26. Februar 2013

haselnussblond


Heißt das nicht haselnussbraun? 
Richtig. Aber ich bin ja nicht braunhaarig. Oder doch? Nein?
Und schon sind wir im Thema. Bin ich nun blond oder brünett? In der Sonne bin ich sogar rothaarig. Und mein Ansatz ist viel dunkler und aschiger als die Längen…
Der erste Blogheader hier.
Die meisten sagen dunkelblond oder hellbraun zu meiner Haarfarbe. 
An sich ist sie das, was in Mitteleuropa so ziemlich mit am häufigsten vorkommt und vermutlich auch am häufigsten überfärbt wird, weil die Farbe ja sooooo langweilig ist. Straßenköterblond schimpft das der Volksmund, was in Züchterkreisen eine ähnliche Debatte auslösen kann wie aktuell das Wort „Neger“. Wildkatzenblond wird gern stattdessen verwendet, zumindest klingt das netter. Ob sich Erika Mustermann dann die richtige Farbe vorstellt, wenn sie davon hört, ist was anderes. Im englischen Sprachraum sind die Worte blond und brunette zu blonette verschmolzen worden.
Ich habe mich nun für haselnussblond entschieden. Das bin ich. Zumindest irgendwo so auf Achselhöhe sind meine Haare so.
Aber eigentlich ist es ja egal, wie man das nun nennt. Es ist eine schöne Farbe, die ich sehr schätze, sowohl an mir, als auch an anderen. Kaum eine Haarfarbe ist so vielseitig, ich halte sie für arg verkannt.   
Blonette, haselnussblond, dunkelblond, hellbraun… das ist ein Farbbereich, der hell genug ist, um nicht blass zu machen. Hell genug, um bei Frisuren die Struktur gut sichtbar zu machen.Der Ton ist dunkel genug, um sich deutlich von der Haut abzusetzen und das Gesicht klar zu konturieren.  Es ist ein Farbton, mit dem man so gut wie jede Kleidung tragen kann, ohne dass die Farbe beißen würde. Es ist ein Farbton, der sehr natürlich ist, sehr weich. Nicht umsonst haben viele Models diese Haarfarbe: sie ist vielseitig.
Die Schönheit einer Farbe hängt auch eigentlich gar nicht so sehr an der Farbe an sich. Es ist der Glanz, die Gesundheit des Haares. Und bei den meisten Menschen lässt sich viel mehr Glanz aus unbehandeltem, naturbelassenem Haar herausholen, als aus chemisch behandeltem Haar. 
Taillen- und Hüftlänge mit mal eher blondem, mal eher braunem Haar.
Recht neutrales warmes Blondbraun. Ich weiß gar nicht mehr, warum ich diese Dreierreihe fotografiert habe.
Ich glaube, es war eine Microtrimmdokumentation.
Hoher Gelbanteil – in mehrfachem Sinne.
Und hier wieder sehr braun und dunkel, obwohl das Ende des Sommers ist.
 So und nun kennt ihr auch das Gesicht zum Hinterkopf. Hallo in die Runde!

Haselnussblond, that means hazelnutblonde. On the LHC this haircolour is called blonette, something between blonde and brunette.It is the most common haircolour among middleeuropeans – and I guess the colour that is dyed the most. Because people often say it is soooo boring. Not to my mind. It is a very smooth colour, naturally and easy to combine with almost any other colour you want to wear with your clothes. It fits to almost everey white-person’s skintone. And I want to point out, that it is mostly not the colour which defines whether hair is beautyful or not: it is the structure, the health, the gloss. Any colour can look gorgeous, when it is shining. And any colour can look missfitting, if it is dead, dull und damaged. 
I have chosen this name for my blog, because of course it is my haircolour. And because it sounds so nice for something that it better nown as dishwaterblonde.

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