30. März 2013

Dornenkrone

So ähnlich.
Ich hab mir dieses wunderschöne Haarband von Cosmic Inc. Tokyo bei brands4friends mühsam erkämpft und mich so sehr darauf gefreut. Und dann so ein Reinfall.

Crown of Thornes is my title. We are close to that. I recently bought this headband from Cosmic Inc. Tokyo via brands4friends and was so happy to get one. It looked absolutely gorgeous! And than such a disaster.

Bitte schaut mal genauer auf das Close-up. Mein Freund musste mir helfen mich wieder aus dem Ding zu befreien. Die Ösen sind nicht geschlossen und es haben sich ganze Strähnen darin verheddert und verklemmt. Es hat geziept ohne Ende, Haar wurde ausgerissen, es dauerte und war nur nervig. Und ärgerlich. So hübsch ich es fand, ich habe es zurück geschickt.
Für ein Haarband, das regulär fast 50€ kosten soll, erwarte ich definitiv etwas anderes. Billigschmuck der so tut, als wäre er teuer. Sehr unerfreulich. Ihr könnt euch also denken, wieso es dazu kein Tragefoto gibt.

Take a look at the close-up. My boyfriend had to detangle me from this shit. It hurt, whole strands were caught in the eyelets, it was a real little horror. 
I was so angry. I expected something better thinking of the original price of almost 50€. Of course I sent it back. Very disappointing. You can imagine why I made no actionpic.

29. März 2013

Prothesenanpassung – Aprilschnitt

Ich messe immer rund um den ersten des Monats, ebenso verfahre ich in der Regel mit den Schnitten oder Trimms, es sei denn, es packt mich die Schneidewut – was eher selten vorkommt.
Geplant war, den Spitzenschnitt diesen Monat zu verschieben, weil wie erwähnt meine Haare ausgehen und ich bis nach dem Shed warten wollte, aber als ich die Längenfotos gemacht habe für den Monatsverlauf, da war das so eindeutig, dass die Spitzen auch nach dem Shed nicht grad schöner sein würden, da hab ich dann doch die Schere gezückt.

I always measure and trimm my hair around the first of each month. Actually I wanted to skip trimming this time, because of the hairloss. But as I saw my ends while making the length documentary, it was so clearly visible, that they won’t look better after the shed, that I diceded to take my scissors.

2,5cm sind gefallen, insgesamt nun schon 16cm seit der Metertrimmphase.
I cut off 2,5cm or if you measure in inch: 1″. Since I started to trimm my meter, I cut off 16cm.

Equipment für mehr und weniger Haare.
Things you need to make more or less hair.

Und ich bin erstaunt und erfreut, dass der Schnitt eine Verbesserung zum Vormonat erzielt hat und nicht nur bloß der Zustand gehalten wurde trotz Shed. Diesbezüglich bin ich auch wieder hoffnungsvoller, aber da gehe ich die Tage noch mal genauer drauf ein.
97cm also jetzt wieder, gleiche Länge wie nach dem Februar-Schnitt. Gefällt mir gut so.

And I am astonished and happy that I can see an improvement not only maintainance, even though I shed. But concerning this nasty topic I am a bit more hopeful now, but we will come to this in the next days.
97cm again, like in Febraury after the bigger cut. I like, what I see.

vor dem Schnitt ohne Tressen / vorher mit Tressen / nachher ohne / nachher mit

Und auch das war ein Grund zu schneiden. Meine Tressen sollten optimal passen, falls ich einen Wahn bekomme, von wegen meine Haare sind zu dünn, wegen des Haarausfalls. Und natürlich erst recht für den Fall, dass es nicht nur meine persönlichen Paranoia sind, sondern die Haare tatsächlich wieder so stark ausdünnen. Dann müssen die Prothesen einfach sitzen. Ihr seht auf dem zweiten Bild wie zipfelig die Kante ist. Also habe ich das Zopfende inspiziert, um zu sehen, wie viel meine Haare länger waren als die Tressen – 2 bis 3cm – und habe genau so viel dann abgeschnitten. Auf dem letzten Bild sieht das ja wohl ziemlich perfekt aus. 🙂 Damit kann ich mich jederzeit vor die Tür trauen.

Habt ihr Interesse an einer Schritt für Schritt Anleitung, wie man sich die Haare selbst schneidet, zum Beispiel dann nächstes Mal, wenn ich wieder trimme?

And here you can see the other reason, why I decided to cut: I wanted my clip-ins to fit perfectly well. On the left you see me before I trimmed, withous my tresses, the second photo is before and with clip-ins, hemline look pretty uneven, the third picture is only my hair after the cut (already nice and neat) and the right picture shows, why I love these clip-ins: my hair looks perfect, doesn’t it?

Are you interested in a  step by step How- to-trimm-or-cut-your-hair maybe the next time I cut?

Make it bigger

Für alle, die denken, ihre Dutts wären zu klein, ihre Zöpfe zu dünn und ihre Haare zu licht – so wie ich das manchmal von mir denke, vor allem, wenn die Hare grad wieder ausfallen – gibt es eine recht günstige und wirkugnsvolle Methode die Haare optisch aufzuwerten: Clip-in Extensions.
Dieser Dutt hier verbrigt zwei von den Dingern. Wenn ihr möchtet, kann ich euch die demnächst mal gesondert vorstellen.

For everybody who believes their hair is too thin, the buns too small, the braids too tiny – for persons like I am sometimes, espacially when I shed too much – there is a quick and easy and even quite cheap possibility to pimp your hairstyles: clip-in extensions.
For this bun I used two tresses.
If you like I can introduce you to this subject soon.

26. März 2013

Leopard ist das neue Karo

Ja, nee.
Aber es gibt ein paar Muster, die mit gewisser Regelmäßigkeit immer wieder auftauchen: Karos, Steifen, Punkte, Blümchen, Rauten, Hahnentritt, Fischgrät – und eben auch die typischen Leoflecken.
Und Leo ist mittlerweile sehr viel besser tragbar. Ein Hauch von billig umgibt dieses Muster immer noch, aber es ist nicht mehr der Borsteinschwlabenschick von vor einigen Jahren. Finde ich.

