird, warum man morgens so lange im Bad braucht. Wobei man auch nur dann lange braucht, wenn da wirklich schon was zu zählen ist…
Ich zähle meinen Bürsteninhalt aus, seit dem Eisenmangelhaarausfall 2011. Als es besser wurde nur noch stichprobenartig, das kann man dann auch optisch ganz gut bewerten, wie voll die Bürste ist. Als der androgenetische HA kam wieder täglich, dann wieder stichprobenartig. Zur Zeit wieder täglich. Es schwankt. Und es macht echt keinen Spaß mit immer mal wieder über 100 bis sogar 150 Haaren in der Bürste.
Bisher habe ich im LHN meine HA-Statistik immer so geführt, hier die Screenshots:

Counting your ched hairs is nothing you boast about. But sometimes it can be really useful to keep track of your hair-health. I am counting since my big shed in 2011 and it helped me prevent bigger damage when it came to the androgenetic shed spring/summer 2012 because I noticed the increased shedding very quickly and coul intervene.
At the moment I am counting daily and it is no fun. Somedays it all looks nice,as if it was over, then the other day I shed over 150 hairs.
Here you see my hairloss statistic, screenshoted from the LHN.

Mag schon fast überpenibel erscheinen, hat mir aber sehr geholfen. Hätte ich das nicht gemacht, hätte ich den AGA letztes Jahr nicht so glimpflich abfangen können.

So konnte ich gut nachhalten, wann es sich besserte und wie schnell.
Klar ist es ein Scheißgefühl, wenn die Menge in der Bürste immer mehr wird, umgekehrt aber auch sehr gut, wenn man merkt, es wird weniger. Und wenn man 200 Haare abwirft, dann sieht man 10 mehr oder weniger nicht mehr. Aber es tut gut zu merken, wenn sich eine Abwärtstendenz einstellt.

Was nicht so gut daraus hervorgeht, sind die Verbindungen. Deswegen habe ich nun eine ander Übersicht für mich angelegt.

What you can not conclude so easyly from this statistic are the connenctions between reason and symptom. So I made a new statistic to have everything at first glance:

Ja, schwer zu lesen, aber ich hab das Bild extra kleiner gemacht, damit ich es euch hier überhaupt zeigen kann.
Kalenderwoche / einzelne Tage / durchschnittlicher Haarverlust in der Woche / Notizen / Verbindungen.
Das wichtigste erkennt ihr: meine grüne Statistik wird langsam rot. Und das fällt zusammen mit etlichen Ereigenissen jeweils 12 Wochen vorher.
Ich werde das fortführen.

Immer zwölf Wochen zurück zur Ursachenfindung bzw. zwölf Wochen vor bis zu merklichen Auswirkung (erste Auswirkugnen sind meist schon hac 6 Wochen spürbar, das volle Ergebnis aber erst nach besagten 3 Monaten).

Jetzt sehe ich erst mal richtig, was sich da so alles ballt. Ein paar Wochen muss ich noch durchhalten, dann sollte es aufhören. Gestern war ich zeitweilig dann doch etwas panisch… Trotzdem war es gut meine Blutwerte checken zu lassen. Mein Ferritinwert ist noch gut, aber im Vergleich zu vor drei Monaten massiv abgesackt. Eisenmangel ist ne Bitch.

Always go 12 weeks back for the reasons respectively go 12 weeks forward to see, when you will get the consequences. Most times you get first results even earlier: after about 6 weeks. But you have to wait the whole 12 weeks for a final statement about what happend. 

I felt somehow relieved when I made this. You see how many causes for my momentary shed there are? A lot! And in a few weeks it should be over. Hopefully! Yesterday I was slightly in panic…
Nevertheless it was good to get my blood checked. My iron is already down again. Still okay, but it declined a lot in the last three month. Irondeficiancy is a bitch!

2 Kommentare

  1. Hi,

    für Juli bis Anfang August hast du angegeben, dass du zwischen 200 und 400 Haaren pro Tag verloren hattest. Das ist natürlich zu viel (wobei 100/Tag ja auch nur ein Richtwert ist).
    Den Bildern nach zu urteilen hattest du diese „Haarausfall-Phase“ im Alter von um die 30 Jahren?!
    Durch die Schwangerschaft hattest du Neuwuchs angegeben, deine Haare sind aber dennoch sehr dünn und nicht voll.
    Ich habe dieses Muster schon sehr oft gesehen und du scheinst leider eine der vielen Frauen zu sein, die mit zunehmenden Alter dünneres Haar bekommen bzw. von der Haarpracht einiges wegfällt. Das ist bei genetischer Veranlagung (was nicht direkt über die nächsten Verwandten sein muss) völlig normal und ich denke, du würdest deiner Psyche Gutes tun, wenn du nicht alles so penibel dokumentieren würdest. Es ist nicht böse gemeint, aber vielleicht tust du dir damit einen Gefallen.
    Wer zu Haarausfall neigt, was bei dir der Fall zu sein scheint, verliert nach der Schwangerschaft auch vermehrt Haare. Ich würde das an deiner Stelle als gegeben hinnehmen, auch wenn es schwer ist, damit kann man sich sehr viel Leid ersparen. Nicht jeder hat schöne, gesunde, volle Haare – muss auch nicht, es gibt so viel mehr 🙂

    LG Melissa

    1. Hallo Melissa,

      der ARtikel hier ist schon fast 5 Jahre alt. 🙂 Der Haarausfall damals kam durch Eisenmangel und vermutlich noch mal Stress.
      Schwanegrschaftsneuwuchs ist nicht ind er Lage den Zopf oder gar die Lägnen aufzufüllen, weil der nur 9 Monate Zeit hat zu wachsen, bei mir sogar nur 6, weil in den ersten 3 Monaten kein Neuwuchs kam. Das ist nur Oberkopfvolumen. Um meine Haarlänge von oben bis unten wieder aufzufüllen braucht es 5-7 Jahre ohne weiteren Haarausfall. Was ich leider nicht hatte.
      Die Dokumentation damals hat mir geholfen die Ursache zu finden, auch wenn es erst mal psychisch anstrengend war, da hast du Recht. Undokumentiert wäre es für mich aber nicht besser gewesen, aebr da sind Menschen sehr unterschiedlich.
      Jetzt nach der Schwangerschaft habe ich wie du Recht hast und wie zu erarten war leider wieder Haarausfall. den dokumentiere ich nur grob hier für den Blog mit, mehr nicht. So mit 40 könnte ich dann also endlich die Haare haben, die ich mir erträume. Ganz schöne Ansage, aber aufgeben ist nicht. 🙂

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