Ich mag auf jeden Fall meine Leosachen.

The leo look ist something that has become casual over the last years. It has become almost such a common pattern as checks, stripes, dots, flowers, rhombus‘, houndstooth or fish bone. Meanwhile it does no longer only look cheap (but still it does a bit), but also a bit alternative or chic. 
As you like.
And I like. 🙂

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich gern alles zueinander passend habe, oder?

I already mentioned, that I like it when accessoires and clothes are matching, right? 🙂

24. März 2013

Das Ding mit den i’s

Ich hatte euch hier bereits angekündigt, dass ich auf die i-Klassifizierung beim üblichen Fia-Haartypsystem noch mal eingehen wollte.
Zur Erinnerung: Die Kategorien i, ii und iii stehen für die unterschiedlichen Zopfdicken, von dünn über mittel bis dick.
i ist für Zöpfe mit Umfängen unter 5cm,
ii ist für Zöpfe zwischen 5 und 10cm Umfang und
iii für Zöpfe die dicker als 10cm sind.

So. Und ich sagte bereits, dass ich das für sehr ungenau und irreführend halte. Warum? Darum: hier seht ihr zum Beispiel zwei Zöpfe eines identischen Haartyps.
Ganz klar, vollkommen gleiche Haare, oder? Haha.

I already mentioned in this post, that I wanted to talk again about the thrid classifier in Fia’s hairtyping system: the i’s.
Keep in mind:
i is for braids with a ponytailcircumference unter 5cm
ii for circumferences between 5 and 10cm
iii for more than 10cm

So. I already said, that I think this is not fitting but irritating. Why? Because: here you see two braids of the same hairtype. They look almost identically, don’t they? Haha.

Mit freundlicher Unterstützung von Nickike. 🙂
Wellen sind Duttknicke. Sie hat ein bisschen Restblondierung, ich ein bisschen Rest-Dip-Dye.

Das sind Nickike und ich. Wir beide haben den Haartyp 1b/c F/M ii.
Ob nun 1b oder 1c, das ist bei uns beiden nie abschließend geklärt worden und ist auch wirklich ähnlich genug. Darum geht es hier ja nicht. Auch ob das jetzt F oder M-Haare sind, lässt sich nicht komplett klären. Ich habe sowohl als auch auf dem Kopf, hauptsächlich aber F. Bei Nickike ist das ähnlich, nur mit einer Tendenz zu M würde ich mal behaupten.
Fakt ist: beide Schöpfe sind gleichfarbig, gleichunwellig und laut Fia-System in der selben Dickenkategorie.
Und das ist der Punkt der eben einfach nicht passt.

That’s Nickike and me. We have (almost) the same hairtype: 1b/c F/M ii.
We are both something between 1b and 1c and we both have F-hair as well as M-hair. Nickike with a tendency to more M and I with more F. 
But you see: both manes have the same colour, the same nonexistant wavyness and depending on Fia they are in the same categorie for thickness. And that’s the point.

Ich habe mittlerweile beim hohen Pferdeschwanz 7,5cm ZU. Nickike liegt bei etwa 9,5cm. Dass bei ihr vorn noch ein Pony dabei ist, der nicht mitgemessen werden kann, ist hierfür zu vernachlässigen.
Ich hatte zu schlimmsten Haarausfallzeiten einen Zopfumfang von 5cm, das sah so aus:

By now I have again a ponytailcircumference of 7,5cm. Nickike has 9,5cm. At my worst hairlosstime my braid looked like that, 5cm circumferenc (left picture, right is one year later):

Linkes Bild Sommer 2011, Eisenmangelhaarausfall.
Rechtes Bild: Sommer 2012

Jetzt mal abgesehen davon, dass das bei mir schön wieder nachgedickt ist (nach bald zwei Jahren…): selbst dieser superdünne 5cm-Zopf wäre noch in der selben ii-Kategorie.
Das passt doch nicht!

My haitr is regrowing now and the braid already thickend up, but nevertheless, even this tiny braid here is in the same categorie as Nickikes braid: in the medium ii categorie.
Sorry, but that does not fit!
 
Wir hatten im LHN eine längere Diskussion über das Thema und mittlerweile benutzen die meisten in ihrer Signatur nur noch die Zentimeterangabe des Zopfumfangs oder sie verwenden beides, Fias ii-System und die ZU-Zahl.
Der Haartypcode dient ja vor allem für zwei Dinge: Vergleich, um sich bei andern Frisurentipps und -tricks und Pflegebesonderheiten abzugucken und Hilfe bei der Suche nach Haarzwillingen zwecks Motivation.
Es ist sowohl für Züchter am unteren Ende des ii-Bereichs frustrierend, wenn sie jemand vermeintlich ähnliches gefunden haben und dann begrüßt sie ein Zopf à lá Nickike, als auch für die am oberen Ende der ii-Skala, die immer noch suggeriert bekommen, dass ihre Haare ja nur durchschnittlich wären. Was sie nicht sind!
Die Zopfumfänge sind einfach genauer.
Ich hatte da mal was vorbereitet:

We had a longer discussion about this subject on the LHN and by now most of the users there use the centimeternum,ber of their ponytailcoircumference in their signature’s hairtypcode. Or they use both: Fia’s i’s and the more objective centimeternumbers.
There are simply two reasons for which we need the code: get advice for haircare and style fitting to or hairtype and looking for hairtwins or at least similar heads for inspiration and talk. 
If you are an ii at the lower end of the scale it can be really frustrating, when you think you have found somebody with hair like yours and you click on her forum’s blog and see pictures of braids and buns 4 times bigger than yours. For those at the upper end of the scale, it is somehow mean, that your hair is still considered to be only somehow average, medium. And it isn’t!

Zopfumfangübersicht mit Vergleichsgegenständen

5cm ZU entspricht also einem 1ct-Stück. 7-7,5cm ist 20 bis 50ct und gut das doppelte an Volumen (Kreisberechnung!). Wenn wir uns den 10cm nähern, kommen wir zu fast viermal so viel Haaren.
Umfänge unter 5cm habe ich auch gar nicht erst aufgeführt. Das kommt sehr selten vor und auch wenn das zu den bösen Wahrheiten gehört, die man in Langhaarkreisen nicht gern hört: mit so dünnem Haar kann man nicht auf Länge gehen. Im LHN haben wir eine einzige Userin mit 5cm ZU aber auch praktisch ohne Taper außer in den letzten Zentimetern, die es bis zur Hüfte geschafft hat. Das entspricht ziemlich genau dem, was ihr auf dem Foto von mir oben mit dem rostroten Pulli seht. Ich denke, ihr versteht, was ich meine mit: SEHR dünnes Haar ist nicht für Länge geeignet. Zumindest nicht, wenn man damit so einen Zopf tragen möchte und den Anspruch hat auch jenseits von Foren hübsche Haare zu haben.

5cm circumference is a 1ct coin. 7-7,5cm is between 20 and 50ct and around doubled more volume.  If we come close to 10cm, such a braid has around 4time more hair, than the 5cm-braid.
I did not illustrate circumferences under 5cm as they are very rareand – of course nobody want’s to here that, when growing hair – under 5cm it ist almost impossible to reach a certain length. I know only one girl from the LHN who has 5cm hair and managed to grow it till hiplength. That is likely to the braid I showed you abouve, the 5cm braid I had due to hairloss. No question that hair like this is a pain in the ass to grow long.

Auf jeden Fall bevorzuge ich die Zentimeterangaben. Sie sind genauer und objektiver, ich empfinde sie dadurch auch als weniger wertend.
Meine persönliche Empfindung von dünnem und dickem Haar sieht eher so aus:

Unter 5,5cm: sehr dünn. 
Haar ist sehr schwer auf Länge zu züchten. Gelingt nur extrem wenigen Ausnahmen, sonst ist BSL oft eine Art Schallgrenze. Dutts sind sehr klein, selbst die kürzestesn Haarschmuckgrößen sind oft noch zu groß/zu lang. Flechtzöpfe sind sehr unvorteilhaft.
Über 5,5 bis 6,5cm: dünn. 
Das Haar ist in der Regel  filigran und empfindlich, braucht häufige Trimms, um nicht transparent zu werden, Längen länger als Taille sind sehr schwer zu erreichen, aber möglich. Dutts sind eher klein, lassen sich aber mit entsprechenden Techniken deutlich volumiger frisieren. Kleiner bis mittlerer Haarschmuck passt.
Über 6,5 bis etwa 8cm: mittel.
Auch lange Längen sind in der Regel möglich. Normal große bis große Dutts, je nach Länge. Haarschmuck kann in fat allen Größen getragen werden, ist abhängig von Frisur, Taper und dann doch auch ob es 5mm mehr oder weniger ZU sind.
Über 8 bis etwa 10,5cm: dick
Optimale Voraussetzungen für lange Haare, wenn der Rest (Gesundheit, Taper) stimmt. Auch sehr lange Längen länger als klassisch sind gut möglich, wenn gewünscht – und wenn man lange genug Geduld beweist. Dutts sind sehr groß, je nach Frisur und Länge kann selbst großer Haarschmuck eng werden. Ist das Haar stark wellig oder lockig und die Trägerin eher klein und zierlich, kann hier schon der Effekt von erschlagenden Haarmassen auftreten. Das ist aber immer sehr Typabhängig.
Über 10,5cm: sehr dick
Toll um wirklich lange Längen anzustreben, aber schon schwerer im Handling. Das Haar an sich hat viel Gewicht, Dutts werden schnell sehr riesig. Das wichtigste beim Styling ist hier, dass die Frisur gut gehalten wird und nicht ziept durch ihr Gewicht oder überforderten Haarschmuck. Ist aber Übungssache.

So als Richtlinie. 🙂

Well that is why I prefer the centimertnumber instead of the i’s. To me this number is more objective and therefor less judgeing.
My personal view on thin or medium or thick hair is more like this:
Under 5,5cm: very thin
Really hard to impossible to grow long. Only very few can do it. For most there ist a certain broder around BSL. Buns are tiny, even the smalles/shortest hairtoys are often too big/long. Braids look rather unflattering.
Over 5,5 to 6,5cm: thin
Difficult to grow longer than waistlength but possible. Such ahir is mostly fragile and needs a lot of care and regular trimms to avoid seethrough lengths. Hairtoys fit in small sizes and with longer hair with few taper medium sizescan fit too. With practise you can make bigger looking hairstyles with this hair.
Over 6,5 to 8cm: medium
Even longer lengths are possible to reach. Normal to bigsized buns, hairtoys can be worn in all sized depending an the length and taper.
Over 8 to 10,5cm: thick
Perfect hair for very long lengths if the hair is healthy. Buns are big to huge and maybe you can get difficulties even with large hairtoysizes. If the hair is wavy or curly and the girl who wears it is small and petite hair like this can look too much for the fragile body. But that depends a lot of the individual.
Over 10,5cm: very thick
Super for really long lengths but difficult to handle. Hair like this is heavy and buns are huge. You need routine and practise to style it without tweeting with hairtoys which are easily too small. Of you manage it your hair can look absolutely gorgeous.

Just my two cents. 🙂

23. März 2013

Einfach nur ein hübsches Bild

Dadurch, dass ich nie weiß, wie lange mir meine Haare erhalten bleiben (dreckiger, mieser, fieser Haarausfall…!), ist es mir wichtig sie einfach offen tragen zu können, wenn mir danach ist. Solange das eben (noch?) geht. Viele Langhaarzüchter vergessen das ein bisschen. Bei dem ersten HA-Schub habe ich dann gemerkt, wie schade es doch war, das schöne Haar, was ich hatte, nur hochgesteckt getragen zu haben. Denn dann war es fort und es ging sehr lange nichts anderes mehr als Hochgestecktes.

Because of the risk to shed again so many hairs that wearing my hair down could become impossible it is very important to me to wear it down, whenever I want to. When I had my first hairloss, I was very sad as I noticed that i had worn my beautyful hair up all the time and nobody had seen its length. Because then I had to wear it up for a very long time as there was some hair left but only few beauty…

Fahrplan

Ausgefallene Haare zählen ist jetzt nicht grad etwas, was man angibt, wenn man gefragt wird, warum man morgens so lange im Bad braucht. Wobei man auch nur dann lange braucht, wenn da wirklich schon was zu zählen ist…
Ich zähle meinen Bürsteninhalt aus, seit dem Eisenmangelhaarausfall 2011. Als es besser wurde nur noch stichprobenartig, das kann man dann auch optisch ganz gut bewerten, wie voll die Bürste ist. Als der androgenetische HA kam wieder täglich, dann wieder stichprobenartig. Zur Zeit wieder täglich. Es schwankt. Und es macht echt keinen Spaß mit immer mal wieder über 100 bis sogar 150 Haaren in der Bürste.
Bisher habe ich im LHN meine HA-Statistik immer so geführt, hier die Screenshots:

Counting your ched hairs is nothing you boast about. But sometimes it can be really useful to keep track of your hair-health. I am counting since my big shed in 2011 and it helped me prevent bigger damage when it came to the androgenetic shed spring/summer 2012 because I noticed the increased shedding very quickly and coul intervene.
At the moment I am counting daily and it is no fun. Somedays it all looks nice,as if it was over, then the other day I shed over 150 hairs.
Here you see my hairloss statistic, screenshoted from the LHN.

Mag schon fast überpenibel erscheinen, hat mir aber sehr geholfen. Hätte ich das nicht gemacht, hätte ich den AGA letztes Jahr nicht so glimpflich abfangen können.

So konnte ich gut nachhalten, wann es sich besserte und wie schnell.
Klar ist es ein Scheißgefühl, wenn die Menge in der Bürste immer mehr wird, umgekehrt aber auch sehr gut, wenn man merkt, es wird weniger. Und wenn man 200 Haare abwirft, dann sieht man 10 mehr oder weniger nicht mehr. Aber es tut gut zu merken, wenn sich eine Abwärtstendenz einstellt.

Was nicht so gut daraus hervorgeht, sind die Verbindungen. Deswegen habe ich nun eine ander Übersicht für mich angelegt.

What you can not conclude so easyly from this statistic are the connenctions between reason and symptom. So I made a new statistic to have everything at first glance:

Ja, schwer zu lesen, aber ich hab das Bild extra kleiner gemacht, damit ich es euch hier überhaupt zeigen kann.
Kalenderwoche / einzelne Tage / durchschnittlicher Haarverlust in der Woche / Notizen / Verbindungen.
Das wichtigste erkennt ihr: meine grüne Statistik wird langsam rot. Und das fällt zusammen mit etlichen Ereigenissen jeweils 12 Wochen vorher.
Ich werde das fortführen.

Immer zwölf Wochen zurück zur Ursachenfindung bzw. zwölf Wochen vor bis zu merklichen Auswirkung (erste Auswirkugnen sind meist schon hac 6 Wochen spürbar, das volle Ergebnis aber erst nach besagten 3 Monaten).

Jetzt sehe ich erst mal richtig, was sich da so alles ballt. Ein paar Wochen muss ich noch durchhalten, dann sollte es aufhören. Gestern war ich zeitweilig dann doch etwas panisch… Trotzdem war es gut meine Blutwerte checken zu lassen. Mein Ferritinwert ist noch gut, aber im Vergleich zu vor drei Monaten massiv abgesackt. Eisenmangel ist ne Bitch.

Always go 12 weeks back for the reasons respectively go 12 weeks forward to see, when you will get the consequences. Most times you get first results even earlier: after about 6 weeks. But you have to wait the whole 12 weeks for a final statement about what happend. 

I felt somehow relieved when I made this. You see how many causes for my momentary shed there are? A lot! And in a few weeks it should be over. Hopefully! Yesterday I was slightly in panic…
Nevertheless it was good to get my blood checked. My iron is already down again. Still okay, but it declined a lot in the last three month. Irondeficiancy is a bitch!

22. März 2013

Natürliche Schönheit von innen

Das war doch mal ein Werbeclaim, von… ja von was denn noch mal? Ich habe es vergessen.

Süßkartoffel / Maniok / Champignons / Butternutkürbis / Gemüsezwiebeln / Äpfel / Möhren / Kochbananen / normale Banane / Honigmelone / Mangos / Avocados
Ein Teil dessen, was in meiner Küche so rumliegt. Die Menge auf dem Bild reicht für uns zwei personen etwa für 2 Tage. Wobei ich davon den Großteil esse.

Du bist, was du isst
Dieses Thema ist mir sehr wichtig und sollte es auch für euch sein, wenn ihr wirklich schönes Haar haben wollt. Insbesondere gilt es für Personen wie mich, die schon mit Haarausfall zu kämpfen haben, aber jeder Mensch sollte sich mit seiner Ernährung und Lebensweise auseinandersetzen.
Wenn die Motivation dafür Schönheit oder in diesem Fall langes Haar ist, ist das genauso recht und billig, wie der Wunsch nach langem Leben oder einem Beitrag zu einer besseren Welt.

Zur Haarmotivation:
Haare sind ein Luxus. Sie sind Schmuck, der Körper braucht sie vergleichbar wenig bis fast gar nicht. Deswegen wird am Haar als erstes gespart, wenn irgendwo ein Mangel auftaucht. Also müssen wir unseren Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgen.
Und damit kommen wir zum ersten wichtigen Punkt:
Ausreichend ist nicht gleich optimal!
Ausreichend ist schulisch eine 4,0. Damit geht es grad so noch. Wollt ihr geht-grad-so-noch-Haare oder wollt ihr wunderschöne 1er Haare? Deshalb: wenn ihr euch trotz Junkfood und schlechtem Lebenswandel noch gut fühlt, dann heißt das lange nicht, dass es euch gut geht. Es heißt, dass eure Gewohnheiten noch keine 5 verdienen, aber wie knapp sie dran vorbei geschrammt sind, das wisst ihr nicht.

Was also grundsätzlich für euren Körper gut ist, das ist auch gut für eure Haare. Egal welche Ernährungsweise (ich meine keine Diäten zum Abnehmen, ich meine grundsätzliche Essgewohnheiten und Prinzipien) man aus welchen Gründen auch immer bevorzugt: Vegan, Vegetarisch, Vollwertkost, Rohkost, Bio, Paleo, Glyx…

…beinahe alle Diäten lassen sich auf ein paar Grundregeln zusammenfassen:
* trinke ausreichend. Wasser!
* iss frisch. Sowohl frisch im Sinne von nicht lang gelagert, als auch im Sinne von frisch zubereitet
* iss abwechslungsreich: dann ist es unwahrscheinlicher einen Mangel zu entwickeln
* bevorzuge regionale Lebensmittel: sie werden reifer geerntet. Die CO2-Bilanz ist ein netter Nebeneffekt
* iss saisonal. Erdbeeren im Winter haben eine weiter Reise hinter sich und sind definitiv nicht wirklich reif geerntet worden.
* keine Crashdiäten
* meide Industriezucker. Leere Kalorien sind da fast noch das geringste Übel
* meide Weißmehlprodukte. Siehe Industriezucker
* meide chemische Lebensmittelzusatzstoffe
* meide Fertiggerichte (siehe die vorangegangenen drei Punkte)
* kein Alkohol!
* die Dosis macht das Gift

Ich halte mich auch nicht immer an alle Regeln, aber ich passe mich daran an. Bananen esse ich trotzdem, auch wenn sie nun wirklich alles andere als regional sind.
Für Haare besonders interessant ist eine ausreichende Versorgung mit Eisen, den B-Viatminen, Zink und anderen Spurenelementen, außerdem eine gute Aminosäureversorgung, also gute Eiweiße.
Was für euch besonders gut ist, könnt ihr recht leicht an eurer Haut ablesen, sie reagiert schneller auf Umstellungen als Haare. Bei Haaren kann es Monate dauern, bis ihr eine Veränderung zum Positiven oder zum Negativen feststellt.

Und immer dran denken: Essen ist nicht nur dafür da euch mit allem lebensnotwenidgem zu versorgen. Es ist ebenso Genuss und Geselligkeit. Wenn ihr euch durch eure Diät dauerhaft (eine Umstellung ist am Anfang nie leicht) gestresst fühlt, dann läuft etwas flasch. Eine gute Diät wird euch mehr Lebensqualität geben, nicht weniger.

Your are what you eat
This is a highly important subject, not only for growing hair but in general. 
If you want beautiful healthy hair, you have to nurish your body with everthing it needs. Remember: hair is something of the lowest importance for your body. If you are lacking something your body will stop the supply of your hair at first. 
And here we come to a very important point:
Sufficiant is not optimal!
Sufficiant in school means that you just managed not to fail but it does not mean, that you were good. That’s the same with nutrition. If you still feel at ease with junkfood and bad habits, that does not mean, that everthing is super. It means, that you body manages not to fail. How far away from failure you are, that is something you do not know.

Almost every diet (and I mean the way you are eating in general, not specifically a diet to reduce weight) is based on some fundamental rules:
* drink al lot! And I mean water!
* eat fresh. Fresh as fresh prepared and fresh as not old, long stored food
* eat varied. The risk of a deficiancy can be reduced by that
* eat regional. The food is fresher and as a sideeffect it is better for the environment, concerning CO2
* eat seasonal. So the food is ripe and fresh
* no chrashdiets!
* avoid industrial sugar. Empty calories are the smalles part of the problem
* avoid white wheat
* avoid chemical additives in your food

* avoid fastfood, junkfood and instantmeals
* no alcohol
* the dose makes the poison

I don’t follow every rule strictly. For example I love my bananas, even though they are in no case regional.
For your hair it is of high importance to be well supplied with iron, zinc, B-vitamins and other trace elements. Also have a look at your protein intake.

Hair replies very slowly to changes, but if you watch your skin it will give you hints, what is better for you.

And always remember: eating is more than supplying your body with what it needs. It is delight and  social activity too. If you feel stressed with your diet, something went wrong. A good diet will give you a higher lifequality not a lower.

21. März 2013

Haartypen

Ein weiteres absolutes Basicthema.
Den eigenen Haartyp zu kennen macht Sinn, denn um es mal ganz vereinfacht zu sagen: dünnes Haar hat andere Ansprüche als dickes, glattes Haar verhält sich anders als welliges, feines Haar ist empfindlicher als eher grobes Haar.
Kennt man seinen eigenen Hartyp, ist es viel leichter zu suchen, welche Pflege zu einem passen könnte. Nicht umsonst haben so gut wie alle online-Züchter ihren Haartyp in der Signatur. Meiner ist 1bF7,5 oder 1bii

Wofür stehen diese Codes?
Das einfachste zuerst:

Die Dicke des einzelnen Haares
F – fein
Das Haar ist sehr fein, wirkt einzeln fast durchsichtig und ist auch auf kontrastreichen Untergründen nur sehr schwer zu sehen. Rollt man es zwischen den Fingern, ist es kaum zu spüren und wenn doch, dann wie ein sehr feiner Seidenfaden. Feines Haar fühlt sich insgesamt meist sehr seidig bis sogar wattig an.

M – medium
Mitteldickes Haar. Fühlt sich gerollt zwischen den Fingern wie ein sehr feiner Baumwollfaden an, dabei nicht grob oder rau.

C – coarse
Grobes, dickes Haar. Das einzelne Haar ist gut sichtbar auch auf kontrastarmen Untergründen. Zwischen den Fingern gerollt gibt es Widerstand, es kann etwas Drahtiges haben. Man kann das Rollen unter Umständen sogar hören.

Das Gesamtvolumen
Die Zahl am Ende des Codes gibt den Pferdeschwanzzopfumfang an. Das ist genauer als das verbreitete Fia-Sytem, dass das Gesamtvolumen in drei Kategorien unterteilt.

i – dünn
Zopfumfang kleiner als 5cm

ii – mittel
Zopfumfang zwischen 5 und 10cm. Der durchschnittliche europäische oder doch zumindest deutsche Zopfumfang liegt bei etwa 7cm (das ist eine LHN-Statistik).

iii – dick
Zopfumfang größer als 10cm

Wie ungenau die i-Angaben sind, darauf gehe ich in einem eigenen Post noch mal ein.


Die Haarstruktur
Hier geht es von glatt über wellig bis gelockt und gar kraus.
1 – glatt, gerade
2 – wellig, S- förmig
3 – lockig, Spiralen
4 – kraus, in der Regel Afrohaar
Die Additionen a, b und c geben die Abstufungen an.

Um die Haarstruktur zu bestimmen, ist es wichtig, das Haar natürlich fallen zu lassen. Das heißt: ungestylt,  frisch gewaschen, aber ohne Conditioner. Am besten wascht ihr im Stehen unter der Dusche. Wenn ihr über Kopf wascht, verfälscht das in Richtung mehr Wellen, weil die Hare krumm trocknen. Beim Trocknen: nicht kämmen, nicht entwirren. Ich für meinen Teil würde sagen: aufschütteln ist okay, aber manche meinen, auch das würde schon verfälschen. Wen Haare aber knotig trocknen hat das doch auch nichts mehr mit natürlicher Struktur zu tun, oder? Also: es geht einfach darum, dass ihr weder Wellen einknetet, noch auskämmt.
Der Haartyp, der sich dann zeigt, kann sich bis zu zwei Grade von dem unterscheiden, was ihr gewohnt seid zu sehen, wenn ihr stylt. 
Ein anderer guter Indikator, ob ihr richtig mit eurer Einschätzung liegt, ist in welche Struktur eure Haare zurück wollen, wenn ihr sie verändert habt. Bei mir hängen sich z.B. Flechtwellen und Duttknicke wieder aus. Bei Menschen mit mehr Wellen oder Locken kann etwas feuchtere Umgebungsluft reichen, um die ausgekämmten Wellen wieder sichtbar zu machen.
Wenn man etwas unsicher ist, ob man nun 2a oder 2b hat, ist nicht weiter tragisch. Man hat die Richtung und das reicht aus, um zu wissen, wie sich die Haare verhalten und wie man am besten mit ihnen umgehen kann.

1a / 1b / 1c

1a
Schnurgerades, absolut glattes Haar ohne jegliche Bewegung. 1a-Haar sieht sehr oft dünner aus, als es vom Zopfumfang her eigentlich ist.

1b
Glattes Haar, das aber einen gewissen Stand hat, es wirkt volumiger als 1a und hat manchmal einen leichten Drall in den Spitzen.

1c
Immer noch mehr glatt als wellig, aber mit ein oder zwei großen, gestrecketen Wellen, vielleicht auch mit etwas mehr Bewegung bei Nacken- oder Schläfenhaaren.

 2a / 2b / 2c

2a
Nicht mehr glatt, sondern leicht wellig. Die Wellen sind locker und gestreckt. Ähnlich zu schon etwas ausgehangenen Duttwellen.

2b
Die Wellen sind enger und vergleichbar zu Flechtwellen. Spätestens jetzt liegt eine Kante nicht mehr gerade, sondern ist immer etwas zipfelig.

2c
Deutliche Wellen, in der sich schon mal eine Locke verstecken kann. Solches Haar wirkt deutlich volumiger als glattes, auch mit weniger Zopfumfang.

 3a / 3b / 3c

3a
Große spiralige Locken.

3b
Engere Spirallocken.

3c
Enge Korkenzieherlocken.
Im 3er-Bereich ist das Shrinkage enorm: das heißt die gelockte Länge kann wesentlich kürzer sein als die langgezogene Länge. Gerade bei sehr langem Haar ist darauf zu achten, dass das Eigengewicht der Haare, am Kopf für eine glattere Struktur sorgen kann und sich nur der letzte Abschnitt wirklich kringelt.

4a
Extrem enge Korkenzieherlocken.

4b
Krauses Haar, das sich nicht mehr zu Locken definieren lässt. Extrem volumig, filzige Optik. Man bezeichnet diesen Haartyp auch als kinky.

Die Ethnie
Das glatteste Haar findet man bei Asiaten, oft in Kombination mit C-Haar, dass dadurch bei kurzen Schnitten einen beachtlichen Drall entwickelt, sodass selbst fingerlanges Haar ohne Styling noch abstehen kann wie ein Mecki. Wer sich schon mal mit Extensions beschäftigt hat, weiß, dass asiatisches und vor allem chinesisches Echthaar viel starrer und gröber ist europäisches Haar. Die Haarfarben beschränken sich auf den dunklen Bereich zwischen Blauschwarz und allenfalls Schokobraun.
(Ich weiß, Russland gehört auch zu Asien, aber das hilft hier nicht, um nach Ethnie zu sortieren. So gesehen ist Ruslland für mich Osteuropa.)

Europäer haben in der Regel sowohl feineres, als auch welligeres Haar als Asiaten. Dennoch sind auch hier die meisten Haare eher glatt bis nur mäßig wellig. Ausgeprägte Locken sind selten. Je südlicher der Menschentyp, desto dicker sowohl das einzelne Haar als auch das Gesamtvolumen und die Wahrscheinlichkeit von Locken. Südeuropär, Araber und Nordafrikaner ähneln sich sehr vom Haartyp. Je weiter man sich in Europa nach Norden bewegt, desto feiner wird das Durschschnittshaar der Bevölkerung und desto höher wird die Wahrscheinlichkeit von sehr hellem oder auch rotem Haar. Europäische Haarfarben sind grundsätzlich  stark durchmischt. Die häufigsten Farbtöne findet man im Bereich rund um Dunkelblond und Hellbraun, je südlicher man kommt, desto dunkler wird der Durchschnittsschopf.
Europäer haben im internationeln Vergleich die kürzesten Haare – freiwillig! Denkt nicht, dass eure Haargene schlechter wären, weil man hier so wenige sehr lange Haare sieht. Vergleicht mal mit Osteuropa oder Russland, wo die Tradition bei Frauen stärker ausgeprägt ist Haare lang zu tragen. Da gibt es wunderschöne Mähnen. Die gäbe es hier auch bei anderer Mentalität.

Afrikanisches Haar ist wie das der Asiaten nur im dunklen Bereich naturfarbig: Dunkelbraun bis Blauschwarz. Hellere Brauntöne sind möglich bei stark von der Sonne beanspruchtem Haar und können einen warmen Zimtton bekommen, sind aber immer noch dunkel. Afrohaar ist mit Abstand das lockigste. Die 4er Struktur ist auf diese Ethnie beschränkt. Durch die starken Locken ist echtes langes Haar in dieser Bevölkerungsgruppe extrem selten. Das Haar mag zwar langgezogen bis zum Po geben, kringelt sich aber hoch bis auf APL. Pflege und Handling von afrikanischem Haar ist nicht mit anderen Haartypen vergleichbar. Das Haar sieht robust aus, ist aber in der Regel sehr pflegehungrig. Mit einer Bürste darf man solchem Haar nicht zu Leibe rücken.

Indisches Haar. Klar, auch dieses Haar ist asiatisch. Dennoch bekommt es von mir einen Sonderpunkt. Europäer haben im internationalen Vergleich extrem kurzes Haar (wie gesagt freiwillig), Inder dagegen sehr langes. Überpolange Zöpfe sind kein Klischee. Die Haarfarben beschränken sich auch hier typischerweise auf den Schwarz- und Braunbereich. Echte Locken sind selten, ebenso wie sehr glattes Haar. Die meisten Schöpfe liegen im 2er Bereich. Indisches Haar ist nicht so grob, wie zum Beispiel chinesisches. Somit ist indisches Haar besser für Extensions geeignet, da es der europäischen Struktur näher kommt und meist nur eine Farbanpassung erforderlich ist.
Was ich aus eigenen Beobachtungen nicht bestätigen kann, ist, dass Inder so enorm dickes Haar hätten. Durschschnttlich gesehen sicherlich dicker als europäisches Haar, aber die meisten Schöpfe sind durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich. Einzig, sie werden öfter lang getragen und auch oft sehr lang. Mir fällt nicht eine Inderin ein, die ich hier mit Haaren kürzer als APL gesehen hätte. Dass langes Haar dort also so verbreitet ist, hat nicht nur etwas mit guten Genen zu tun. Vielmehr hängt es damit zusammen, dass Inderinnen ihre Haare nicht kurz schneiden, eigentlich ganz einfach, oder? Ebenso wie es extrem selten ist eine Inderinn mit chemisch gefärbtem Haar zu sehen, geölte Zöpfe dagegen gibt es oft. Ihre Kultur ist also von vorn herein freundlicher zu langem Haar als die europäische Mentalität.

Amerikanisches Haar. Gibt es an sich nicht als Kategorie. Die Bevölkerung ist zu stark durchmischt, um darüber eine Aussage treffen zu können. Das war ja bei den Europäern schon schwer und musste mit Nord-Süd-Gefälle aufgesplittet werden. Durch die starke Durchmischung ist der durchschnittliche amerikansiche Zopf dicker als der durchschnittliche europäische Zopf. Einfach weil die Dichte an afrikanischem Haar, asiatischem und auch Latino-Haar (was in etwa den Südeuropäern entspricht) wesentlich höher im Vergleich zur kaukasischen Bevölkerung ist, als in Europa. Vergleicht man die, die sich in der LHC als dünnhaarig empfinden mit denen, die sich im LHN als dünnhaarig bezeichnen, liegen dort Welten dazwischen. Für Europär ist ein ZU von 7cm stabiler, guter Durchschnitt. In der LHC gehört man damit zu denen mit dünnem Haar, die sich darüber auch gern beklagen. Selbst 8 oder 9cm ZU werden als nicht ausreichend wahrgenommen. Dieses Phänomen gibt es im LHN auch (Haar ist nie lang genug und nie dick genug…), aber anders ausgeprägt. Die Züchter wissen hier in der Regel, dass sie mit 8-9cm ZU auf hohem Niveau jammern.

Auch für (bzw. gegen) dieses Jammern auf hohem Niveau ist eine Einordnung des eigenen Haares nicht verkehrt. Weil es nichts nützt sich als Latina schwedenblondes Haar zu wünschen. Weil es nur unglücklich macht, mit leicht unterdurchschnittlichem 1a-Haar auf das Volumen von Lockenköpfen mit bald armdicken Zöpfen zu schielen.
Nicht jeder Haartyp kann sehr lang werden, das zu behaupten wäre Augenwischerei.
Aber aus jedem Haartyp lässt sich das Optimum heraus holen. Wenn man eben beachtet, was für den eigenen Haartyp am passendsten ist, sowohl was Pflege und Handling, als auch die Frisur an sich angeht. Und damit ist kein „pfiffiger“ Kurzhaarschnitt gemeint – wenngleich der auch nicht ausgeschlossen ist, wenn man ihn mag. Langhaarzüchter neigen dazu, zu meinen, alle Kurzhaarschnitte wären nur da, um sie zu quälen, und ihr inneres Langhaar (wer versteht die Anspielung auf einen aktuellen Bestseller? 😉 )zu unterdrücken. Überspitzt gesagt. Zumindest entsteht manchmal der Eindruck, wenn man ein bisschen zu lang im Forum unterwegs war.
Niemand sollte unglücklich sein, weil er einen Haartyp bekommen hat, der „schlechter“ ist als ein anderer.
Wie gesagt, ich weiß, dass sich das gerade beim Wunsch nach langem oder sehr langem Haar relativiert. Eine gewisse Grundicke ist da definitiv von Vorteil.
Manche Haare brauchen eben mehr Aufmerksamkeit als andere, damit es klappt. Das ist so wie mit der Figur: manche müssen mehr auf ihre Ernährung und auf Sport achten als andere, aber es gibt eigentlich immer die Möglichkeit zu optimieren. Die Gene schaffen kein fixes Bild. Sie geben lediglich den Rahmen vor.

Ouf. 
Everytime I write down a post as long as this one, I think about using google-translator… but we all know that this… would be… let’s say „funny“…
So let’s have a go!
Today we talk about hairtyping.
If you know your type, it is much easier to look for fitting haircare and styles – and it is easier to look for haitrtwins to compare and to ask for advice.  When it comes to growing your hair online you will find a certain code, often in the signature of other longhairs. My code for example is 1bF7,5 or 1bFii. Why I prefer the numbers will be the topic of another post.

Easiest first.
The thickness of the single hairs.
F means fine hair, like silk, very soft and almost invisible even on contrasting surfaces.
M is for medium. Like smooth cotton.
C stands vor coarse. You might even hear your hair, when you roll it between your fingers. It feels coarse and maybe a bit like thin wire.

Overall thickness/ponytailcircumference
i is for thin hair. Circumference under 5cm.
ii is for the medium categorie. 5 to 10cm circumference.
iii means thick ponytail. Circumference over 10cm

Hairstructure
1 straight
2 wavy
3 curly
4 tightly curly or kinky (afro)
The addition a, b and c define how straight, wavy or curly the hair is.

1a – Stickstraight.
1b – Straight but with more volume.
1c – Mainly straight but with a slight movement.
2a – Long, soft wave, like a bit older bunwaves.
2b – Defined waves, that may look very similar to braidwaves.
2c – Smaller waves maybe with a curl here and there.
3a – Big curls, spiral form.
3b – Tighter curls.
3c – Very small spirals.
4a – Here we are at the afro-hair. Very tight, small spirals.
4b – That is also called kinky hair. Often looks a bit like felt or cotton balls.

Ethnic hair
Asian hair: the straightest hair, often C-hair. Only dark colours from blueish black to dark brown. Lighter shades are very rare, as well as curls. (I know Russia is part of Asia too, but that is not what I mean to distinguish between the ethnic hairtypes. In this case Russia is more like eastern Europe to me.)

European hair: The finest hair and in the same way the thinnest. Also the lightest. The more up to the north the more natural blonds and redheads there are. The deeper the south, the darker, thicker und wavier becomes the hair. Most common haircolours are around darkblond and light brown. Europeans wear the shortest hair, when it comes to international comparison. But most do it voluntaryly, don’t forget that. Being European does not mean you hairgenes are weaker than others. Just compare to the Russians who have a stronger tradition of wearing women’s hear long. They have gorgeous manes there!

African hair: The curliest. Only dark colours from black to brown, maybe with a touch of cinnamon on very weatherd hairtips. Haircare and style is completely different to all other hairtypes.

Indian hair: Of cousre, they are Asian too, but nevertheless I want to note them seperately. As the other Asians their hair is black or brown. Indian hair is finer and wavier than for example Chinese hair. That is why this hair is preferred for extensions. It is closer to the European (and American) heads, who buy these tresses. It is a myth that Indians have that much better hair, than we have. Of course, their hair is a bit thicker on average, but it is mostly their culture and their habits which help them grow these very long braids. They simply don’t cut it. Have you ever seen an Indian woman with short hair? If so, it must have been one or maybe two, not more. Even when there grow old, they keep their length. The shortest I ever saw was APL. In addition to that, most Indians do not dye or bleach their hair. If they use colour, they use henna. And oiling their braids is a routine. So the circumstances for Indian hair are much better than they are for European hair where dying is as normal as using lipstick.

Amercian hair: Does not exist as a categorie. The population is too mixed. But that is why their average ponytailcirumference is higher than the European. As I read on LHC I wonderd about those girls with stable ii-manes about 7, 8 or even 9cm ponytailcircumference who complained about their thin hair. Compared to the „thinnies“ an the German LHN, who are at the range of 5 to 6,5cm ponytailcircumference, that looked like  fishing for compliments to me. 7cm are  good average in Europe (at least in Germany as this is a LHN-statistic), with 9cm your hair is really thick. But of course you compare to your sourroundings und of course hair is never long enough and never thick enough. That’s the same here and on LHC.

So now you know your hairtype. I know there are some who will mourn: My hair is too thin, it is too curly, too straight, too coarse, too fine… Yes, there are hairtypes which are easier to grow, than others. With locks you will have to wait longer for visibly more length, because of the shrinkage. With superfine hair, you will have to be more careful with the handling, than with medium or coarse hair. And with a thin ponytail it will be much more difficult to reach longer lengths from waist or so downwards.
But remeber: your genes do not define the exact look of your hair. No, it just gives you a range. With the best care and handling there is always something to improve. Not everybody can reach every length, but almost everybody can have beautyful hair. I say „almost“ because I cannot talk for everybody. I won’t give a promise I can’t keep.
Before it comes to long hair, it comes to healthy hair. And look around you: if you manage to have healthy hair, you are far better than most others. 

Translation done! 🙂